Durchsuchung

Innenstadt: Polizei findet Bombe und illegale Waffe

Diese illegale Waffe findet die Polizei bei einer Durchsuchung in der Innenstadt von Solingen.
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Diese illegale Waffe findet die Polizei bei einer Durchsuchung in der Innenstadt von Solingen.

Polizei findet bei einer Durchsuchung in der Innenstadt von Solingen Drogen, Bombe, Schrotflinte und andere gefährliche Gegenstände. Experten entschärfen Rohrbombe.

Solingen. Bei einer Durchsuchung einer Wohnung in der Innenstadt von Solingen hat die Polizei zahlreiche illegale Gegenstände beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft hatte die Durchsuchung erwirkt, nachdem sich Hinweise auf einen 40 Jahre alten Solinger verdichteten. Der Mann steht im Verdacht, illegal mit Drogen zu handeln und als Hehler Diebesgut zu verkaufen. Tatsächlich fanden die Ermittler vor Ort Drogen, eine Rohrbombe, eine illegale Waffe und andere gefährliche Gegenstände.

Polizei findet Waffen und Drogen in Solingen: Rohrbombe durch kontrollierte Sprengung entschärft

In einem Abstellraum der Wohnung fanden die Kriminalbeamten neben mehreren in Deutschland teilweise nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern eine selbstgebaute Rohrbombe. Der etwa 12 Zentimeter lange metallische Gegenstand wurde durch einen hinzugerufenen Entschärfer sichergestellt und auf einem naheliegenden Freigelände kontrolliert gesprengt. Bei der Maßnahme stießen die Beamten außerdem auf eine Schrotflinte samt Munition, die der Verdächtige in seiner Wohnung deponiert hatte und für die er keinen Berechtigungsnachweis besaß. Ferner stellte die Polizei geringe Mengen Betäubungsmittel bei dem Verdächtigen sicher.

Polizei findet Waffen und Drogen in Solingen: Ermittler schließen extremistischen Hintergrund aus

Einen politischen, beziehungsweise extremistischen Hintergrund schließen die Ermittler bei dem 40-jährigen Solinger aus. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Wolf-Tilmann Baumert auf ST-Nachfrage. Vielmehr gehen Polizei und Staatsanwaltschaft von einem Bastler aus. Von der selbstgebauten Rohrbombe sei zudem keine größere Gefahr ausgegangen: Der Sprengradius habe etwa 10 Meter betragen, sagte der Oberstaatsanwalt am Freitagvormittag.

Von der Rohrbombe ging laut Staatsanwaltschaft keine größere Gefahr aus.

Der Beschuldigte wurde mangels vorliegender Haftgründe nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ihn erwartet nun ein weiteres Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffen- und das Betäubungsmittelgesetz. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.

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