+++Live-Blog+++

Corona: Weitere Todesfälle – Inzidenzwert liegt bei 220,86

Das Testzentrum im Krankenhaus Bethanien hat eine Termin-Hotline eingerichtet. Archivfoto: Christian Beier
+
Derzeit sind 460 Personen in Solingen nachgewiesen infiziert (Symbolbild).

Hier finden Sie die neuesten Informationen zu Entwicklungen rund um das Coronavirus in Solingen: Unser Live-Blog wird laufend aktualisiert.

  • Die 7-Tage-Inzidenzzahl (Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen) bleibt in Solingen hoch.
  • Seit Beginn der Pandemie sind bisher 35 Solinger im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.
  • Ein aktueller Überblick über die Corona-Lage in Solingen.

Welche Beschränkungen wegen des Coronavirus gelten aktuell in Solingen? Das haben wir für Sie in einem Artikel zusammengefasst, den Sie hier finden: Ein Überblick über die Corona-Regeln in Solingen.

Dies ist der vierte Teil unseres Coronavirus-Blogs für Solingen. Unsere älteren Blogs können Sie noch nachlesen: Hier finden Sie Teil 3, hier geht es zum zweiten Blog und hier zum allerersten.

+++25. November, 17.20 Uhr+++Zwei weitere Todesfälle - 460 Solinger infiziert+++

Zwei Über-70-Jährige mit Vorerkrankungen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben: ein Mann im Krankenhaus Bethanien und eine Frau im Städtischen Klinikum. Damit beläuft sich die Zahl der an oder mit Corona Verstorbenen auf 35 Menschen. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Aktuell sind in Solingen 460 Personen nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert. 55 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 360 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 220,86 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

+++24. November, 17.40 Uhr+++Ein weiterer Todesfall - Inzidenzwert gesunken+++

Die Stadt teilte am Dienstag mit, dass eine weitere Person in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben ist. Es handele sich um einen über 70-Jährigen mit Vorerkrankungen.

Aktuell sind in Solingen 438 Personen nachgewiesen infiziert, 54 Patienten werden derzeit stationär behandelt. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 356 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 218,40 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

+++17.50 Uhr+++ Drei weitere Corona-Todesfälle

Solingen. Die Stadt meldet drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Bei den drei Verstorbenen handele es sich um über 70-jährige Männer, die bereits Vorerkrankungen hatten. Einer ist im Seniorenzentrum Bethanien, einer im St.-Lukas-Pflegeheim und einer zuhause an oder mit dem Virus gestorben.  Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 2.889 bestätigte Fälle gemeldet, 2.416 Menschen sind wieder genesen. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 2.232 Personen, 13.989 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

Die Situation an den Schulen: Mittlerweile sind 97 Klassen bzw. Kurse von der coronabedingten Quarantäne betroffen. Am vergangenen Freitag waren es noch 87. Im Einzelnen befinden sich 116 (20.11.: 113) Lehrkräfte und 1804 (20.11.: 1653) Schülerinnen und Schüler in Quarantäne. Es gibt elf (20.11.: 12) positiv getestete Lehrkräfte und 79 infizierte (20.11.: 69) Schülerinnen und Schüler. Insgesamt sind 16 (20.11.: 13) OGS oder Betreuungsgruppen und 53 (20.11.: 48) weitere an den Schulen beschäftigte Personen betroffen. 

+++23. November, 17.30 Uhr+++Die aktuellen Zahlen für Solingen+++

441 nachgewiesen infizierte Personen meldete die Stadt am Montag. 51 Patienten werden stationär behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 241,72.

32 mit dem Coronavirus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

+++ 16.40 Uhr +++ Weiterer Todesfall in Solingen - Wocheninzidenz leicht gestiegen

Solingen. Wie die Stadt mitteilt, gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Damit sind bisher insgesamt 29 Solinger mit oder an einer Corona-Infektion verstorben.

Derzeit sind 497 Personen nachgewiesen infiziert, 57 Patienten werden stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. In Quarantäne befinden sich 2.497 Personen. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 2.840 bestätigte Fälle gemeldet worden. 2.314 Menschen sind wieder genesen. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 396 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 242,94 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

+++22. November, 13 Uhr +++ Arzt rät zu Impfung gegen Coronavirus

Solingen. Prof. Winfried Randerath, Chefarzt von Bethanien, sieht in den aktuellen Solinger Zahlen zur Pandemie-Lage keine Entspannung. Zwar steige die Zahl der mit dem Virus infizierten Solinger nicht mehr sprunghaft an, trotzdem sieht er die Lage weiter kritisch. „Wir befinden uns in einer Plateau-Situation, in der die Zahlen auf hohem Niveau verharren.“ In Bezug auf das kommende Impfzentrum in Solingen setzt er auf eine möglichst schnelle Durchimpfung der Menschen in der Klingenstadt. Generell gelte sein Rat: „Es wird bald erste Bürgerpflicht sein, sich impfen zu lassen.“ -pm-

+++21. November, 16.45 Uhr +++ Weiterer Todesfall in Solingen

Solingen. Wie die Stadt mitteilt, gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus: Ein achtzigjähriger Mann ist in Bethanien verstorben. Damit sind bisher insgesamt 28 Solinger mit oder an einer Corona-Infektion verstorben. 

Derzeit sind 503 Personen nachgewiesen infiziert, 56 Patienten werden stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. In Quarantäne befinden sich 2.710 Personen. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 2.793 bestätigte Fälle gemeldet worden. 2.262 Menschen sind wieder genesen. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 380 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 233,1 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

+++18.20 Uhr+++ Stadt Solingen kauft 30.000 FFP2-Masken für Schulen

Solingen. Die Stadt Solingen hat 30.000 FFP2-Masken für Solinger Lehrerinnen und Lehrer gekauft. Denn: Abstand zu halten, ist in den Klassen- und Lehrerzimmern unmöglich, dort wird es häufig eng. Die Masken sollen die Lehrkräfte vor der Ansteckung mit dem Coronavirus schützen.

Solingen hat 30.000 FFP2-Masken gekauft

+++20. November 2020, 17.45 Uhr +++ Aktuelle Zahlen – ein weiterer Todesfall

Solingen. Wie die Stadt mitteilt, gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus: Eine Frau von über 70 Jahren mit Vorerkrankungen ist im Krankenhaus Bethanien verstorben. Damit sind bisher insgesamt 27 Solinger und Solingerinnen mit oder an einer Corona-Infektion verstorben.

Derzeit sind 544 Personen nachgewiesen infiziert, 56 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. In Quarantäne befinden sich derzeit 2.917 Personen. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 2.752 bestätigte Fälle gemeldet worden. 2.181 Menschen sind wieder genesen. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 435 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 266,9 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

Die Situation an den Solinger Schulen: 113 (Donnerstag: 119) Lehrkräfte und 1653 (Donnerstag: 1748) Schülerinnen und Schüler sind in Quarantäne, 12 (Donnerstag: 12) Lehrkräfte und 69 (Donnerstag:71) Schülerinnen und Schüler wurden positiv getestet. Damit sind 87 (Donnerstag: 87) Klassen bzw. Kurse betroffen, außerdem 13 (Donnerstag: 12) OGS oder Betreuungsgruppen sowie 48 (Donnerstag: 97) weitere an Schulen beschäftigte Personen. Laut Pressestelle der Stadt gibt es in Solingen rund 1700 Lehrer und rund 20 000 Schüler an 40 Schulen.

+++16.20 Uhr+++Aktuelle Zahlen – Kita Lucasstraße bleibt geschlossen

Solingen. Aktuell sind 507 Personen nachgewiesen infiziert, 54 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Damit wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 2.713 bestätigte Fälle gemeldet. 2.180 Menschen sind wieder genesen. 26 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 3.030 Personen, 10.698 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 431 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 264,4 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

Kita Lucasstraße: Die Städische Kita bleibt auch in der kommenden Woche aufgrund der aktuellen Situation noch geschlossen. Der Stadtdienst Jugend geht davon aus, dass der Betrieb am 30. November wieder aufgenommen werden kann. Ob das – in Hinblick auf das arbeitsfähige Personal – mit allen Gruppen möglich sein wird, entscheidet sich in der kommenden Woche, berichtet die Stadt Solingen.

Die aktuelle Lage an den Solinger Schulen: 119 (Mittwoch: 104) Lehrkräfte und 1748 (Mittwoch: 1582) Schülerinnen und Schüler sind aktuell in Quarantäne. 12 (Mittwoch: 11) Lehrkräfte und 71 (Mittwoch: 67) Schülerinnen und Schüler sind positiv getestet. Dadurch sind 87 (Mittwoch: 87) Klassen bzw. Kurse sowie 12 (Mittwoch: 10) OGS oder Betreuungsgruppen betroffen sowie insgesamt 97 (Mittwoch: 77) weitere an den Schulen beschäftigte Personen.

+++19. November, 14.15 Uhr+++ Ab dem 15. Januar soll gegen das Coronavirus geimpft werden

Ab dem 15. Januar sollen in Nordrhein-Westfalen gegen das Coronavirus geimpft werden.

Solingen. Ab dem 15. Januar soll in Nordrhein-Westfalen das erste Serum gegen das Coronavirus geimpft werden. Das hat die NRW-Landesregierung angekündigt. Natürlich geht auch Solingen als kreisfreie Stadt davon aus, dass es ein Impfzentrum geben wird. Auf offiziellem Weg sei die Stadt aber noch nicht informiert worden, auch zahlreiche Detailfragen seien noch nicht geklärt, berichtet Stadtsprecherin Birgit Wenning. Die Menge der Impfdosen, die Solingen erhalten könnte, oder die Lage des Impfzentrums seien noch ungewiss. Ebenso die Frage, ob es auch mobile Teams geben wird, etwa für Altenheime. Ebenfalls ist noch unklar, wie die Impf-Dosen zugewiesen werden, zum Beispiel an Risikogruppen. „Wir bereiten uns ab sofort darauf vor, diese Fragen zu klären“, so Wenning. bjb

+++19.20 Uhr+++ Corona-Test-Termin geht jetzt per App

Solingen. Die Stadt Solingen hat in diesen Tagen den digitalen Zugang zum Rathaus über die „Solingen-App“ verbessert. So ist jetzt auch eine Terminvereinbarung für einen Test auf das Corona-Virus über diesen Weg möglich. Die App läuft auf Smartphones und auf Tablets. Sie gibt es seit dem Sommer und wird Zug um Zug um immer mehr Möglichkeiten erweitert.

+++18.20 Uhr+++ Die Lage an den Schulen in Solingen

Solingen. Wie die Stadt Solingen mitteilt, muss die Grundschule Weyer die komplette Klasse 4c mit zwei Lehrerinnen sowie eine OGS/ÜMi-Gruppe mit zwei Erzieherinnen bis zum 27. November in Quarantäne schicken, da eine Schülerin positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Insgesamt sind 41 Kinder und vier Erwachsene von der Maßnahme betroffen. 

Mit Blick auf die Solinger Schulen befinden sich aktuell 104 (Dienstag: 161) Lehrkräfte und 1582 (Dienstag: 1696) Schülerinnen und Schüler in Quarantäne. 11 (Dienstag: 16) Lehrkräfte und 67 (Dienstag: 75) Schülerinnen und Schüler wurden positiv getestet. Damit sind 87 (Dienstag: 100) Klassen/bzw. Kurse und insgesamt 10 (Dienstag: 12) OGS oder Betreuungsgruppen betroffen. Außerdem sind 77 (Dienstag: 35) weitere an den Schulen beschäftigte Personen betroffen. 

