+++Live-Blog+++

Corona-Krise: Der Live-Blog für Solingen, Teil 1

Kita und Offene Ganztagsschule
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Zur Entlastung von Eltern in der Corona-Krise werden die Beiträge für die Kindertagesbetreuung und Offene Ganztagsschule in Nordrhein-Westfalen auch für Mai ausgesetzt.

Dieser Corona-Blog ist archiviert, hier können Sie unsere alten Meldungen nachlesen. Den Link zum neuen Blog finden Sie im Text.

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Dieser Blog wird nicht mehr aktualisiert. Alle neuen Meldungen ab dem 18.04.2020 rund um das Thema Corona in Solingen finden Sie in unserem neuen Corona-Live-Blog für Solingen.

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+++20.12 Uhr+++ Die Maske wird zum ständigen Begleiter

Solingen. Der Mund-Nase-Schutz ist seit Montag in vielen Situationen verpflichtend zu tragen, beispielsweise in Geschäften oder in den Bussen. Das Solinger Tageblatt hat sich in der Innenstadt umgesehen, wie die Menschen die Maskenpflicht annehmen.

+++18.10 Uhr+++Stadt setzt Kita-Beiträge für Mai aus

Aufgrund der weiterhin bestehenden Einschränkungen bei der Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Offenem Ganztag wird auch die Stadt Solingen die für Mai fälligen Elternbeiträge aussetzen. Das bedeute allerdings noch nicht, dass – wie im April – auf die Zahlung grundsätzlich verzichtet werde, teilte die Verwaltung Stadt am Montag mit. 

„Eine solche Entscheidung können und dürfen wir nicht treffen“, betonte Dezernentin Dagmar Becker. „Ein Beitragsverzicht ist erst dann möglich, wenn sich Land und kommunale Spitzenverbände auf eine Regelung zur Finanzierung einigen.“ 

Gewartet werde nun auf eine landesweite Regelung, die festlegt, ob und in welchem Umfang auf Elternbeiträge verzichtet werden kann. Mit der Aussetzung schafft die Stadt eine vorübergehende Lösung, die Eltern, deren Kinder derzeit nicht betreut werden können, im Mai finanziell entlastet. 

Betroffene sollten zunächst nicht überweisen und Daueraufträge weiter ruhen lassen. Bei einem SEPA-Lastschriftmandat muss nichts unternommen werden. Was das Essensgeld in städtischen Einrichtungen angeht, so gilt im Mai: Für die Zeit, in der die Kinder nicht versorgt werden, werden die Beiträge ausgesetzt . Bei freien Trägern, auch beim Offenen Ganztag, sollten Eltern die jeweiligen Regelungen bei den entsprechenden Trägervertretern erfragen.

Solingen: Coronavirus - Zahlen seit Sonntag konstant

+++16 Uhr+++ Fallzahlen seit Sonntag konstant

Solingen. Wie die Stadt Solingen mitteilt, sind die Coronavirus-Fallzahlen seit Sonntag unverändert: Bisher gibt es 221 bestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie, aktuell sind 47 Personen nachgewiesen infiziert, 168 Menschen sind wieder genesen. 9 Personen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen werden ambulant betreut. Sechs Menschen sind bisher an der Krankheit verstorben. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 141 Personen, 1350 Personen haben die Quarantäne beendet.

+++13.20 Uhr+++Bei der Paketzustellung kommt es zu Verzögerungen

Einzelhandelsgeschäfte waren wochenlang geschlossen, in den Supermärkten herrschten Ausnahmezustände. Deshalb setzten und setzen viele lokale Händler auf die Online-Bestellung. Das hat zur Folge, dass sich in den Zustellstützpunkten der Lieferdienste die Pakete und Briefe stapelten.

Es gibt so viele Pakete wie in der Vorweihnachtszeit und viel weniger Vorlauf für die Vorbereitung.

+++27. April, 7 Uhr+++ Maskenpflicht trifft in Kraft

Wer ab dem heutigen Montag mit dem Bus fahren oder einkaufen will, braucht auch in Solingen eine Mund-Nase-Bedeckung. Die NRW-weite Maskenpflicht tritt in Kraft. Erlaubt sind auch Schals oder Halstücher. Mehr zum Thema Maskenpflicht können Sie in unserer E-Paper-Ausgabe nachlesen. Testen Sie uns jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich! Wie es funktioniert: www.zeitungsvorteil.de/leseprobe

+++ 20 Uhr+++ Stadt prüft, Umbau von Schloss Burg zu schieben

Solingen. Die Corona-Krise hat spürbare Folgen für den Schlossbauverein und die Betriebe, die auf Schloss Burg ihr Geld verdienen. Darum bitten sie die Stadt Solingen, die für 2021 geplanten Sanierungsarbeiten am Hauptgebäude um ein Jahr zu verschieben. So wäre es möglich, dass sich Schlossbauverein und Gastronomen vor der zweieinhalbjährigen Sanierung ein finanzielles Polster schaffen. Bei der Stadt will man das prüfen.

+++16.15 Uhr+++ Aktuelle Corona-Zahlen in Solingen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 221 bestätigte Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus gemeldet, teilt die Stadt Solingen mit. Aktuell sind 47 Personen nachgewiesen infiziert, 9 Personen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen werden ambulant betreut. 

168 Menschen sind wieder genesen. Sechs Menschen sind bisher an der Krankheit verstorben. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 141 Personen, 1350 Personen haben die Quarantäne beendet.

+++15.35 Uhr+++ Luisa Skrabic bietet mit ihrem Hofkonzert Abwechslung

Anwohner des Neubaukomplexes an der Aachener Straße und Heiligenstock kamen in einen besonderen Genuss: Die Musikerin Luisa Skrabic hatte ihr E-Piano mitten auf dem Rasen des kleinen Innenhofes unweit der Ohligser Fußgängerzone aufgestellt und gab ein kleines Hofkonzert. Die Zuhörer stellten sich mit einem Bier oder einer Limonade auf ihre Balkone und Terrassen und hörten von da aus das ungewöhnliche Abendprogramm - eine Mischung aus eigenen Liedern und Coversongs.

Solingen: Klingenlauf soll nach Corona Comeback feiern

+++26. April, 14.50 Uhr +++ Nach Corona: Klingenlauf soll in alter Stärke sein Comeback feiern

Am 11. Juni (Fronleichnam) sollte die 32. Auflage des Klingenlaufs über die Bühne gehen. Doch auch dieses überaus attraktive Event, präsentiert vom Solinger Tageblatt, wurde bereits Ende März wegen der Corona-Krise aus dem Kalender gestrichen. Zusammen mit Hans-Joachim Scheer aus dem Organisationsteam arbeiten wir die Problematik rund um den Ausfall auf.

+++18.15 Uhr+++ Große Händler bereiten die Öffnung am Montag vor

Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche dürfen ab Montag Kunden empfangen. Die Händler bereiten sich auf die Öffnung vor: Sie müssen dazu ihre Ladenfläche verkleinern - und auch andere Maßnahmen einhalten. 

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+++15.15 Uhr+++ Corona-Krise: Bergischen Symphonikern droht Kurzarbeit

Eigentlich sollten kommende Woche am Dienstag in Solingen und am Mittwoch in Remscheid die 8. Philharmonischen Konzerte unter dem Titel „Böhmische Konzerte“ auf dem Spielplan stehen. Doch der Geschäftsführer der Orchester GmbH der Bergischen Symphoniker, Stefan Schreiner, muss sich dann auf anderem Parkett bewegen. Es ist das Juristische. Das Thema Kurzarbeit ist auch bei den klassischen Profimusikern ein Thema, wenn auch noch nicht akut.

Solingen: Aktuell sind 50 Personen nachgewiesen infiziert

+++ 25. April, 12.20 Uhr+++ Aktuelle Corona-Zahlen aus Solingen

Solingen. Die aktuellen Corona-Zahlen für heute: Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 221 bestätigte Fälle gemeldet, teilt die Stadt Solingen mit. Zur Zeit sind 50 Personen nachgewiesen infiziert, 10 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut.

165 Menschen sind wieder genesen. Sechs Menschen sind bisher an der Krankheit verstorben.

In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 157 Personen, 1.335 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++19.50 Uhr+++ Notbetreuung soll nochmals ausgeweitet werden

Die Notbetreuung für Kinder in Tagesstätten, bei Kindertagespflegepersonen und in Schulen, insbesondere die der Klassen 1 bis 6, soll nochmals ausgeweitet werden, teilt die Stadt Solingen mit. Unter bestimmten Voraussetzungen sollen ab Montag, 27. April, auch die Kinder von Alleinerziehenden betreut werden. Das hatte das Land Nordrhein-Westfalen angekündigt, Informationen im Detail stehen aber noch aus. Sobald sie vorliegen, will die Stadt Solingen dazu informieren.

Wer Fragen zur Notbetreuung hat, kann sich an die städtische Hotline wenden, die aufgrund der Kurzfristigkeit auch am Sonntag, 26. April, 11-13 Uhr, erreichbar ist: Telefon 290 - 5353.

+++15.08 Uhr+++ Fahrschulen dürfen wieder Stunden anbieten

Solingen. Dürfen wir wieder oder doch noch nicht? Wenn ja, wie und mit welchen Sicherheitsmaßnahmen? In den Solinger Fahrschulen herrschte seit Wochenbeginn große Verunsicherung darüber, wann und wie Theorie- und Fahrunterricht wieder durchgeführt werden können. Mit den am Montag eingeführten Lockerungen für den Handel sollte auch der Betrieb in den Fahrschulen wieder starten. Laut aktualisierter Coronaschutzverordnung sollte der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen „nicht für den praktischen Unterricht von Fahrschulen“ gelten. Doch dafür brauchten die Fahrschulen, die mit Nachfragen überschüttet wurden, eine Ausnahmegenehmigung. Nun ist klar: Fahrschulen dürfen wieder Stunden anbieten.

+++12.10 Uhr+++ Covid-19: Geheilt ist nicht gleich geheilt

Solingen. Von den 220 Solingern, die positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet geworden sind, gelten – Stand Freitag – 144 wieder als geheilt. „Aber die Geheilten sind unterschiedlich geheilt“, relativiert Prof. Dr. Winfried Randerath, Chefarzt der Lungenfachklinik Bethanien, in der momentan die meisten Covid-19-Erkrankten behandelt werden. So gebe es eine Gruppe von Patienten, die zwar wieder negativ getestet sind und entlassen werden können, weil sie sich gesundheitlich gut fühlen, bei denen aber auf dem Röntgenbild noch immer Veränderungen der Lunge erkennbar sind. Daher gilt bei einer Covid-19-Erkrankung, dass geheilt nicht gleich geheilt bedeutet.

Covid-19: Sechster Todesfall in Solingen

+++10.15 Uhr+++ Coronavirus: Weiterer Todesfall in Solingen

Solingen. Ein 80-jähriger Mann mit Vorerkrankungen ist in der Lungenfachklinik Bethanien verstorben. Damit ist die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung auf sechs gestiegen. Aktuell sind 70 Personen (Vortag: 68) nachgewiesen infiziert, 19 (22) Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 220 (217) bestätigte Fälle gemeldet. 144 (144) Menschen sind wieder genesen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 111 (147) Personen, 1300 (1264) konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++10.50 Uhr+++ Städtische Politessen sind ab Samstag wieder im Einsatz

Solingen. Ab Samstag besteht wieder Parkscheinpflicht in Solingen. Seit dem 23. März hatte die Stadt auf Kontrollen an gebührenpflichtigen Parkplätzen im Stadtgebiet verzichtet. Doch nun nehmen die städtischen Politessen ihren Dienst wieder auf, weil die Geschäfte wieder geöffnet sind.

Politessen kontrollieren wieder

Das führt nach Beobachtungen des Stadtdienstes Ordnung bereits zu deutlich mehr Verkehr und zu zahlreichen Parkverstößen. Manche Autofahrer parkten sogar verkehrsbehindernd oder belegten unberechtigt Schwerbehinderten-Parkplätze, hieß es. Die mobile Geschwindigkeitsmessung ist ebenfalls normal im Einsatz.

