ST-Wohltätigkeitsaktion

Junge Mutter alleine mit drei kleinen Kindern

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Vater stirbt an Krebs: Kette der helfenden Hände unterstützt.

Von Simone Theyßen-Speich

Es gibt Schicksale, die sollen einfach nicht passieren, erst recht nicht kurz vor Weihnachten. Und trotzdem muss Stefanie Becker (Name geändert) jetzt irgendwie schauen, wie es weitergeht – schon für ihre drei kleinen Kinder – und weil in wenigen Tagen Weihnachten ist.

Ihr Mann ist Ende November verstorben. Nach einem langen Krebsleiden, nach zwei Jahren voller Bangen, immer wieder Hoffnung und immer wieder Rückschlägen, siegte am Ende die heimtückische Krankheit. Er wurde nur 30 Jahre alt. Stefanie Becker steht jetzt alleine da mit ihren drei Kindern, dem achtjährigen Sohn und den beiden Töchtern, vier und zwei Jahre alt.

Die Jüngste war gerade geboren, als bei ihrem Mann im März 2020 das Non-Hodgkin-Lymphom, ein Krebsbefall der Lymphknoten, diagnostiziert wurde. „Ihm ging es plötzlich sehr schlecht“, erinnert sie sich an den Beginn des Alptraums, der zeitlich auf den Anfang der Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen und Lockdowns fiel. Durch die Krankheit des Mannes konnte die Familie auch das Haus, in dem sie drei Jahre gelebt hatte, finanziell nicht mehr halten, musste in eine kleinere Wohnung umziehen.

Ihr Mann habe alle Therapien wahrgenommen, die empfohlen und angeboten wurden. „Aber trotzdem ist es ihm insgesamt immer schlechter gegangen“, beschreibt die 31-Jährige die vergangenen zwei Jahre. „Er hat vieles durchgemacht.“ Sie möchte ihre Geschichte erzählen, aber es fällt immer noch schwer. Zu der Trauer um ihren Mann, zu dem Bemühen, ihren drei Kindern Trost zu spenden und in dem Alltag mit ihnen ein Stück Normalität zu schaffen, kommt auch noch finanzielle Not.

Nach der Elternzeit für die jüngste Tochter und als diese einen Kita-Platz hatte, hatte Stefanie Becker gerade wieder ihren Beruf als Verkäuferin in einem Supermarkt stundenweise aufgenommen. „Durch die Krankheit meines Mannes musste ich den Beruf wieder aufgeben. Jetzt lebe ich mit den Kindern von Arbeitslosengeld II“, erzählt sie.

Stütze in der schweren Zeit ist ihre große Familie. „Meine Mutter, die selbst schon 77 Jahre alt ist, hilft mir, wo sie kann“, beschreibt die junge Mutter die Situation. Auch die Kette der helfenden Hände, die Wohltätigkeitsaktion des Solinger Tageblatts, hat – zumindest finanziell – etwas helfen können.

Das Schicksal der Familie Becker ist eines von vielen, bei denen die Kette der helfenden Hände etwas Unterstützung anbieten kann. Viele kleine und große Spenden helfen in diesen Tagen, das Kette-Konto zu füllen.

Gespendet haben: Hans-Peter und Marialuise Maier, Eva Kirberg, Brunhilde Miriam Butzbach, Solweig Brunne-Schmitz, Toralf und Bozena Rohe, Eva Bücher, Udo und Tanja Roehder, Rita Heidelberg, Stefan Schmitz und Susanne Schüttler, Margrit Lau, Margit Mattgey, Roswitha Fuchs, Willi Schulze, Klaus und Annelene Schubbe, Siegfried Pfau, Rotraut Richter, Manfred und Jutta Fuchs, Dirk und Christine Bischoff, Hannelore Pagel, Frank und Brigitte Nissen, Rosemarie Weiffen, Gabriele und Norbert Weiss, Rosemarie Voos, Frank und Sigrid Schäfer, Wilfried und Lieselotte Siebenhaus, Inge und Hans Tritsch, Monika und Ludger Quick, Peter und Frauke Bruchhaus, Horst und Gudrun Neumann, Jens Lubienski, Wolfgang und Ursula Mix, Annette Schneider, Norbert Killing-Scholz, Peter Schultes, Doris Mertens, Birgit Topfstedt, Oliver und Stephanie Pitthan, Karin und Lothar Kraudi, Monika Wieg und Thomas Nickel, Monika Wagner, Ulrich und Claudia Thiel, Friedel und Eva Roll, Renate Kesper, Katharina Seegert, Angela und Martin Uthmeier, Manfred und Ulrike Ern, Annemarie Sauer, Anne und Burkhard Lepenies, Andrea und Stefan Wagner, Lore Rauh, Birgit Payna, Renate Schmidt, Ute Baschek-Beciri und Avdulah Beciri, Gabriele Beek-Voos und Frank Voos, Peter Hornung, Renate Ehmke, Petra und Hans-Günter Lüttgens, Sabine Reetz, Brigitte Stenke, Ulrike Homuth, Christa Golombeck, Erich und Angelika Ortmann, Elke Damm, Carsten Jablonski, Heinz Dieter Schramm, Uwe Jacobi, Nadine und Dr. Christian Müller, Peter Kramp, Thomas und Stefanie Biermann, Horst Blasberg, Claudia de la Motte, Detlef und Sigrid Koch, Hans-Jürgen und Inge Mehnert, Rolf und Christa Bertenrath, Tadeusz und Sieglinde Pfau, Sylvia Ranft, Ingeborg Schwarze, Manfred und Brigitte Hack, Sigrid Lange, Irmgard Schmidt, Karin-Christa Schmidt, Tillmann und Helga Weber, Olivier van den Rul, Bernhard Goerke. Allen Spendern ein herzliches Dankeschön!

Spenden

Die Namen der Spender veröffentlichen wir im ST, sofern auf der Überweisung nicht „anonym“ angegeben wir. Das Geld geht zu 100 Prozent an bedürftige Menschen, alle Verwaltungskosten trägt der Verlag B.Boll.

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