+++18. November, 18 Uhr+++ Die aktuelle Corona-Lage: 7-Tage-Inzidenz sinkt leicht

Solingen. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 419 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 257,06 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 2.643 bestätigte Fälle gemeldet. 2.135 Menschen gelten als wieder genesen. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 2.951 Personen, 10.164 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++17.30 Uhr+++ Die aktuelle Corona-Lage: Ein weiterer Todesfall

Solingen. Im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion meldet die Stadt einen weiteren Todesfall. Damit gibt es insgesamt 25 Solinger, die im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstarben. Aktuell sind 492 Personen in Solingen nachgewiesen infiziert, 56 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 450 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 276,07 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 2.593 bestätigte Fälle gemeldet. 2.076 Menschen gelten als wieder genesen. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 3.015 Personen, 10.047 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

Situation an den Schulen: Derzeit befinden sich 161 (Montag: 199) Lehrkräfte und 1696 (Montag: 1822) Schülerinnen und Schüler in Quarantäne. Es gibt 16 (Montag: 18) positiv getestete Lehrkräfte und 75 (Montag: 94) Schülerinnen und Schüler. Insgesamt sind 100 (Montag: 103) Klassen/bzw. Kurse und 12 (Montag: 14) OGS oder Betreuungsgruppen betroffen. 35 (Montag: 37) weitere an den Schulen beschäftigte Personen sind ebenfalls betroffen.

+++14.22 Uhr+++ Stadt bestellt mehrere Luftfilter

Solingen. Die Stadt Solingen hat 20 Luftfilter bestellt, die aus einem entsprechenden Landesprogramm finanziert werden sollen. Das teilte Stadtsprecher Thomas Kraft auf Anfrage mit. Die Geräte werden an den Schulen eingesetzt, in denen es sogenannte „gefangene Räume“ gibt – also Klassen- oder Unterrichtsräume, die nicht über die Möglichkeit einer Belüftung durch Fenster oder eine Lüftungsanlage verfügen. Die Förderrichtlinie des Landes beschränkt die Förderfähigkeit derzeit auf solche Unterrichtsräume, Lehrerzimmer und Sporthallen, betont die Stadt. „Die jetzige Anschaffung soll auch ein Test für die Funktionsweise und die Wirkung dieser Geräte sein. Die Ergebnisse sind zunächst abzuwarten und auszuwerten. Ob weitere Geräte angeschafft werden, steht daher derzeit noch nicht fest“, so Kraft. Erwartet werden die 20 Luftfilter zwischen Anfang und Mitte Dezember.

+++17. November, 14 Uhr+++ Coronavirus-Fälle in mehreren Wohngruppen der Lebenshilfe

Solingen. In mehreren Wohnheimen haben sich mehrere Menschen mit Behinderung mit dem Coronavirus infiziert. Das erklärt Andreas Engeln, Geschäftsführer der Lebenshilfe Solingen, auf Anfrage. Zwei Gruppen der Lebenshilfe-Werkstätten im Südpark und an der Freiheitstraße, in denen die Betroffenen arbeiten, seien deshalb vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt worden. Bei diesen Kontaktpersonen handele es sich sowohl um Mitarbeiter mit Behinderung als auch um Betreuer. In dieser Woche gebe es eine freiwillige Reihentestung für alle rund 730 Mitarbeiter an beiden Standorten.

+++17 Uhr+++ Corona-Ausbruch in zwei Solinger Seniorenheimen

Solingen. In zwei Solinger Seniorenheimen gibt es einen Corona-Ausbruch mit Todesfällen: Im Haus Ahorn des Diakonischen Werks Bethanien seien zwei an Covid-19 erkrankte Bewohner gestorben, teilte die Stadt Solingen auf Anfrage mit. 28 weitere seien erkrankt. Zudem wurden zwölf Mitarbeiter positiv getestet. Im St. Lukas Pflegeheim an der Schwanenstraße haben sich 17 Bewohner sowie 9 Mitarbeiter angesteckt. In beiden Einrichtungen wurden bereits Reihentestungen durchgeführt, die Bewohner seien isoliert worden.

+++16. November, 15.35 Uhr+++ Die aktuellen Corona-Zahlen für Solingen

Solingen. Aktuell sind 484 Personen nachgewiesen infiziert, 51 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 2495 bestätigte Fälle gemeldet. 1987 Menschen sind wieder genesen. 24 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 383 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 235 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 3377 Personen, 9524 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++18 Uhr+++Die aktuellen Zahlen für Solingen+++

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 2.444 bestätigte Fälle gemeldet. Aktuell sind 494 Personen nachgewiesen infiziert, 51 Patienten werden derzeit stationär behandelt. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 5.232 Personen.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 349 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 214,11 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. 

+++17.55 Uhr+++Kita Lucasstraße schließt bis 20. November+++

An der Lucassstraße waren sieben Kinder in insgesamt vier Gruppen sowie sechs Erzieherinnen und zwei Hauswirtschaftskräfte positiv getestet worden. Da es innerhalb der einzelnen Gruppen viele Direktkontakte gab, wurden auch alle übrigen Kinder sowie Kita- und Lehrkräfte vom Stadtdienst Gesundheit in Quarantäne geschickt. Deren Leiterin Dr. Annette Heibges rechnet mit weiteren positiven Befunden: „Die ersten Reihentestungen haben bereits an diesem Wochenende in Bethanien stattgefunden.“ 

+++17.50 Uhr+++Gerberstraße: Drei Kinder und neun Erwachsene infiziert+++

Wie die Stadt am Sonntagabend mitteilte, sind drei Kinder und neun Erwachsene - zwei Lehrkräfte, sechs OGS-Mitarbeitende und eine Einzelfallhelferin - positiv auf das Coronavirus getestet worden. „Da alle Kinder bereits Materialpakete mit Unterrichtsstoff für zwei Schulwochen zu Hause haben, kann das Lernen auf Distanz am Montag starten“, betont Schulleiterin Martina Jansen. Die Eltern wurden durch Informationen auf der Schul-Homepage und die interne App SDui informiert. 

+++15. November, 11.05 Uhr+++Mehrere Coronafälle an der Grundschule Gerberstraße+++

Wegen mehrerer Coronainfektionen muss die Grundschule Gerberstraße bis zum 27. November schließen. Das geht aus einem Schreiben der Schulleitung an die Eltern hervor. An der Schule gebe es demnach mehrere Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden seien. Ob es sich um Schüler oder Lehrer handelt, wurde nicht mitgeteilt. Mit Ausnahme einer ersten Klasse sei für alle Klassen sowie für die Lehrkräfte und die Mitarbeiter in der Betreuung eine 14-tägige Quarantäne angeordnet worden. In der Infektionsambulanz am Krankenhaus Bethanien gab es am Wochenende die Möglichkeit zur Reihentestung.

+++14. November, 19 Uhr+++Die aktuellen Zahlen für Solingen+++

Aktuell sind 550 Personen nachgewiesen infiziert, 51 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 358 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 219,63 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

+++16.50 Uhr+++Die Lage an den Solinger Schulen+++

268 Lehrkräfte und 2653 Schülerinnen und Schüler sind in Quarantäne. 13 Lehrkräfte und 73 Schülerinnen und Schüler sind positiv getestet. 139 Klassen bzw. Kurse sind betroffen, außerdem acht OGS oder Betreuungsgruppen. Insgesamt sind acht OGS oder Betreuungsgruppen betroffen, außerdem 27 weitere an Schulen beschäftigte Personen.

+++12. November, 16.45 Uhr+++Die aktuellen Zahlen für Solingen+++

Aktuell sind in Solingen 589 Personen nachgewiesen infiziert, 45 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 327 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 200,6 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

+++17.25 Uhr+++ Erneut Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19

Solingen. Die Pandemie hat in Solingen das 21. Todesopfer gefordert: Eine 79-jährige Frau ist an bzw. mit Corona in der Lungenfachklinik Bethanien gestorben. Die Zahl der Infizierten ist hingegen gesunken - um 163 Menschen im Vergleich zum Vortag. Gestiegen ist jedoch mit aktuell 2131 Kindern und Jugendlichen die Zahl der Schüler in Quarantäne. Zudem befinden sich derzeit 214 Lehrkräfte und 32 sonstige Beschäftigte (OGS-Kräfte etc.) in Quarantäne. 16 Lehrkräfte sowie 73 Schüler wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Insgesamt sind 114 Klassen bzw. Kurse sowie 10 OGS- und sonstige Betreuungsgruppen betroffen.

Die aktuellen Corona-Zahlen für Solingen

Aktuell sind 699 Personen nachgewiesen infiziert, 43 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 2224 bestätigte Fälle gemeldet. 1504 Menschen sind wieder genesen. 21 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 359 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 220,25 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 3610 Personen, 9003 konnten die Quarantäne inzwischen

+++11. November, 17.15 Uhr+++ Feuerwehr unterstützt Gesundheitsamt

Solingen. Im Rahmen eines Einsatzauftrages durch den Krisenstab der Stadt Solingen waren in den letzten Wochen zeitweise Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr beim Gesundheitsamt der Klingenstadt im Einsatz. Insbesondere die Verfolgung der Erstkontakte bei größeren Kontaktlisten sei die Aufgabe der Brandschützer, die bislang an drei Wochenenden im Auftrag der Stadt telefoniert hatten, erklärte Rathaussprecherin Birgit Wenning-Paulsen auf Nachfrage. Die Einsatzkräfte sorgten mit ihrer Unterstützung für die schnelle Kontaktpersonennachverfolgung. An zwei Wochenenden im Oktober sowie dem vergangenen Samstag und Sonntag waren täglich zehn Kräfte von Umweltschutzzug, IuK-Einheit (Unterstützung der Einsatzleitung) sowie der Löscheinheit 1 (Merscheid-Ohligs) rund sieben Stunden vor Ort. to

+++17.50 Uhr+++ Die aktuellen Corona-Zahlen für Solingen

Solingen. Aktuell sind 862 Personen nachgewiesen infiziert, 42 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 2143 bestätigte Fälle gemeldet. 1261 Menschen sind wieder genesen. 20 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 337 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 206,75 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 2911 Personen, 8693 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

Inzwischen hat die Stadt Solingen nähere Angaben zu den jüngsten Todesopfern vom Vortag gemacht: Es handelt sich um einen 85-jährigen Mann mit schweren Vorerkrankungen sowie um eine 66-jährige Frau - ebenfalls mit schweren Vorerkrankungen. Der Mann verstarb im Krankenhaus, die Frau im Altenheim.

+++10. November, 15.05 Uhr+++ Intensivkapazitäten im Städtedreieck sollen koordiniert werden

Bergisches Land. Auch im Bergischen Städtedreieck steigen die Corona-Inzidenzwerte und Fallzahlen teilweise exponentiell. Durch die steigenden Erkrankungszahlen ist auch mit steigenden Patientenzahlen in den Kliniken und insbesondere mit Steigerungen auf den Intensivstationen zu rechen. Mit Blick auf den bereits jetzt hohen Grad der klinischen und insbesondere auch der intensivmedizinischen Auslastung der Krankenhäuser fand auf Initiative der Stadt Remscheid vergangenen Freitag eine Videokonferenz zwischen den bergischen Oberbürgermeistern Tim Kurzbach (Solingen), Dr. Uwe Schneidewind (Wuppertal) und Burkhard Mast-Weisz (Remscheid), den jeweiligen Krisenstabsleitungen und weiteren Vertretern der Städte statt.

