ST-Osterwanderungen

Wassertour führt durch die Heide

Mit Sicherheit einer der schönsten Aussichtspunkte auf unserer anderthalbstündigen Rundtour: der Drei-Insel-Teich Fotos: Stefan M. Kob
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Mit Sicherheit einer der schönsten Aussichtspunkte auf unserer anderthalbstündigen Rundtour: der Drei-Insel-Teich.

Auf ebenen Wegen zu den schönsten Punkten in der Ohligser Heide. Rätselfreunden winken wieder tolle Preise.

Von Stefan M. Kob

Solingen. Seit 21 Jahren nun ist es eine gute Tradition: Über Ostern schickt das Tageblatt seine Leser an die frische Luft in die herrliche Natur – wobei zehn kniffelige Rätselfragen am Wegrand besonders den lauffaulen Nachwuchs zum Mitkommen motivieren. Und am Schluss wird der Familienspaß vielleicht ja sogar noch extra honoriert: Denn unter allen Einsendern, die unsere Fragen richtig beantwortet haben, verlosen wir diesmal zehn Exemplare des beliebten Stadtwanderführers von Uli Auffermann, in dem auch ein Teil unserer diesjährigen Tour beschrieben ist (siehe „Die Preise“).

Diesmal führt uns unser Rundwanderweg anderthalb Stunden durch den schönsten Teil der Ohligser Heide an sage und schreibe vier Gewässern vorbei! Es geht stets über gute und ebene Waldwege, die aufgrund des schlechten Wetters aber matschig sein können – gutes festes Schuhwerk ist also Pflicht. Genauso wie Stift, Block und Zollstock.

Start ist das Eingangsschild vor dem Engelsberger Hof, eine Traditionsgaststätte, die heute als „Schlesische Schänke“ bekannt ist (siehe „Die Anreise“).

Engelsberger Hof: Hier beginnt die Beschreibung unserer Tour

Wir überqueren die Langhansstraße und betreten auf der gegenüberliegenden Seite zwischen Hydrant und Ruhebank den Wanderweg, der mit X und dem N (Neanderlandsteig) markiert ist. Dem folgen wir 40 Meter in den Wald hinein, biegen dann nach sofort links ab und folgen dem X-Weg immer geradeaus, bis der schmale Pfad in einen breiten Fahrweg mit einem Unterstand aus Holz mündet. Hier folgen wir rechts dem Weg A 1.

Bald steht links eine Bank. Für eine Rast ist es noch zu früh, aber wir müssen hier dennoch anhalten und unseren Zollstock auspacken für Frage 1.

Durchgängig sind die Wege gut befestigt, aber so schönes Wetter wie hier hatten wir lang nicht mehr. Daher kann es stellenweise schon auch matschig sein.

Wir marschieren weiter auf breitem Weg, der bald eine 90-Grad-Kurve macht. Wir wandern entlang des doppelten Zauns, der den Waldfriedhof Hermann-Löns-Weg schützt. Wir müssen nach einem hoch hängenden blassgelben Schild am Zaun Ausschau halten für Frage 2.

Wir halten uns an der nächsten Wegkreuzung rechts und folgen den Markierungen X, A1 und N. Nach ein paar Metern sehen wir links mitten im Naturschutzgebiet ein schlankes rotes „Hotel“, das von den WFB Werkstätten des Kreises Mettmann errichtet wurde (www.naturfairbunden.de). Hier lässt sich über Frage 3 rätseln.

An der grün-weißen Schranke stoßen wir auf den Hermann-Löns-Weg, dem wir nach links folgen. Hier gesellt sich zu den bekannten Wegsymbolen auch das S für den Klingenpfad. Am dortigen kleinen Wanderparkplatz interessiert uns der dort aufgestellte Wegweiser des Neanderlandsteigs für Frage 4.

Wir wandern weiter die Straße hinab am Landhaus Kovelenberg vorbei Richtung Wald, wieder zu einer Schranke. Dahinter folgen wir dem A1-Weg geradeaus bis zu einer Y-Kreuzung, wo wir uns nach links wenden und an der nächsten Einmündung nach rechts, dem Weg A1 und N folgend. Zwischen zwei Ruhebänken interessiert uns ein Holzpfahl mit einem grünen Rand für Frage 5.

Schon schimmert links der Drei-Insel-Teich zwischen den Bäumen. In einer Holzhütte haben wir einen tollen Blick auf das Idyll. Und eine Infotafel verrät uns viel über die Fauna und Flora – und die Antwort auf Frage 6.

Wir bummeln am Teichufer entlang weiter immer geradeaus, verlassen den Neandertalweg, der rechts abzweigt, und nähern uns den nächsten „zwei Gewässern“. Rechts führt ein Holzsteg zu einem kleinen Heideteich. Und links sehen wir das Heidebad, das (hoffentlich) bald aus seinem Winterschlaf erweckt wird. Wir widmen uns den massiven Fahrradständern am Freibad-Entree (Frage 7).

Vor allem mit Kindern bietet sich ein Stopp auf dem großen Spielplatz an

Wir folgen dem Wanderweg geradeaus durch die offene Heide. Wieder im Wald halten wir uns links und finden die vertrauten Wanderzeichen A1, A2 und S, denen wir weiter folgen. Die nächste Kreuzung dann rechts Richtung des großen Parkplatzes. Kinder bitte an die Hand nehmen: Wir müssen an dieser Stelle die Langhansstraße überqueren zum Fachwerk-Pavillon mit der Hausnummer 11. Dort hilft eine rote Bauhaus-Reklame bei der Lösung von Frage 8.