+++9.10 Uhr+++Stadtwerke verkaufen ab heute Masken

Heute ab 9.30 Uhr verkauft der Verkehrsbetrieb in den Stadtwerke-Servicecentern zunächst 10er-Packs Zellstoffmasken für 12 Euro zum Selbstkostenpreis. Das Angebot werde um Stoffmasken erweitert, sobald die Lieferung eintreffe, erklärt Silke Rampe, die Sprecherin des Solinger Verkehrsbetriebs. Masken sind ab Montag bei Fahrten mit den Bussen Pflicht für die Fahrgäste. Ab Montag werden außerdem an den großen Bushaltestellen Mitarbeiter die Buskunden zur Maskenpflicht aufklären, da dies durch den Fahrer nicht zusätzlich zu leisten sei. pm

Verkehrsbetrieb bereitet sich auf Maskenpflicht in Bussen vor

Solingen: Unterricht findet in kleinen Gruppen statt

+++24. April, 7 Uhr+++ Wie Muslime mit dem Ausnahme-Ramadan umgehen

Die Corona-Krise trifft auch den Fastenmonat der Muslime. Es wird hart ohne Moschee und Geselligkeit während des Ramadans, sagen Gläubige. Sie setzen auf vielseitige Mutmacher- und Solidarprojekte. Mehr zu diesem Thema können Sie in unserer E-Paper-Ausgabe nachlesen. Testen Sie uns jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich! Wie es funktioniert: www.zeitungsvorteil.de/leseprobe

+++19.56 Uhr+++ Lockerungen im Einzelhandel: Kunden kaufen zurückhaltend

Solingen. Trotz der Lockerungen seit Montag erlebt der Handel noch keinen Umsatzsprung. Auch im Hofgarten ist der Betrieb nach einem guten Starttag wieder zurückgegangen. Die Geschäfte bereiten sich unterdessen auf die Maskenpflicht vor. 

+++18.55 Uhr+++ Freibad Ittertal sorgt sich um die kommende Saison

Das Freibad Ittertal sorgt sich wegen der Corona-Krise um die kommende Saison, die Vorbereitungen dafür laufen dennoch. Doch: Je länger die Kontaktsperre gilt, desto unwahrscheinlicher wird eine Eröffnung des Freibads.

+++18.20 Uhr+++ Unterricht findet in Solingen in kleinen Gruppen statt

Die Zehntklässler und die Abiturienten sind am Donnerstagmorgen in Solingen wieder an den Schulen gestartet – mit viel Abstand. Irgendwie eine komische Situation – dieses Gefühl beschlich alle Lehrer und Schüler, die am Donnerstag erstmals nach fünfeinhalb Wochen den Betrieb an den Solinger Schulen zumindest teilweise wieder hochfuhren. Der Unterricht sieht an jeder Schule ein bisschen anders aus.

+++15.07 Uhr+++ Woher sollen die Solinger Masken bekommen?

Wenn am Montag die Maskenpflicht zum Besuch von Geschäften oder der Nutzung der Busse gilt, ist die Frage: Woher sollen die Solinger Masken bekommen? Dazu entwickeln sich aktuell ganz unterschiedliche Wege für die Produktion und den Handel. Dieser baut gerade Schritt für Schritt die Angebote auf – vor allem für die Stoffmasken. Aber auch Initiativen bilden sich. Das Tageblatt stellt eine solche Masken-Aktion an Schulen vor.

Corona in Solingen: Fünf Solinger mit Covid-19 verstorben

+++8.30 Uhr+++ 217 bestätigte Corona-Fälle in Solingen

Solingen. Die Stadt Solingen hat die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. Danach haben sich in Solingen seit Beginn der Pandemie 217 Menschen (2 mehr als am Vortag) mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. 144 Personen (144) sind wieder genesen, 5 (5) Menschen mit Covid-19 gestorben. 68 (66) Personen sind zurzeit infiziert. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 147 (156) Personen, 1264 (1239) konnten die Quarantäne inzwischen verlassen. 

+++23. April, 7 Uhr+++ Erste Schulen öffnen wieder

NRW. Ein kleiner Schritt zurück in eine Normalität, die eigentlich keine ist: In NRW öffnen die ersten Schulen unter starken Corona-Sicherheitsvorkehrungen mit einem Teil der Schüler. Viele haben dagegen erhebliche Gesundheitsbedenken. Mehr zu diesem Thema können Sie in unserer E-Paper-Ausgabe nachlesen.Testen Sie uns jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich! Wie es funktioniert: www.zeitungsvorteil.de/leseprobe

+++18.47 Uhr+++ Entscheidung der Landesregierung zur landesweiten Maskenpflicht wird begrüßt

Solingen. Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) machte deutlich, dass ihm die landesweite Lösung deutlich lieber sei, als die Pflicht im Städtedreieck als kommunale Verordnung umzusetzen. Carsten Voigt, Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender der CDU-Ratsfraktion, sieht die Maskenpflicht als „unabdingbaren Schritt in die nahe Zukunft auf einem langen Weg in die Normalität“.

+++12.45 Uhr+++ Land NRW führt Maskenpflicht ab Montag ein

Vom kommenden Montag an ist das Tragen einer Maske beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen verpflichtend.Vom kommenden Montag an ist das Tragen einer Maske beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen verpflichtend, teilte die Landesregierung am Mittwoch mit. Nach Auffassung der Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist unter Beachtung regionaler Besonderheiten ein möglichst geschlossenes Vorgehen der staatlichen Ebenen im Umgang mit der Coronavirus-Pandemie von zentraler Bedeutung für die Akzeptanz politischer Entscheidungen. Im Sinne eines gemeinsamen Vorgehens haben sich die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz sowie der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, sowie dem Saarland darauf verständigt, ab dem 27. April die bisherige dringende Empfehlung im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen, in eine Pflicht zu überführen. 

Vom kommenden Montag an ist das Tragen einer Maske beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen verpflichtend.

Solingen: Maske beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen verpflichtend

Bürgern sowie Handelsunternehmen wird mit dem Inkrafttreten ab Montag die nötige Zeit gegeben, um sich auf die neuen Regelungen vorzubereiten. Bis dahin gilt weiter die dringende Bitte an die Bürger, im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel, Mund und Nase zu bedecken. 

+++11.20 Uhr+++ 66 Personen infiziert - weiterer Todesfall

Aktuell sind 66 Personen nachgewiesen infiziert, 22 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Ein weiterer Todesfall ist in Zusammenhang mit Covid-19 ist zu beklagen: In der Lungenfachklinik Bethanien ist eine Frau im Alter von unter 65 Jahren mit multiplen, aber leichteren Vorerkrankungen verstorben. Die Zahl der Verstorbenen erhöht sich dadurch auf fünf. 

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 215 bestätigte Fälle gemeldet. Am Dienstag wurden fälschlicherweise 216 Fälle gemeldet. Die Zahl wurde bereinigt, weil einer der positiv Getesteten seinen Hauptwohnsitz nicht in Solingen hat. 144 Menschen sind wieder genesen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 156 Personen, 1.239 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++22. April, 7 Uhr+++ Was der Blick nach Schweden verrät

Das Land Schweden setzt zur Eindämmung der Pandemie auf Empfehlungen und Eigenverantwortung. Fast alles ist erlaubt. Das Vorgehen ist jedoch umstritten. Mehr zu diesem Thema können Sie in unserer E-Paper-Ausgabe nachlesen. Testen Sie uns jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich! Wie es funktioniert: www.zeitungsvorteil.de/leseprobe

+++18.41 Uhr+++ OB stimmten sich ab - Maskenpflicht kommt diese Woche

Solingen. Kommt die Plicht, in der Öffentlichkeit, beim Besuch von Geschäften oder im Bus, der Eisenbahn einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen oder kommt sie nicht? Die Antwort gab am Dienstag das Rathaus. Die Pflicht kommt entweder vom Land oder wird im bergischen Städtedreieck gemeinsam umgesetzt, sollte das Land sie nicht fordern. Daher appellieren die sozialdemokratischen Oberbürgermeister Andreas Mucke (Wuppertal), Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) und Solingens Tim Kurzbach an die Landesregierung, noch am Mittwoch Fakten zu schaffen.

Solingen: Oberbürgermeister breiten bergische Masken-Verordnung vor 

Bleibt das Land bei seiner Ablehnung der Maskenpflicht wollen die drei Städte zeitnah eine eigene Verordnung erlassen. Mir der bergischen Lösung sei schnell zu rechnen. Stadtsprecher Thomas Kraft erklärte, Details dazu müssten noch formuliert werden. Der Solinger Landtagsabgeordnete Arne Moritz (CDU) bezweifelt, dass das passiert. Er erklärt, Landtag und Landesregierung aus CDU und FDP hätten nach langer Diskussion zur Zeit nicht die Absicht, eine generelle Maskenpflicht einzuführen. Aber es gelte der dringende Appell, solche zu tragen. Von einer Pflicht sehe man deshalb ab, weil eine flächendeckende Versorgung nicht sichergestellt sei. Moritz schloss nicht aus, dass eine Maskenpflicht zu einem späteren Zeitpunkt folgen könne. Josef Neumann (SPD), schloss sich dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Landtag, Thomas Kutschaty, an, das Land möge für eine einheitliche Regelung sorgen, damit es nicht in jeder Kommune eigene Regelungen gebe. NRW müsse bei einer Pflicht für eine ausreichende Versorgung mit Masken sorgen. pm

+++17.55 Uhr+++ Bärenloch: Anlieferer halten sich an Regeln

Solingen. Seit Montag, 20. April, kann im Entsorgungszentrum Bärenloch neben Grünschnitt, Verpackungsmaterialien, Papier, Metall und Elektroschrott auch Restmüll abgegeben werden. Die weitergehende Öffnung liefe am Montag entspannt, teilt die Stadt auf ST-Anfrage mit. Rückstaus bis zur Cronenberger Straße blieben aus. „Die Menschen haben sich sehr diszipliniert an die Regeln gehalten“, betont Stadtsprecherin Sabine Rische. Am Montag hätte es 861 Anlieferungen gegeben – davon 337 mit Grünschnitt und 226 mit Restmüll. kab

+++14.15 Uhr+++ Städtedreieck will die Maskenpflicht

Remscheid will die Maskenpflicht einführen. Und damit auch wohl Solingen. Denn sollte es keine NRW-weite Lösung geben, würden die Oberbürgermeister von Solingen, Remscheid und Wuppertal eine „eigene bergische Lösung“ finden. Das bestätigt Thomas Neuhaus, Leiter des städtischen Krisenstabs in Remscheid. Gelten soll die Pflicht „überall dort, wo sie sich die Menschen nicht aus dem Weg gehen können“, so Neuhaus. Eingeführt werden soll sie „so schnell wie möglich“: „Bei Corona zählt jeder Tag.“ Die genauen Details würden aber erst noch festgelegt. Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz habe sich in einem Telefongespräch mit NRW-Ministerin Ina Scharrenbach für eine landesweite Einführung ausgesprochen, berichtet Neuhaus. Dem sei auch ein Umdenken innerhalb des Krisenstabs in Remscheid vorausgegangen, der die Nutzung einer Maske bisher zwar befürwortet hatte, sich aber nicht für eine Pflicht ausgesprochen hatte. „Wir sehen jetzt, dass die ersten Lockerungen Wirkung zeigen.“ Dabei zeige sich aber auch , dass das Thema Abstand ein schwieriges sei. „Das bringt uns zu einer anderen Haltung.“ Zuvor hatte bereits Münster eine Maskenpflicht eingeführt und so Druck auf die Landesregierung ausgeübt. Nun soll der NRW-Landtag debattieren und entscheiden. Sollte dabei eine landesweite Pflicht herauskommen, werde man diese umsetzen, so Neuhaus. Wenn nicht, schaffe man eine eigene Verfügung – in Absprache mit den beiden anderen bergischen Großstädten. „Wir sind nach dem Infektionsschutzgesetz in der Lage, das selber zu verantworten“, so Neuhaus, der aber auch sagt: „Hoffentlich müssen wir keinen Alleingang machen.“

+++12.32 Uhr+++ Corona: Polizei stellt Schichtdienst um

Auf die Corona-Pandemie hat vor rund zwei Wochen auch die Polizei im Bergischen Land reagiert. Die üblichen Acht-Stunden-Schichten wurden abgeschafft, dafür arbeiten die Beamten nun jeweils zwölf Stunden am Stück. Tag- und Nachtschicht wechseln sich in den verschiedenen Dienstgruppen ab. „In verschiedenen anderen Abteilungen haben weitere Veränderungen stattgefunden, die wir aber nicht näher benennen möchten. Die Sicherheit der Bürger ist aber zu keiner Zeit beeinträchtigt oder weniger gut aufgestellt“, versichert Jan Battenberg, Sprecher der Polizei Wuppertal.