Die Stadt Remscheid verfügt lediglich über ein Akutkrankenhaus, welches im Bereich der Intensivmedizin bereits jetzt stark ausgelastet ist. Neben dem bestehenden Stufenkonzept zur Aufrechterhaltung der intensivmedizinschen Behandlungskapazitäten in Remscheid hat die Stadt Solingen im Nachgang des o. g. Gesprächs mitgeteilt, dass für die intensivmedizinische Versorgung von Bürgern der Stadt Remscheid bei einer Covid 19-Erkrankung ab sofort Notfallplätze bezogen auf die gesamt verfügbaren Intensivplätze in Solingen berücksichtigt werden. Hierzu hat der Solinger Krisenstab die intensivmedizinische Situation in Solingen unter Berücksichtigung aller Umstände betrachtet und als zureichend bezeichnet. Nach dieser Abwägung kann die Stadt Solingen in ihren tagesaktuell fortgeschriebenen Planungen derzeit fünf intensivmedizinische Plätze für Remscheid bereitstellen. Aufgrund der sehr dynamischen Lageentwicklung ist dies im Falle eines veränderten Solinger Bedarfes neu zu betrachtet.

Oberbürgermeister Tim Kurzbach dazu: „Wir im Bergischen stehen hier Seite an Seite; wir werden lokal alles in unserer Macht stehende für die Gesundheit unserer bergischen Bürgerinnen und Bürger ermöglichen.“ Das Solinger Angebot wurde mit Dankbarkeit seitens des Remscheider Krisenstabes aufgenommen. „Diese Unterstützung durch die Stadt Solingen geschieht im Vorgriff auf eine größere Gesprächsrunde, mit dem Ziel die Behandlungskapazitäten im Bergischen Land lokal zu koordinieren: Hierfür wird es ein gemeinsames Gespräch zwischen den drei Oberbürgermeistern, den Leitern der Krisenstäbe und insbesondere den Vertretern aller akutversorgenden Kliniken im Städtedreieck geben“, so Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Auch mit einem gemeinsamen Schreiben an Landesgesundheitsminister Laumann und Bundesgesundheitsminister Spahn will man auf die schwierigen Situation in den Kliniken hinweisen: Land und Bund müssen jetzt - wie im Frühjahr bereits praktiziert - regulierend eingreifen: Nicht zwingend erforderliche elektive Eingriffe müssen verschoben werden; die Kliniken benötigen zum Ausgleich eine Pauschale für freigehaltene Betten. „Die aktuellen Zahlen sind alarmierend. Anders als bei der Spitze im April ist zudem ein Abklingen der Kurve nicht in Sicht. Einzelne Zentren liegen bereits an der Grenze ihrer Kapazitäten. Daher sind jetzt erneut verbindliche Zusagen des Bundes über Ausgleichszahlungen notwendig, damit die Häuser planbare Aufnahmen und Operationen zugunsten freier Betten für Notfälle verschieben können.“, stellt Wuppertals Oberbürgermeister Dr. Uwe Schneidewind abschließend fest.

+++17.35+++ Zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19

Solingen. In Solingen sind zwei weitere Covid-19-Todesopfer zu beklagen: ein Mann und eine Frau, die
beide zur altersbedingten Risikogruppe zählten. Damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen in Solingen auf 20. Aktuell sind 943 Personen nachgewiesen infiziert, 48 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 2112 bestätigte Fälle gemeldet. 1149 Menschen sind wieder genesen. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 358 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 219,6 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 2845 Personen, 8469 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

Corona an Schulen - Zahlen steigen stark an

Insgesamt befinden sich in Solingen 276 von insgesamt rund 1700 Lehrkräften und 2049 von rund 19.700 Schülern coronabedingt in Quarantäne. Am Freitag, 6. November, waren noch 218 Lehrkräfte und 1622 Schüler gezählt worden. 13 Lehrkräfte und 80 Schülerinnen und Schüler wurden positiv getestet, die Vergleichszahlen von Freitag lagen bei 9 und 71. Insgesamt sind 111 Klassen betroffen, Freitag waren es noch 86. Hinzu kommen zwölf Offener-Ganztags- und Betreuungsgruppen, das sind zwei mehr als am Freitag. Positiv getestet wurden auch 33 weitere an Schulen beschäftigte Personen, mehr als doppelt so viele wie Freitag mit 16.

Die steigenden Infektions- und Quarantänezahlen befeuern die Diskussion um den Solinger Weg: Das NRW-Gesundheitsministerium hatte die Halbierung der Klassen abgelehnt. Am Montag wandten sich die Schülervertretungen mehrer Solinger Schulen in einem offenen Brief an NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP).

+++9. November+++ Gymnasium Vogelsang bis Donnerstag geschlossen

Solingen. Alle Schüler des Gymnasiums Vogelsang sind heute Mittag nach Hause geschickt worden. In den Klassen 5 bis 7 sind sechs Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Infiziert ist auch ein Lehrer, der am 2. November an einem pädagogischen Tag mit dem gesamten Kollegium des Gymnasiums teilgenommen hat. Alle teilnehmenden Lehrer müssen nun in Quarantäne, bis ein negatives Testergebnis vorliegt. Die Ergebnisse werden am Mittwoch erwartet. Ab Donnerstag soll der Präsenzunterricht wieder aufgenommen werden, bis dahin werden die Schüler digital zu Hause mit Materialien versorgt.

Die von dem infizierten Lehrer unterrichteten rund 50 Schüler sowie sechs Kollegen, die beim pädagogischen Tag in seiner Arbeitsgruppe waren, müssen unabhängig vom Testergebnis für 14 Tage in häusliche Quarantäne. Schon zuvor befanden sich 21 Lehrpersonen sowie 109 Schüler des Gymnasiums in Quarantäne.

+++8. November, 16.45 Uhr+++ Die aktuellen Corona-Zahlen für Solingen

Solingen. Aktuell sind 934 Personen nachgewiesen infiziert, 48 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 2095 bestätigte Fälle gemeldet. 1143 Menschen sind wieder genesen. 18 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 378 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 231,9 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 2736 Personen, 8399 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++7. November, 17.30 Uhr+++ Die aktuellen Corona-Zahlen für Solingen

Solingen. Aktuell sind 896 Personen nachgewiesen infiziert, 45 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 2055 bestätigte Fälle gemeldet. 1141 Menschen sind wieder genesen. 18 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten 7 Tagen sind insgesamt 389 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 238,65 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 2641 Personen, 8327 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++17.40 Uhr+++ Weiterer Covid-19-Todesfall in Solingen

Solingen. Heute ist ein weiterer Todesfall zu beklagen: ein 83 jähriger Mann mit Vorerkrankungen verstarb zu Hause. Damit sind bisher 18 mit dem Virus infizierte Menschen verstorben. Aktuell sind 851 Personen nachgewiesen infiziert, 45 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 2005 bestätigte Fälle gemeldet. 1136 Menschen sind wieder genesen. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 380 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 233,1 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 2531 Personen, 8252 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++16.45 Uhr+++ Quarantäne-Zahlen an Schulen steigen rasant

Solingen. Die Corona-Lage in den Solinger Schulen spitzt sich täglich mehr zu. Die Zahlen am Freitag alarmieren die Stadt Solingen ebenso wie die Schulen: Inzwischen sind 82 Klassen an 35 Schulen betroffen. 68 Schüler sowie 7 Lehrer sind nachgewiesen infiziert. 205 Lehrer sowie 1514 Schüler befinden sich deshalb derzeit in Quarantäne. Darüber hinaus sind 10 OGS- und Betreuungsgruppen betroffen.

Aus Sicht der Schulen gefährdet diese Entwicklung zunehmend den Unterrichtsbetrieb. Die aktuellen Zahlen sind am Freitag deshalb auch dem Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen angezeigt worden. Dieses hatte der Stadt Solingen und den Schulen auf Weisung des NRW-Bildungsministeriums untersagt, ein eigenes Modell mit halbiertem Präsenzunterricht einzuführen. „Wir halten diese Entscheidung immer mehr für falsch“, betont Oberbürgermeister Tim Kurzbach. „Mit Blick auf die Infektionslage ist sie aus meiner Sicht sogar gefährlich, weil sie die steigenden Zahlen ignoriert statt ihnen mit notwendigen Konsequenzen Rechnung zu tragen.“ Der Unbeweglichkeit von NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer begegnet Kurzbach ebenso mit Unverständnis wie Schuldezernentin Dagmar Becker und Rechtsdezernent Jan Welzel. Denn sie alle sehen eine Aufrechterhaltung des Unterrichts durch die aktuelle Infektionslage gefährdet. Das betonten sie in einer Zoom-Konferenz mit den Schulleitern der weiterführenden Schulen, zu der Kurzbach, Becker und Welzel am Freitagmorgen eingeladen hatten.
In der gegenwärtigen Lage sind alle weiterhin einhellig von der Redlichkeit des Solinger Modells überzeugt, das vom Land abgelehnt wurde. Daher ist vereinbart worden, dass die Solinger Schulen jeweils im Rahmen der rechtlich gültigen Möglichkeiten immer wieder neu prüfen, inwieweit sie ihren Unterrichtsbetrieb der jeweiligen Infektionslage anpassen müssen. Daher ist zwischen der Stadt und den Schulen vereinbart worden, diesbezüglich weiter im engen Austausch zu bleiben.

Als besonders bemerkenswert bezeichnet OB Tim Kurzbach die Haltung an der Alexander-Coppel-Gesamtschule. Denn deren Leitung hatte bereits reagiert, um der Infektionslage an der Schule zu begegnen. Dies sei beachtlich, erklärt Oberbürgermeister Tim Kurzbach: „Ich bin sicher, dass es richtig und nötig ist, was an der Alexander-Coppel-Schule passiert. Diesem Mut zolle ich höchsten Respekt.“ Denn Kurzbach betont: „Wir werden im Schutz für unsere Stadt und insbesondere für unsere Kinder und Jugendlichen nicht nachlassen.“

+++6. November, 10 Uhr+++ Kundencenter der Stadtwerke geschlossen

Solingen. Wegen eines Corona-Verdachts bleibt das Kundencenter der Stadtwerke in der Innenstadt bis einschließlich Dienstag, 10. November, geschlossen. Auskünfte werden weiterhin erteilt unter Tel. 2 95 22 22. Die Mitarbeiter im Kundencenter in Ohligs sind am heutigen Freitag von 9 bis 17 Uhr persönlich für Kunden erreichbar. Am Samstag, 7. November, sind beide Center geschlossen.

+++5. November, 17.25 Uhr+++ Weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19

Solingen. Aktuell sind 803 Personen nachgewiesen infiziert, 44 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 1955 bestätigte Fälle gemeldet. 1135 Menschen sind wieder genesen. 17 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 362 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 222,1 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 2465 Personen, 8181 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

Bereits am Mittwoch hat die Stadt einen weiteren Todesfall in Solingen gemeldet. Nun gibt es Details: Im Krankenhaus verstarb ein 63-jähriger Mann ohne Vorerkrankungen. Zudem starb eine 93-Jährige im Seniorenheim.

+++17.40 Uhr+++Eine weiter Person verstorben+++Die aktuellen Zahlen für Solingen+++

Aktuell sind 728 Personen nachgewiesen infiziert, 44 Patienten werden derzeit stationär behandelt. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 2.314 Personen. Die Stadt meldete am Mittwoch zudem eine weitere Person, die in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben ist.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 362 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 222,1.

+++4. November, 14 Uhr+++ Stadt sperrt Bolzplätze

Die Bolzplätze in Solingen werden coronabedingt zunächst bis Ende November gesperrt. Geschlossen werden sie heute im Laufe des Tages mit Absperrbändern, zusätzlich weisen Schilder auf die Schließung hin. Auch hier geht es darum, die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen: Auf den engen Bolzplätzen ist das Infektionsrisiko hoch, da notwendige Abstände nicht eingehalten werden können. Zudem ist es nicht möglich, Kontakte nachzuverfolgen. Kinderspielplätze bleiben geöffnet, aber auch dort gilt die Maskenpflicht. Davon ausgenommen sind nur Kinder bis zum Schuleintritt. So regelt es die
aktuelle nordrhein-westfälische Coronaschutzverordnung.

