Ferienprogramm

Junge Superheldinnen lernen Umweltschutz

Neda (vorne v.l.), Fathima und Elin erkundeten die Zietenstraße.
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Neda (vorne v.l.), Fathima und Elin erkundeten die Zietenstraße.

Ferienaktion brachte Themen rund um Nachhaltigkeit näher.

Von Paul Reis

Solingen. Spazierenden in der Parkanlage an der Allgäustraße bot sich in dieser Woche ein besonderes Bild, denn rund 100 Kindern erlebten dort eine Ferienbetreuung der etwas anderen Art – und das noch bis einschließlich heute. Neben reinem Spiel und Spaß ging es diese Woche auch um die Themen Nachhaltigkeit, Naturschutz und Umwelt.

Die Idee: Kinder mit spielerischen Projekten schon frühzeitig damit vertraut zu machen. Möglich gemacht wurde die Aktion durch eine Kooperation des Bürgervereins „Rund um die Zietenstraße“, den Vereinen aus Hasseldelle und Fuhrgemeinschaft sowie dem Spielmobil Solingen. Zusammen hatten sie für die Kinder ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, wie Geschäftsführerin Pia Kuhn und Programmkoordinatorin Christine Bäcker verrieten: „Es wurden Insektenhotels und Saatbomben gebaut. Dann gab es eine Müllsammelaktion und es wurden Taschen bemalt.“

Hatte man seine Sache dabei gutgemacht, gab es einen Stempel in den selbstgebastelten Ausweis. Die Kinder, die alle Stempel zusammenbekommen haben, dürfen sich fortan „Natur-Superhelden“ beziehungsweise „Natur-Superheldinnen“ nennen.

Zum Toben und Spielen war ebenfalls genug Zeit

Doch natürlich darf in den Ferien auch getobt und gespielt werden. Zum Glück gibt es dafür das Spielmobil Solingen. „Es gibt eigentlich immer eine Hüpfburg. Wir haben Bastelangebote. Die Kinder können zum Beispiel etwas mit Ton machen und bemalen, können Buttons basteln oder lustige Fotos von sich aufnehmen“, erklärt Vanessa Marshall, Betreuerin aus dem Haus der Jugend. „Auch immer mit dabei ist die Rollenrutsche, die schon so lange existiert, dass ich schon auf ihr gerutscht bin, als ich klein war.“ Zusätzlich gibt es mit Sandra Fischer eine Köchin, die die Kinder täglich mit frisch zubereitetem Essen versorgt und mit „Esma“ eine junge Künstlerin, die die Kinder bei der Umsetzung ihrer kreativen Arbeit unterstützt.

Das alles kommt bei den Kindern an. „Wir finden alles cool hier“, erklären die achtjährigen Fathima, Neda und Elin. Sie schwärmen von ihren Basteleien und von der Rollenrutsche. Doch die Hüpfburg sei das absolut Allercoolste, sagen sie, kurz bevor der Eismann kommt. Das alles gibt es nächstes Jahr wieder, dann aber unter einem anderen Oberthema als Nachhaltigkeit, Naturschutz und Umwelt. Wer weiß, welcher Anblick sich den Spazierenden dann bietet.

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