+++10.40 Uhr+++ 216 nachgewiesene Infektionen in Solingen

Solingen. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt bei 216, das sind 2 mehr als am Montag. 144 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Aktuell sind noch 68 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 24 von ihnen werden stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 174 Personen, 1.211 konnten die Quarantäne inzwischen wieder verlassen.

+++8.47 Uhr+++ Autokino am Weyersberg ab 30. April

Solingen. Ab 30. April bis 1. Juni wird die Cobra täglich auf dem Parkplatz am Weyersberg einen Film zeigen – in einem Autokino. „Es ist eine Idee für eine schwierige Zeit. Wir wollen kulturelles Leben aufrechterhalten. Die Menschen sind froh über jede Abwechslung“, sagte Cobra-Geschäftsführerin Anja Stock dem ST. Die Planungen seien weit fortgeschritten, bereits am Mittwoch soll der Vorverkauf beginnen.

+++21. April, 7 Uhr+++ Große Koalition plant weiteres Gesetzespaket

Berlin. Die große Koalition plant zur Bewältigung der Corona-Krise ein weiteres umfangreiches Gesetzespaket im Gesundheitsbereich. Dabei geht es unter anderem um eine massive Ausweitung von Coronavirus-Tests auch unter Mithilfe von Tierärzten und um den Schutz von privat Krankenversicherten, die in der aktuellen Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Mehr zu den Plänen können Sie in unserer E-Paper-Ausgabe nachlesen. Testen Sie uns jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich! Wie es funktioniert: www.zeitungsvorteil.de/leseprobe

Coronakrise: Solingen will Änderung bei 800-Quadratmeter-Regelung für Einzelhandel

+++19.26 Uhr+++ Land reagiert mit aktualisiertem Erlass auf Solinger Forderung

Am Samstag wandte sich Rechtsdezernent Jan Welzel (CDU) an das Land NRW wegen der Lockerungen im Einzelhandel. Er wolle grundsätzlich – anders als in der Corona-Schutzverordnung NRW geregelt – Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern öffnen lassen, wenn diese die Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter beschränken würden. Das gebiete der Gleichheitsgrundsatz

Das Ministerium von Karl-Josef Laumann antwortete bereits am Montag. Welzel berichtete: „Das Ministerium antwortet mit einem dürftigen Dreizeiler und verweist darauf, keine Sogwirkung in den Innenstädten zu wollen. Außerdem wurde ich auf den zwischenzeitlich erschienen Erlass verwiesen, der mir vor Ort eine andere Auslegung der 800-Quadratmeter-Regelung verbietet.“ Er werde als „gehorsamer Beamter“ dem folgen. Einsehen könne er es aber nicht. „Insbesondere jetzt, wo sich der Krankheitsverlauf abschwächt, wird diese Abwägung der verschiedenen Grundrechtsgüter – immer auch Leben und körperliche Unversehrtheit – eine größere Rolle spielen.“

Den ganz großen Ansturm nach der ersten Lockerung nach dem Lockdown erlebten am Montagmittag die Solinger Zentren noch nicht.

+++18.30 Uhr+++ Notbetreuung ab Donnerstag erweitert

Ab Donnerstag, 23. April, haben Eltern aus weiteren Berufsgruppen Anspruch auf die Notbetreuung ihrer Kinder. Die Stadt Solingen hat dazu am Montag die vom Land NRW vorgegebenen Kriterien veröffentlicht. Zu den systemrelevanten Bereichen zählen künftig Berufe aus 36 Branchen: von der Abwasserentsorgung (gehörte bislang schon dazu) über den Warentransport, die Luftfahrt und Rechtsberatung bis hin zum Veterinärwesen. 

Eltern sollten schnellstmöglich ihren Bedarf bei der Kindertagesstätte oder in der Schule anmelden, erklärte Stadtsprecherin Sabine Rische. Dort seien auch die Anträge sowie die schriftliche Bescheinigung des Arbeitgebers einzureichen. Betreut werden können Kinder bis zur 6. Jahrgangsstufe, sofern ihre Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. „Die Entscheidung wird in der jeweiligen Einrichtung getroffen.“

Kinder können die Notbetreuung auch dann besuchen, wenn nur ein Elternteil „Schlüsselperson“ ist, also in der kritischen Infrastruktur tätig ist, informiert die Stadt. Das gilt auch, wenn es bislang keine Anmeldung in der Kindertagesstätte, in der Tagespflege oder im Offenen Ganztag gab. Der Stadtdienst Jugend hat eine Hotline geschaltet: Tel. 2 90-53 53. asc

t1p.de/l8ko

+++13.40 Uhr+++ Beratungsgespräche der Drogenberatung in Solingen finden statt

Bernd Reinzhagen, geschäftsführender Vorstand des Vereins „Jugend- und Drogenberatung Anonym“, gibt sich zuversichtlich und positiv: Trotz der aktuellen Corona-Krise fänden regelmäßig Beratungsgespräche statt: „Allerdings nicht von Angesicht zu Angesicht, sondern entweder via Telefon oder Videochat“, berichtet er. „Nach kurzem Luftanhalten und Durchatmen – sowohl bei Ratsuchenden wie auch bei uns – hat sich dieser Weg recht schnell etabliert und auch gut bewährt.“

Coronavirus: Vierter Patient aus Solingen verstorben

+++9.30 Uhr+++ Vierter Solinger an Coronavirus gestorben

Ein 84-jähriger Solinger ist im Wuppertaler Petruskrankenhaus an Covid-19 verstorben. Damit steigt die Zahl der Solinger Todesopfer auf vier.  Aktuell sind 79 Personen nachgewiesen infiziert, 24 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 214 bestätigte Fälle gemeldet. 131 Menschen sind wieder genesen. Drei Todesfälle sind zu beklagen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 199 Personen, 1187 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++20. April, 7 Uhr+++ Streit um geplante Hilfen für Studenten

Berlin. Viele Studenten haben in der Corona-Krise ihren Nebenjob verloren, etwa in der Gastronomie. In der großen Koalition gibt es Streit um geplante Hilfen für Studenten in der Corona-Krise. Mehr über den Streit können Sie in unserer E-Paper-Ausgabe nachlesen. Testen Sie uns jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich! Wie es funktioniert: www.zeitungsvorteil.de/leseprobe

+++18.30 Uhr+++ Abfallentsorgung: Bärenloch erweitert Service

Da der Bedarf bei den Bürgern groß ist, erweitert das Bärenloch den Service. Ab Montag kann auch Restmüll abgegeben werden. Aber: Es sollten nicht alle gleichzeitig dort hinfahren. Hier ist die Meldung: Ab Montag: Bärenloch erweitert Service.

+++18.00 Uhr+++ Ab Donnerstag öffnen die Schulen wieder für Abschlussklassen

Zur Entlastung von Eltern in der Corona-Krise werden die Beiträge für die Kindertagesbetreuung und Offene Ganztagsschule in Nordrhein-Westfalen auch für Mai ausgesetzt.

Solingen. Ab Donnerstag öffnen die Schulen für einzelne Klassen wieder - insgesamt für rund 2200 Schüler. Erscheinen müssen Schüler an Berufskollegs mit Terminen für dezentrale Abschlussprüfungen, für den schriftlichen Teil von Berufsabschlussprüfungen der Kammern und zuständigen Stellen. Auch Schüler allgemeinbildender Schulen mit Terminen zum Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 oder des Mittleren Schulabschlusses müssen in der Schule erscheinen. Schulpflicht besteht für Schüler an allen Förderschulen mit Abschlussklassen. Lediglich für Abiturienten gilt die Wahl, ob sie Vorbereitungsunterricht wahrnehmen. Bleiben sie fern, ist die Schule zu informieren. Die Schulen bereiten sich auf die Öffnung vor. Lesen Sie mehr dazu hier: Schulstart: Drei Tage Zeit für Vorbereitungen.

+++14.45 Uhr+++ Aktuell sind 90 Personen in Solingen infiziert

Solingen. Am Sonntag liegt die Zahl der nachgewiesen infizierten Personen in Solingen bei 90. Davon werden 25 Patienten aktuell stationär behandelt. Insgesamt liegt die Zahl der bestätigten Fälle seit Ausbruch der Pandemie bei 214 für Solingen. Drei davon sind neu hinzu gekommen.  121 Menschen gelten als genesen, drei Personen sind verstorben. Das hat die Stadtverwaltung am Mittag mitgeteilt.

Demnach befinden sich derzeit 193 Solinger in häuslicher Quarantäne. 1172 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

Solingen: Läden über 800 Quadratmeter sollen ebenfalls öffnen dürfen

+++19. April, 11 Uhr+++ Solingen will auch Läden über 800 Quadratmetern Öffnung ermöglichen

Solingen will auch großen Geschäften grundsätzlich die Öffnung ermöglichen - jedenfalls dann, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter begrenzen. Ordnungsdezernent Jan Welzel fordert in einem Schreiben an NRW-Arbeits- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann grünes Licht für diese Lösung. "Schon jetzt öffnen Lebensmittel- und Nahversorgungs-Geschäfte, die größer als 800 Quadratmeter sind", begründet der studierte Jurist sein Anliegen, der darin eine Verletzung des Grundgesetzes sieht. Auf der Suche nach einer praktikablen Lösung für die Solinger Händler müsse eine Gleichbehandlung hergestellt werden - zumal die Landesregierung mit der optionalen Öffnung der Möbelhäuser ab dem 20. April bereits eine Ausnahmeregelung geschaffen habe. Den ausführlichen Bericht dazu lesen Sie hier: Stadt will auch größere Geschäfte öffnen lassen.

+++12.15 Uhr+++ 88 Personen aktuell infiziert

 Aktuell sind 88 Personen nachgewiesen infiziert, 25 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 211 bestätigte Fälle gemeldet, 8 sind seit Freitag neu hinzugekommen. 120 Menschen sind wieder genesen. Drei Todesfälle sind zu beklagen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 173 Personen, 1.169 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++18. April, 12 Uhr+++ Stadt weitet Notbetreuung aus

Solingen. Die Notbetreuung für Kinder in Tagesstätten, bei Kindertagespflegepersonen und in Schulen (insbesondere Klassen 1 bis 6) wird ausgeweitet. Weitere Berufsgruppen kommen zum Kreis der Berechtigten hinzu. Das hat die nordrhein-westfälische Landesregierung verfügt. Entsprechende Regelungen werden ab Donnerstag, 23. April, in Kraft treten. Wer zu den neuen Schlüsselpersonen gehört und Betreuungsbedarf hat, muss sich frühzeitig an seine Einrichtung wenden, damit dort entsprechend angepasst werden kann. Die Betreuung kann aber frühestens am Donnerstag, 23. April, starten. Die Stadt Solingen überarbeitet derzeit alle Informationen, Materialien und Antragsformulare auf der Homepage. Sie sind ab Montag, 20. April, abrufbar: www.solingen.de Wer Fragen hat, kann sich ab Montag auch an die städtische Hotline wenden: Telefon 290 – 5353

+++19 Uhr+++ Solingen arbeitet an einer Exit-Strategie

Solingen. Eine Projektgruppe mit Fachleuten des Rathauses arbeitet seit etwa einer Woche an einer Strategie für die allmähliche Rückkehr zu einem normaleren öffentlichen Leben. Mit Ergebnissen ist laut Lutz Peters, Sprecher der Stadtverwaltung frühestens in der kommenden Woche zu rechnen. Dabei dürfte es um einen vorsichtigen Kurs gehen. 

