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"Tödlich wirkende Dosis": Vergiftete Getränke in mehreren Münchner Supermärkten - Dringende Warnung der Polizei

Schreckensnachricht aus München: Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes - und warnt die Bevölkerung. 
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Polizei ermittelt in alle Richtungen

Großbrand in Solingen: 15 Millionen Euro Schaden

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Eine Fabrikhalle des Automobilzulieferers Nifco in Solingen wurde durch den Brand zerstört.

Eine Fabrikhalle des Automobilzulieferers Nifco voller Kunststoffteile in Gräfrath wurde durch ein Feuer zerstört. Der Einsatz gestaltete sich als gefährlich. Nun ermittelt die Polizei in alle Richtungen.

  • In der Nacht zu Donnerstag brannte eine Halle des Automobilzulieferers Nifco in Solingen Gräfrath aus.
  • Der Einsatz hatte sich wegen Gasflaschen für die Feuerwehr äußerst gefährlich gestaltet.
  • Die Polizei untersuchte das Gebäude und ermittelt in alle Richtungen.

Update, 15.02.2020: 

Nachdem in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag eine Fabrikhalle des Automobilzulieferers Nifco in einem Gewerbegebiet in Lindgesfeld in Gräfrath aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten war, schätzt die Polizei den entstandenen Sachschaden auf rund 15 Millionen Euro. Am Freitag untersuchten die Beamten nach der Freigabe durch die Feuerwehr das Gebäude gemeinsam mit einem Brandsachverständigen. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, betont Polizeisprecher Stefan Weiand auf Nachfrage. 

Als Ursache könne man zum jetzigen Zeitpunkt nichts ausschließen – grundsätzlich kämen sowohl eine fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung als auch ein technischer Defekt als Auslöser für das Unglück infrage. Der Einsatz hatte sich für die Feuerwehr äußerst gefährlich gestaltet, da in der Halle Gasflaschen lagerten, die immer wieder explodierten. Personen kamen bei dem Brand glücklicherweise nicht zu Schaden. KDow

Unser Bericht vom 14.02.2020: Lindgesfeld: Großbrand verursacht einen Millionen-Schaden

Von Philipp Müller

Um 1.05 Uhr wurde die Feuerwehr Solingen von der Brandmeldeanlage eines Gewerbebetriebes im Lindgesfeld zu einem Brandeinsatz alarmiert.

Solingen. Ein Schaden in Millionenhöhe ist im Industriegebiet Dycker Feld in der Nacht zum Donnerstag entstanden. Eine Produktions- und Lagerhalle der Firma Nifco brannte komplett aus und stürzte ein. Zwischenzeitlich war der Krisenstab der Stadt Solingen zusammengetreten. Die Bevölkerung wurde vorsorglich mit Sirenen vor den Rauch- und Rußwolken gewarnt. Fenster und Türen sollten geschlossen werden. Doch giftige Dämpfe gab es nach Schnelluntersuchungen durch die Feuerwehr und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen nicht. Verletzt wurde auch sonst niemand durch den Brand.

Mit rund 150 Einsatzkräften war die Feuerwehr vor Ort, selbst am Nachmittag waren noch 125 davon durch den Einsatz gebunden. Das Feuer in der 2500 Quadratmeter großen Halle war erst gegen 4 Uhr unter Kontrolle. Die Firma lagerte dort vornehmlich Kunststoffteile, die sie als Zubehör für die Autoindustrie fertigt. 300 Beschäftigte gibt es am Standort.

Solingen: Der Brand drohte auf weitere Gebäude überzuspringen

Um 1.05 Uhr löste die Brandmeldeanlage der Firma Nifco an der Ecke Lindgesfeld und Straße Dycker Feld aus. „Es war außergewöhnlich, dass die Halle schon in voller Ausdehnung brannte, als wir am Brandort eintrafen“, berichtete der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr, Sebastian Wagner. Zur Brandursache äußerte er sich nicht, das sei Sache der Brandermittler der Kriminalpolizei. Polizeisprecher Stefan Weitkämper erklärte, dass diese Spezialisten erst nach Abschluss der Löscharbeiten ihre Arbeit aufnehmen würden. Doch diese Nachlöscharbeiten zogen sich bis spät in den Abend hin.

Lindgesfeld: Brand im Gewerbegebiet

 © Tim Oelbermann
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Dazu nahm die Feuerwehr Hilfe des Technischen Hilfswerks Solingen (THW) in Anspruch. Mit einem „Schreitbagger“, der über flexible Achsen verfügt, musste erst Schutt beiseite geräumt werden, um an die letzten Brandnester heranzukommen. Diese wurden dann mit Schaum erstickt.

Großbrand mit Explosionen in Solingen: Einsatz für Feuerwehr war nicht ungefährlich

Mit Schaum sei auch in der Nacht gelöscht worden, erklärte Wagner. Der Einsatz sei nicht ungefährlich verlaufen. Vermutlich waren es Gasflaschen, die immer wieder explodierten. Außerdem hätte starker Wind dazu geführt, dass „Feuerbälle“ aus der brennende Halle ausgetreten seien. Diese gefährdeten weitere Gebäude auf dem Firmengelände, ein Überspringen der Flammen wurde aber verhindert.

