Verkehr

Stoppschild sorgt für Verwirrung

Ein vorläufig installiertes Stoppschild sorgt offenbar bei Autofahrern für Verwirrung.
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Ein vorläufig installiertes Stoppschild sorgt offenbar bei Autofahrern für Verwirrung.

Ein vorläufig installiertes Stoppschild sorgt offenbar bei Autofahrern für Verwirrung.

Von Kristin Dowe

Solingen. Ein paar Mal sei er in den vergangenen Tagen schon einem Unfall knapp entronnen, sagt ST-Leser Jürgen Urbach, der auf eine zurzeit brenzlige Situation an der Viehbachtalstraße aufmerksam macht. „Ich habe dort jetzt schon mehrere Auffahrunfälle beobachtet – immer an der gleichen Stelle“, sagt der Solinger.

Solingen: Verkehr wird auf Fahrspur in Gegenrichtung umgeleitet

An der Kreuzung Viehbachtalstraße/L 288 saniert der Landesbetrieb Straßen NRW aktuell die Viehbachtalbrücke, die eine neue Abdichtung erhält. Deshalb wurde die L 288 zunächst auf eine Fahrspur verengt. Im weiteren Verlauf werden die Verkehrsteilnehmer Richtung Ohligs auf die Fahrspur in Gegenrichtung übergeleitet. In beide Fahrtrichtungen steht nur eine Fahrspur zur Verfügung. Autofahrer, die von der Viehbachtalstraße aus kommend nach rechts auf die L 288 abbiegen möchten, können somit nicht wie gewohnt den Rechtsabbiegerstreifen nutzen, sondern müssen sich hinter der Verkehrsinsel auf der linken Spur in den fließenden Verkehr einfädeln. Aus diesem Grund hat Straßen NRW kurz hinter der Kurve ein vorläufiges Stoppschild installiert.

„Damit rechnet aber kein Mensch“, kritisiert Jürgen Urbach. Zwar gebe es eine entsprechende Hinweistafel, doch sei das Stoppschild an der Stelle denkbar ungünstig positioniert. „Man sollte das Schild etwa 100 Meter weiter in Richtung Bonner Straße verlegen, das würde die Situation zumindest entschärfen“, meint der 76-Jährige. Trotz der vorübergehenden Vorschrift von Tempo 30 in dem Bereich werde dort oft mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren.

Tatsächlich bestätigte die Polizei auf Nachfrage zwei Auffahrunfälle, die sich in den vergangenen Tagen an der Stelle ereignet hatten. „Es kann aber durchaus sein, dass es dort noch mehr Unfälle gab, die uns aber nicht gemeldet wurden“, sagt Stefan Weiand, Sprecher der Polizei Wuppertal. „Möglicherweise haben die Unfallbeteiligten sich dann einfach untereinander geeinigt.“

Straßen NRW sei eine Unfallhäufung an der Stelle bekannt, heißt es auf Anfrage auf der Pressestelle. Zwar könne das Stoppschild nicht versetzt, doch solle die Beschilderung vergrößert werden, „damit die Verkehrsteilnehmer die Veränderung in der Verkehrsführung besser wahrnehmen können“, teilt der Landesbetrieb mit.

Bereits im vergangenen Jahr war an der Viehbachtalstraße die Abfahrt saniert worden.

Eine Kerze hat wohl einen Brand an der Seniorenwohnanlage an der Graf-Engelbert-Straße ausgelöst.

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