Wie vom Land vorgegeben, dürfen Geschäfte mit weniger als 800 Quadratmetern Fläche zwar öffnen. Städtische Einrichtungen wie Museen, die Bibliothek oder das Rathaus bleiben für Bürger aber vorerst geschlossen

Solingen: Polizei warnt vor Betrug mit Soforthilfe

+++17.55 Uhr+++ Polizei warnt vor Betrug mit Soforthilfe

Das Land NRW zahlt wegen zahlreicher Betrugfälle aktuell die Corona-Hilfsleistung für Unternehmer nicht aus. 16 Fälle dieser Art wurden im Städtedreieck bisher registriert, berichtet die Polizei. Leidtragende dieses Stopps sind Menschen wie Karin Wenders, die ihr Schreibwarengeschäft „Matini Papier“ in der Schützenstraße sie infolge der Schutzmaßnahmen schließen musste.

+++17.15 Uhr+++ Corona-Krise: Supermarkt-Mitarbeiter zählt per App die Kunden

Bei Edeka im Hofgarten bilden sich nur selten Schlangen: Dort klappt es mit dem Abstandhalten im Supermarkt sehr gut. Ein Mitarbeiter sorgt mit einer Zähl-App auf seinem Handy dafür, dass nicht zu viele Kunden gleichzeitig das Geschäft betreten. Ab Montag öffnen dort aber auch andere Geschäfte.

+++15.24 Uhr+++ Schulbeginn am Donnerstag zur Prüfungsvorbereitung 

Solingen. Ab Donnerstag, 23. April, sollen in ganz Nordrhein-Westfalen die ersten Schüler zur Vorbereitung auf ihre Prüfungen und Abschlüsse wieder in die Schule gehen können. Das betrifft die Abitur- und 10. Klassen der weiterführenden Schulen, auch die unterschiedlichen Abschlussjahrgänge der Berufskollegs. In Solingen sind das rund 2.200 Schülerinnen und Schüler. 

Um die Vorgaben des Landes dazu zu erfüllen, wird beispielsweise die Putzhäufigkeit erhöht. Beim  Unterricht in zwei Schichten sollen etwa in den Klassenräumen die Böden einmal und die Handkontaktflächen wie Tische, Stühle, Fenstergriffe, Türklinken und Handläufe zweimal täglich gereinigt werden, teilt die Stadt Solingen mit. Die Schülerinnen und Schüler müssen zudem auf Abstand sitzen und dürfen sich nicht zu nahe kommen: Auch hier gilt der Mindestabstand von 1,50 Meter. 

Für Abiturienten findet kein Unterricht nach Stundenplan statt. Stattdessen sollen sie sich gezielt auf die Prüfungen vorbereiten, die Teilnahme ist freiwillig. Wer sich selbst zu Hause fit machen will, kann das tun, muss sich aber in der Schule abmelden. Die zentralen Prüfungen zum Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder den Mittleren Schulabschluss finden nicht landeseinheitlich statt. Stattdessen sollen sie sich stärker auf die jeweils behandelten Unterrichtsinhalte beziehen.

+++13.30 Uhr+++ Roter Esel wird für Quarantäne genutzt

Das Wohnquartier am „Roten Esel“ an der Friedrich-Ebert-Straße in Wald diente der Stadt bislang als Reserve, um bei anstehenden Neuzuweisungen gegebenenfalls Flüchtlinge unterbringen zu können. In Corona-Zeiten werden die Gebäude nun für Geflüchtete genutzt, die quarantänebedingt nicht in ihrer Unterkunft nicht bleiben können - aktuell ist das eine Person.

+++11 Uhr+++ Coronavirus: 183 Menschen sind derzeit in Quarantäne

Der aktuelle Corona-Stand in Solingen: Derzeit sind in Solingen 89 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, berichtet die Stadt Solingen. 24 von ihnen werden im Moment stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 115 sind genesen.

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen 207 bestätigte Fälle gemeldet, acht sind seit Donnerstag neu hinzugekommen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 183 Personen, 1.140 konnten die Quarantäne inzwischen beenden.

+++17. April, 7 Uhr+++ Der Schulplan für NRW in Corona-Zeiten

NRW. Ab kommender Woche beginnt in NRW die Schule. Zuerst aber nur für Abschlussschüler aus den Klassen 10, 12 und 13. Unterricht nach Stundenplan wird es erst später geben – und nur schrittweise. Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Schulstart können Sie in unserer E-Paper-Ausgabe nachlesen. Testen Sie uns jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich! Wie es funktioniert: www.zeitungsvorteil.de/leseprobe

+++19.30 Uhr+++ Schulen bereiten sich auf Öffnung vor

Es ist ein straffer Zeitplan, den NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) für die Wiedereröffnung der Schulen vorgelegt hat. Demnach sollen bereits ab Montag (20. April) Schulleitungen, Lehrkräfte und anderes Personal alle Vorbereitungen treffen, damit am Donnerstag, 23. April, die Schulen mit Einschränkungen geöffnet werden können. So ist vorgesehen, dass der Betrieb zunächst für die vierten Jahrgänge der Grundschulen sowie Schüler aufgenommen werden soll, die in diesem Jahr noch Prüfungen zu absolvieren haben, hieß es am Donnerstag aus dem NRW-Schulministerium. Die Vorbereitungen für diesen Schritt laufen in Solingen auf Hochtouren. Die Schulen bereiten sich auf die Öffnung vor.

Solingen: MVA bleibt wegen Corona für Privatleute geschlossen

+++16.21 Uhr+++ MVA bleibt für private Anlieferer geschlossen

Derzeit ist nicht abzusehen, wann das Müllheizkraftwerk (MHKW) an der Sandstraße wieder für private Anlieferer öffnen wird. Das teilte die Stadtverwaltung auf Anfrage mit. Etliche Bürger zeigen dafür wenig Verständnis. Aber es gibt eine Alternative, kündigt die Stadt an.

+++14.36 Uhr+++ Corona: Handball-Bundesliga entscheidet über Abbruch

Bis Ende August soll es in Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie keine Großveranstaltungen geben. Unter anderem darauf haben sich die Regierungschefs der Länder geeinigt. Diese Vorgabe hat auf die Handball-Bundesliga (HBL) weitreichende Auswirkungen: Die letzte Hoffnung auf eine Weiterführung der laufenden Saison vor Publikum ist gestorben. Lesen Sie hier, welche Szenarien noch bleiben.

+++9.49 Uhr+++ Zahl der Genesenen steigt im Verhältnis an

Aktuell werden in Solingen 81 Infektionen gezählt, 192 sind in Quarantäne. Zum ersten Mal liegt die Zahl der Genesenen mit 115 über der Zahl derjenigen, die aktuell nachgewiesen mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert sind. Deren Zahl liegt nun bei 81. 24 von ihnen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen 199 bestätigte Fälle gemeldet, vier sind seit Mittwoch hinzugekommen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 192 Personen. 1.120 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++9.18 Uhr+++ Keine Sommerparty Echt.Scharf.Solingen. in 2020

Das Organisationsteam der Sommerparty hat das Fest für 2020 abgesagt. Eine Großveranstaltung wie diese, die an drei Tagen mehr als 100.000 Menschen in die Solinger City lockt, wird es in diesem Jahr vermutlich gar nicht geben.

Es wäre die 13. Party des Initiativkreises gewesen. Das Team um Jan Höttges sieht das jedoch nicht als schlechtes Ohmen. Ganz im Gegenteil. „Es ist für uns ein Ansporn, mit großer Lust weiterzumachen“, so der Vorsitzende des Initiativkreises Solingen am Mittwochabend. Eine Verschiebung in den Herbst kam aus organisatorischen Gründen nicht in Frage. Während die Sommerparty abgesagt ist, wackelt der Zöppkesmarkt in Solingen.

Coronakrise in Solingen: OB Kurzbach äußert sich zu neuen Corona-Beschlüssen

+++16. April, 7 Uhr+++ Peter Altmaier (CDU) im Interview

„Die  Krise ist eine Bewährungsprobe“, sagt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Das Interview über gemeinsame Lösungen im Föderalismus können Sie in unserer E-Paper-Ausgabe nachlesen. Dort finden Sie auch einen detaillierten Überblick über die bestehenden Einschränkungen und erfahren, warum Portugal so gut durch die Corona-Krise kommt. Testen Sie uns jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich! Wie es funktioniert: www.zeitungsvorteil.de/leseprobe

+++19.35 Uhr+++ OB äußert sich zu neuen Corona-Beschlüssen

Am Mittwoch hat die Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Bundesländer neue Corona-Beschlüsse gefasst, beziehungsweise bisherige verlängert. Oberbürgermeister Tim Kurzbach bezieht dazu Stellung: „Der effektive Schutz der Bevölkerung und der besonders gefährdeten Menschen hat für die Stadt Solingen die höchste Priorität und die Solinger haben in den vergangenen Wochen alles getan um den Virus einzudämmen. Der vorsichtige Plan der Bundeskanzlerin ist richtig und wir werden sehr genau analysieren, was Land und Bund beschlossen haben und prüfen, was wir umsetzen müssen und was wir vor Ort verantworten können.“ 

Um insbesondere die Schulen und die Träger der Kindertagesstätten auf die schrittweise Rückkehr zum Normalbetrieb vorbereiten zu können, bräuchten die Kommunen vor allem eine angemessene Vorlaufzeit, so Kurzbach weiter. Der Schutz der Mitarbeiter in Kitas und Schulen, aber vor allem der Kinder sei dabei das höchste Gut. „Von heute auf morgen würde das nicht funktionieren, das wäre nicht akzeptabel. Heute hat der Verwaltungsvorstand alle Fraktionen des Rates im Ältestenrat über die Prüfkriterien und das grundsätzliche Vorgehen der Stadtverwaltung informiert. Kommunalpolitik und Verwaltung gehen diese Schritte in enger Abstimmung. Und wir gehen sie, wie bisher, gemeinsam und verantwortungsbewusst.“

+++16.32 Uhr+++ Tankstelle für Desinfektionsmittel: Firma kämpft gegen das Coronavirus

Die Solinger Firma Klimagriff GmbH entwickelt eine nachhaltige Idee in der Coronakrise: Desinfektionsmittel kann an einem umfunktionierten Getränkeautomaten selber gezapft werden. Das spezielle Desinfektionsmittel ist hautverträglich, mineralisch, kommt ohne Alkohol aus – und wirkt gegen Viren.

+++15.42 Uhr +++ Lokale Lieferdienste und Onlineshops in Solingen

Solingen. Welches Restaurant, welche Pizzeria bietet in Solingen in der Corona-Krise einen Lieferservice an? Welche Läden haben einen Onlineshop? Und wo gibt es geänderte Öffnungszeiten? Alles das finden Sie in unserem Verzeichnis "Wir sind für Sie da".

Solingen Coronavirus: 195 bestätigte Covid-19-Fälle, 3 Tote

+++13.45 Uhr+++ Bislang 195 bestätigte Corona-Fälle, 94 genesen, 3 Personen verstorben

Aktuell sind 98 Personen nachgewiesen infiziert, 22 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 195 bestätigte Fälle gemeldet, 2 sind seit gestern neu hinzugekommen. 94 Menschen sind wieder genesen. Drei Todesfälle sind zu beklagen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 193 Personen, 1102 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++15. April, 8.53 Uhr+++ Zahl der Corona-Tests wird größer

Die Hildener Medizintechnik-Firma Qiagen hilft bei der Diagnose einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2. Neue Mitarbeiter aus Solingen steigern die Produktion. Es gibt bereits eine enge Zusammenarbeit mit der Lungenfachklinik Bethanien in Solingen: Der neue Schnelltest liefert ein Ergebnis nach 70 Minuten.