+++18 Uhr+++Alkoholverkauf zwischen 22 und 6 Uhr verboten+++

Der Verkauf von alkoholischen Getränken ist in Solingen zwischen 22 Uhr und 6 Uhr verboten. Das hat die Stadt Solingen in Ergänzung der derzeit gültigen ordnungsbehördlichen Allgemeinverfügung angeordnet.

Zur Begründung heißt es: Aufgrund der hohen Fallzahlen an Corona-Infektionen soll auch im privaten Bereich kein Anreiz geschaffen werden für unnötige Treffen. Genau dieser Anreiz würde aber gesetzt durch den Alkoholverkauf in der Nacht vor dem Hintergrund, dass die Gaststätten geschlossen sind.

Die Stadt Solingen reagiert damit auf die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die seit 2. November gilt. Trotz der allgemeinen Verschärfung der Regeln war dort das Alkoholverkaufsverbot weggefallen. In Solingen gilt das Verkaufsverbot ab sofort.

+++17.30 Uhr+++Die aktuellen Zahlen für Solingen+++

Aktuell sind 688 Personen nachgewiesen infiziert, 42 Patienten werden derzeit stationär behandelt. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 2.074 Personen.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 381 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 233,7 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

+++3. November, 16.30 Uhr+++Land NRW lehnt Solinger Sonderweg ab+++

Kein Distanzunterricht: Das Land Nordrhein-Westfalen lehnt den Solinger Sonderweg ab. Das Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Klingenstadt Solingen per Erlass angewiesen, die Allgemeinverfügung zur Einführung des Blockunterrichts an Solinger Schulen während des augenblicklichen zweiten Lockdowns nicht umzusetzen. Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Schuldezernentin Dagmar Becker wollen in Kürze eine Erklärung abgeben.

+++19.10 Uhr+++ Die aktuellen Corona-Zahlen für Solingen

Solingen. Aktuell sind 646 Personen nachgewiesen infiziert, 45 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 1754 bestätigte Fälle gemeldet. 1093 Solinger sind wieder genesen. 15 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 380 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 233,13 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1966 Personen, 7983 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++18.20 Uhr+++Beliebter Markt auf Schloss Grünewald ist abgesagt+++

Selbst wenn die Corona-Beschränkungen im Dezember gelockert werden sollten: Einen Weihnachtsmarkt auf Schloss Grünewald wird es nicht geben. Das teilte Veranstalterin Anke Peters gestern mit. Sie, aber auch die Aussteller und Dienstleister bräuchten jetzt Klarheit, die es aber nicht geben könne. Deshalb müsse man schweren Herzens absagen. bjb

+++2. November, 14 Uhr+++ Stadtwerke-Center: Termin vereinbaren

Solingen. Da die Bundesregierung für die Dauer von vier Wochen neue Regelungen und einen „Lockdown light“ beschlossen habe, müssten die Stadtwerke Solingen darauf auch mit ihrem Kunden-Center an der Beethovenstraße reagieren, erklärt Stadtwerkesprecherin Lisa Nohl. „Ab heute, 3. November, sind persönliche Termine im Kunden-Center vorerst nur mit vorheriger Anmeldung und entsprechender Terminabsprache möglich.“

So könne geprüft werden, ob das Anliegen nicht auf anderem Wege geklärt werden kann. „Sollte ein persönliches Gespräch nötig sein, wird dieses von Montag bis Donnerstag in der Zeit zwischen 8 bis 15 Uhr vereinbart“, sagt Nohl. Freitags gelte das von 8 bis 12 Uhr. Die Terminvergabe erfolge dazu im 30-Minutentakt, um auszuschließen, dass sich Kunden im oder vor dem Kunden-Center begegnen. Ein persönliches Gespräch sei zudem ausschließlich mit Maske möglich. „Selbstverständlich schützen die Stadtwerke ihre Kunden und Mitarbeiter durch zusätzliche Maßnahmen wie Acrylglasscheiben an den Beratungstischen, eine regelmäßige Desinfektion und dem Tragen von Masken seitens der Berater. Außerdem pflegen die Stadtwerke eine Terminliste, um im Falle einer Ansteckung alle Kontakte nachvollziehbar zu machen“ erläutert Nohl.

Kontakt: Die Nummer für die Terminabsprache ist die Tel. 295 50 15.

+++18 Uhr+++Verschärfte Corona-Regeln ab Montag

Die Maskenpflicht wird ausgeweitet, Treffen in der Öffentlichkeit beschränkt, viele Veranstaltungen untersagt. Wir haben eine Übersicht über die wichtigsten Corona-Regeln in Solingen.

+++1. November, 17 Uhr+++ Aktuelle Corona-Lage

Solingen. Aktuell sind 610 Personen nachgewiesen infiziert, 44 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Das teilt die Stadt Solingen mit. Damit wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen insgesamt bisher 1717 bestätigte Fälle gemeldet. 1092 Menschen sind wieder genesen. 15 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 364 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 223,3 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben .In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1.909 Personen, 7.982 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

Solingen: Angebot für Gastronomen mit Lieferservice – jetzt registrieren

+++18.51 Uhr+++ Restaurants müssen schließen – das ST hilft Gastronomen

Gastronomen müssen nach den neuen Corona-Regeln schließen und dürfen nur Abhol- oder Lieferservice anbieten. Da wollen wir helfen: Alle Gastronomen, die jetzt einen Liefer- und/oder Abholservice anbieten, können sich ab sofort kostenlos bei uns registrieren und ihr Angebot darstellen. Alles, was Sie dafür tun müssen: sich und Ihr Angebot kostenfrei eintragen unter: www.solinger-tageblatt.de/lieferservice. Der Anmeldeschluss ist Dienstag, 3. November, 13 Uhr.

+++31. Oktober, 18.20 Uhr+++ Inzidenzwert sinkt weiter

Solingen. Wie die Stadt Solingen mitteilt, sind aktuell 559 Personen in Solingen nachgewiesen infiziert, 42 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1.867 Personen, 7.934 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

Damit gab es seit Beginn der Pandemie 1666 Covid-Fälle in Solingen. 1092 Menschen sind wieder genesen. 15 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 222,1.

+++15.45 Uhr+++ Inzidenzwert in Solingen sinkt auf 239,3

Solingen. Aktuell sind 536 Personen nachgewiesen infiziert, 39 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 1625 bestätigte Fälle gemeldet. 1074 Menschen sind wieder genesen. 15 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 390 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 239,3 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1793 Personen, 7909 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

Am Freitagmorgen hat die Stadt Solingen zu einer Pressekonferenz ins Theater und Konzerthaus geladen. Dabei ging es unter anderem um den zweiten Lockdown in Solingen sowie eine Verschärfung einzelner Maßnahmen bereits ab Samstag.

+++30. Oktober, 6.30 Uhr+++ Info-Tage der weiterführenden Schulen sind abgesagt

Die weiterführenden Schulen weisen darauf hin, dass die für Samstag geplanten Tage der offenen Tür ebenfalls abgesagt sind - auch wenn die landesweiten Regeln erst am Montag greifen. Darauf weist Andreas Tempel hin, der Leiter der Alexander-Coppel-Gesamtschule. Am Samstag hätte es die erste Runde der „Tage der offenen Tür“ an den Solinger Schulen gegeben. Die Alexander-Coppel-Gesamtschule werde den Tag der offenen Tür Mitte Dezember digital stattfinden lassen, „immerhin sind wir MINT-Schule“.  

+++18.30 Uhr+++Schulen unterrichten ab Mittwoch in kleinen Gruppen+++

Von Simone Theyßen-Speich und Björn Boch

Solingen. Die wachsende Zahl der Corona-Infizierten und ein Inzidenzwert von 279,8 lassen den Verantwortlichen im Krisenstab keine Wahl: Für Solingen sollen zusätzliche Einschränkungen greifen, die über die bundesweit beschlossenen Regeln – Schließung von Gastronomie, Verbot von Unterhaltungsveranstaltungen und weitere Kontaktbeschränkungen – hinausgehen. Am Freitag informieren Vertreter der Stadtspitze, der Schulverwaltung, des Gesundheitsamtes, der Kliniken und der Ärzteschaft über die Pläne.

Solingen: Regelung für weiterführende Schulen erwartet

So soll es in den weiterführenden Schulen Maßnahmen zur Reduzierung von Kontakten geben. „Mit Blick auf die hohen Infektionszahlen – und um Schulschließungen zu vermeiden –, wird es eine Regelung für die weiterführenden Schulen geben, um in kleineren Gruppen weiter in den Schulen unterrichten zu können“, erklärte Schuldezernentin Dagmar Becker (Grüne) auf ST-Anfrage.

Um Eltern und Schulen Zeit für die Umsetzung zu geben, soll diese Maßnahme ab kommenden Mittwoch greifen. Heute stellt die Dezernentin vor, wie genau diese Regelung aussehen soll, die in Absprache mit dem Krisenstab und den Schulleitern getroffen wurde.

Ebenfalls Thema in der Pressekonferenz wird die Verfolgung von Kontakten bei Infizierten durch das Gesundheitsamt sein. Anfang der Woche hatte die Stadt mitgeteilt, die Bundeswehr als Unterstützung noch nicht zu benötigen. Nun könnte Hilfe von privaten Firmen kommen. Die Solinger Zeitarbeitsfirma „Jobxpress“ sucht derzeit „Sachbearbeiter für Corona-Telefonie im Bergischen Land“. Ob die Stadt Solingen den Auftrag dazu gegeben hat, wurde am Donnerstag mit Verweis auf die Pressekonferenz nicht kommentiert.

Die Pressekonferenz wird als Livestream im Internet übertragen und auf der Tageblatt-Homepage zu sehen sein. In einem parallelen Liveticker fassen wir außerdem die wichtigsten Neuerungen übersichtlich zusammen.

+++29. Oktober, 15 Uhr+++ Die aktuellen Zahlen für Solingen

Solingen. Aktuell sind 530 Personen nachgewiesen infiziert, 35 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 1593 bestätigte Fälle gemeldet. 1048 Menschen sind wieder genesen. 15 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 456 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 279,8 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1867 Personen, 7717 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++18.50 Uhr+++Krisenstab trifft weitere Entscheidungen+++

Ordnungsdezernent Jan Welzel (CDU) erklärte am Mittwoch, der Krisenstab der Stadt habe außer der Erweiterung der Infektionsambulanz noch weitere Entscheidungen getroffen.

Mehr Kontrollen: So sei entschieden worden, den Kommunalen Ordnungsdienst und den Kommunalen Unterstützungsdienst für den Schichtbetrieb in ganz kurzer Frist auf 30 Personen zu verdoppeln, erklärte der Dezernent. So soll etwa die Maskenpflicht in den ausgewiesenen Fußgängerzonen und an Bushaltestellen lückenloser überprüft werden können.

Neue Allgemeinverfügung: Für den 1. November werde die Stadt nach den Ankündigungen von Bund und Land am Mittwoch eine Allgemeine Ordnungsverfügung erlassen, erklärte Welzel. Sie soll am Freitag bei einer Pressekonferenz vorgestellt werden, damit sich die Solinger auf die neuen Maßnahmen und Regeln einstellen können, die ab Sonntag gelten.

