Digitale Kaffeepause

Innenstadtmanager lernen Akteure kennen

Händler und Innenstadtmanager sprachen über das zukünftige Gesicht von Solingens Mitte. Foto: Christian Beier
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Händler und Innenstadtmanager sprachen über das zukünftige Gesicht von Solingens Mitte.

Neues Format – die digitale Kaffeepause.

Von Timo Lemmer

Solingen. Die Gastgeber der digitalen Kaffeepause, die neuen Innenstadtmanager Carolin Helmus und Simon Flick sowie Alina Erulin als Praktikantin der Raumplanung, hatten zu Beginn der Premiere ihres Formats eine kleine Umfrage gestartet. „Das ist genau der Punkt, an dem wir ansetzen wollen“, freute sich Flick dann mit Blick auf die Auswertung: 80 Prozent der Teilnehmer der Videokonferenz hatten nämlich angegeben, dass für sie eine Menge Potenzial in der Innenstadt schlummert. Für Flick und seine Kollegen nicht nur ein Hoffnungsschimmer, sondern Bestätigung, in Solingen eine Menge herausholen zu können: Man gehe äußerst zuversichtlich an die Aufgabe rund um die Innenstadt, die das Duo Ende vergangenen Jahres übernommen hat.

Das Format der digitalen Kaffeepause musste dabei zwangsläufig ein Kennenlernen in größerer Präsenzrunde ersetzen. Zehn Teilnehmer hatten sich zugeschaltet, darunter mit Ralf Kohns, Michael Jaspert, Sandra Paaß oder Luis da Silva einige Unternehmer aus der Innenstadt, die das neue Duo kennenlernen wollten – und ihre Wünsche formulierten. Helmus: „Wir wollen die Akteure kennenlernen, aber auch genau wissen, welche Hilfen von uns erwartet werden.“ Flick unterstrich: „So wie zu Zeiten einer Pandemie sind wir natürlich noch nie gestartet.“ Das klassische Klinkenputzen falle momentan eben aus. „Wir werden öfter den Hörer in die Hand nehmen, die Leute direkt ansprechen. Für eine Auftaktrunde bin ich begeistert, dass zehn Leute dabei sind.“

Die Solinger Händler formulierten unisono: In der Innenstadt habe sich die Lage – vor und dann noch einmal mit der Pandemie – in den letzten Jahren meist verschlechtert, es sei aber eben viel Potenzial vorhanden. Kohns: „Es ist natürlich schwierig, die Leute zu erreichen. Häufig engagieren sich letztlich dieselben. Daher sehe ich die große Aufgabe der beiden neuen Innenstadtmanager darin, die Leute zu erreichen.“ Es sei darüber hinaus dann wichtig, Mut zu machen, Ideen umzusetzen oder Gelder zu akquirieren. Und Liane Rapp – sie managt die Netzwerkarbeit beim Wandel der City – brachte ein: „Im ST-Format ZiSch haben es mehrere Schüler passend beschrieben, das Stadtbild muss insgesamt lebendiger werden, die Leute müssen sich wohlfühlen.“ Auch den Austausch mit Schülern könne als fruchtbares Element hinzukommen.

„Das Stadtbild muss insgesamt lebendiger werden, die Leute müssen sich wohlfühlen.“
Liane Rapp managt die Netzwerkarbeit beim Wandel der City

Formate wollen Helmus und Flick regelmäßig anbieten, wünschen sich dabei noch mehr Händler, dazu auch Eigentümer oder Anwohner. Neben der Kaffeepause am Morgen sei ebenso ein Einzelhändler-Stammtisch denkbar. „Wir wollen zeigen: Wir sind da!“, schloss Flick die Runde. Der Austausch brachte sogleich die erste Idee hervor: Händlerporträts, die aktuell unter Federführung von Rapp über den Werbe- und Interessenring Solinger Innenstadt laufen, sollen auch im Videoformat entstehen. Flick bilanzierte anschließend: „Wir ziehen nach den ersten Rückmeldungen der Teilnehmer in positives Fazit.“ Die virtuelle Kaffeepause mit dem Innenstadtmanagement wolle man fürs Erste alle zwei Wochen anbieten – also wieder am 29. Januar. Anmeldung per Mail:

info@city2030-solingen.de

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