+++17.57 Uhr+++Dritter bestätigter Corona-Todesfall in Solingen

Insgesamt gibt es in der Klingenstadt 193 bestätigte Infektionen. Die Zahl der an Covid-19 verstorbenen Solingerinnen und Solinger ist auf drei gestiegen: Am 13. April ist in der Lungenfachklinik Bethanien ein 74-jähriger Solinger verstorben. Am 8. April starb eine 84-jährige Solingerin in einem Wuppertaler Krankenhaus; ein 84-Jähriger erlag am 28. März im Städtischen Klinikum dem Virus. Bereits am 20. März war ebenfalls in Bethanien ein 83-jähriger Patient mit nachgewiesener Infektion gestorben. Da dieser jedoch aus Haan kam, taucht er in der Solinger Statistik nicht mehr auf. 

Solingen: Dritter Corona-Todesfall bestätigt

Aktuell sind 97 Personen nachgewiesen infiziert. 23 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen 193 bestätigte Fälle gemeldet, sechs sind seit gestern neu hinzugekommen. 94 Menschen sind inzwischen wieder genesen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 190 Personen, 1087 konnten die Quarantäne inzwischen wieder verlassen.

+++14. April, 15.30 Uhr+++ Gastbeitrag von Professor Winfried Randerath

In einem Gastbeitrag erklärt Professor Winfried Randerath, Chefarzt der Klinik Bethanien, wichtige Fragen zum Coronavirus Sars-Cov-2. Unter anderem erklärt der Mediziner, warum die Infektion eine immense Belastung für den Körper ist.

+++17.44 Uhr+++ 94 Personen in Solingen nachgewiesen infiziert

Aktuell sind 94 Personen in Solingen nachgewiesen infiziert, 23 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 187 bestätigte Fälle gemeldet, am Vortag waren es 183. 91 Menschen sind wieder genesen. Zwei Todesfälle sind zu beklagen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 277 Personen, 1057 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++13.April, 14.47 Uhr+++ Panagiota Petridou wirbt für Solinger Einzelhandel in der Corona-Krise

Die Solinger Fernsehmoderatorin Panagiota Petridou wirbt auf Facebook dafür, den lokalen Einzelhandel in der Corona-Krise zu stärken. 

Solingen: Panagiota Petridou wirbt für Einzelhandel

Deshalb hat die prominente Autoverkäuferin einen kleinen Werbefilm speziell für die Solinger Innenstädte gedreht. „Es geht darum, die Menschen dazu anzuhalten, bei ihren lokalen Einzelhändlern und Lieferdiensten weiter einzukaufen“, schreibt Petridou. „Ich finde es ganz klasse, was unsere Klingenstadt Solingen für ihre Händler vor Ort unternimmt, um die Geschäfte in der Stadt zu unterstützen!“

+++12. April, 12 Uhr+++ Bislang 183 bestätigte Corona-Fälle in Solingen

Aktuell sind 93 Personen nachgewiesen infiziert. 23 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 183 bestätigte Fälle gemeldet, am Vortag waren es 176. 91 Menschen sind wieder genesen, zwei Todesfälle sind zu beklagen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 200 Personen, 1055 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++18.38 Uhr+++ Schloss Burg kostenlos erkunden

Schloss Burg ist wegen Corona im Moment für den Publikumsverkehr geschlossen. Dennoch können Interessierte die Schlossanlage erkunden – virtuell. Der Schlossbauverein und die Firma Excit 3D bieten einen digitalen Gang durch das Schloss: Rittersaal, Ahnensaal, Kemenate und Kapelle.

So geht’s: Rufen Sie die unten stehende Website auf und betreten Sie das Schloss digital. Bewegen Sie sich nun virtuell mit der Computer-Maus oder mit dem Smartphone von Raum zu Raum und zoomen Sie auf die Wandbilder und die Details.

Über Ostern stellt der Schlossbauverein die 360-Grad-Tour kostenlos zur Verfügung. Bald sollen Zusatzfunktionen hinzukommen. Die Tour soll dann künftig einen geringen Geldbetrag kosten. mw

www.schlossburg360.de

+++15.02 Uhr+++ Solingen: Schutz kommt aus dem 3D-Drucker

Mit zehn zusätzlichen 3D-Druckern möchten die Wirtschaftsförderung Solingen und der 3-D-Start-up-Campus NRW mit Sitz in der Klingenstadt die medizinische Versorgung unterstützen. 

Solingen: Schutz kommt aus dem 3D-Drucker

Sie werden zur Herstellung von Gesichtsschutzschilden genutzt. Die Maßnahme soll die Zeit überbrücken, bis eine Lösung zur Massenfertigung der „Face Shields“ in Solingen gefunden ist, heißt es in einer Mitteilung. böh

+++12.50 Uhr+++ 93 Coronavirus-Infektionen, 176 Fälle insgesamt

Wie die Stadt Solingen mitteilt, sind mit Stand Karsamstag 93 Personen nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert. 21 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut.

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 176 bestätigte Fälle gemeldet, am Vortag waren es 170. 81 Menschen sind wieder genesen, zwei Todesfälle sind zu beklagen.

In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 184 Personen, 1046 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++11.April, 12.10 Uhr+++ Grillen, wandern, Freunde besuchen – was ist an Ostern erlaubt?

Ostern steht vor der Tür, traditionell die Feiertage, an denen man Freunde und Familie besuchen fährt, bei schönem Wetter gemeinsam wandern geht oder zusammen grillt. Aber was darf man in der Coronakrise jetzt noch unternehmen? Was ist trotz Kontaktverbot erlaubt - und was sollte man lassen? Wir haben die Fragen rund um Ostern und Corona beantwortet.

+++10. April, 19.30 Uhr+++ 99 Solinger sind infiziert

Aktuell sind 99 Personen nachgewiesen infiziert, 19 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen 170 bestätigte Fälle gemeldet, 10 sind seit Gründonnerstag neu hinzugekommen. 69 Menschen sind genesen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 185 Personen, 1000 konnten sie verlassen. sith

Solingen: Das ST bleibt für Sie da!

Liebe Leserinnen und Leser,

die Coronakrise verändert unseren Alltag und unser Zusammenleben für unbestimmte Zeit grundlegend. Viele Bereiche des Wirtschaftslebens sind betroffen. Auch bei uns ändern sich fast täglich Abläufe in der Redaktion und Produktion. Redakteure recherchieren unter neuen Sicherheitsbestimmungen – arbeiten aber fast durchgängig außerhalb ihrer Büros von zu Hause aus oder mobil. Mediaberater entwickeln kurzfristige Ideen für die Händler der Region – und natürlich sind auch unsere Zeitungszusteller jede Nacht für Sie unterwegs. 

Dennoch ist es wohl sinnvoll, vorbeugend noch einmal einen Schritt weiter zu denken. Denn sollte es die Sicherheitslage erfordern, dass wir Ihnen die gedruckte Zeitung für eine Zeit nicht zustellen können, wolten wir trotzdem weiter für Sie da sein. Daher haben wir einen neuen Service für Sie eingerichtet: Wir möchten Sie per E-Mail darüber informieren, wie Sie an unsere digitalen Produkte kommen. Oder Ihnen im schlimmsten Fall auch direkt einige Nachrichten auf dem Weg zukommen lassen. 

Daher bitten wir Sie, uns Ihre E-Mail-Adresse zu übermitteln, damit wir verlässlich mit Ihnen im Kontakt bleiben können. Einfach im Internet auf unserer Serviceseite www.zeitungsvorteil.de/mitmachen Ihren Namen, Anschrift und E-Mailadresse eingeben. Das ist schon alles. Wir versprechen Ihnen, dass wir mit Ihren Daten sorgsam umgehen und diese nicht weitergeben. Bleiben sie gesund! 

Ihr Solinger Tageblatt

Solingen: Bettenzahl in den Kliniken aufgestockt - für den Ernstfall

+++18.15 Uhr+++ Solingen ist auf den Ernstfall vorbereitet

Die Bettenzahl wurde aufgestockt. In der Bethanien-Kapelle ist ein Corona-Hospital entstanden.

In Solingen ist man nun vorbereitet auf den Höhepunkt der Infektionswelle, die Experten bundesweit im Mai erwarten. Die Bettenanzahl wurde in den Kliniken aufgestockt. In der Bethanien-Kapelle ist ein Corona-Hospital mit 50 Plätzen entstanden. So ist für den Notfall alles vorbereitet.

+++14.09 Uhr+++ Solingerin stirbt in Wuppertal

Der zweite Corona-Todesfall ist zu beklagen. Am Mittwochabend verstarb eine über 80-jährige Solingerin in einem Wuppertaler Krankenhaus

+++9.50 Uhr+++ 19 Menschen in stationärer Behandlung - Zweiter Todesfall

Aktuell sind 90 Personen nachgewiesen infiziert, 19 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 161 bestätigte Fälle gemeldet, einer ist seit Mittwoch hinzugekommen. 69 Menschen sind wieder genesen. Zwei Todesfälle sind zu beklagen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 180 Personen, 971 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

Bleiben Sie mit dem Solinger Tageblatt auch in diesen schwierigen Zeiten gut informiert - testen Sie jetzt zwei Wochen kostenfrei und unverbindlich unser E-Paper oder unsere gedruckte Ausgabe! Hier erfahren Sie mehr: www.zeitungsvorteil.de/test

+++8.4.2020, 17.50 Uhr+++ Medizinische Versorgung für alle gewährleistet

Die Solinger Kliniken betonen, dass die Versorgung für alle Patienten trotz Corona-Krise optimal weiterlaufe. Patienten sollten Probleme und Termine daher nicht verschleppen. Dennoch sind die Ambulanzen deutlich leerer als vor der Corona-Krise.

+++13.20 Uhr+++ Von 160 bestätigten Fällen sind 68 Patienten wieder genesen 

Aktuell sind 91 Personen nachgewiesen infiziert, 20 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 160 bestätigte Fälle gemeldet, neun sind seit Dienstag neu hinzugekommen. 68 Menschen sind wieder genesen. 1 Todesfall ist zu beklagen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 199 Personen, 938 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++11.03 Uhr+++ Solingen Messe 2020 wird wohl abgesagt

Wie aus Kreisen der Solinger Wirtschaftsförderung zu erfahren ist, wird die Solingen Messe 2020 abgesagt. Zu den Gründen will sich der Veranstalter im Verlauf des Vormittags äußern. Die Messe war ursprünglich für den 21. und 22. August geplant. Die Messe gilt zugleich als Treffpunkt und als Leistungsschau der Solinger Industrie un der Solinger Dienstleistungsanbieter.

Solingen: Messe 2020 wird wohl abgesagt

+++10.43 Uhr+++ Covid-19: Solinger Klinik meldet schwere Verläufe

Im Solinger Krankenhaus Bethanien gibt es aktuell schwere Krankheitsverläufe von Covid-19. Das erklärt Chefarzt Prof. Dr. Winfried Randerath. Sieben Erkrankte liegen auf der Intensivstation, alle müssen beatmet werden. Drei von ihnen werden sogar über ein externes Verfahren mit Sauerstoff versorgt. In Bethanien gibt es inzwischen nicht nur Patienten über 60 Jahre, die an der Lungenkrankheit leiden. „Es sind auch Jüngere in den 50ern dabei.“ Am Montag sei zudem erstmals ein Arzt des Krankenhauses positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. asc/mw

+++19.38 Uhr+++ Erstmals Solinger an Covid-19 gestorben

Erstmals ist ein Patient aus Solingen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Der Medizinische Geschäftsführer des Klinikums, Prof. Dr. Thomas Standl, berichtete bei einer Video-Pressekonferenz am Montag, dass im Klinikum ein Hochrisikopatient durch Covid-19 zu Tode gekommen sei. Der 84-Jährige sei Ende März mit schweren Vorerkrankungen ins Städtische Klinikum eingeliefert worden, wo die Ärzte eine Sars-CoV-2-Infektion festgestellt hätten, teilte Stadtsprecher Thomas Kraft auf Anfrage mit.

+++18.20 Uhr+++ Spende: Visier aus 3-D-Drucker fürs Klinikum

Weil es auch für Krankenhäuser immer schwieriger wird, an Schutzmasken zu kommen, hat nun der Wuppertaler Marco Herrmann 125 Gesichtsschutze hergestellt und an das Städtische Klinikum Solingen gespendet.

Marco Herrmann (r.) übergab die Spende ans Klinikum.