+++18.10 Uhr+++„Unverhältnismäßig“: IHK übt Kritik an erneuter Schließung+++

Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK, warnt vor der geplanten Schließung von Gastronomiebetrieben und Freizeitstätten. „Eine komplette Schließung in diesem Sektor kommt einem selektiven Lockdown für diese Branchen gleich und ist aus unserer Sicht unverhältnismäßig. Gleiches gilt für das Verbot privater Übernachtungen in Hotels. Erfreulich ist, dass Schulen und Kindertagesstätten laut der Beschlussvorlage zumindest weiterhin geöffnet bleiben sollen.“

Bei aller Sorge aufgrund des zunehmenden Infektionsgeschehens solle weiter an den Ursachen angesetzt werden. Die Wirtschaft habe flächendeckend sehr verantwortungsvoll reagiert. „Nicht nur hat das Gastgewerbe Erfahrungen im Umgang mit dem Infektionsschutz sammeln können, sondern auch in Außengastronomie und weitere Schutzmaßnahmen investiert“, betont Wenge. Die Beschränkung auf Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen greife zu kurz. Statt das Fehlverhalten Einzelner auf eine gesamte Branche abzuwälzen, müssten gezielte Maßnahmen getroffen werden. „Es drohen sonst zahlreiche Insolvenzen.“ bjb

Bund und Länder haben am Mittwochnachmittag massive Beschränkungen vereinbart. Es gehe darum, eine akute nationale Gesundheitsnotlage zu vermeiden. «Die Kurve muss wieder abflachen», sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Man brauche jetzt im November eine befristete «nationale Kraftanstrengung». Die Kanzlerin sprach von harten und belastenden Maßnahmen.

+++16.40 Uhr+++ Die Corona-Zahlen für Solingen

Solingen. Aktuell sind 504 Personen nachgewiesen infiziert, 32 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 1503 bestätigte Fälle gemeldet. 984 Menschen sind wieder genesen. 15 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 396 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 242,9 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1882 Personen, 7588 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++16.10 Uhr+++ Ab Donnerstag keine Besuche mehr in Kliniken

Solingen. Die Solinger Krankenhäuser reagieren auf das Infektionsgeschehen und schützen Patienten und Personal. Die Corona-Pandemie wirkt sich erneut massiv auf die Besuchsregelungen in den drei Solinger Krankenhäusern aus. Die hohe 7-Tage-Inzidenz und die steigende Zahl der Corona-Neuinfektionen veranlassen die Kliniken dazu, die Patienten und die Beschäftigten in ihren Häusern stärker zu schützen.

Die Krankenhäuser gelten in der Pandemie als besonders sensible Standorte. Daher haben sich das Städtische Klinikum, das Lungenfachzentrum Bethanien, die St. Lukas Klinik und die Stadt Solingen darauf verständigt, vorerst keine Besuche mehr zuzulassen. Dieser Schritt dient auch dazu, das Gesundheitswesen zu schützen. Denn es bleibt in der Pandemie nur handlungsfähig, wenn genügend Ärzte und Pflegefachkräfte einsatzbereit sind.

Im Städtischen Klinikum als größtem Krankenhaus Solingens führt die bisher geltende Regelung (1 Besucher pro Patient für eine Stunde am Tag von 15 bis 18 Uhr) zu einem extrem hohen Aufkommen an Besuchern. Auch in den anderen Krankenhäusern ist die Belastung ähnlich groß. Das damit verbundene Infektionsrisiko gilt es derzeit unbedingt zu reduzieren. Deshalb soll die bislang geltende Besuchsregelung bis auf weiteres ausgesetzt werden - und zwar so lange die Inzidenz über dem Wert 100 liegt. Dieser Regelung schließen sich auch die anderen beiden Krankenhäuser an.

Von diesem Besuchsverbot, das bereits am Donnerstag, 29. Oktober, in Kraft tritt, gibt es folgende Ausnahmen:

  • 1 Begleitperson im Kreißsaal
  • 1 Begleitperson in der Kinderklinik / Patienten unter 16 Jahre
  • Sterbebegleitung auf allen Stationen
  • Wichtige Therapiegespräche (Intensivstation, Palliativstation, Onkologie) mit Begleitung (nächster Angehöriger, Betreuer etc.)
  • Einzelheiten sind bitte jeweils im zuständigen Krankenhaus zu erfragen.

Es wird um Verständnis für die harte Beschränkung gebeten. Allen Verantwortlichen ist die Entscheidung sehr schwer gefallen, und ihnen ist klar, dass sie Patienten, Angehörigen und Freunden damit vorübergehend erneut sehr viel abverlangen. Aber das Besuchsverbot trägt der Krisenlage Rechnung und ist aus Sicht der Krankenhäuser leider zwingend geboten.

+++28. Oktober, 9.30 Uhr+++ Bethanien erweitert seine Testambulanz

Solingen. Die Lungenfachklinik Bethanien weitet ihre zentrale Solinger Corona-Testambulanz um zwei Testräume aus. Am heutigen Mittwoch liefert die Solinger Feuerwehr zu diesem Zweck zwei Container an, die miteinander verbunden und auf dem Parkplatz der Klinik aufgebaut werden. Die Gründe für das Aufsuchen der Ambulanz sind unterschiedlich. Die Menschen kommen von einer Reise zurück, sind Kontaktpersonen bei Ausbruchsgeschehen oder leiden unter entsprechenden Symptomen. Mit der zweiten Testambulanz können die Patientenströme besser gelenkt werden. Außerdem erlauben die größeren Testkapazitäten, auf die aktuell ansteigenden Infektionszahlen zu reagieren.

Solingen: Infektionsambulanz wird wegen steigender Corona-Zahlen ausgebaut

Die Erweiterungsräume, die regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden, können auch für größere angemeldete Gruppen, etwa von Schulen oder Kitas genutzt werden. Vor Inbetriebnahme werden die Räume nun noch eingerichtet und mit einer Heizung ausgestattet. Wann genau sie in Betrieb genommen werden können, steht noch nicht fest. Der Ausbau der Infektionsambulanz war angesichts der aktuell steigenden Infektionszahlen und Testzahlen vorgenommen worden.

Zudem freut sich das Bethanien-Team auch über zusätzliche personelle Unterstützung. Personen mit medizinischen Vorkenntnissen, aber auch Unterstützer für die Verwaltungsaufgaben können sich im Bethanien melden.

+++27. Oktober, 14.45 Uhr+++ 7-Tage-Inzidenz steigt auf 230,1

Solingen. Aktuell sind 456 Personen nachgewiesen infiziert, 30 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 1425 bestätigte Fälle gemeldet. 954 Menschen sind wieder genesen. 15 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 375 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 230,1 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1838 Personen, 7539 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++18 Uhr+++Maskenpflicht: Stadt weitet Kontrollen aus+++

Die Stadt will die Kontrollen zur Maskenpflicht im öffentlichen Raum ausweiten. Bislang habe es je zwei Fußstreifen des Ordnungsdienstes in Früh- und Spätschicht gegeben. Ab Dienstag werden sie „durch Fußstreifen des Kommunalen Unterstützungsdienstes (KUD) rund um den Neumarkt und in Ohligs verstärkt. Polizei wird auch präsent sein“, teilte Stadtsprecher Lutz Peters mit.

Die Stadt setzt dabei wie berichtet vor allem auf Information, weniger auf Bußgeld. So würden durch KUD-Mitarbeiter in einem ersten Schritt nun mehrsprachige Flyer verteilt. Sollte das nicht ausreichen, denke die Stadt über größere Hinweisschilder nach. Stadt und örtliche Polizei stimmten sich regelmäßig ab, die Polizei werde den Ordnungsdienst unterstützen – unabhängig vom Amtshilfeersuchen bei der Bundespolizei.

Neben den ausgewiesenen Fußgängerzonen in Mitte, Wald und Ohligs gilt hier eine Maskenpflicht: Mummstraße und Kölner Straße von Clemens-Galerien bis Hofgarten einschließlich Neumarkt und Graf-Wilhelm-Platz; Friedrich-Ebert-Straße zwischen Kirche und Rathaus sowie Ohligser Marktplatz und Bahnhofsvorplatz. bjb

+++17.20 Uhr+++ Stadt will Bundeswehr vorerst nicht um Hilfe bitten

Solingen. Viele Städte haben bereits auf Hilfe der Bundeswehr bei der Kontaktverfolgung von Corona-Infizierten zurückgegriffen. Für die Stadt Solingen sei das derzeit „noch nicht notwendig“, sagte Pressesprecher Lutz Peters auf ST-Anfrage. „Die Bundeswehr ist für uns eine Option, die wir uns offenhalten, aber noch nicht ziehen.“ Die Kontakt-Recherche sei noch mit eigenem Personal zu bewältigen.

+++26. Oktober, 14.10 Uhr+++Die aktuellen Zahlen: Inzident sinkt leicht+++

Am Montag meldete die Stadt einen Inzidenzwert von 211,7 neuen Fällen auf 100.000 Einwohner. In den letzten sieben Tagen seien 345 Neuinfektionen festgestellt worden.

Aktuell sind 436 Personen nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert. 28 Patienten werden stationär behandelt. 1822 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne.

+++18 Uhr+++ Auslastung in Fachklinik Bethanien steigt

Solingen. Seit voriger Woche werden in Bethanien Maßnahmen eingeleitet, um weitere Kapazitäten für Corona-Patienten zu schaffen. Ein Stufenplan sei in Kraft getreten, berichtet Georgios Sofianos, Oberarzt auf der Intensivstation der Lungenfachklinik, dem Tageblatt.

+++13.50 Uhr+++ 7-Tage-Inzidenz steigt weiter auf 229,4

Solingen. Aktuell sind 438 Personen nachgewiesen infiziert, 23 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 1353 bestätigte Fälle gemeldet. 900 Menschen sind wieder genesen. 15 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 374 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 229,4 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1.727 Personen, 7.271 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++25. Oktober, 13 Uhr+++ Krisenstab bewertet Infektionszahlen

Solingen. Der Krisenstab der Stadt Solingen mit Ordnungsdezernent Jan Welzel (CDU) wird in dieser Woche das steigende Corona-Infektionsgeschehen in Solingen bewerten müssen. Hintergrund: Die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW und die städtische Allgemeinverfügung haben eine Laufzeit bis zum 31. Oktober. Die Lage muss dahingehend bewertet werden, ob die Maßnahmen verlängert oder ergänzt werden. Welzel hatte durchblicken lassen, dass eine Einschränkung des privaten Sports und die feste Bestimmung der Teilnehmerzahl von Feiern in privaten Räumen diskutiert werden müssen. -pm-

+++24. Oktober, 13.15 Uhr+++ 7-Tage-Inzidenz steigt auf 219,6

Solingen. Aktuell sind 434 Personen nachgewiesen infiziert, 24 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 1304 bestätigte Fälle gemeldet. 855 Menschen sind wieder genesen. 15 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 358 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 219,6 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1.669 Personen, 7.201 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++17.50 Uhr+++ Die wichtigsten Regeln rund um Corona im Überblick

Solingen. Aufgrund hoher Corona-Infektionszahlen in der Klingenstadt gelten seit dem 10. Oktober strengere Regeln, die am 17. Oktober verschärft und am 20. Oktober erneut angepasst wurden. Eine weitere Ausweitung oder Verschärfung sei laut Stadtverwaltung in der aktuellen Situation jederzeit möglich – in Solingen gilt „Gefährdungsstufe 2“, die derzeit höchste laut Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) NRW.