Dazu waren Berufsfeuerwehrleute aller drei Wachen der im Einsatz. Währendessen besetzten die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr die Wachen. Im Industriegebiet war das Rote Kreuz vor Ort und versorgte die Feuerwehrleute.

Die Feuerwehrleute trugen auch Atemschutzmasken, weil zunächst unklar war, ob gefährliche Dämpfe bei dem Brand entstehen. Dazu tagte der Krisenstab (siehe unten) der Stadt. „Es sind Schulen und Kitas in der Nähe, die bei Gefahr hätten verständigt werden müssen“, erklärt Wagner. Luftmessungen und die Auswertung von Wischproben des Rußes hätten zur Entwarnung geführt, wie Stadtsprecher Lutz Peters am Morgen mitteilte. 

Brand in der Lagerhalle: Krisenstab der Stadt Solingen tagte

Wegen der möglichen Gefahren sei es richtig gewesen, Umweltalarm auszulösen und die Bevölkerung per Sirene zu warnen. Außerdem erhielten Nutzer der Warn-App „Nina“ Hinweise, berichtete er. Nach Angaben von Feuerwehrsprecherin Heike Neuenfeldt schätzte ein Versicherungsvertreter den Schaden auf einen Millionenbetrag. Im Verlauf des Tags wurde mit technischem Gerät des THW und der Firma Del Gaudio eine der drei wichtigen Maschinen aus der Halle intakt geborgen.

Für die Anlieger des Industriegebiets bedeutete der Brand große Umstände. Mitarbeiter konnten nur zu Fuß zur Arbeit. Bis zum Mittag blieben die Zufahrten für den Lieferverkehr gesperrt. Lkw wurden zum Parken ins Industriegebiet Piepersberg umgeleitet.

Der Krisenstab tagte, um über weitere Maßnahmen zu beraten. Dem Krisenstab gehören Fachleute der Verwaltung der Stadt Solingen, der Stadtwerke und der Feuerwehr an. Er tritt im Alarmfall in einer der drei Feuerwachen zusammen. Geleitet wird er von der Stadtspitze, in der Regel vom Ordnungsdezernenten Jan Welzel (CDU).

Unser Nachrichtenticker zum Großbrand in Solingen:

+++Update+++

Die Nachlöscharbeiten gestalten sich weiter schwierig, da weite Teile des Gebäudes eingestürzt sind. Das THW unterstützt die Arbeiten mit einem Schreitbagger und einem Radlader, um Zugang zu den Glutnestern zu bekommen. Die Firma Del Gaudio unterstützt die Räum- und Nachlöscharbeiten mit einem Spezialbagger, der in der Lage ist, Stahlträger zu schneiden. Die Arbeiten werden noch bis in die Abendstunden andauern. Der Großbrand hat einen Millionen-Schaden verursacht. Die Straßen sind mittlerweile wieder freigegeben.

+++Update+++

Nach dem Großbrand ist die Straße Dycker Feld im Industriegebiet jetzt teilweise wieder frei. Von der Wuppertaler Straße ist die Einfahrt bis zur Einmündung Lindgesfeld möglich und auch von der Tersteegenstraße beginnt die Sperrung erst kurz hinter der Einmündung Dellenfeld. Damit ist der Anlieferverkehr für viele Betriebe im Gewerbegebiet wieder sichergestellt.

Solingen: Anlieferverkehr für viele Betriebe im Gewerbegebiet wieder sichergestellt

+++Update+++

Solingen. Am Vormittag setzt die Feuerwehr einen Schreitbagger ein, den das Technische Hilfswerk stellt. Er soll eingestürzte Fassadenteile entfernen, damit die Feuerwehr besser an die Brandnester kommt, die sich im Kellerbereich der Lagerhalle befinden. Einsatzleiter Sebastian Wagner berichtet, dass der Löscheinsatz mindestens bis in die späten Mittagsstunden dauern werde.

Mindestens solange ist auch die Zufahrt zum gesamten Gewerbegebiet Dycker Feld gesperrt. Nach Angaben von Wagner werden Lkw mit Ziel Dycker Feld im Industriegebiet Pierpersberg zwischengeparkt. Im Verlauf des späten Vormittags soll eine Möglichkeit geschaffen werden, diese ins gesperrte Gebiet zu lassen. Dazu müsse aber sichergestellt sein, das eine der Löschwasserversorgungsleitungen nicht mehr benötigt werde. Die Mitarbeiter der Firmen konnten zu Fuß an ihre Arbeitsstellen gelangen und mussten außerhalb des Gewerbegebiets parken.

+++Update+++

Nach dem Großbrand bleiben die Straßen im Industriegebiet Dycker Feld bis mindestens heute Nachmittag gesperrt. Die Feuerwehr ist den ganzen Tag vor Ort mit der Kontrolle und der Suche nach Brandnestern in den Trümmern der abgebrannten Produktionshallen beschäftigt. Zu Fuß sind die Betriebe im Industriegebiet erreichbar.

