Jugend- und Kulturzentrum gibt Kindern Strukturen

Die beiden Leiterinnen Regina Fluck (links) und Stella Schäfer (3. von links) zeigen ein Angebot für die Kinder in der Hasseldelle. Foto: Michael Schütz
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Die beiden Leiterinnen Regina Fluck (links) und Stella Schäfer (3. von links) zeigen ein Angebot für die Kinder in der Hasseldelle. Foto: Michael Schütz

In unserer Serie über offene Angebote geht es heute um die offene Tür des Vereins „Wir in der Hasseldelle“

Von Daniela Neumann

Vom täglichen Mittagessen bis zur Geburtstagsfeier geht der Rahmen. Diesen bietet die Kinder- und Jugendabteilung des Vereins „Wir in der Hasseldelle“ im Quartier. Das Jugend- und Kulturzentrum leiten Regina Fluck und Stella Schäfer.

Jetzt in den Ferien haben die angemeldeten Kinder gerade die Abenteuerwoche erlebt. Mit wettergerechter Kleidung ging es da öfter in den Wald. Zuvor konnten Zirkus-Fertigkeiten erlernt werden oder andere Geschicke. Mit Schutzausrüstung traute sich da der eine oder die andere aufs Skateboard.

Wegen der vorherigen Einschränkungen durch die Corona-Krise gibt es diesen Sommer nach den drei Motto-Wochen mit Angeboten noch einmal zwei mit Sport dank Kooperationen.

„Mittlerweile tauen sie wieder auf“, hat Regina Fluck bei ihren Schützlingen beobachtet. Der Spaß kehre zurück, ergänzt ihre Kollegin Stella Schäfer. Beide hoffen, dass die offene Kinder- und Jugendarbeit ihres knapp zehnköpfigen Teams in der Hasseldelle nach den Ferien wie gewohnt Fahrt aufnimmt. Der Austausch untereinander sei wichtig – bei Kindern wie Erwachsenen. Mindestens einmal im Monat bespreche sich das Team und halte Ergebnisse fest. Themen und Angebote seien immer in der Hinterhand, berichtet Regina Fluck. Nach einem langen Schul- und Lerntag hätten die Kinder oft einfach Lust, miteinander zu spielen – gerne draußen. Strukturen, die den Rahmen dazu geben, setzt sie mit ihrem Team um.

Offene Tür wird ergänzt durch zwei Angebote für Teenager

So ist im Normalfall montags bis freitags von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Zuerst kämen angemeldete Kinder zumeist aus der Grundschule zum gesponserten Mittagessen und zur Hausaufgabenbetreuung. Wer nicht angemeldet und kein Vereinsmitglied ist, kann danach ab 15.30 Uhr zur kostenlosen offenen Tür kommen. Sie ist für Kinder von sechs Jahren bis zum Beginn der Pubertät gedacht. Ein Freund oder eine Freundin können mitgebracht werden. Fluck und Schäfer befürworten es, wenn junge Leute aus unterschiedlichen Familien miteinander ins Gespräch kommen. „Vom ersten Grundschuljahr bis zum vierten gibt es natürlich auch eine Entwicklung“, sagt Regina Fluck. Trotz Regeln wie zum Verhalten rund um den Tisch möchte sie locker im Umgang bleiben.

Rat ist hingegen eher ein Ansatzpunkt in den beiden Angeboten für Jugendliche. Da gibt es „The Club“ für 10- bis 14-Jährige samstags von 17 bis 19 Uhr. Zum Konzept gehört auch das Teenhouse freitags von 17 bis 22 Uhr für 14- bis 27-Jährige. Jeweils mit Zocken, Kicker oder Billard beispielsweise. Auch auf Facebook und Instagram ist die Kinder- und Jugendabteilung. „Zu Ostern haben wir zu Hause geklingelt und ein Geschenk vorbeigebracht“, berichtet Fluck über weiteren Kontakt in den vergangenen Monaten. Ansonsten gebe es unter den Mitarbeitern viel Freiraum, berichtet Stella Schäfer. „Wir sind ein recht junges Team, jeder hat seinen Stil“, betont Regina Fluck.

Sie und Schäfer schätzen darüber hinaus sehr die Arbeit von Quartiersmanagerin Marina Lehnen. Gerade nach dem Ankommen vieler Geflohener seien mit ihr Hilfen für Kinder mit Trauma-Erfahrungen vermittelt worden. Auch über das Netzwerk Mitte laufe der Austausch im Stadtteil. Aktuelle Informationen gibt es im Internet oder unter Tel. 68 94 95 36.

www.hasseldelle.de

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