+++15.50 Uhr+++ Inzidenz steigt auf 194,5 - 2 weitere Todesfälle

Solingen. Aktuell sind 399 Personen nachgewiesen infiziert, 23 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut.Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 1235 bestätigte Fälle gemeldet. 821 Menschen sind wieder genesen. 15 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei Männer, die 1931, bzw. 1944 geboren wurden. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 317 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 194,5 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 1235 bestätigte Fälle gemeldet. befinden sich derzeit insgesamt 1802 Personen, 6931 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

Welzel richtet Appell an alle Solinger

Solingen. Die zweite Welle der Pandemie breitet sich in fast allen deutschen Städten aus, doch in Solingen sind die Infektionszahlen besonders hoch. Wie das Gesundheitsamt der Stadt mitteilt, gibt es aber nicht das besondere Ereignis, den einen Krankheits- und Ausbreitungsherd. Das Ansteckungsgeschehen sei kleinräumig: Es sei die Familie, der Freundeskreis, die Hobbysportmannschaft, in der die Solinger sich derzeit vor allem anstecken.

Der Solinger Ordnungs- und Rechtsdezernent Jan Welzel nimmt die aktuellen Fallzahlen zum Anlass, noch einmal einen Appell an die Solinger zu richten: „Die aktuelle Zahl von Neuinfektionen in Solingen muss uns alle beunruhigen. Da das Ansteckungsgeschehen nicht zuletzt in unseren Familien und in unserem privaten Umfeld stattfindet, haben wir es auch in der Hand, zur Eindämmung der Pandemie beizutragen. Halten Sie Abstand, lüften Sie regelmäßig, waschen Sie regelmäßig die Hände gründlich und, ja, laden Sie weniger Gäste nach Hause an als sonst. Verschieben Sie größere Feiern auf bessere Zeiten. Verschärfte Regeln für das öffentliche Leben sind erst am vergangenen Wochenende durch das Land Nordrhein-Westfalen und Allgemeinverfügungen der Stadt in Kraft gesetzt worden. Es gibt jetzt die Maskenpflicht in den Fußgängerzonen und belebten Straßen, die Zahl der Teilnehmenden an Veranstaltungen ist begrenzt, eine Sperrstunde in der Gastronomie angeordnet worden. Der nächste Schritt wäre, noch stärker in das private Leben einzugreifen. Es wird diskutiert, den privaten Sportbetrieb einzuschränken oder auch die Zahl der Gäste zu reglementieren, die die Solinger in ihren vier Wänden empfangen, so wie andere Städte das bereits vollzogen haben. Derartig weitgehende Eingriffe in Grundrechte wollen wir nicht leichtfertig beschließen: Wir wollen den Maßnahmen, die erst vor einer Woche in Kraft gesetzt wurden, Zeit geben zu wirken. Die Stadt ist Herr des Geschehens, was die Betreuung von Menschen in Quarantäne und die Recherche der Kontakte angeht. Wir bauen die Zahl der Kräfte stetig weiter aus, wie es die Lage erfordert. Die Mannschaft für das kommende Wochenende steht. Das Testzentrum in Bethanien leistet hervorragende Arbeit und ist noch nicht an der Kapazitätsgrenze angelangt. Aber ich bitte auch Sie herzlich: Nehmen Sie die Pandemie ernst. Es liegt an jedem von uns, der Ausbreitung der Virusinfektion entgegenzutreten.“

+++23. Oktober, 12 Uhr+++ Veranstalter sagen Termine ab

Solingen. Mehrere Veranstalter haben aufgrund der Corona-Lage in Solingen Termine abgesagt. So findet der für Samstagabend geplante Nachtwächtertreff in Wald nicht statt. Ebenfalls fallen die Workshops im Monkeys Probenraumhaus aus. Dieses und kommendes Wochenende wollten Profis Nachwuchsmusiker coachen. Vorerst werden im Monkeys gar keine Veranstaltungen stattfinden, dazu zählen auch die Jamsessions. Ebenfalls wird es in diesem Jahr keine Fahrten mehr mit den historischen O-Bussen geben. Das teilte das Team vom O-Bus-Museum Solingen mit. Die Stadtrundfahrten „Bitte durchrücken“ am Sonntag entfallen daher ersatzlos – leider könnten auch die beliebten Nikolausfahrten nicht stattfinden. „Gemeinsam hoffen wir auf eine schönere Saison 2021 sowie auf das Jubiläumsjahr 70 Jahre O-Bus/125 Jahre E-Mobilität im ÖPNV 2022“, schreibt das Team. ww.obus-museum-solingen.de

+++18.30 Uhr+++ Schulen, Kitas und Gaststätten sind nicht das Problem

Solingen. „Der Anstieg der Zahlen bereitet uns zwar Sorge“, sagt der Beigeordnete Jan Welzel (CDU), „aber das Gesundheitsamt hat die Nachverfolgung der Infektionen gut im Griff.“ Inzwischen ist das Team um Leiterin Dr. Annette Heibges auf rund 100 Mitarbeiter der Verwaltung aufgestockt. Knapp 60 Kräfte wurden jüngst im Theater und Konzerthaus für die neue Aufgabe geschult.

+++15.40 Uhr+++ Die aktuellen Corona-Zahlen für Solingen

Solingen. Aktuell sind 357 Personen nachgewiesen infiziert, 22 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 1137 bestätigte Fälle gemeldet. 767 Menschen sind wieder genesen. 13 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 257 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 157,7 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1907 Personen, 6615 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

Stadt verstärkt Telefonteams für Recherche und Quarantänebegleitung

Solingen. 357 Solinger sind aktuell nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, weitere 1550 befinden sich Quarantäne. Damit ist der Inzidenzwert (Neuinfektionen der letzten 7 Tage bezogen auf 100.000 Einwohner) auf 157,7 gestiegen. 22 Menschen werden inzwischen stationär behandelt. Aber 767 haben seit Beginn der Pandemie ihre Erkrankung überstanden, insgesamt 6615 konnten die Quarantäne verlassen. „Der Anstieg der Zahlen bereitet uns zwar Sorge“, sagt Beigeordneter Jan Welzel, „aber das Gesundheitsamt hat die Nachverfolgung der Infektionen gut im Griff.“ Inzwischen ist das Team um Leiterin Dr. Annette Heibges auf rund 100 Mitarbeiter der Verwaltung aufgestockt. Knapp 60 Kräfte wurden jüngst im Theater und Konzerthaus für die neue Aufgabe geschult. Am Telefon übernehmen sie die Recherche von Kontaktpersonen und halten den Kontakt zu Menschen in Quarantäne. Inzwischen wird von fünf Stellen aus kommuniziert: Telefonteams sitzen im Rathaus Walter-Scheel-Platz 3, im Rathaus-Altbau, im kleinen Konzertsaal des Theaters und Konzerthauses, neuerdings auch in der Bonner Straße 100 und im ehemaligen Bürgerbüro Mummstraße 10. Zusätzlich werden ab Freitag die Mitarbeiter des Bergischen Servicecenters täglich bis zu 300 Telefonate in Sachen Corona übernehmen.

In der Testzentrale an der Lungenfachklinik Bethanien wurden am Mittwoch 270 Menschen getestet, 4 Mitarbeiter der Stadtverwaltung unterstützen inzwischen dort die Telefonhotline. Auch dort wird die Lage beherrscht, signalisiert die Klinik. Extreme Wartezeiten gibt es nicht. Derzeit wird ein zweiter Testzugang für Menschen mit Krankheitssymptomen eingerichtet, damit sie sich nicht in der Schlange für alle Testwilligen einreihen müssen.

Der Corona-Krisenstab der Stadt, dem der Oberbürgermeister, die Beigeordneten und weitere Führungskräfte der eingebundenen Dienste angehören, appelliert an die Bürger, vorsichtig zu sein. Auch in Solingen bestätigt sich, was der Chef des Robert-Koch-Instituts am Donnerstagmorgen in der Pressekonferenz in Berlin gesagt hat: „Der Kontakt in
den Familien ist gefährlicher als eine Übernachtung im Hotel.“ Die meisten Infektionen geschehen im privaten Umfeld, wo man sich sicher fühle und entsprechend weniger auf Hygienemaßnahmen wie Abstand, Mundschutz, Händewaschen und ausreichendes Lüften der Räume achte. Deshalb gehen die meisten Infektionen tatsächlich auf das private Umfeld zurück.

Zuletzt hatte in Solingen ein infizierter Hobby-Fußballer gleich sechs Sportkollegen angesteckt. Künftig werden die Rechercheteams des Gesundheitsamtes deshalb noch detaillierter nachhaken:. „Je genauer wir wissen, wo und wie Menschen sich infiziert haben, umso besser können Information, Verhütung und Bekämpfung werden.“, sagt Jan Welzel. Bekannt sei schon jetzt, dass Kitas, Schulen und auch Gaststätten bei der Weitergabe des Virus eine sehr untergeordnete Rolle spielen.

+++22. Oktober, 14 Uhr+++ Hochzeitsmesse ist abgesagt

Solingen. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen ist die ursprünglich für den 8. November in der Alten Schlossfabrik auf der Stadtgrenze geplante Hochzeitsmesse „Spirit of Wedding“ abgesagt worden. Das Event mit 40 Ausstellern werde auf 2021 verschoben, teilt Veranstalter Florian Unkel mit. Ein neuer Termin soll noch bekanntgegeben werden.

+++16.50 Uhr+++ Inzidenzwert steigt wieder

Solingen. Aktuell sind 345 Personen nachgewiesen infiziert, 20 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 1107 bestätigte Fälle gemeldet. 749 Menschen sind wieder genesen. 13 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 244 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 149,69 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1907 Personen, 6349 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++21. Oktober, 14 Uhr+++ Kirchen wollen Weihnachten improvisieren

Solingen. Die Corona-Pandemie und die Notwendigkeit, zu viele Menschen zeitgleich am selben Ort zu vermeiden, schneidet auch tief in die Advents- und Weihnachtszeit ein. Viele Gemeinden in Solingen haben begonnen, den traditionellen Veranstaltungen, die nicht stattfinden können, kreative Ideen entgegenzusetzen. Die Weihnachtszeit trotz Krise festlich und schön zu begehen, ist für evangelische wie für katholische Christen ein echtes Anliegen.

+++20. Oktober, 14.45 Uhr+++ 7-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 134,36

Solingen. Aktuell sind 290 Personen nachgewiesen infiziert, 17 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 1050 bestätigte Fälle gemeldet. 747 Menschen sind wieder genesen. 13 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 219 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 134,36 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1551 Personen, 5426 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

Maskenpflicht wird in Solingen ausgeweitet

Seit der vergangenen Woche ist Solingen ein Gebiet der „Gefährdungsstufe 2“. Die Gefährdungsstufen hat das Land NRW in seiner aktuellen Coronaschutzverordnung definiert. Daher gelten für die Solinger strengere Regeln als für die Gemeinden Nordrhein-Westfalens, die noch unter dem 7-Tages-Inzidenzwert von 35 liegen, der Schwelle für die Gefährdungsstufe 1. Stufe 2 beginnt bei 50, ein Wert, den Solingen Anfang Oktober überschritten und seither nicht wieder unterschritten. Laut Meldung des Gesundheitsamtes liegt der Wert am heutigen Tag bei rund 134. Für die Solinger bedeutet das unter anderem, dass auch in Fußgängerzonen und belebten öffentlichen Plätzen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss, dazu gehören Begrenzungen der Zahl von Teilnehmenden an Veranstaltungen, dazu gehört eine Sperrstunde für Gastronomen von 23 Uhr abends bis 6 Uhr morgens.

Heute wird im Laufe des Nachmittags eine weitere Verfügung erlassen, die präzisiert, wo die Maskenpflicht gilt. Sie greift die ersten Erfahrungen des Ordnungsdienstes und Hinweise aus der Bevölkerung auf: Außer den bekannten und durch entsprechende Schilder gekennzeichneten Fußgängerzonen in Solingen-Mitte und Solingen-Ohligs werden jetzt ausdrücklich noch die Busbahnhöfe in Mitte und Ohligs aufgenommen sowie der belebte Abschnitt der Mummstraße und der Kölner Straße zwischen Clemens-Galerien und Graf-Wilhelm-Platz sowie der Ohligser Marktplatz und die Friedrich- Ebert-Straße zwischen Kirche Wald und Walder Rathaus. Maskenpflicht galt bisher schon an den Bushaltestellen, weil hier die 1,50-Meter-Distanz nicht eingehalten werden kann.

