Sturm hat Einzelbäume beschädigt

Aufarbeitung des Sturmtiefs "Sabine" noch nicht abgeschlossen

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Ein Ast fiel auf ein Auto an der Kotter Straße.

Nach dem Sturmtief „Sabine“ wehte „Victoria“ durch Solingen: Die Feuerwehr hatte mehrere Einsätze wegen umgestürzten Bäumen und herunterfallenden Ästen.

  • Die Feuerwehr in Solingen hatte mehrere Einsätze wegen umgestürzten Bäumen und herunterfallenden Ästen.
  • „Technische Störung“ auf der Linie S7.
  • Sturmtief Sabine am vergangenen Wochenende hatte die Stadt Solingen weitgehend verschont.

+++ Update, 18.2.2020, 12 Uhr +++

Solingen. Der Sturm Sabine hat vor einer Woche Solingen durcheinandergewirbelt. Die Aufarbeitung der Schäden ist aber längst noch nicht abgeschlossen. „Es zeichnet sich ab, dass Sabine keine flächigen Schäden angerichtet hat“, bilanziert der städtische Revierförster Markus Schlösser.

Jedoch seien offensichtlich im gesamten städtischen Wald Schäden an Einzelbäumen entstanden. „Die Beseitigung wird daher recht aufwendig und noch einige Zeit in Anspruch nehmen.“ Der Revierförster geht davon aus, dass die abschließende Aufarbeitung der Schäden bis in den März andauern werde.

Kitas und Schulen wurden wegen des Sturms vorsichtshalber geschlossen. Auch die Deutsche Bahn meldete witterungsbedingte Störungen auf verschiedenen Strecken von und nach Solingen Hauptbahnhof. Die Sturmschäden fielen allerdings insgesamt deutlich geringer aus als zunächst befürchtet. stp

+++ Update, 17.02.2020, 6.50 Uhr +++

Sturmtief „Victoria“ hat sich in Solingen auch in der Nacht zu Montag kaum bemerkbar gemacht. Insgesamt musste die Solinger Feuerwehr nur zu zwölf wetterbedingten Einsätzen ausrücken. Ein umgefallener Zaun auf der Friedrich-Wilhelm-Straße beschäftigte die Feuerwehr am Sonntagabend gegen 21.30 Uhr. Verletzt wurde niemand.

Wegen einer technischen Störung kommt es am Montagmorgen seit 6.30 Uhr zu Teilausfällen oder Verspätungen auf der Linie S7 des „Müngsteners“. Das meldete Betreiber Abellio.

+++Aktualisierung am 16.02.2020, 19.40 Uhr +++

An der Kotter Straße in Solingen mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr am späten Sonntagnachmittag ein Auto von einem herabgestürzten Ast befreien. Das Fahrzeug wurde leicht beschädigt. Am Abend wurden die Einsatzkräfte dann zur Wittkuller Straße gerufen. Dort hatte eine Windbö einen Baum umgeworfen, der an der Haltestelle „Schwindstraße“ auf das Dach eines Wartehäuschens stürzte und dieses zerstörte. Die Polizei führte den Verkehr zeitweise einspurig an der Stelle vorbei. KDow/mick

Unser Bericht vom 16.02.2020:

Solingen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Solingen eine Warnung vor Sturmböen herausgegeben. Es ist eine Warnung der Stufe 2 von 4, beispielsweise können durch die Böen einzelne Äste herabstürzen. Die Warnung gilt bis voraussichtlich Montag, 2 Uhr. Der DWD empfiehlt: „Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände.“ Die Solinger Feuerwehr hatte bereits kleinere wetterbedingte Einsätze. Beispielsweise wurden absturzgefährdete Äste gemeldet.

