Coworking Space

In der Innenstadt zusammen arbeiten und netzwerken

Miriam Macdonald (vorne), stellvertretende Leiterin der Stadtentwicklungsplanung, Frank Balkenhol (l.), Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, Sven Wagner (2. v. l.), Prokurist des GuT, und Phil Derichs, coworkit-Beauftragter, im neuen Coworking Space. Foto: Christian Beier
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Miriam Macdonald (vorne), stellvertretende Leiterin der Stadtentwicklungsplanung, Frank Balkenhol (l.), Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, Sven Wagner (2. v. l.), Prokurist des GuT, und Phil Derichs, coworkit-Beauftragter, im neuen Coworking Space.

Neuer Coworking Space soll besonders Start-up-Unternehmer mit Endkunden in der City ansprechen.

Von Katharina Birkenbeul

Solingen. Neugierige Blicke richteten sich am Donnerstagmittag auf die ehemalige Elefanten-Apotheke. Dort wurden noch letzte Handgriffe getan, Aufkleber außen auf die Fenster geklebt. Der Grund: Der neue Coworking Space in der Innenstadt, den Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) eröffnete. Damit wird Gründern von Start-ups, Freelancern und Kreativen die Möglichkeit gegeben, einen Arbeitsplatz zu mieten, um flexibel in einem zentral gelegenen Büro zu arbeiten und zu netzwerken.

„Für junge Menschen, die Ideen haben, ist ein zentraler Ort zum Arbeiten ziemlich wichtig, denn da passiert netzwerken und das bestimmt am Ende auch darüber, welche Idee erfolgreich verwirklicht werden kann“, erklärt Sven Wagner, Prokurist des Gründer- und Technologiezentrums (GuT), den Hauptgedanken eines Coworking Space. Gemeinsam mit der Stadtentwicklungsplanung setzte er das Projekt, das durch den OB und Frank Balkenhol, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, angeregt worden war, unter der bestehenden Marke „coworkit“ in die Tat um. Ab sofort laden 15 Arbeitsplätze, zwei Besprechungsräume, der Loungebereich und eine Küche mit Kaffeemaschine ein, Ideen zu entwickeln und zu realisieren.

„Wir haben auf diesen Standort gesetzt, weil wir eine Belebung der Innenstadt auch durch Unternehmer brauchen. Es ist eine zukunftsweisende Nutzungsidee, auf welche auch unser Konzept „City 2030“ zielt“, sagt Kurzbach. Um dieses Ziel auch zu erreichen, richtet sich das Angebot an der Linkgasse besonders an junge Unternehmer, die ein Projekt entwickeln wollen, mit einem Endkunden in der Innenstadt, erklärt Wagner. Diese können das „coworkit“ als Schaufenster nutzen, um Dinge zu präsentieren und später sogar zu vertreiben. „Es ist eine sinnvolle neue Nutzungsidee, wir können nicht alles auf Einzelhandel setzen“, befürwortet auch Stadtentwicklungsplanerin Miriam Macdonald das Projekt.

Der neue Coworking Space ist der dritte in Solingen neben dem im GuT in Höhscheid (seit 2016) und einem Public Private Partnership Programm in Kooperation mit New Work Immobilien GmbH in Wald, der Anfang dieses Jahres eröffnet wurde. Und damit nicht genug: „Wir planen, in jedem Stadtteil einen Coworking Space in irgendeiner Art umzusetzen. Jetzt müssen wir aber erst mal lernen, wie das hier in der Innenstadt funktioniert“, so Balkenhol.

www.coworkit.de

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