Ausschließen kann derzeit auch niemand, ob es in den kommenden Wochen nicht zu weiteren Einschränkungen des öffentlichen und auch des privaten Lebens in Solingen kommt: Wuppertal und Hamm haben bereits die zulässige Zahl der Teilnehmenden an privaten Feiern auf 24 begrenzt. Der Krisenstab der Stadt Solingen, der dienstags und donnerstags tagt, beobachtet die Entwicklung, doch Rechtsdezernent Jan Welzel rät zur Besonnenheit: „Wir müssen den neuen Regeln auch einige Tage Zeit geben, um zu sehen, ob sie wirken. Wenn wir den Bürgern vorschreiben, wie viele Gäste sie in ihren eigenen Wänden empfangen dürfen, ist das ein bedeutender Eingriff in Grundrechte. Das kann nur das letzte Mittel sein, wenn die Infektionszahlen immer weiter steigen und sich nicht anders senken lassen.“

Gleichzeitig baut die Stadt ihre Telefonteams für Quarantäne und Recherche beim Gesundheitsamt weiter aus. Bestand der Stadtdienst Gesundheit vor der Pandemie aus rund 35 Mitarbeitern wurde er aufgrund der Krise bereits zur Mitte des Jahres um 17 weitere befristete Stellen aufgestockt. Inzwischen ist er durch Abordnung von Mitarbeitern anderer Ämter auf über 60 Köpfe angewachsen. Seit gestern werden weitere 30 Rathauskräfte für den telefonischen Corona-Einsatz geschult. Als provisorisches Schulungszentrum dient bis auf weiteres der Kammermusiksaal im Theater und Konzerthaus. Der Krisenstab bereitet sich darauf vor, die Rechercheteams noch weiter aufzustocken, wenn es die Lage erfordert. In einem „rollierenden System“ soll sich eine Vielzahl von Verwaltungskräften miteinander abwechseln, d.h. an mehreren Tagen das Gesundheitsamt verstärken und die übrigen Tage am eigenen Arbeitsplatz arbeiten. Vorteil: es entsteht ein großer Pool an erfahrenen Telefonisten ohne weiteren
Schulungsaufwand.

+++14 Uhr+++ Inzidenzwert klettert in Solingen auf 136,2

Solingen. Aktuell sind 280 Personen nachgewiesen infiziert, 16 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 1029 bestätigte Fälle gemeldet. 736 Solinger sind wieder genesen. 13 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 222 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 136,2 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1816 Personen, 6056 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

Solingen: Erneut Corona-Fall in Kita - Quarantäne für alle Kinder und Mitarbeiter

Alle Kinder und Mitarbeiter einer Kita in Wald stehen für 14 Tage unter Quarantäne. Die Einrichtung ist für diese Zeit geschlossen. Auslöser ist ein Kind, das mit dem Coronavirus infiziert ist. Aufgrund des offenen Konzeptes, das auch aufgrund der personellen Situation weiter aufrecht erhalten werden musste, hat der Stadtdienst Gesundheit der gesamten Kita Quarantäne verordnet.

+++12.15 Uhr+++OB: „Viele kleine Zusammenkünfte“ führen zu hohen Zahlen+++

Der starke Anstieg der Corona-Zahlen in Solingen ist nach Angaben des Oberbürgermeisters nicht auf ein einziges zentrales Ereignis zurückzuführen. „Richtig passiert ist - ja fast leider - nichts“, sagt Tim Kurzbach (SPD) am Montag dem Radiosender WDR2. Es wäre viel leichter, wenn man sagen könne, es handle sich um eine betroffene Firma oder eine einzelne Begebenheit. In Solingen seien es aber „viele kleine Zusammenkünfte“ gewesen - etwa ein paar Jungs, die zusammen in einer Halle Fußball gespielt hätten. „Die sind jetzt alle infiziert.“

Aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen müssen Solinger Kneipen und Restaurants derzeit um 23 Uhr schließen. Gäste und Wirte haben Verständnis für den Versuch, Menschen zu schützen und Infektionszahlen zu verringern. Die Sperrstunde und verschärfte Kontaktbeschränkungen werden aber nicht als geeignetes Mittel gesehen. So erlebten Gäste und Wirte das Wochenende.

+++19. Oktober, 12.10 Uhr+++Kita-Kinder infiziert+++

In der städtischen Kita Hasseldelle sind zwei Kinder mit dem Covid-19-Virus infiziert, betroffen sind zwei Gruppen. Die Eltern sind laut Stadt am Sonntag informiert worden.

+++15.05 Uhr+++Wocheninzidenz steigt weiter an+++

Am Sonntag meldete die Stadt Solingen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 109,82 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell sind 255 Personen nachgewiesen infiziert, 1363 Personen befinden sich in Quarantäne. 13 Patienten werden stationär behandelt. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie 979 bestätigte Corona-Fälle gemeldet.

+++17. Oktober, 13.20 Uhr+++Die aktuellen Zahlen für Solingen+++

Am Samstag meldete die Stadt 226 nachgewiesen infizierte Personen. 12 Patienten werden stationär behandelt. 1433 Solinger befinden sich in Quarantäne.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Samstag bei 104,7 neuen Fällen auf 100.000 Einwohner.

Corona in Solingen: Wocheninzidenz steigt weiter an

+++20.10 Uhr+++Keine Beschränkungen für private Feiern in privaten Wohnungen+++ 

Wie die Stadt am Freitagabend mitteilt, will sie vorerst noch keine ordnungsbehördlichen Beschränkungen für private Feiern in privaten Wohnungen veranlassen. Weil die Klingenstadt dem folgt, was zwischen dem nordrheinwestfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet und den Kommunen in einer Konferenz am Freitagmittag vereinbart worden ist. Demnach greift die neue NRW-Corona-Schutzverordnung nicht mit einer Regelung ins private Wohnungsrecht ein. 

+++15.30 Uhr+++Wocheninzidenz steigt weiter an+++Aktuell 204 Infizierte+++

In Solingen sind aktuell 204 Personen nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert. 13 Patienten werden stationär behandelt. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1.376 Personen.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 167 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 102,5 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

+++13 Uhr+++Corona-Tests auch am Sonntag möglich+++

Wegen der hohen Nachfrage hat das Testzentrum an der Lungenfachklinik Bethanien sein Angebot ausgeweitet. Getestet wird nun auch sonntags von 9 bis 13 Uhr. Weitere Testzeiten: montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr.

Um vorherige telefonische Anmeldung wird gebeten: 0212/63 99 99.

+++16. Oktober, 7 Uhr+++ 17 bestätigte neue Corona-Infektionen

Solingen. Laut Robert-Koch-Institut gab es gestern in Solingen 17 bestätigte neue Corona-Infektionen. Auch weiterhin bleibt das Infektionsgeschehen in Solingen diffus, die Menschen stecken sich in ihrem Alltag an: in ihren Familien, im Verein, beim Friseur. Hotspots gibt es nicht.

+++19 Uhr+++Ab Samstag deutlich schärfere Regeln+++

Um die steigende Zahl der Corona-Neuinfektionen einzudämmen, hat die Bundeskanzlerin am Mittwochabend mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder neue Corona-Regeln vereinbart. Angesichts der weiter steigenden Zahlen in Solingen hat sich der Krisenstab der Stadt am Donnerstag darauf verständigt, diese Regeln für die Klingenstadt übernehmen zu wollen. Das teilte die Stadt jetzt mit. Folgende Regeln sollen ab Samstag gelten:

• Ausdehnung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf öffentlichen Plätzen, an Bushaltestellen und in Fußgängerzonen. • Begrenzung der Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen auf 100 Personen (Konzerte, Theater, Sportplätze, Sporthallen ...). Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes • Einführung von Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum auf maximal 5 Personen, wenn sie nicht miteinander verwandt sind oder zu mehr als zwei Haushalten gehören. (Denn das ist die Regelung, die das Land bereits vor dem Gipfel am Mittwoch erlassen hat und von der daher vermutlich auch nicht abgerückt wird. Allerdings ist hier eventuell noch abzuwarten, was morgen vom Land kommt.) • Die verbindliche Einführung einer Sperrstunde für Gastronomiebetriebe, die zwischen 23 und 6 Uhr gilt, einschließlich eines generellen Außenabgabeverbotes von Alkohol. • Die weitergehende verbindliche Beschränkung der Teilnehmerzahlen für Feiern auf 10 Teilnehmer im öffentlichen Raum sowie auf 10 Teilnehmer aus höchstens zwei Hausständen im privaten Raum.

+++18 Uhr+++Feuerwehr ergreift neue Maßnahmen+++

Auch die Feuerwehr hat weitere Maßnahmen zur Eindämmung und Reduzierung der Ansteckungsgefahr während der derzeitigen Corona-Pandemie getroffen. Ein Alarm- und Einsatzplan dazu umfasse derzeit 37 Seiten, teilt die Stadtverwaltung mit. Zuletzt wurde dieser am 9. Oktober aufgrund der steigenden Zahlen überarbeitet.

Demnach sind alle dienstlichen Kontakte innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr oder den Einsatzeinheiten auf ein Minimum zu begrenzen. Ausbildungs- und Übungsdienste in den Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr werden deshalb ausgesetzt. Auch kameradschaftliche Aktivitäten sind untersagt und die Nutzung der Gerätehäuser ist nur aus zwingenden dienstlichen Gründen zulässig.

Zudem werden, wo immer es dienstlich möglich ist, möglichst viele Funktionsgruppen (innerhalb der Berufsfeuerwehr, innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr und zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr) getrennt. Dass Angehörige der Berufsfeuerwehr in ihrer Freizeit nicht bei der Freiwilligen aushelfen dürfen, gelte derzeit nicht, könnte aber bei einer Verschlimmerung der Lage ausgesprochen werden.to/kab

+++17 Uhr+++ Neue Besuchsregeln für Krankenhäuser – Laborauslastung – Maskenkontrollen

Solingen. Es gibt neue Besuchsregelungen in den Solinger Krankenhäusern. Für das Städtische Klinikum, die St. Lukas Klinik und die Lungenfachklinik Bethanien gilt ab morgen: Jede Patientin, jeder Patient darf jeweils von einer Person pro Tag für eine Stunde besucht werden. Das gilt für Wochentage ebenso wie für Sonn- und Feiertage. Unterschiedlich sind die zeitlichen Rahmen: Im Städtischen Klinikum dürfen Besuche von 15 bis 18 Uhr stattfinden, in der St. Lukas Klinik von 14 bis 16 Uhr und in Bethanien von 13 bis 19 Uhr. Diese Regeln sollen Patienten, medizinisches und pflegendes Personal so gut es geht vor einer Einschleppung des Corona-Virus schützen.

Coronatests in Solingen: Die Zahl der Corona-Tests ist nach wie vor hoch, teilt die Stadt mit. Allein am Mittwoch wurden in Bethanien 450 Personen auf das Virus getestet. Die Kapazität reiche aber derzeit noch aus, sagt Beigeordneter Jan Welzel. Das System funktioniere im Moment gut. Sollten die Infektionszahlen weiter steigen, könnten weitere Teststationen eingerichtet werden. Die Labore seien allerdings stark belastet, auch durch Reisewillige, die für eine Einreise in einige deutsche Bundesländer wie Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern einen negativen Test vorlegen müssen.