Die Visiere habe er nach einer Internetvorlage mit dem 3-D-Drucker hergestellt. Sie werden unter anderem auf der Intensivstation genutzt.

+++14.20 Uhr+++ ST-Osterwanderung auf Pfingsten verschoben

In diesem Jahr hätte die 27. Neuauflage angestanden, aber leider muss auch die beliebte ST-Osterwanderung wegen Corona verschoben werden. Zu groß erschien uns die Gefahr, dass zu viele Menschen auf dem diesjährigen anderthalbstündigem Rundweg gleichzeitig unterwegs gewesen wären und damit das Einhalten der Corona-Sicherheitsregeln nicht gewährleistet werden kann. Aber es gibt Alternativen: Lesen Sie hier unsere Wandervorschläge, zusammengestellt aus den ST-Osterspaziergängen der vergangenen Jahre.

+++7. April, 10.30 Uhr+++ Aktuell sind in Solingen 88 Personen infiziert

Zurzeit sind in Solingen 88 Personen nachgewiesen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, weiterhin werden 17 Patienten stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 151 bestätigte Fälle gemeldet, damit sind sieben seit Montag neu hinzugekommen. 62 Menschen sind wieder genesen. 1 Todesfall ist zu beklagen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 220 Personen, 912 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++19.21 Uhr+++ Corona: Unternehmer suchen in der Krise Hilfe

Wie zahle ich die Löhne? Wie die Rechnungen? Fragen, die sich kleine und große Unternehmer in Solingen stellen, wenn durch die Corona-Krise Umsätze einbrechen, gar ganz ausbleiben. Bund und Land haben Hilfsprogramme aufgelegt. Die Banken und Steuerberater sind bei der Sicherung der Liquidität gefragt, denn dort suchen die Solinger Unternehmer in der Krise Hilfe.

+++18.40 Uhr+++ Krankenhaus-Kapazitäten in Solingen sollen ausgebaut werden

Die Behandlungskapazitäten in den Solinger Kliniken sollen wegen der Corona-Krise ausgebaut werden, teilt die Stadt Stadt Solingen mit. Auf Grundlage der Annahmen des Robert-Koch-Instituts (RKI) entwickelte sie demnach in enger Abstimmung mit den Krankenhäusern einen Stufenplan zum Ausbau stationärer Behandlungsplätze. So soll sichergestellt werden, dass eine große Anzahl erkrankter Personen optimal versorgt werden kann: Schwerstkranke intensivmedizinisch mit Beatmungsgerät, schwer Erkrankte mit einer adäquaten medizinischen Behandlung. Das Konzept soll auch berücksichtigen, dass die reguläre Gesundheitsversorgung im Stadtgebiet jederzeit sichergestellt bleibt.

Aktuell sei davon auszugehen, dass die Zahl der Erkrankten Ende Mai ihren Höchststand erreichen wird, heißt es von der Stadt Solingen. Zum heutigen Zeitpunkt sei deshalb noch keine unmittelbare Verstärkung erforderlich. Das nun entwickelte Stufenkonzept beschreibe die Maßnahmen einer bedarfsgerechten Anpassung und sichere die medizinische Leistungsfähigkeit, sollte die Zahl der Erkrankten steigen.

Mehr zum Ausbauplan hier: Corona: Kliniken in Solingen verdoppeln die Intensivbetten

+++ 16.37 Uhr+++ Seilbahn Burg bleibt weiter geschlossen

Die Seilbahn in Burg darf weiterhin nicht fahren. Darauf weist die Stadtverwaltung hin. Weil die Mitarbeiter beim Ein- und Aussteigen behilflich sein müssen, könne der nötige Abstand zwischen den Menschen nicht eingehalten werden. Das wäre auch der Fall, wenn auf jedem Doppelsessel nur jeweils ein Fahrgast Platz nehme. 

+++6. April, 9.40 Uhr+++ 144 bestätigte Corona-Fälle in Solingen

Seit Beginn der Infektionswelle wurden in Solingen 144 Menschen positiv auf das neuartige Virus getestet. Aktuell sind 83 Personen nachgewiesen infiziert, weiterhin werden 16 Patienten stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Seit Sonntag kamen drei neue Fälle hinzu. 

Gleichzeitig sind 60 Menschen sind wieder genesen. Ein Todesfall ist zu beklagen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 246 Personen, 882 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++5. April, 15.50 Uhr+++Aktuelle Zahlen+++

81 Menschen in Solingen sind aktuell nachweislich mit dem Coronavirus infiziert (Stand Sonntag). Das teilt die Stadtverwaltung auf ihrer Homepage mit. 16 Patienten würden stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in der Stadt 141 bestätigte Fälle gemeldet. 59 Menschen sind wieder genesen. Ein Mann starb in Solingen an Covid-19. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 264 Personen, 855 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++4. April, 13.15 Uhr+++ Stadt Solingen meldet neue Zahlen: 95 Personen sind aktuell infiziert, 41 inzwischen genesen

Aktuell sind 95 Personen nachgewiesen infiziert, 16 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 137 bestätigte Fälle gemeldet, fünf sind seit gestern neu hinzugekommen. 41 Menschen sind wieder genesen. 1 Todesfall ist zu beklagen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 273 Personen, 844 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++19.26 Uhr+++ Osterfeuer dürfen in Solingen in diesem Jahr nicht stattfinden

Ostern steht vor der Tür und allen ist inzwischen klar, dass die Ferien und die Feiertage vor dem Hintergrund der Corona-Krise anders ablaufen als in anderen Jahren. Das betrifft auch die Osterfeuer: Sie dürfen in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Coronaschutzverordnung verbietet aktuell alle Veranstaltungen und Versammlungen, denn dort ist es nicht möglich, Abstand zu halten. Das gilt auch für Osterfeuer. Sie sind in Solingen grundsätzlich nur als öffentliche und für jedermann zugängliche Veranstaltungen zulässig und müssen von einem Veranstalter organisiert werden. Auch Osterfeuer, die bereits angezeigt wurden, müssen ausfallen.

+++18.53 Uhr+++ Masern-Impfung der Schulneulinge muss von Eltern nachgewiesen werden

Da die Kinderärzte aufgrund der Coronakrise derzeit nicht in der Lage sind, das von den Grundschulen versandte Dokument zur Masernimpfung zu unterschreiben, nimmt das Schulverwaltungsamt die Eltern der Schulneulinge in die Pflicht. Alle Erziehungsberechtigten, deren Kinder im kommenden Schuljahr 2020/2021 eingeschult werden, sind gebeten, die wesentlichen Seiten des Impfpasses ihres Kindes einzuscannen und per Mail an die jeweilige Schule zu schicken. Alternativ kann auch eine Kopie des Impfausweises per Umschlag in den Briefkasten der Schule eingeworfen werden. Nach den Osterferien werden alle Familien von Schulneulingen zudem einen entsprechenden Elternbrief erhalten.

+++18.45 Uhr+++ TBS: Lange Wartezeiten am Telefon vermeiden

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise ist die Telefonanlage der Technischen Betriebe Solingen (TBS) stark belastet. Deshalb die Empfehlung: Um längere Wartezeiten am Telefon zu vermeiden, sollten Bürgerinnen und Bürger ihr Anliegen per E-Mail formulieren. Hier sind die wichtigsten E-Mail-Adressen auf einen Blick. Anfragen rund um: Leerung von Abfallbehältern (Beispiel: Behälter wurde nicht geleert): abfallsammlung@solingen.de Beantragung von Abfallbehältern (Beispiele: Rückfragen zu Änderungsanträgen, defekter oder verschwundener Behälter: behaelterverwaltung@solingen.de Sperrgutabfuhr: sperrmuell@solingen.de Meldung von wilden Kippen: wildekippen@solingen.de oder im Mängelmelder auf der städtischen Homepage. Müllheizkraftwerk: mhkw.anlieferung@solingen.de EntsorgungsZentrum Bärenloch: ezb.anlieferung@solingen.de Das Müllheizkraftwerk bleibt weiterhin für privaten Anlieferungsverkehr geschlossen. Gewerbliche Anlieferungen sind nur von Montag bis Freitag und unter Angabe einer bereits bestehenden Kundennummer möglich. Neukunden können derzeit keine Kundennummer erhalten. Das EntsorgungsZentrum Bärenloch ist sowohl für private als auch gewerbliche Anlieferungen von Grünschnitt von Montag bis Samstag geöffnet.

+++18 Uhr+++ Schutz der TBS-Mitarbeiter Thema bei "Rathaus im Dialog

Im Rathaus-TV „Rathaus im Dialog!“ war das Thema Schutzausrüstungen für die Mitarbeiter der Technischen Betriebe der Stadt Solingen durch die Zuschauer angesprochen worden. Stadtdirektor Hartmut Hoferichter (parteilos) berichtete, dass der Krisenstab neue Schutzausrüstungen bestellt habe. Diese sollen aber zunächst an die Solinger Krankenhäuser verteilt werden. Nach den Kliniken sei zu prüfen, was an die Mitarbeiter der Stadt, etwa der Beschäftigten der Entsorgungsbetriebe, verteilt werden könnte. Eine Versorgung der Stadt durch selbstgenähte Mundschutz-Masken durch die Solinger Bevölkerung sei deshalb für die Stadt momentan nicht nötig und vorgesehen. Der Leiter der Technischen Betriebe, Martin Wegner, berichtet, dass Hygiene ein ganz wichtiger Punkt bei der täglichen Müllabfuhr sei. So führten die Spezialfahrzeuge Wasser mit, damit sich die Müllwerker regelmäßig die Hände waschen könnten. Wegner wies auf die geänderten Möglichkeiten der Entsorgung von Grünschnitt ab morgen hin. (siehe unten) pm

+++17 Uhr+++ Grünschnitt: Ab Samstag ist das Bärenloch wieder auf

Die TBS bieten ab sofort wieder eine Grünschnittsammlung an. Wie die Stadt am Freitag mitteilt, wird zu diesem Zweck das Entsorgungszentrum Bärenloch ab Samstag wieder für Privatpersonen geöffnet sein. Die Öffnungszeiten: montags bis freitags von 7.30 bis 15.45 Uhr sowie samstags von 7.30 bis 12.15 Uhr. Allerdings dürften sich nicht mehr als vier Fahrzeuge gleichzeitig auf dem Hof befinden. Es könnte daher zu Wartezeiten kommen. Auch werden Grünschnittcontainer aufgestellt. Sie sind von Montag bis Freitag, 8 bis 20 Uhr, an diesen Standorten zu finden: Burg (Krahenhöher Weg), Gräfrath (Parkplatz Brandteich), Höhscheid (Peter-Höfer-Platz), Ohligs (Hermann-Löns-Weg) und Wald (Dültgenstaler Straße). Mehr Infos und Verhaltensregeln zum Anliefern online. red

https://t1p.de/kbnh

+++3. April, 10.45 Uhr+++ 100 Menschen sind akut infiziert, 31 inzwischen genesen

Aktuell sind in Solingen 100 Personen nachgewiesen infiziert, 16 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 132 bestätigte Fälle gemeldet, 15 sind seit Donnerstag neu hinzugekommen. 31 Menschen sind wieder genesen. 1 Todesfall ist zu beklagen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 281 Personen, 796 konnten die Quarantäne inzwischen verlassen.

