Historisches Foto

Neues Rätsel: Kennen Sie diese Gaststätte?

Kennen Sie diese Gaststätte?
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Kennen Sie diese Gaststätte?

Das Rätselfoto der vergangenen Woche zeigte die Blumenstraße in der Innenstadt

Von Manuel Böhnke

Der Abschnitt der Blumenstraße ist gut wiederzuerkennen.

Das historische Foto der vergangenen Woche hat die ST-Leser vor keine großen Herausforderungen gestellt. Die Redaktion erreichten zahlreiche Zuschriften mit der richtigen Lösung: Gesucht wurde die Blumenstraße in der Innenstadt. Im Hintergrund der Aufnahme aus den 1980er Jahren ist die Kreuzung mit der Kölner Straße zu erkennen. Vor allem der rechte Teil des Bildes erweckte die Aufmerksamkeit der Ratenden. Ein Grund dafür: Die frühere Niederlassung der Dresdener Bank. Heute hat dort die Santander Bank ihren Sitz.

Darunter befand sich der Opatija-Grill, eine Gaststätte mit jugoslawischer Küche. „Zu der Zeit, als das Gehalt einer Berufsanfängerin noch nicht so üppig war, man aber mit Freund Essen gehen wollte, da bot sich der Opatija-Grill an. Preiswert und reichlich“, erinnert sich Regina Mengel. Vor allem Cevapcici mit Reis und Salat hatten es ihr angetan – das preiswerteste Gericht auf der Karte. Obligatorisch: Der Likör Julischka als Absacker.

Der Opatija-Grill auf der rechten Seite war bei den ST-Lesern beliebt.

Der Opatija-Grill, benannt nach einer kroatischen Küstenstadt, sei eine der ersten Anlaufstellen für jugoslawische Gerichte in Solingen gewesen, erinnert sich Norbert H. Posthum. Häufig habe sich sein Bekanntenkreis in dem Lokal getroffen. Ähnlich war es bei Hans Maus: „Dort haben wir als Jugendliche oft und gerne am Wochenende nach dem Kino gegessen oder nur ein Bier getrunken.“ Helmut Schwarz und seine Familie steuerten die Gaststätte dagegen regelmäßig an Muttertag an: „Wir bestellten immer eine Balkanplatte, davon wurden alle satt, und es gab noch was zum Mitnehmen.“

Ihren Namen trägt die Blumenstraße aus gutem Grund

Bereits zuvor befand sich an dieser Stelle ein Lokal – „Em Blomenpott“. ST-Leserin Karin Boos verbindet damit vor allem Erinnerungen an den samstäglichen Frühschoppen. Silke Hennig begleitete als Mädchen ihre Großmutter, deren Stammlokal der „Blomenpott“ war. „Wenn ich als Kind bei ihr war, musste ich hin und wieder mit dorthin, was ich natürlich fürchterlich langweilig fand“, berichtet die ST-Leserin. Dirk Frohn, dessen Geburtshaus an der Blumenstraße steht, denkt dagegen gerne an die Gaststätte zurück: „Dort bin ich oft als Vierjähriger mit dem Hund reingelaufen und bekam dann ein ‚Schnäpschen‘.“ Ausgeschenkt wurde freilich nichts Hochprozentiges, sondern Traubensaft.

Auch Jürgen Scheffels erkannte die Blumenstraße sofort. 1963 begann er seine Lehre bei Radio Liske. Das Geschäft wich später einem Sonnenstudio, das auf dem historischen Foto zu erkennen ist.

Norbert H. Posthum kann erklären, wie die Blumenstraße zu ihrem Namen gekommen ist: „Bis Ende des 19. Jahrhunderts existierte hier ein Fußweg zwischen den diversen Gärten. Ferner waren dort Gärtnereien ansässig.“ Die Schlussfolgerung des ST-Lesers: „Die Namensgebung war somit naheliegend.“

Die richtige Lösung wussten auch: Cornelia Laß, Egon Wisdorf, Michael Luther und Andreas Maciejewski.

Wir suchen Ihre Erinnerungen

Kennen Sie diese Gaststätte? Was verbinden Sie mit Ihr? Schicken Sie doch bitte Ihre Erinnerungen und Anekdoten bis kommenden Donnerstag, 21. Oktober – mit dem Vermerk „Historisches Foto“ – an das Solinger Tageblatt, Redaktion, Mummstraße 9, 42651 Solingen oder per E-Mail an: redaktion@solinger-tageblatt.de

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