Kriminalität

ST-Leserin wehrt sich erfolgreich gegen Betrügerinnen

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Frauen verschafften sich Zutritt zur Wohnung.

Frauen verschafften sich Zutritt zur Wohnung.

Auf eine perfide Betrugsmasche macht eine ST-Leserin aufmerksam, der sie selbst kürzlich zum Opfer gefallen sei. Dabei habe sich die mutmaßliche Betrügerin zunächst das Vertrauen der 79-Jährigen erschlichen, als diese am vergangenen Donnerstag mit ihren Einkäufen in ihre Wohnung an der Fritz-Haber-Straße zurückkehrte.

„Vor der Tür stand eine attraktive und sehr freundliche Dame und bot mir an, meinen Korb nach oben zu tragen“, berichtet die Leserin. Die Hilfe habe sie aufgrund ihrer Gehbehinderung gerne angenommen. Die junge Frau sei dann gleich ungefragt in ihre Wohnung eingetreten und habe gebeten, die Toilette benutzen zu dürfen, was die Leserin ihr freundlich gestattete. Weiter bat die junge Frau um Zettel und Stift – angeblich, um eine Notiz zu machen, weil sie in einem anderen Haushalt Medikamente von der Apotheke abgeben müsse.

„Am nächsten Tag tauchte die gleiche Frau dann schon wieder bei mir auf“, schildert die Leserin. „Das kam mir schon etwas komisch vor.“ Wieder bat die Unbekannte um Schreibutensilien für eine Notiz und die Leserin gewährte ihr erneut Zutritt zu ihrer Wohnung. Dann ging alles ganz schnell: „Plötzlich stand noch eine zweite Frau im Raum, die dann ein weißes Tuch gespannt hat, als ob sie mir damit die Sicht versperren wollte.“ Die Solingerin habe dann beide Frauen energisch der Wohnung verwiesen, dabei sei es zu einer kurzen Rangelei gekommen. Gestohlen worden sei glücklicherweise nichts.

Polizeisprecher Jan Battenberg bestätigte den Vorfall auf Nachfrage und warnt: „Man sollte niemals fremde Personen in die eigene Wohnung lassen. Betrüger benutzen unterschiedlichste Vorwände, um Straftaten zu begehen.“ Die Klassiker seien dabei die Bitte um ein Glas Wasser oder die Behauptung, in einem Mietshaus eine Wohnung besichtigen zu wollen. „Dann kommt die Frage: ,Darf ich mir Ihre mal anschauen wegen des Zuschnitts?’“, mahnt Battenberg.

Die junge Frau wird als etwa 20-jährig, zierlich und mit langen, blonden Haaren beschrieben. Sie trug ein hellblaues Sommerkleid, weiße Handschuhe und weiße Leggings. Die zweite Frau war etwa 30 Jahre alt, etwas fülliger und trug laut Beschreibung einen Turban. -KDow-

Die Polizei sucht Zeugen eines Unfalls, bei dem ein Radfahrer schwer verletzt wurde.

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