Lösungskupon

Wir umrunden den Pavillon, wenden uns dahinter nach rechts und an der nächsten Kreuzung mit dem Park-Hinweisschild geradeaus Richtung „viertes“ Gewässer – den See im Engelsberger Hof. Wir laufen auf das Brückchen zu, auf dem wir den traumhaft schönen, von Enten und Gänsen bewohnten kleinen See überqueren. Dahinter geradeaus weiter auf dem Klingenpfad wandern wir Richtung Großspielplatz. Dort müssen wir unbedingt Schnaufi einen Besuch abstatten. Die alte Dampflok wurde durch vorbildliches Bürgerengagement als Attraktion für Generationen von Kindern gerettet. Bevor wir weiterziehen, müssen wir hier noch Frage 9 beantworten.

Schlussspurt: Vorbei am großen Unterstand aus Holz verlassen wir den Park über den Klingenpfad S und wandern nach links bergab bis zur nächsten Kreuzung, wo wir uns wieder nach links wenden. Vorher aber auf den Wegweiser an der Kreuzung achten, um die Abschlussfrage 10 lösen!

Die asphaltierte Straße fährt uns jetzt immer geradeaus leicht bergan zurück bis zu unserem Ausgangspunkt am Eingangsschild der Schlesischen Schänke. Diese ist leider an den Feiertagen schon komplett ausgebucht und nicht für den „normalen“ Wanderer und Kaffee-Gast geöffnet.

Nun noch einmal alle Antworten kontrollieren und den ausgefüllten Kupon, der in der Printausgabe des Solinger Tageblatts von Donnerstag zu finden ist und heruntergeladen werden kann, bis zum Mittwoch, 8. April 2015, 18 Uhr, in einer der drei Tageblatt-Geschäftsstellen abgeben.

Viel Glück!

DIE PREISE

Stadtwanderführer zu gewinnen 

Diesmal verlosen wir zehn „Stadtwanderführer Solingen“ von Ulli Auffermann, die das ST gemeinsam mit dem Wartberg Verlag herausgegeben hat. Der Wanderführer beschreibt nicht nur die schönsten Touren in den Wupperbergen und -tälern, sondern führt auch durch verschiedene Stadtteile. Übersichtlich unterteilt findet man Anregung, Anleitung und Kartenmaterial für jede Gelegenheit. Um teilzunehmen, den Kupon, der in der Printausgabe des Solinger Tageblatts von Donnerstag zu finden ist und heruntergeladen werden kann, vollständig und richtig ausfüllen und bis 8. April, 18 Uhr, in eine der drei ST-Geschäftsstellen in Mitte, Ohligs oder Wald schicken.

DIE FRAGEN

1. Wenn man die Länge aller Holzplanken misst: Welche Gesamtlänge aufgerundet in Metern hätten die Holzbalken, wenn man sie aneinanderlegen würde?

2. Wovor warnt das gelbe Schild, das oben an dem Maschendrahtzaun angebracht ist?

3. Welchen Gästen soll das „Hotel“ Unterschlupf bieten?

4. Wie weit ist es von hier aus nach Haan-Hülsberg?

5. Welche Ziffer ist auf dem schrägen Anschnitt des Pfahls eingefräst?

6. Von welchen seltsamen Besuchern können wir hier in einer lauen Sommernacht überrascht werden?

7. Wie viele massive Fahrradständer aus Baumstämmen stehen am Eingang?

8. Wenn man alle Ziffern, die auf dem Bauhaus-Schild zu finden sind, addiert, welche Summe ergibt sich daraus?

9. Von wie vielen Metallpfählen, an denen Kletternetze befestigt sind, wird die alte Dampflok Schnaufi „gezähmt“?

10. Wie weit ist es – die Kilometer zusammengerechnet – nach Haan und Ohligs?

DIE ANREISE

Mit dem Auto oder dem Stadtwerke-Bus

Der 6,5 Kilometer lange Rundweg führt überwiegend über gut befestigte und breite Wanderwege. Naturgemäß halten sich die Steigungen in der Ohligser Heide in Grenzen, weshalb der Weg auch für Familien mit Kinderwagen geeignet ist. Unser Weg führt an vier unterschiedlichen Gewässern entlang und bezieht den Großspielplatz Engelsberger Hof mit ein. Daher kann der Andrang an den Osterfeiertagen, einigermaßen gutes Wetter vorausgesetzt, groß sein. Der Start ist am Engelsberger Hof das Eingangsschild zur Schlesischen Schänke, an der Kreuzung Langhansstraße / Schwanenstraße (die zur St. Lukas Klinik führt). Dort steht auch ein Wegweiser „Langhansstraße/Engelsberger Hof“ des Neanderlandsteigs. In unmittelbarer Nähe befinden sich zahlreiche Parkplätze, die bei großem Andrang aber gut gefüllt sein können. Wer auf Nummer sicher gehen will, reist ökologisch vorbildlich mit dem Bus an: am besten mit der Linie 691 „Sankt-Lukas-Klinik“, die sonn- und feiertags ab Hauptbahnhof stündlich von 6.56-21.56 Uhr verkehrt (samstags halbstündlich zwischen 9.15-16.56 Uhr, wochentags halbstündlich zwischen 5.13-19.43 Uhr). Von der Endhaltestelle an der Klinik die kleine ehemalige Zufahrt hinab bis zur Kreuzung Langhansstraße gehen.

Wanderwege in Solingen: Wir haben für Sie eine Übersicht aller Highlights erstellt.

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