Sportförderung

Job-Beratung für Leistungssportler

Organisatoren der Veranstaltung waren v.. Mirko Bernau (BHC), Michael Wupper (Arbeitsagentur) und Klaus Dreikausen (Sportförderung).
+
Organisatoren der Veranstaltung waren v.. Mirko Bernau (BHC), Michael Wupper (Arbeitsagentur) und Klaus Dreikausen (Sportförderung).

Beim ersten Karriereabend im Walder Stadtsaal stellten 17 Arbeitgeber ihre Unternehmen vor.

Von Lucas Hackenberg

Solingen. Leistungssport und Karriere zusammenzuführen ist nicht immer ein einfaches Unterfangen. Um jugendlichen Talenten Möglichkeiten der Berufswahl aufzuzeigen, die sich mit sportlichem Engagement verbinden lassen, veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft Sport & Karriere einen Karriereabend im Walder Stadtsaal. Das Tandem der Bergischen Sportförderung, des Bergischen HC 06 und der Solinger Agentur für Arbeit setzte sich dabei zum Ziel, möglichst viele Facetten der Berufswelt für Spitzensportler aufzuzeigen.

17 Unternehmen waren bei der Beratungsveranstaltung präsent, um mit den jungen Menschen ins Gespräch zu kommen: „Unsere Partner, die heute hier auftreten, haben alle eine hohe Affinität zum Sport“, sagte Mirko Bernau als Verantwortlicher des BHC.

Zusammen mit Michael Wupper (Berufsberater bei der Agentur für Arbeit), Klaus Dreikausen (Pressesprecher der Bergischen Sportförderung) und Henrike Reher (Sportlehrerin und Koordinatorin bei der Bergischen Sportförderung) wurde ein Konzept ausgearbeitet, um die gesamte Bandbreite des Solinger Leistungssports über Möglichkeiten zur Individualförderung zu informieren. Von Finanzberatungsunternehmen wie der DPC Unternehmensgruppe, über Industriefirmen wie „Solinger Windmühlenmesser“ bis hin zur Bergischen Universität Wuppertal waren potenzielle zukünftige Arbeitgeber vor Ort, welchen die Förderung für Spitzensportler neben dem Beruf am Herzen liegt. „Hauptsächlich geht es uns darum, Talente durch attraktive Angebote in der Wirtschaftsregion des Bergischen Landes zu halten und sie parallel bei der Ausübung ihrer Leidenschaft zu unterstützen“, so die Veranstalter.

Das Angebot der Berufsorientierung wurde von zahlreichen Jugendlichen wahrgenommen. So auch von Mikkel Oelze, Paul Tuna, Tristan Clausnitzer, Luke Herms und Lou Peter-Albert. Die Jungen im Alter von elf bis 14 Jahren spielen allesamt Handball in der C-Jugend des BHC und wollen dem Sport so lange wie möglich verbunden bleiben: „Am liebsten wollen wir so lange Handball spielen, wie wir nur können – und danach vielleicht Trainer werden“, sagten die Spieler vom Bergischen Handballnachwuchs einhellig. Dennoch waren sie auch Karrieren in Industrie- und Wirtschaft gegenüber nicht abgeneigt, was die Unternehmen als positives Signal deuten können.

Hintergrund

Bereits fünf Talente werden von der Bergischen Sportförderung neben dem Studium unterstützt, damit eine gute Sport-Work-Balance gewährleistet werden kann. Künftig soll noch deutlich mehr jungen Menschen im Bergischen geholfen werden, Sport und Beruf unter einen Hut zu bringen.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Festival „Pow Wow You“ ist Startrampe für Karrieren
Festival „Pow Wow You“ ist Startrampe für Karrieren
Festival „Pow Wow You“ ist Startrampe für Karrieren
Das Tageblatt wirft einen genauen Blick in die Stadtteile
Das Tageblatt wirft einen genauen Blick in die Stadtteile
Das Tageblatt wirft einen genauen Blick in die Stadtteile
Digitalisierung: Solingen erfindet sich neu
Digitalisierung: Solingen erfindet sich neu
Digitalisierung: Solingen erfindet sich neu
Ausgefallene Displays: Keine Infos für Fahrgäste
Ausgefallene Displays: Keine Infos für Fahrgäste
Ausgefallene Displays: Keine Infos für Fahrgäste

Kommentare