+++18.29 Uhr+++ NGG: Arbeitsschutz nicht aushebeln

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) warnt davor, die Arbeitszeitvorschriften in der Corona-Krise auszuhebeln. Die rund 1300 Solinger, die in der Lebensmittelindustrie beschäftigt seien, arbeiteten am Limit. „Überstunden und Extra-Schichten sind schon seit Wochen an der Tagesordnung“, sagt Zayde Torun von der NGG-Region Düsseldorf-Wuppertal. Sie kritisiert vor allem aber die Vorgaben von Supermarktketten. Es würde von den Herstellern in der Krise gefordert noch schneller und noch mehr zu produzieren. Zugleich wolle man die Preise drücken. „Das geht letztlich auf Kosten der Mitarbeiter.“ 

+++14.42 Uhr+++ Politiker kritisieren Corona-Gesetz

Es hagelt Kritik der Solinger Politik am geplanten Corona-Gesetz des Landes NRW. Der SPD-Landtagsabgeordnete Josef Neumann erklärt: „Das von der CDU-FDP-Landesregierung geplante Corona-Notstandsgesetz ist verfassungsrechtlich stark bedenklich. Die Zwangsverpflichtung von Ärzten und Pflegern ist inakzeptabel.“ Dem schließt sich auch der Solinger FDP-Kreisvorsitzende Dr. Robert Weindl an. Aus der Düsseldorfer Landtagsfraktion der FDP habe er Berichte über starke Kritik und von einem „CDU-Alleingang“ erhalten. Im Gesetz ist in einem Pandemiefall auch von einer Übertragung vieler Rechte auch des Solinger Gesundheitsamts auf das Landesministerium für Gesundheit die Rede. Weindl schließt sich Neumann an und fordert kein Gesetz, das gegen die Verfassung verstößt, zu erlassen. Es soll am 9. April verabschiedet werden. pm

+++12.30 Uhr+++ Eisdielen, Weinhandel, Feinkost und Co. dürfen wieder öffnen

Das Land NRW hat präzisiert, wie die Corona-Schutzverordnung verstanden werden soll. Auch in Solingen dürfen deshalb wie im ganzen Bundesland (CoronaSchVO) die Eisdielen ab sofort wieder ihren Außer-Haus-Verkauf öffnen. Dabei müssen sie allerdings die Hygiene- und Abstandsregeln beachten.

Das bedeutet, dass Eis in Waffelhörnchen Tabu sind. Und auch Becher dürfen nicht einfach über den Thresen gereicht, sondern müssen verpackt werden. Auch dann darf man noch nicht gleich losschlecken. Das ist erst im einem Abstand von 50 Metern zur Eisdiele erlaubt. Wenn jemand dagegen verstößt, wird nicht nur er oder sie selbst, sondern auch der Eishändler haftbar gemacht. Das bedeutet, dass Eisdielen bei Fehlverhalten ihrer Kunden geschlossen werden können. Auch Lebensmittel-Fachgeschäfte wie etwa Weinhändler, Feinkostläden, Süßwaren- und Schokoladengeschäfte, Tee- und Kaffeegeschäfte dürfen öffnen. Für sie gelten dieselben Regeln wie für sonstige Lebensmitteleinzelhändler: Abstandshinweise, Zugangsbeschränkungen, Schutz für Kassierer und Kundinnen durch Spuckschutz etc.

+++10 Uhr+++ Walder Theatertage: Wettbewerb fällt aus

Vom 27. bis zum 29. April sollte in diesem Jahr der Wettbewerb der Walder Theatertage stattfinden. „Die Veranstaltung müssen wir wegen der Corona-Krise schweren Herzens absagen“, informierte jetzt Dagmar Joseph von der Friedrich-Albert-Lange-Schule (Fals). Eine Verschiebung sei nicht möglich, weil allen Schulen die Teilnahme an außerschulischen Veranstaltungen bis zum Sommer untersagt sei. 

+++2. April, 10 Uhr+++ 91 bestätigte Corona-Fälle in Solingen

Aktuell gibt es in Solingen 91 bestätigte Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus – das sind drei Personen weniger als am Vortag. 13 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen werden ambulant betreut. 19 Personen sind inzwischen wieder genesen. Ein Patient ist verstorben. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 272 Menschen. Die Quarantäne verlassen konnten nach Ausbruch der Corona-Krise bis heute 736 Menschen in Solingen.

+++18 Uhr+++ 160 Kita-Kinder und 60 Schüler in Solingen in der Notbetreuung

Im Rathaus-TV nannte Christoph Steinebach vom Stadtdienst Jugend neue Zahlen zur Kinderbetreuung. In den Kitas werden aktuell am 1. April 160 Kinder von Eltern betreut, von denen mindestens ein Teil in einem Schlüsselberuf arbeitet. In Grundschulen würden weitere 60 Kinder betreut. Das Angebot gelte auch am Wochenende. Da liege die Zahl mit jeweils drei bis vier Kindern aber deutlich niedriger. Jugenddezernentin Dagmar Becker (Grüne) betonte, dabei stehe auch der Schutz der Kinder und Betreuer im Mittelpunkt. Daher habe man die Unterbringung der Kinder auf viele Einrichtungen verteilt. So seien rund 60 Kitas geöffnet. pm

+++1. April, 15.35 Uhr+++ Obdachlose können im Caritashaus duschen

Da in der Corona-Krise mehrere soziale Einrichtungen auch für Obdachlose geschlossen haben, hat die Caritas nun ein zusätzliches Angebot für diese Menschen auf Anfrage des Ordnungsamtes eingerichtet: So können Obdachlose nun das Caritashaus Bethlehem, Bahnstraße 74, nutzen, um dort im Notübernachtungsbereich zu duschen. Wie eine Sprecherin der Caritas mitteilt, bestehe die Möglichkeit montags bis freitags in der Zeit von 10 bis 11 Uhr. Da im Caritashaus kein Wartebereich existiere, könnten allerdings nicht mehrere Personen gleichzeitig die Wohneinrichtung betreten, so die Caritas.

+++31.3.2020, 17.07 Uhr+++ Seelsorger singen und sprechen mit Patienten

Die kirchlichen Seelsorger haben derzeit auch in den Kliniken viel zu tun. Ein Angebot mit Musik und Gespräch hat die evangelische Klinikpfarrerin Astrid Klumb mit der Musikerin Uta Heidemann für die Patienten der St. Lukas Klinik in Ohligs entwickelt. Dreimal in der Woche besuchen sie nach Angaben des Evangelischen Kirchenkreises zwischen 18 und 19 Uhr unterschiedliche Stationen. Während Heidemann mit dem E-Piano musikalische Klänge über den Flur schickt, geht Seelsorgerin Klumb in die Patientenzimmer und bietet sich für ein kurzes Gespräch an. Zum Abschluss wird gemeinsam das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ gesungen. Im Städtischen Klinikum steht montags bis freitags von 11 bis 12 Uhr eine der Klinikpfarrerinnen Antje Blesenkemper und Renate Tomalik in der Kapelle des Klinikums für Gespräche bereit. Auch zu anderen Zeiten bieten sie kurze Gespräche oder praktische Hilfe an. ate

+++15.40 Uhr+++ Coronavirus: 94 bestätigte Fälle in Solingen

Aktuell gibt es in Solingen 94 bestätigte Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus - das sind 3 mehr als Vortag. Zwölf Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Zehn Personen sind inzwischen wieder genesen; ein Patient ist verstorben. In häuslicher Quarantäne befinden sich gegenwärtig insgesamt 276 Menschen. Die Quarantäne verlassen konnten nach Ausbruch der Corona-Krise bis heute 706 Menschen in der Klingenstadt.

+++13.38 Uhr+++IG Metall fordert Korrektur bei Kurzarbeit

Marko Röhrig fordert von der Bundesregierung eine Korrektur in Sachen Kurzarbeit während der Corona-Krise. Das hat der Geschäftsführer der IG Metall Remscheid-Solingen in einem Brief an den bergischen Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt (CDU) bekräftigt. Rückwirkend zum 1. März werden demnach den Arbeitgebern die Beiträge zur Sozialversicherung zurückerstattet.

Marko Röhrig von der IG Metall.

Das gilt sowohl für den Arbeitgeber- als auch für den Arbeitnehmeranteil. Röhrig findet das nicht gerecht. „Die Weitergabe des Arbeitnehmeranteils der Sozialversicherungsbeiträge würde vielen Menschen finanziell über die nächsten Monate helfen und ist auch ein Gebot der Gerechtigkeit“, erklärt der Gewerkschaftler. böh

+++30.3.2020, 19.39 Uhr+++ Klinikum: Väter dürfen mit in den Kreißsaal

In einigen Geburtskliniken können Väter oder eine andere Begleitperson nicht mehr mit zur Entbindung in den Kreißsaal. Im Städtischen Klinikum dürften werdende Väter Schwangere noch bei der Geburt begleiten, erklärt Pressesprecherin Karin Morawietz. „Die Begleitperson muss symptomfrei sein und darf nicht in einem Coronavirus-Risikogebiet gewesen sein.“ asc

+++18.33 Uhr+++ Schlossbauverein wirbt um Unterstützer

Der Schlossbauverein wirbt während der Corona-Pandemie um neue Unterstützer, um die Krise zu überstehen. Denn das sei ohne die zahlreichen Mitglieder nicht möglich, berichtet Nadine Neuschäfer vom Schlossbauverein (SBV). Gegründet 1887, setzt er sich bis heute um den Erhalt der Schlossruine Burg a/d Wupper ein.

Schloss Burg wäre ohne Verein nicht denkbar.

Die Reaktion auf den Wiederaufbau sei damals überwältigend gewesen. Auch 133 Jahre später sei Schloss Burg ohne die ideelle, finanzielle und tatkräftige Unterstützung der Menschen im Bergischen Land nicht denkbar. Mitglieder des Schlossbauvereins tragen direkt zum Unterhalt der Schlossanlage bei und haben zum Beispiel ganzjährig freien Eintritt in das Museum, teilt Neuschäfer mit. Mehr Informationen gibt es online. 

schlossburg.de

+++17.30 Uhr+++ Ordnungskräfte loben die Disziplin der Solinger+++Neue Corona-Zahlen

"Die Solingerinnen und Solinger verhalten sich hervorragend", lobt Udo Stock vom Stadtdienst Ordnung. So habe es für die Kollegen bei ihren Kontrollfahrten durch Parkanlagen und die Ohligser Heide auch am Wochenende kaum Anlass gegeben, einzuschreiten. Es hätten nur einige klärende Gespräche geführt werden müssen. Das teilte die Stadt am Montagnachmittag mit.

An sieben Tagen die Woche kontrollieren Einsatzkräfte des Kommunalen Ordnungs- und Unterstützungsdienstes die "Hot Spots" der Klingenstadt hinsichtlich der Kontaktsperre - teils auch per Dienst-Rad, dessen aktuelle Modelle sinnigerweise den Namen "Corona" tragen, heißt es in der Mitteilung der Stadt. 

Aktuell bestätigt der Stadtdienst Gesundheit 91 Corona-Infektionen in Solingen. Zwölf der Patienten werden stationär behandelt. Die Gesamtfallzahl sei von 97 am Vortag auf 102 am Montag gestiegen. Zehn Patienten seien inzwischen genesen. In angeordneter Quarantäne befänden sich aktuell 272 Personen, bei 679 Solingern konnte die Quarantäne seit Ausbruch der Infektion wieder aufgehoben werden.

+++14.28 Uhr+++Server ist wegen Corona-Hilfen überlastet

Bund und Land haben ihr Sofortprogramm Coronahilfen freigeschaltet. Abrufbar ist der Antrag auf Finanzhilfen für Kleinunternehmer und Selbstständige auf der Homepage der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK). Doch nicht jeder Remscheider, der ihn hat aufrufen wollen, wird damit auch Erfolg gehabt haben. Am Freitag kam es zu erheblichen Problemen. „Der Server ist überlastet“, erklärte IHK-Sprecher Thomas Wängler auf Nachfrage des RGA. Damit muss auch an den nächsten Tagen gerechnet werden. Die IHK geht von bis zu 30.000 Antragstellern allein aus dem Bergischen Land aus. Die IHK bietet weiterhin eine Corona-Hotline an. Sie ist von 8 bis 18 Uhr unter Tel. 02 02 / 2 49 05 55 frei geschaltet. ric

+++13.43 Uhr+++Diese Ehrenamtlichen helfen in Solingen in der Corona-Krise

Die Stadt hat ihre Aktion „Solingen solidarisch“ wieder aufleben lassen. Ursprünglich war sie für Hilfsangebote an geflüchtete Menschen ins Leben gerufen worden. Im Zuge der Corona-Pandemie richtet sie sich nun an alle Solinger, die Hilfe bei Einkäufen, ein bisschen menschlichen Kontakt, eine kleine Freude oder Ablenkung brauchen oder geben möchten. Das ST gibt einen Überblick. Zudem sind die Angebote auch im Internet zu finden.

