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Jazzkonzert stimmt auf Weihnachten ein

Das Jazztrio Chamegu, Andreas Genschel (Schlagzeug), Roland Strich (Piano) und Volker Höhmann (Bass) spielte in der Dorper Kirche mit Maren Weber und Stephanie Schlüter (Gesang) sowie Marie Christine Schroeck (Tenor- und Sopransaxofon). Foto: Christian Beier
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Das Jazztrio Chamegu, Andreas Genschel (Schlagzeug), Roland Strich (Piano) und Volker Höhmann (Bass) spielte in der Dorper Kirche mit Maren Weber und Stephanie Schlüter (Gesang) sowie Marie Christine Schroeck (Tenor- und Sopransaxofon).

Dorper Gemeinde brachte sechs Musiker zusammen – Video ist im Internet zu sehen.

Von Karl-Rainer Broch

Ein ungewöhnliches Jazzkonzert gab es am Samstagabend in der Dorper Kirche – ganz ohne Zuhörer und am Tag darauf bei Youtube als Video eingestellt – und mit den Stücken ganz auf die Vorweihnachtszeit eingestellt. Pfarrer Joachim Römelt begründete den Christmas-Jazz so: „Weihnachten ohne Musik und ohne Konzerte, das geht überhaupt nicht. Es tut uns richtig weh, auf so vieles verzichten zu müssen, daher haben wir dieses Konzert gemacht.“

Mit dem Jazztrio Chamegu aus Wuppertal hatte die Dorper Gemeinde – initiiert durch Kantorin Stephanie Schlüter –Musiker gewonnen, die sich mit Saxofonistin und Komponistin Marie Christine Schröck zusammengetan hatten. In dieser Besetzung wurde bereits im Mai ein Online-Gottesdienst in der Dorper Kirche musikalisch begleitet. Neben Volker Höhmann (Kontrabass) wirkten Roland Strich (Flügel) und Andreas Genschel (Schlagzeug) mit. Joachim Römelt erklärte auch den Namen des Trios: „Er kommt aus dem Portugiesischen und bedeutet Leidenschaft und Liebkosung, das passt wunderbar in den Advent.“

„Gloria in excelsis Deo“ wurde einmal ganz anders, leise und versponnen, vom Kontrabass begleitet, von Marie Christine Schröck eindringlich intoniert. Als Kontrast folgte „Good Times“, von der Saxofonistin – wie auch mehrere andere Stücke – komponiert und arrangiert.

Zuschauer sind aufgerufen, für Musiker in Finanznot zu spenden

Bei der Auswahl standen Lieder aus dem englischen Sprachraum im Mittelpunkt, so „Let it Snow“ und „Have yourself a merry little Xmas“. Die beiden Sängerinnen Stephanie Schlüter und Maren Weber – Katrin Berenbrock als Dritte musste wegen Quarantäne absagen – gaben dabei der Musik eigene gelungene Impulse. Einen Ausblick auf das Weihnachtsfest vermittelten das Lied „God Rest You“ und natürlich „Stille Nacht, Heilige Nacht“ als „Oh Holy Night“.

Das Jazzkonzert wurde bis Montag von mehr als 100 Musikliebhabern angeklickt, eine Zahl, die man live nicht unbedingt erwarten konnte. Einzig der Applaus fehlte und machte den gelungenen musikalischen Abend leider arg steril. Die Gemeinde hofft, dass das Konzert die Zuhörer dazu bringt, für das Corona-Hilfsprogramm für Musiker in Notlage zu spenden.

www.initiative-musik.de/spende

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