Sturmtief „Victoria“ bringt für den Süden freundliches Wetter

Deutschlandweit sieht es ebenfalls ungemütlich aus. Vor Europa hat sich ein rekordverdächtiger Orkan gebildet: „Victoria“. Das Sturmtief bei Island erfasst zuerst den Nordwesten von Deutschland. In höheren Lagen - also über 1000 Metern - kann es sogar zu Orkanböen kommen. Nach Süden hin ist das Wetter in Deutschland jedoch meist freundlich. Am Oberrhein sind sogar bis zu 20 Grad drin. red

Nur eine Woche nach einem schweren Sturm wütet in Großbritannien nun Sturm „Dennis“. Hunderte Flüge wurden bereits gestrichen. Ein Video zeigt jetzt eine brenzlige Landung eines Airbus 380 in London-Heathrow.

Unser Bericht vom 10.02.2020: Sturm „Sabine“ hat Solingen weitgehend verschont

Von Stefan Prinz

Die Feuerwehr ist zu einem Einsatzort an der Bergstraße ausgerückt.

Der Sturm „Sabine“ hat in Solingen keine größeren Schäden angerichtet. „Die Zahl der Einsätze war nicht hoch“, bestätigt auch die Stadtverwaltung. „Sabine war wohl doch nur ein Sabinchen“, hieß es erleichtert in der frühmorgendlichen Sitzung des Krisenstabs. Das Gremium war wegen eindringlicher Sturmwarnungen des Deutschen Wetterdienstes für ganz Nordrhein-Westfalen noch am Samstag einberufen worden.

„Sabine war wohl doch nur ein Sabinchen.“
Mitarbeiter des städtischen Krisenstabs

Dabei war auch wie in anderen Städten des Landes entschieden worden, die Schulen und städtischen Kitas gestern geschlossen zu halten. Der Sturm sei jedoch überwiegend nördlich und südlich an Solingen vorbeigezogen, und in ganz NRW fielen die Sturmböen weniger stark aus als erwartet, meldete die Feuerwehr. Die Messstation am Hauptbahnhof verzeichnete als Höchstwert der Windgeschwindigkeit nur 40 Stundenkilometer, in der Stadtmitte lag die Spitze bei 87 Stundenkilometern.

Feuerwehr war in Solingen mit 168 Kräften im Einsatz

Die Feuerwehr war mit 168 Kräften im Einsatz und hatte vorsichtshalber alle Freiwilligen in die Wachen gerufen, verzeichnete aber bis Montag insgesamt nur etwas mehr als 30 Einsätze. In den meisten Fällen mussten umgestürzte Bäume beseitigt werden, zum Beispiel in der Kohlfurth, an der Friedrich-Wilhelm-Straße und an der Schützenstraße war das der Fall. An den Einsatzstellen am Neumarkt, an der Grünewalder Straße und an der Beethovenstraße mussten lose Dach- oder Fassadenteile beseitigt werden.

Polizei und Stadtdienst Ordnung meldeten keine Vorkommnisse im Zusammenhang mit dem Sturm. Vorsorglich waren am Sonntagnachmittag vorübergehend alle Bus-Oberleitungen vom Strom genommen worden. „Eine gute Entscheidung“, hieß es dazu am Morgen in der Feuerwache Katternberger Straße. Denn an der Burger Landstraße und an der Weyersberger Straße waren jeweils Bäume auf die Fahrdrähte gefallen.

Straßensperrung in Solingen für Reparaturarbeiten

Für die notwendigen Reparaturarbeiten wird die Weyersberger Straße im Laufe des Tages für ein paar Stunden voll gesperrt und eine Umleitung kurzfristig beschildert. Eine dringliche Warnung bleibt allerdings bestehen: Vom Betreten der Wälder wird für die nächsten Tage noch abgeraten. „Wir müssen uns erst einen Überblick verschaffen“, hieß es beim Stadtdienst Natur und Umwelt.

Wer die gelben und blauen Tonnen wegen der Sturmwarnung nicht herausgestellt hat, hat dazu nachträglich Gelegenheit: Ab dem Mittwoch, 12. Februar, findet bis spätestens Ende der Woche eine Nachleerung statt. Die Betroffenen werden deshalb gebeten, die gelben und blauen Tonnen ab Mittwochmorgen herauszustellen. Wegen der Sturmwarnung wurde bereits am Montag die Sperrmüllabfuhr für den Montag abgesagt. Wer vom Ausfall betroffen ist, wird von den Technischen Betrieben separat über einen neuen Abholungstermin informiert. Dieser Ersatztermin kann voraussichtlich noch Ende dieser Woche angeboten werden.