+++29.3.2020, 17.34 Uhr+++ 87 bestätigte Fälle von Corona-Infektionen in Solingen

Das Gesundheitsamt meldet 87 bestätigte Fälle von Corona-Infektionen in Solingen. Gegenüber dem Vortag bleibt dieser Wert konstant. Zwölf Patienten werden stationär, die übrigen ambulant betreut. Zehn Personen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt sind 910 in Quarantäne. Die Isolation verlassen konnten 633 Menschen.

+++16.16 Uhr+++ Online-Ausleihe wird gut angenommen

Das Angebot der Stadtbibliothek, elektronische Medien für drei Monate kostenlos auszuleihen, wird gut angenommen. Das teilt die Stadt mit. Demnach habe es 73 Neuanmeldungen und 28 Ausweisverlängerungen gegeben – das sei deutlich mehr als zum gleichen Zeitraum im Vorjahr. Der Bibliotheksausweis für die sogenannte Onleihe kann formlos per Telefon oder E-Mail mit Name, Anschrift und Geburtsdatum beantragt werden. Die elektronischen Medien können per E-Book-Reader, Tablet, Smartphone oder Computer genutzt werden.

+++12.21 Uhr+++ Fragen zum Virus: Stadt richtet Videochat ein  

Viele Solinger haben in diesen Tagen Fragen, Sorgen und Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Daher bietet die Stadtspitze am Montag einen Videochat an, bei dem die Solinger ihre Fragen stellen können. Von montags bis freitags immer um 17.30 Uhr wird die digitale Sprechstunde sowohl auf Facebook als auch auf Youtube stattfinden. Bei der ersten Ausgabe wird unter anderem Oberbürgermeister Tim Kurzbach zu Gast bei „Mensch, rede mit!“ sein.

Darin möchte er einen Schwerpunkt darauf legen, wie die Solinger ehrenamtlich helfen oder diese Hilfe in Anspruch nehmen können. Während des Videochats wird ein Team die Fragen und Themen sammeln und diese an Moderatorin Evelyn Wurm weiterreichen. Neben OB Tim Kurzbach sollen weitere Gesprächspartner der Stadtspitze oder auch Experten hinzugeschaltet werden können. red

https://t1p.de/h6j1

https://t1p.de/pim9

+++12.03 Uhr+++ Helferkarte kann jetzt beantragt werden 

Viele Solinger bietet Senioren in diesen Tagen Hilfe beim Einkauf, Arztbesuchen und Co. an. Damit die Ehrenamtlichen bestätigen, können, dass sie nicht nur für sich einkaufen und so zum Beispiel mehr Mehl oder Toilettenpapier benötigen, gibt die Stadt nun eine sogenannte Helferkarte zur Legitimation heraus. Beantragt werden kann diese per E-Mail oder Tel. (02 12) 290-34 14. red

gundi.huebel@online.de

+++28.3.2020, 12.40 Uhr+++ Zahl der Infizierten steigt auch in Solingen weiter an 

In der Corona-Krise steigt die Zahl der Infizierten auch in Solingen weiter an: Aktuell gibt es in Solingen 87 bestätigte Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus - elf Patienten werden derzeit stationär, die übrigen ambulant betreut. Sieben Personen sind inzwischen wieder genesen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 842 Menschen. Die Quarantäne verlassen konnten bis heute 633 Menschen.

+++27.3.2020, 18.40 Uhr+++ Kostenloser Standardeintrag für Onlineshops und Lieferservice 

Sie sind Einzelhändler, Gastronom oder Dienstleister und bieten Ihren Kunden wegen der Corona-Krise einen Onlineshop und/oder Lieferservice an? Ab sofort können Sie einen kostenlosen Standardeintrag auf www.solinger-tageblatt.de erhalten! Individuell gestaltete Einträge (kostenpflichtig) sind auch möglich. Kontaktieren Sie uns: josy.mueller@solinger-tageblatt.de

+++15.50 Uhr+++Karte für Helfer kommt

Viele Menschen bieten zurzeit älteren Menschen ihre Hilfe an. Sie gehen etwa einkaufen für diejenigen, die es selber nicht dürfen oder können, besorgen Medikamente aus der Apotheke, erledigen Ämter oder Arztbesuche. Doch immer wieder stoßen die Helfer auch auf ungeahnte Hürden: In den Supermärkten werden manche Artikel nur in kleinen Mengen abgegeben, oder andere Kunden drücken ihren Unmut darüber aus, dass üppiger eingekauft wird. Hier hilft die "Helferkarte" weiter. Entwickelt wurde sie im Rahmen der Aktion "Solingen solidarisch". Sie trägt die Unterschrift von Oberbürgermeister Tim Kurzach und belegt, dass die Helfer im Auftrag der Stadt Solingen ehrenamtlich tätig ist. Ausgestellt wird für sie von Organisationen, Kirchen und Alltagsbetreuungen für diejenigen, die ältere Menschen im Alltag unterstützen. Angefordert werden können die Karten bei der "Solingen solidarisch"-Koordinierungsstelle im Rathaus: Telefon: 290 3414 E-Mail: gundi.huebel@online.de

+++12.51 Uhr+++Asylverfahren wegen Corona

Die Corona-Krise hat Auswirkungen auf die Bearbeitung zahlreicher Asylverfahren durch die Stadt: Insgesamt 528 Asylbewerber und geduldete Ausländer sind von der Stadt Solingen darüber informiert worden, dass ihre Verfahren pauschal um ein halbes Jahr verlängert worden sind. Der Grund: Die zuständigen Anlaufstellen im Rathaus sind derzeit für den Besucherverkehr geschlossen.

Die Betroffenen wurden am 13. März von der Stadt schriftlich informiert, dass deren Dokumente für die Dauer von sechs Monaten verlängert wurden, heißt es aus dem Rathaus auf Nachfrage unserer Zeitung.

Insgesamt wurden 252 Personen mit Ablauf einer Gestattung (Asylverfahren) und 276 mit Ablauf einer Duldung angeschrieben. „In Anbetracht der Schließung der Ausländerbehörde für den Publikumsverkehr haben wir für die Verlängerung von Dokumenten an Asylbewerber und geduldete Ausländer eine pragmatische Entscheidung getroffen“, teilt die Stadt mit. stp

+++27.03.2020, 6.30 Uhr+++Elternbeiträge landesweit ausgesetzt

Die Elternbeiträge in Kitas, Tagespflege und Offenem Ganztag (OGS) werden im Monat April infolge der Corona-Krise landesweit ausgesetzt. Das kündigte Familienminister Joachim Stamp am Donnerstag an. Dies sei mit den kommunalen Spitzenverbänden vereinbart worden. Die Kitas in Nordrhein-Westfalen waren zusammen mit den Schulen vor knapp zwei Wochen geschlossen worden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. dpa

+++19.31 Uhr+++DGB sagt Demos am 1. Mai ab

Der Solinger Stadtverband des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sagt die traditionell für den 1. Mai geplanten Veranstaltungen ab. Wie der Vorsitzende Peter Horn am Donnerstag mit Blick auf die Corona-Krise bekannt gab, werden sowohl Kundgebungen als auch Demonstrationen in diesem Jahr nicht stattfinden. Mit der Entscheidung wolle die Gewerkschaft Verantwortung zeigen und seine eigenen Interessen zurückstellen, um die Arbeitnehmer und das Gesundheitssystem zu feiern.

Gleichzeitig kündigt der Vorsitzende an, dass der DGB den 1. Mai im Internet begehen werde. Derzeit zeige sich, wie wichtig Gewerkschaften seien, beispielsweise in Bezug auf die zahlreichen Anträge zu Kurzarbeitergeld. „Arbeitnehmerrechte retten viele Existenzen“, so Peter Horn in seinem Schreiben. 

+++18.59 Uhr+++Anwohner in Ohligs senden ein Dankeschön an die St. Lukas Klinik

Anwohner in Ohligs senden ein Dankeschön an die St. Lukas Klinik

 © Christian Beier
 © Christian Beier
 © Christian Beier

Mit einer ganz besonderen Aktion bedanken sich die Anwohner der Schwanenstraße in Ohligs bei den Mitarbeitern der St. Lukas Klinik für deren Einsatz in der Corona-Krise. „Eine Familie hatte die Idee, sich für Mittwochabend zu verabreden und auf diese Weise Danke zu sagen“, schrieb Anwohnerin Lenja Königs. Keiner habe damit gerechnet, dass so viele Anwohner mitmachen und Schilder, Banner, Fahnen und Briefe überall befestigen – über 30 Botschaften und sogar ein liebevoll gestalteter „Pfleger in Schutzkleidung“. Beim Team der St. Lukas Klinik gab es „Tränen der Rührung und riesengroße Freude über diese Mutmachaktion“ schrieben sie auf der Facebook-Seite.

+++17.33 Uhr+++Neue Masche - Trickbetrüger nutzen Corona

Selbst in diesen Zeiten ist man vor Betrügern nicht sicher: Die Polizei warnt vor einer neuen Corona-Variante des Enkel-Tricks. Dabei geben die Täter vor, ein Bekannter oder Angehöriger zu sein und für eine medizinische Behandlung oder Medikamente dringend Geld zu benötigen.

Trickbetrüger nutzen nun eine Corona-Variante des Enkeltricks. Die Polizei rät zur Vorsicht (Symbolbild).

Ein Dritter soll demnach bei den Angerufenen vorbeikommen und das vorgeblich benötigte Geld abholen. Darüber hinaus wurden auch Fälle bekannt, in denen Betrüger vorgaben, Mitarbeiter des Gesundheitsamtes zu sein.

So versuchten sie sich, teilweise nach telefonischer Vorankündigung, Zutritt zur Wohnung zu verschaffen, angeblich um die Bewohner auf Corona zu testen, in Wahrheit hatten sie es aber auf Geld und Wertgegenstände abgesehen. Deswegen rät die Polizei, niemals Geld und Wertgegenstände an Fremde zu übergeben, keine persönlichen Informationen, insbesondere zu familiären und finanziellen Verhältnissen, mit Fremden zu teilen, und am Telefon niemals zu raten, wer dran ist. Stattdessen soll der Anrufer seinen Namen nennen. Zudem sollte man keine Fremden in die Wohnung lassen und im Zweifel lieber die Polizei verständigen. wey

+++17.02 Uhr+++ Fit trotz Corona: Übungen für zuhause

Das Fitnessstudio hat geschlossen, der Sportverein zu - aber auch zuhause kann man sich mit einfachen Workouts fit halten. In einer kleinen Serie erklären wir gemeinsam mit der LTG aus Remscheid, welche Übungen leicht in der eigenen Wohnung durchgeführt werden können - ohne Gewichte. Machen Sie mit!

+++12.26 Uhr+++ Ferien(s)pass soll am 20. April starten

Am Montag, 6. April, hätte eigentlich der Verkauf für die diesjährigen Ferien(s)pass-Pässe starten sollen. Daraus wird nichts, so lange noch alle Geschäfte geschlossen sind.

„Wir hoffen, ab dem 20. April starten zu können“, sagt Daniel Hermanns, Leiter des Ferien(s)pass, der seit vielen Jahren von der Katholischen Jugendagentur organisiert wird.

+++25.3.2020, 18.56 Uhr+++ Parks sind wieder geöffnet

Die Parks in Solingen sind wieder geöffnet, teilt die Stadt Solingen mit - das Kontaktverbot müsse aber unbedingt eingehalten werden. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hat die Landesregierung per Rechtsverordnung ein weitreichendes Kontaktverbot erlassen. Danach sind Zusammenkünfte und Ansammlungen von mehr als zwei Personen, die nicht zusammen in einem Haushalt wohnen, seit Montag, 23. März, in der Öffentlichkeit grundsätzlich verboten.

Vor dem Hintergrund dieser Regelung hat die Stadt Solingen die Sperrung der großen Parks und Grünanlagen wie Engelsberger Hof, Malterser Grund, Coppelpark oder Botanischer Garten wieder aufgehoben. Sie dürfen ab sofort wieder genutzt werden, sofern das Kontaktverbot beachtet und der Abstand zu anderen Personen gehalten wird. