Sommerferien

Jungen und Mädchen haben tierischen Spaß mit Huhn Frida

Catia Hensen vom gleichnamigen Erlebnishof in Untenhöhscheid hat Huhn Frida mit in die Waldschule gebracht.
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Catia Hensen vom gleichnamigen Erlebnishof in Untenhöhscheid hat Huhn Frida mit in die Waldschule gebracht.

Waldschule erweitert ihr Ferienangebot mit Kooperationspartnern.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Ab und zu schlug Huhn Frieda temperamentvoll mit den Flügeln. Ansonsten ließ sich die „Mutterhenne“, wie Besitzerin Catia Hensen vom gleichnamigen Erlebnishof in Untenhöhscheid ihr Huhn nannte, weil es gerade Küken hat, bereitwillig von allen 23 Kindern streicheln. Sanft und vorsichtig strichen die Teilnehmer des Tages „Tierische Überraschungsgäste“ beim Ferienprogramm der Waldschule über die Federn.

„Die sind richtig schön weich“, war allgemeiner und mitunter überraschter Tenor. „Ich dachte, das sei ruppiger“, war vereinzelt in der Runde zu hören, die sich am Vormittag um den großen Holztisch im Außengelände der Waldschule auf den Strohner Höhen versammelt hatte, um gemeinsam einen „tierischen“ Tag zu erleben. Drei Hühner hatte Catia Hensen am Mittwochvormittag mit in die Waldschule gebracht. Zusammen mit den Ponys Daisy und Bella waren sie sehr gelungene Überraschungen, denn auch mit den beiden Vierbeinern konnten die Kinder viel anfangen.

„Wir wollten in diesem Jahr jenseits von Tümpel-Untersuchungen und Wald-Exkursionen auch mal einen Schwerpunkt anderer Art setzen“, sagte Waldschulleiterin Marion Geißler-Schommer. Dafür hatte ihre Mitarbeiterin Ingrid Kliewer ihr Kaninchen „Mäxchen“ dabei, das mit seinen putzigen Schlappohren und dem „Mümmel-Näschen“ ebenfalls für viel Freude bei den Kleinen sorgte.

Mit Kakadu Carlo aus dem Vogelpark rundete ein buchstäblicher Exot den Reigen der tierischen Waldschulüberraschungen ab. Entspannt hatte es sich der 27-jährige Vogel auf der Schulter seiner großen Freundin Janett Heinrichs, leitende Tierpflegerin im Solinger Vogel- und Tierpark, bequem gemacht. Es sei erst das zweite Mal, dass er auf diese Weise aus seiner Anlage im Park herauskäme und dafür sei er tatsächlich bemerkenswert gelassen, bestätigte sie. Seit einem heftigen Streit mit einem Artgenossen, der ihm einen dauerhaft ramponierten Schnabel eingebracht hat, sei der von Hand aufgezogene Vogel noch mal extra zutraulich, weil er seitdem besonders viel menschliche Zuwendung genießt, erklärt Heinrichs.

Das alles erfuhren die Kinder von den Tierbetreuern, als sie in Gruppen zu dritt oder viert nacheinander Hühner, Kaninchen, Kakadu und Ponys bewunderten. „Wir bieten mehr als Streicheln“, betonte Geißler-Schommer, die sich gemeinsam mit Mitarbeiterin Christiane Dauhantes die Kinder aufteilte. „Es geht heute auch darum, was sie fressen, wie man sie hält oder wie sie natürlicherweise leben.“

Seit einiger Zeit hat Catia Hensen beispielsweise die Haltung ihrer Hühner auf Freiland umgestellt. „Scharrende und pickende Tiere sind gesünder und deren Eier leckerer und hochwertiger.“

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