Die Deutsche Bahn meldete auch am Montag noch witterungsbedingte Störungen auf verschiedenen Strecken von und nach Solingen Hauptbahnhof: Auf der S1 kam es beispielsweise zu Verspätungen, einige Züge fielen ganz aus. Auf der Strecke der RB48 (Wuppertal – Oberbarmen – Bonn-Mehlem) fahren die Züge mit verminderter Geschwindigkeit.

+++Aktualisierung am 10.02.2020, 15.09 Uhr+++

Abellio teilt mit, dass es auf der Strecke der S7 zwischen Remscheid und Solingen eine Streckensperrung gibt: Dort lägen "witterungsbedingte Gegenstände" im Gleis, heißt es von einer Sprecherin. Ein Busersatzverkehr sei eingerichtet. Zuvor war die Strecke zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Remscheid-Lennep aus dem gleichen Grund gesperrt. Diese Sperrung ist laut Abellio inzwischen wieder aufgehoben.

+++Aktualisierung am 10.02.2020, 14.47 Uhr+++

Die Deutsche Bahn meldet aktuell noch witterungsbedingte Störungen auf verschiedenen Strecken von und nach Solingen Hbf: Auf der S1 kommt es zu Verspätungen, derzeit um die 20 Minuten, einige Züge fallen ganz aus.  Auf der Strecke der RB48 (Wuppertal-Oberbarmen - Bonn-Mehlem) fahren die Züge mit verminderter Geschwindigkeit. Der Zugverkehr werde sukzessive wieder aufgenommen, teilt die Bahn mit. Fahrgäste sollten sich auch hier auf Zugausfälle und Verspätungen einrichten. Die Strecke des RE7 wird wieder bedient, aber es kann zu "Folgeverspätungen" kommen. Die Bahn rät allen Reisenden: Bitte informieren Sie sich kurzfristig vor Reiseantritt über Ihre Verbindung oder nutzen Sie, wenn möglich, alternative Reisemöglichkeiten.

Wegen der noch anhaltenden Warnung vor Sturmböen sind die Freisportanlagen voraussichtlich bis Dienstag, 11. Februar, gesperrt. Das teilt die Stadt Solingen mit. Freigegeben werden sollen sie erst nach Überprüfung. Damit entfällt auf jeden Fall das Laufen unter Flutlicht in der Jahnkampfbahn heute.

+++Aktualisierung am 10.02.2020, 13.20 Uhr+++

Die gelben und blauen Tonnen werden nachträglich geleert..

Die Technischen Betriebe Solingen (TBS) haben am Montagmorgen die gelben und blauen Tonnen wie gewohnt geleert. Wer die Tonnen wegen der Sturmwarnung nicht heraus gestellt hat, kann das nachträglich machen: Ab Mittwoch, 12. Februar, findet bis spätestens Ende der Woche eine Nachleerung statt. Betroffene werden gebeten, die gelben und blauen Tonnen ab Mittwochmorgen herauszustellen. 

Wegen der Sturmwarnung wurde bereits am Sonntag die Sperrmüllabfuhr für Montag abgesagt. Wer vom Ausfall betroffen ist, wird von den TBS separat über einen neuen Abholungstermin informiert. Dieser Ersatztermin kann voraussichtlich noch Ende dieser Woche angeboten werden.

+++Aktualisierung am 10.02.2020, 12.30 Uhr+++

Die Feuerwehr ist zu einem Einsatzort an der Bergstraße ausgerückt. Teile vom Dach eines Hause haben sich gelöst und drohen auf die Straße zu fallen. Diese wurde für den Einsatz komplett gesperrt. Für die Arbeiten werden etwa 45 Minuten benötigt.

+++Aktualisierung am 10.02.2020, 9.52 Uhr+++

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiterhin vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 85 km/h. Diese Warnung gilt in Solingen bis voraussichtlich Dienstag 18 Uhr. Es könnten zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen, heißt es. Auch die Warnung vor schweren Gewittern wurde bis 11 Uhr verlängert.

+++Aktualisierung am 10.02.2020, 8.26 Uhr+++

Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung vor schwerem Gewitter, Stufe zwei von vier, für die Stadt Solingen herausgegeben. Sie gilt bis voraussichtlich 11 Uhr. Es könne örtlich zu Blitzschlag und Platzregen kommen. Vereinzelt könnten beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden.

+++Aktualisierung am 10.2.2020, 6.45 Uhr+++

Sturmtief Sabine hat die Stadt Solingen weitgehend verschont. Nur zu wenigen sturmbedingten Einsätzen musste die Feuerwehr am Sonntagabend und in der Nacht zu Montag ausrücken. Der Sturm sei überwiegend nördlich und südlich an Solingen vorbeigezogen, und in ganz NRW fielen die Sturmböen weniger stark aus als erwartet, meldete die Feuerwehr Solingen. 

Die Messstation am Hauptbahnhof verzeichnete als Höchstwert der Windgeschwindigkeit nur 40 Stundenkilometer, in der Stadtmitte lag die Spitze bei 87 Stundenkilometern. Für den heutigen Tag sei die Tendenz deutlich fallend. Die Feuerwehr war mit 168 Kräften im Einsatz und hatte vorsichtshalber alle Freiwilligen in die Wachen gerufen, verzeichnete aber insgesamt nur etwas mehr als 20 Einsätze. Polizei und Stadtdienst Ordnung meldeten keine Vorkommnisse im Zusammenhang mit dem Sturm. 

Am Sonntagabend waren Techniker der Stadtwerke Solingen auf der Burger Landstraße im Einsatz. Zuvor hatte dort die Feuerwehr einen Baum beseitigt, der die Oberleitung zerstört hatte.

Auf der Burger Landstraße stürzte ein Baum auf die Bus-Oberleitung, die bereits stromlos geschaltet worden war. Zeitweise musste die Straße voll gesperrt werden, die Stadtwerke sicherten die Leitung zunächst notdürftig - wie zuvor auch schon auf der Weyersberger Straße. Dort war ebenfalls ein Baum auf die Bus-Oberleitung gestürzt. Auch auf der Viehbachstraße und auf der L 74 kam es wegen umgestürzter Bäume zu Verkehrsbehinderungen. Meldungen über Verletzte gibt es nicht. 

Der Sport in Solingen hatte durch Sturmtief Sabine das Nachsehen: Der Fußballverband sagte den Spieltag bis zur Kreisliga ab – neuer offizieller Termin ist der Karnevalssonntag.

Für die notwendigen Reparaturarbeiten wird die Weyersberger Straße laut Mitteilung der Stadt Solingen im Laufe des Tages für ein paar Stunden voll gesperrt und eine Umleitung kurzfristig beschildert.

Am Montagmorgen rollt der Verkehr auf den Straßen bislang störungsfrei. Der Deutsche Wetterdienst hat die amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen um 4 Uhr aufgehoben.

Einschränkungen gibt es im Busverkehr. Das Oberleitungsnetz  ist noch abgeschaltet; unterwegs sind ausschließlich Dieselbusse. Die Linien 681 bis 683 fahren im 20-Minuten-Takt, die Linien 684 bis 686 im Halbstunden-Takt. Alle übrigen Lnien fahren nach Plan.

Bahnverkehr: Der Müngstener - die S 7 - ist laut Betreiber Abellio am Montagmorgen bereits wieder unterwegs.  „Allerdings verkehren die Züge mit einer verminderten Geschwindigkeit. Reisende müssen sich darauf einrichten, dass es deshalb am Montagmorgen noch zu Zugausfällen und hohen Verspätungen kommen kann“, teilte Abellio mit.

