Kaimer-Stiftung: Mehr als 700 000 Euro

-bjb- Mit Hilfsangeboten und Aktionen zeigen sich viele Solingerinnen und Solinger weiter solidarisch und engagiert. So waren auf dem Konto der Gerd-Kaimer-Stiftung bis gestern Nachmittag laut Stadt bereits mehr als 700 000 Euro für die Hochwasseropfer in der Klingenstadt eingegangen. Hilfsorganisationen und Stadtverwaltung danken für die enorme Hilfsbereitschaft, bitten gleichzeitig aber erneut, von Sachspenden abzusehen.

Die Aufnahmekapazitäten seien erschöpft. Spenden an die Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung, Stichwort: „Hochwasser-Hilfe Solingen“, seien weiter möglich und willkommen: Iban DE97 3425 0000 0001 6633 84.

Hotline: 3500 Anrufe habe die Hotline für Hilfesuchende und Helfer seit vergangenen Donnerstag registriert. „Seit gestern ist das Anrufaufkommen rückläufig, so dass die Erreichbarkeitszeiten des Koordinierungstelefons reduziert werden können“, so Stadtsprecher Lutz Peters. Die Hotline Tel. (02 12) 14 91 22 30 ist montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr und an Wochenenden von 10 bis 18 Uhr erreichbar – oder jederzeit per E-Mail.

hochwasserhilfe@solingen.de

Gräfrather Fauna: Der Tierpark Fauna musste nach dem Hochwasser nur einen Tag schließen, der Betrieb gehe ohne Einschränkungen weiter, weder Mensch noch Tier hätten Schaden genommen. „Während der langen Zeit der Corona-Krise wurde der Tierpark Fauna in einer unglaublichen Art und Weise von der Bevölkerung unterstützt“, schreibt Ulrich Schramm, 1. Vorsitzender des Vereins. Davon wolle man etwas zurückgeben: Die Einnahmen eines kompletten Sonntags sollen an die Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung gehen. Termin für die Aktion ist aufgrund der Wettervorhersage Sonntag, 1. August.

Küchenprofi: Die Solinger Küchenprofi-Gruppe „hat mit großer Betroffenheit und Erschütterung die Nachrichten und Bilder der Zerstörung nach den schweren Unwettern“ aufgenommen. Als Zeichen der Solidarität und zur schnellen Unterstützung spendet sie 10 000 Euro an die Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung.

Caritas: Der Caritasverband Wuppertal/Solingen hat seit Samstag viele vom Hochwasser betroffene Unterburger besucht, Hilfen angeboten und vermittelt. Nun wurde beschlossen, auch die ebenfalls von Überschwemmungen betroffenen Bereiche Wipperaue, Haasenmühle, Glüder, Rüden und Wupperhof aufzusuchen. Mobile Caritas-Team seien dort seit gestern unterwegs.

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