Kammerspielchen steht für intimes Theater

Stoßen an auf das Zehnjährige des Kammerspielchens (v. l.): Wolfgang Eichler, Milena Dorn und Ernst-Werner Quambusch. Foto: Christian Beier
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Stoßen an auf das Zehnjährige des Kammerspielchens (v. l.): Wolfgang Eichler, Milena Dorn und Ernst-Werner Quambusch.

Gräfrather Bühne öffnete vor zehn Jahren

Von Jutta Schreiber-Lenz

Am Montagabend feierte das Gräfrather Kammerspielchen Geburtstag. Auf den Tag genau war es zehn Jahre her, dass das intime Theater auf der Gerberstraße seine Türe für Publikum öffnete. Seither gab es viele Höhen und Tiefen für die besondere Bühne im Stadtteil. Viele namhafte Schauspieler gaben Gastspiele, darunter Ingrid Steeger, Claus Wilcke oder Carsten Speck.

Doch die Corona-Krise habe das von der Stadt nicht geförderte Privattheater in schweres Wasser geraten lassen, gab Intendant Ernst-Werner Quambusch in seinen Begrüßungsworten zu und gab sich dennoch optimistisch „dass es weitergeht“. Schließlich hänge daran sehr viel Herzblut.

Für die Gäste der kleinen Geburtstagsfete gab es ein besonderes kulturellen Programm: eine musikalische Zeitreise in die Welt der 60er Jahre von Sängerin Alexandra. Nach dem begeisterten Applaus des Publikums musste Milena Hagedorn und Wolfgang Eichler gleich noch ein paar Zugaben präsentieren.

Die stimmstarke Sängerin, eigentlich im Musical zu Hause, und der Pianist machten einen kurzen Streifzug durch das musikalische Leben des früh verstorbenen Stars. Durch einen Autounfall mit nur 27 Jahren ums Leben gekommen, wurde Alexandra schnell zum Mythos. Quambusch ist bekennender Fan ihrer melancholisch eingefärbten dunklen Stimme, die durch Lieder wie „Mein Freund der Baum“, „Zigeunerjunge“, „Sehnsucht“ oder „Illusionen“ zu Lebzeiten, aber auch heute noch ernsthaft beeindruckt.

In nur 14 Tagen habe sich Milena Hagedorn in die Rolle der Alexandra eingearbeitet. „Eine tolle Musikerin“, schwärmte Hagedorn im anschließenden Dialog mit den Zuschauern. „Und mit Liedern wie dem „Baum“ deutlich ihrer Zeit voraus.“

Am heutigen Mittwoch, 8. Dezember, läuft die Revue in voller Länge: Karten können unter Tel. (01 74) 9 07 29 95 bestellt werden. Beginn ist um 19.30 Uhr. Am 11. Dezember feiert dann die Komödie „Mit 70 hat man noch Träume“ Premiere in Gräfrath.

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