Alle anderen Regional- und Fernzüge fallen aber bis mindestens 10 Uhr noch aus. Wegen der Unwetterschäden könne die Deutsche Bahn bundesweit im Regional- und Fernverkehr keine zuverlässige Betriebsaufnahme gewährleisten, teilte das Unternehmen am Sonntagabend mit. „Die notwendigen Erkundungsfahrten zur Sichtung der Schäden sind erst mit Tageslicht möglich“, hieß es. 

Die Müllabfuhr rückt heute normal aus und wird auch die blauen und gelben Tonnen regulär leeren. Eine dringliche Warnung bleibt allerdings bestehen: Vom Betreten der Wälder wird für die nächsten Tage noch abgeraten. „Wir müssen uns erst einen Überblick verschaffen“, hieß es beim Stadtdienst Natur und Umwelt. gf/to/dpa

Was Sie am Montag beachten müssen – eine Übersicht:

Schule 

Am Montag findet in Solingen kein Unterricht statt. Das hat die Schulverwaltung der Stadt gemeinsam mit einem Krisenstab unter der Leitung von Oberbürgermeister Tim Kurzbach am Samstag entschieden. Falls dennoch Schüler zur Schule kommen, sei eine Betreuung sichergestellt: „Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer befinden sich im Dienst – mit der dringenden Bitte, dabei gut auf die eigene Sicherheit zu achten“, teilte die Stadt mit. Eltern, die dieses Angebot nutzen wollen oder weitere Informationen benötigen, müssen sich mit ihrer Schule in Verbindung setzen. Am Dienstag soll der Unterricht wieder stattfinden.

Kindergarten

Die 17 städtischen Kitas bleiben geschlossen. In den Kindertagesstätten ist ebenfalls ein Notdienst sichergestellt. Bei Kitas, die sich nicht in städtischer Trägerschaft befinden, müssen sich die Eltern mit den Trägern in Verbindung setzen. Die 14 evangelischen Kindertagesstätten in Solingen bleiben ebenfalls geschlossen, erklärt Pfarrer Thomas Förster, Pressesprecher des Evangelischen Kirchenkreises, auf Anfrage. Für Eltern, die ihr Kind nicht anderweitig betreuen lassen können oder die man nicht erreiche, soll es in jeder Einrichtung jedoch einen Notdienst geben. „Es wird niemand vor verschlossener Türe stehen.“

Züge

Auf der Schiene ist am Montag mit starken Behinderungen zu rechnen – wann der regionale Zugverkehr überhaupt wieder aufgenommen wird, war am Sonntagabend bei Redaktionsschluss unklar. Die Deutsche Bahn (DB) kündigte „erhebliche Beeinträchtigungen“ im Zusammenhang mit Sturmtief „Sabine“ im Regional- und Fernverkehr an, etwa für die Linie S 1 Richtung Düsseldorf – ebenso National Express Rail (Betreiber der Linien RE 7 und RB 48) und Abellio (S 7) an.

Busverkehr

Weiterhin bedienen die eingesetzten Autobusse das komplette Liniennetz, schrieb am Sonntagabend Silke Rampe vom Verkehrsbetrieb der Stadtwerke. Die Ausfahrt am Montagmorgen sei eingeschränkt, tagsüber wird es ein ausgedünntes Angebot geben. So fahren die Obuslinien 681 bis 683 im 20-Minuten-Takt, die Linie 684 sowie 685 und 686 im Halbstundentakt. Die Autobuslinien fahren nach Plan.

Die Stadtwerke hatten den Busverkehr am Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr im Stadtgebiet auf Dieselbetrieb umgestellt und das Oberleitungsnetz stromlos geschaltet. Ob der Verkehr komplett eingestellt wird, soll ein Krisenstab entscheiden. Der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke ist unter Telefon 295-22 22 erreichbar.

Wälder, Park- und Friedhofsanlagen

Wegen des Sturms wird dringend von Besuchen der Wälder, Parks, Friedhöfe und Grünanlagen abgeraten. Es besteht die Gefahr, dass Äste brechen oder Bäume umstürzen. Die Feuerwehr empfiehlt, sich während des Sturms generell nicht im Freien aufzuhalten.

Müll

Am Montagmorgen soll entschieden werden, ob eine Abfuhr der gelben und blauen Tonnen möglich ist – Bürger sollten über Nacht keine Tonnen rauszustellen. Die Stadt will eine Entscheidung schnell kommunizieren. Der Sperrmüll für Montag wurde abgesagt.

+++Aktualisierung am 9.2.2020, 19.55 Uhr+++

Von Björn Boch und Anja Kriskofski

Solingen. Das Sturmtief „Sabine“ hat massive Auswirkungen auf das öffentliche Leben in der Klingenstadt. Veranstaltungen, die für Sonntag geplant waren, wurden abgesagt, Schulen und Kitas öffnen am Montag nicht, im öffentlichen Nahverkehr ist mit starken Einschränkungen zu rechnen, nachdem der regionale und überregionale Zugverkehr am Sonntagabend zwischen 18 und 19 Uhr komplett eingestellt wurde.

Gegen 15.20 Uhr war ein Baum auf eine Oberleitung auf der Weyersberger Straße gestürzt. Die Aufräumarbeiten zogen sich bis in den Abend.

Am Sonntagabend hatte es die Feuerwehr zunächst nur mit Vorboten zu tun: Gegen 19 Uhr meldete die Solinger Feuerwehr zwölf abgearbeitete sowie zwei weitere, laufende Einsätze. Die Lage sei insgesamt „relativ ruhig“, teilte Gottfried Kreuzberg mit. Gegen 15.20 Uhr war ein Baum auf eine Oberleitung auf der Weyersberger Straße in Mitte gestürzt – die Oberleitung war zu diesem Zeitpunkt bereits stromlos geschaltet, die Aufräumarbeiten zogen sich aber bis in den Abend. Gegen 17 Uhr war die Feuerwehr zur Grünstraße unterwegs, weil dort Ziegel von einem Dach gefallen waren.

+++Aktualisierung am 9.2.2020, 15 Uhr+++

Die Technischen Betriebe Solingen bitten dringend darum, heute Abend und über Nacht keine gelben und blauen Tonnen rauszustellen. Am Montagmorgen gegen 6.30 Uhr soll entschieden werden, ob eine Abfuhr möglich ist. Sperrmüll für den Montag wurde abgesagt – die TBS versuchen alle, die eine Sperrmüll-Abfuhr für den Tag bestellt haben, zu erreichen.

+++Aktualisierung am 9.2.2020, 9.09 Uhr+++

Solingen. Die Schulverwaltung der Stadt Solingen hat gemeinsam mit dem einberufenen Krisenstab unter Oberbürgermeister Tim Kurzbach am Samstag entschieden, dass alle Schulen in Solingen aufgrund der Sturmwarnung am Montag geschlossen bleiben. Falls dennoch Schülerinnen und Schüler Schulen erreichen sollten, ist für diese eine Betreuung sichergestellt. Sie werden nicht vor verschlossenen Türen stehen. Eltern, die dieses Angebot nutzen wollen oder weitere Informationen hierzu benötigen, müssen sich dazu mit der jeweiligen Schule in Verbindung setzen

Auch die 17 städtischen Kitas sind geschlossen, richten aber Notdienste ein. Bei Kindertagesstätten, die sich nicht in städtischer Trägerschaft befinden, müssen sich die Eltern mit den jeweiligen Trägern vorab in Verbindung setzen.

Der Verbandsfußballausschuss sagt am gesamten Niederrhein alle Partien auf Verbands- und Kreisebene ab, die für 14 Uhr und später angesetzt waren. Alle Sportplätze in Solingen werden am Sonntag ab 18 Uhr gesperrt. Der Bergische-Handballkreis hat für Sonntag alle Spiele auf Kreisebene ab einer Anwurfzeit ab 16.30 Uhr abgesetzt.

Die Aufführung „Oper légère“, am Sonntag im Rittersaal, wurde ebenfalls wegen des Sturms abgesagt.

Wegen des Sturms sollte ab Sonntagnachmittag und am Montag dringend auf einen Besuch der Wälder, Parks, Friedhöfe und Grünanlagen verzichtet werden. Es besteht die Gefahr, dass Äste brechen oder Bäume umstürzen. Die Feuerwehr empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern, sich während des Sturms nicht im Freien aufzuhalten.

Die Stadtwerke Solingen werden den Busverkehr ab Sonntagnachmittag, 18 Uhr, im gesamten Stadtgebiet auf Dieselbetrieb umstellen und die Oberleitungs-Busse vom Netz nehmen, bis der Sturm am Montag abgeklungen ist. Einzelheiten hierzu können bei den Stadtwerken Solingen erfragt werden.

Ticker: kaz

Artikel vom 8.2.2020

Der Deutsche Wetterdienst warnt wieder vor Sturmböen (Symbolbild).

Eltern sollen bei der Sturmwetterlage am Montagmorgen entscheiden, ob sie ihrem Nachwuchs den Weg zur Schule zumuten wollen. Eine allgemeine Schließung sei nach der aktuellen Gefahreneinschätzung nicht nötig, teilt die Bezirksregierung mit. Nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes ist in ganz Nordrhein-Westfalen in der Nacht von Sonntag auf Montag mit schweren Sturm- und Orkanböen zu rechnen, die den ganzen Montag noch anhalten sollen. Nimmt das Kind nicht am Unterricht teil, ist die jeweilige Schule unverzüglich entsprechend zu informieren. Am Sonntagnachmittag wollen die Behörden eine erneute Gefährdungseinschätzung vornehmen. 

Artikel vom 6.2.2020

Solingen. Das Wetter in Solingen wird ungemütlich. Am Donnerstag ist es trübe, die Sonne schaut erst am Freitag wieder ab und an durch die Wolken. Die Temperaturen steigen wieder: Von 5 Grad am Donnerstag bis auf 7 Grad am Freitag. Ein teilweise kräftiger Wind weht am Freitag aus südöstlicher Richtung - aber es soll trocken bleiben.

Und so sind die aktuellen Wetter-Vorhersagen für Solingen für die nächsten Tage: Am Samstag weht bei bis zu 8 Grad ein mäßiger Wind. Der Himmel ist bedeckt und es muss mit Regen gerechnet werden. Ab Sonntag wird es dann ungemütlich: Bei bedecktem Himmel ist ergiebiger Regen angesagt und vor allem zum Abend hin frischt der Wind auf. Dabei sind Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 110 km/h möglich. Am Montag geht es ähnlich mit Regen und stürmischen Böen weiter, auch der Blick in die nächste Woche verheißt windiges und regnerisches Wetter.

Solingen: Wetter am kommenden Wochenanfang stürmisch

Der deutschlandweite Ausblick für den kommenden Wochenanfang ist ebenfalls stürmisch und ungemütlich: Der Deutsche Wetterdienst sagt für Sonntag von Nordwesten her aufkommenden Sturm voraus. In der Nordwesthälfte sind demnach schwere Sturmböen wahrscheinlich, an der Küste orkanartige Böen. Auf den Bergen können dann auch Orkanböen auftreten. 

Die Wahrscheinlichkeit für orkanartige Böen im Binnenland sei aber gering, heißt es weiter. Am Abend und in der Nacht zum Montag kann es insbesondere in den nördlichen Landesteilen zu einzelnen kurzen, aber heftigen Gewittern mit schwerer Sturm- oder orkanartigen Böen kommen. Am Montag seien vor allem in Verbindung mit kräftigen Schauern oder kurzen Gewittern auch orkanartige Böen nicht ausgeschlossen. jhe

Heftige Unwetter sorgen in Teilen Deutschlands für Chaos. Nach Dauerregen steigen nun die Pegel von Rhein und Mosel stark an. Vielerorts werden Höchststände erwartet: Mehrere Großstädte sind von Rhein-Hochwasser bedroht.

Das Wetter im Februar bleibt brisant. Nach einer kleinen Pause droht Deutschland jetzt eine Sturmfront. Die Meteorologen sind in Alarmbereitschaft - Kachelmann schlägt Alarm: „... braucht Sylt einen neuen Strand"

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