Solingen: Straßen im Industriegebiet bleiben mindestens bis zum Nachmittag gesperrt

+++Update+++

Eine Fabrikhalle des Automobilzulieferers Nifco in Solingen wurde durch den Brand zerstört.

Solingen. Beim Großbrand eines kunststoffverarbeitenden Gewerbebetriebes im Solinger Stadtteil Gräfrath sind heute Nacht Rauch und Aschepartikel auch in den nördlich angrenzenden Wohngebieten und im Bereich der Gräfrather Altstadt niedergegangen. Auch Geruchsbelästigung war dort wahrnehmbar. Messtrupps der Solinger Feuerwehr und des Landesamtes für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz haben inzwischen an verschiedenen Stellen des betroffenen Gebietes Proben genommen und untersucht und haben in den Rauchgasen keine Schadstoffe gefunden. Das heißt: Türen und Fenster müssen nicht geschlossen werden, der Aufenthalt im Freien ist unbedenklich. Laut Feuerwehr reicht es, bei Kontakt mit Aschepartikeln, z.B. an Fahrzeugen, die allgemeinen Regeln der Hygiene zu beachten: Hände waschen, oder zusammengefegte Reste im Müll entsorgen.

Der Betrieb von Schulen und Gewerbebetrieben kann normal verlaufen.

+++Update+++

Solingen. Das Feuer konnte durch den Einsatz von Löschschaum in den gut zu erreichenden Stellen gelöscht werden. Zahlreiche Brandnester befinden sich noch unter den Trümmern der eingestürzten Halle. Für die weitere Brandbekämpfung wurden über das Technische Hilfswerk zwei Spezialbagger alarmiert. Mit deren Hilfe werden in den nächsten Stunden die Trümmer auseinandergezogen und die Brandnester gezielt abgelöscht. Derzeit sind 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK, THW und den Stadtwerken vor Ort.

Die Feuerwehr wird in Solingen noch den ganzen Tag beschäftigt sein

Die Straßen Dycker Feld und Lindgesfeld sind für den Individualverkehr und für Fußgänger gesperrt. Mitarbeiter der ansässigen Firmen können ihren Arbeitsplatz über die Lützowstraße erreichen. Mit der Kontrolle und der Suche nach Brandnestern in den Trümmern der abgebrannten Produktionshallen wird die Feuerwehr aber noch den ganzen Tag beschäftigt sein. Daher die Straßensperrungen.

+++Update+++

Solingen. Um 1.05 Uhr wurde die Feuerwehr Solingen von der Brandmeldeanlage eines Gewerbebetriebes im Lindgesfeld zu einem Brandeinsatz alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte wurde die Alarmstufe sofort erhöht, da das Nebengebäude eines Automobilzulieferers mit einer Fläche von 2.500 Quadratmeter bereits im Vollbrand stand. 

Durch explodierende Gasflaschen flogen brennende Teile in Richtung des Hauptgebäudes und drohten den Brand auf das Hauptgebäude auszudehnen. Die Alarmstufe wurde daher ein weiteres Mal erhöht, teilte die Feuerwehr am Morgen mit. 

Die Feuerwehr wurde zu einem Brand in einem Gewerbebetrieb an der Straße Lindgesfeld alarmiert.

Das Feuer konnte schließlich gegen 4 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Alle Betriebe in unmittelbarer Nähe des Brandes wurden aufgefordert Fenster und Türen zu schließen. Die Warnung galt auch für die Bewohner in Gräfrath-Zentrum. In diesem Bereich wurden die Anwohner per Sirene gewarnt. Ebenso erfolgte eine Information über die Warn-App NINA.  Die Feuerwehr Solingen führt laufend Messungen mit Unterstützung eines Messfahrzeugs der Feuerwehr Wuppertal und einem Fahrzeug des Landesumweltamtes durch.

Artikel vom 13.2.2020, 3.10 Uhr

Solingen. Seit dem frühen Donnerstagmorgen ist die Feuerwehr im Gewerbegebiet in Gräfrath im Einsatz: In einem Betrieb an der Straße Lindgesfeld ist gegen kurz vor 1 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Nach ersten Informationen waren auch Explosionen zu hören, die Anwohner aus dem Schlaf schreckten. Die Straße Dycker Feld ist für die Löscharbeiten abgesperrt worden. Laut Polizei hat die Feuerwehr Messungen der Luftqualität vorgenommen. Demnach geht keine Gefahr für die Anwohner aus. jhe/to/kaz/pm

Tief „Sabine“ hat in Solingen kaum Schäden angerichtet. Die Feuerwehr hatte nur rund 30 Einsätze wegen des Sturms. Unter anderem wurde die Feuerwehr am Dienstagmittag zur Siemensstraße nach Ohligs gerufen: Dort drohte eine Birke auf ein Mehrfamilienhaus zu stürzen.

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