Pandemie

Corona: Zahl der Fälle steigt nochmals um 16 Infizierte

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Eine Familienfeier, ein Seminar und zahlreiche Einzelfälle lassen 7-Tage-Inzidenz auf 30,7 klettern.

Eine Familienfeier, ein Seminar und zahlreiche Einzelfälle lassen 7-Tage-Inzidenz auf 30,7 klettern.

Solingen. Nach dem großen Anstieg von Corona-Infizierten von Dienstag auf Mittwoch kamen gestern nochmals 16 Menschen dazu, die sich mit Sars-CoV-2 infiziert haben. Damit stieg die Zahl der aktuell in Solingen infizierten Menschen von 59 auf 75. Die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 30,7 Fällen pro 100 000 Einwohner – spätestens ab 50  drohen weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Alleine neun Fälle stammen dabei aus einer Gruppe, die ein Seminar für das Freiwillige Soziale Jahr im Westerwald absolvierte. Drei Fälle von Infizierten wurden bei Mitarbeitern der Technischen Betriebe Solingen festgestellt, die am selben Dienst-Standort arbeiteten. Kritische Bereiche wie die Müllabfuhr oder das Müllheizkraftwerk seien davon aber nicht betroffen, informierte die Stadt. Darüber hinaus liegen jetzt die Testergebnisse von verschiedenen Einzelfällen vor.

Nachdem die Zahl der Infizierten bis Anfang der Woche über mehrere Tage stabil war, hatte es bereits am Mittwoch einen hohen Anstieg von 19 positiven Testergebnissen gegeben. Auch aus dem Kreis der bei einer privaten Familienfeier in Leichlingen infizierten Gäste hatte es bei den Tests von Kontaktpersonen weitere Fälle gegeben.

Bei dem Schüler, der am Friedrich-List-Berufskolleg positiv getestet wurde, ist jetzt für die betroffene Klasse der Schule Quarantäne angeordnet worden. Eine weitere Infizierung mit Sars-CoV-2 war von der Geschwister-Scholl-Schule gemeldet worden. „Hier befinden sich jetzt verschiedene Schüler in Quarantäne, die mit der betroffenen Person engen Kontakt hatten“, erklärte Stadt-Sprecher Thomas Kraft. Auch am Mildred-Scheel-Berufskolleg waren am Mittwoch zwei positive Fälle in einer Klasse getestet worden. Auch diese Klasse befindet sich auf Anordnung des städtischen Gesundheitsamtes in Quarantäne.

„Uns ist klar, dass die kommenden Wochen und Monate angespannt bleiben“, betont Prof. Dr. Winfried Randerath, Chefarzt in Bethanien, wo ein Großteil der Tests durchgeführt werden. „Wenn im Herbst wieder mehr in geschlossenen Räumen statt an der frischen Luft stattfindet, müssen wir umso wachsamer sein. Die Krankheit ist nach wie vor gefährlich.“ -sith-

Aktuelle Informationen zur Corona-Situation in Solingen erhalten Sie in unserem Corona-Blog.

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