Solingen: Ordnungsdienst erhält Unterstützung für Maskenpflicht-Kontrolle

Maskenpflicht-Kontrolle: Beim Stadtdienst Ordnung wird der kommunale Ordnungsdienst derzeit aufgestockt. Kolleginnen und Kollegen anderer Verwaltungsbereiche sollen im Kommunalen Unterstützungsdienst dabei helfen, etwa die Einhaltung der Maskenpflicht in den Fußgängerzonen oder einer Sperrstunde für Gaststätten zu kontrollieren. Diese kann durch eine Vereinbarung verhängt werden, die die Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch mit den Landesministerpräsidentinnen und -präsidenten für Städte und Kreise mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 50 Neuinfektionen beschlossen hat.

+++13 Uhr+++ Einschränkung bei der Müllabfuhr+++Sechs Corona-Fälle bekannt+++

Die Stadt teilte am Donnerstagmittag mit, dass der Betrieb bei der städtischen Müllabfuhr nicht vollständig aufrecht erhalten werden könne. Inzwischen sind sechs Corona-Fälle bekannt, was zahlreiche Quarantänen zur Folge hat. Mitarbeiter aus anderen Fachbereichen würden die Müllabfuhr bereits unterstützen. Für die Solinger haben die Einschränkungen Konsequenzen. Die Stadt zählt auf:

• Ab Freitag, 16. Oktober, wird der Vollservice bei den grauen Müllbehältern bis auf Weiteres eingestellt. Die Anwohnenden müssen ihre Behälter selbst an die Straßenkante stellen und nach der Leerung wieder hereinziehen. Das betrifft auch die so genannten Kellerleerungen.

• Graue Tonnen, die am Mittwoch durch den Streik stehen geblieben sind, werden voraussichtlich nicht nachgeleert. Überhänge können am nächsten regulären Leerungstag neben die Behälter gestellt werden. Sie werden mitgenommen, sofern die übliche Restmüllsammlung aufrecht erhalten werden kann.

• Möglicherweise werden Restmüllbehälter im Stadtteil Aufderhöhe am Donnerstag (15.10.) nicht geleert. Die TBS streben die Nachleerung Anfang nächster Woche an.

• Sollten gelbe und blaue Behälter heute (15.10.) nicht planmäßig abgeholt werden, sollten sie einen weiteren Tag an der Straße stehen bleiben.

• Die Leerung von braunen Biotonnen ist aktuell eingestellt. Eine Nachleerung findet derzeit nicht statt.

Corona in Solingen: Sperrmüll wird erstmal nicht abgeholt

• Die Sperrgutabfuhr ist bis einschließlich Freitag, 23. Oktober, eingestellt. Die TBS melden sich dort, wo Termine bereits zugesagt wurden. Alternative Möglichkeiten zur Entsorgung bieten das Müllheizkraftwerk und das Entsorgungszentrum Bärenloch zu den üblichen Öffnungszeiten. Wenn das Anschreiben mit dem bestätigten Sperrmülltermin vorgelegt wird, kann dort gegen eine Pauschalzahlung von fünf Euro auch Sperrgut entsorgt werden. Wer aktuell einen neuen Antrag auf Sperrgutabfuhr stellt, muss sich auf längere Wartezeiten bei der Terminvergabe einstellen.

+++12.45 Uhr+++ Das sind die aktuellen Corona-Zahlen für Solingen +++ Sieben-Tage-Inzidenz jetzt bei 88,3 +++

Solingen. Aktuell seien in der Klingenstadt 166 Personen nachgewiesen infiziert, erklärt die Stadt. 13 Patienten werden stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1.276 Personen. In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 144 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 88,3 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

+++11.40 Uhr+++ Neue Regeln kommen doch erst später

Solingen. Wie die Stadt am Morgen mitteilt, lässt sich der am Dienstag skizzierte Zeitplan im Hinblick auf eine neue Corona-Allgemeinverfügung für Solingen nicht mehr halten. Grund sind die beim gestrigen Corona-Gipfel in Berlin getroffenen Vereinbarungen zwischen der Kanzlerin und den MinisterpräsidentInnen. Durch diese Vereinbarung sind einzelne Punkte gefasst, die entweder über das hinaus gehen, was für Solingen angedacht war oder aber dahinter zurückbleiben. Manche Entscheidung seien zudem auch unscharf bis unbestimmt formuliert, so Pressesprecher Thomas Kraft.

Weitere Klärungen seien notwendig, um das neue Paket an Regelungen für Solingen klar, verlässlich und rechtssicher schnüren zu können. Dafür muss das Land NRW aber zuerst die Vorgaben mitteilen. Wann das geschehen wird, ist noch nicht einzuschätzen.

Solingen: Neue Corona-Regeln kommen mit etwas Vorlauf

Von daher ist es möglich, dass sich auch der Zeitpunkt eines Inkrafttretens einer Allgemeinverfügung für Solingen, geplant war der kommende Samstag, verschieben wird. Das Ziel der Stadt Solingen sei es, den Bürgerinnen und Bürgern einen gewissen Vorlauf zu gewähren, um sich auf die neuen Regeln einstellen zu können, so der Pressesprecher. Antworten auf Detailfragen könnten zurzeit auch nicht gegeben werden. kaz

+++8.20 Uhr+++ Stadt will strengere Regeln verkünden

Solingen. Am heutigen Donnerstag will die Stadt bekannt geben, wie genau die Corona-Regeln ab Samstag, 0 Uhr, verschärft werden. Anlass für die Veränderung sind Vorgaben des Landes NRW, die der Stadt aber einen gewissen Spielraum lassen. Klar ist: Es wird eine Sperrstunde für Gastronomie geben, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und weniger Zuschauer etwa im Theater. Eine Übersicht über die aktuellen Corona-Regeln in Solingen finden Sie hier.

+++15. Oktober, 7 Uhr+++ 31 bestätigte neue Corona-Infektionen

Solingen. Laut Robert-Koch-Institut gab es gestern in Solingen 31 bestätigte neue Corona-Infektionen. Auch weiterhin bleibt das Infektionsgeschehen in Solingen diffus, die Menschen stecken sich in ihrem Alltag an: in ihren Familien, im Verein, beim Friseur. Hotspots gibt es nicht.

+++19.40 Uhr+++ Viele Schulen betroffen – Inzidenz liegt bei nahezu 85 – Quarantäne auf Rekordhoch

Von Björn Boch

Die Zahl der Corona-Infizierten in Solingen steigt weiter stark an. Mit 168 nachgewiesenen Infizierten hat die Stadt gestern Nachmittag so viele Fälle gemeldet wie noch nie seit Beginn der Pandemie – bereits die 136 Fälle vom Dienstag waren ein Höchstwert. Ebenfalls stark angestiegen ist die Sieben-Tage-Inzidenz – von 69,3 auf 84,7. Auf 100 000 Solinger kommen in den vergangenen sieben Tagen also fast 85 neu Infizierte. Die Inzidenzwerte, die für Lockerungen sorgen würden (unter 50 beziehungsweise unter 35), sind in weiter Ferne.

Dr. Annette Heibges, Leiterin des Solinger Gesundheitsamts, hatte gegenüber dem Tageblatt bereits angekündigt, dass die Zahlen wohl weiter steigen. Die Corona-Infektionen beziehen sich nicht mehr auf klar eingrenzbare Schwerpunkte, sondern auf viele Personen und Ereignisse in der ganzen Stadt, was viel Recherche für das Gesundheitsamt und viele Tests zur Folge hat.

Dass die Werte vor allem am Montag zunächst deutlich niedriger lagen – die Inzidenz lag bei 60,7 –, sei typisch für den Wochenbeginn, hieß es gestern aus dem Gesundheitsamt. Grund sei, dass es am Wochenende weniger Rückmeldungen aus den Laboren gebe.

„In den Laboren gibt es eine hohe Auslastung.“

Sabine Rische, Stadtsprecherin

Auch weiterhin bleibe das Infektionsgeschehen diffus, die Menschen steckten sich in ihrem Alltag an: in ihren Familien, im Verein oder beim Friseur, teilte die Pressestelle der Stadt mit. Damit bewahrheitet sich Heibges’ Einschätzung: „Da alle Personen, die zu einem positiv Getesteten Kontakt hatten, ebenfalls getestet werden, ist auch immer mit positiven Fällen im direkten familiären Umfeld zu rechnen.“

Corona-Infektionen in Solinger Schulen: Nun kommen die Testergebnisse

Vor den Herbstferien hatte es eine Reihe von Infektionen an Schulen gegeben. Diese schlagen sich jetzt mit dem Eintreffen der Testergebnisse in den Zahlen nieder. Die Testungen liefen in diesem Bereich weiter, einige Ergebnisse stünden noch aus, teilte die Stadt mit. Weitere positive Befunde könnten also bald folgen – „je nach Fortschritt der Recherche und Nachverfolgung der Kontaktpersonen“, so Stadtsprecherin Sabine Rische.

Auch das Warten auf Testergebnisse spiele derzeit eine Rolle: „In der Tat ist es so, dass es zu längeren Wartezeiten auf die Testergebnisse kommen kann. In den Laboren gibt es eine hohe Auslastung“, erklärte Rische. Unter anderem gibt es großen Andrang in Bethanien, weil viele Reisewillige einen negativen Test benötigen.

Betroffen sind aktuell mehrere Schulen: die Grundschulen Westersburg (1), Weyer (1) und Am Rosenkamp (1) sowie die Theodor-Heuss-Realschule (1) und das Friedrich-List-Berufskolleg (3). An der Grundschule Klauberg gibt es elf positive Testergebnisse. Sie betreffen zehn Kinder und einen Betreuer und „sind auf die gemeinsame Betreuung im Offenen Ganztag zurückzuführen“, so Rische. In Seniorenheimen und Kindertagesstätten gibt es derzeit keine neuen Meldungen.

Vier Corona-Fälle bei den Müllwerkern und Quarantänen im Team führen zu Einschränkungen bei der Müllabfuhr. So müsse noch geklärt werden, wann graue und braune Tonnen, die am Dienstag stehen geblieben sind, nachgeleert werden können.

Corona in Solingen: Sperrgutabfuhr wird für diese und nächste Woche eingestellt

Die Sperrgutabfuhr wird zunächst eingestellt. Für alle Termine, die für diese und nächste Woche bestätigt waren, müssen neue Vereinbarungen getroffen werden. Wer die Sperrgutabfuhr jetzt beantragen möchte, muss sich auf längere Wartezeiten einstellen. Die Technischen Betriebe informieren zeitnah zum weiteren Vorgehen, so die Stadt.

+++ Unterstützen Sie unsere Arbeit! +++

Seit den Anfängen der Coronakrise berichten wir hier täglich kostenlos über die aktuellen Entwicklungen in der Region. Unsere Arbeit wird durch unsere zahlenden Abonnenten und Anzeigenkunden finanziert. Wenn auch Sie unsere Arbeit gut finden, können Sie uns unterstützen. Für nur 5,- € im Monat lassen sich alle Artikel auf dieser Seite, die mit einem Plus versehen sind, lesen. Alle Informationen zu unserem Webabo finden Sie hier.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Randalierer tritt Polizisten gegen den Kopf
Randalierer tritt Polizisten gegen den Kopf
Randalierer tritt Polizisten gegen den Kopf
Corona: Diese Gastronomen bieten Abholung oder Lieferung an
Corona: Diese Gastronomen bieten Abholung oder Lieferung an
Corona: Diese Gastronomen bieten Abholung oder Lieferung an
Landhaus Ferres im Wupperhof
Landhaus Ferres im Wupperhof
Katy & Ana
Katy & Ana

Kommentare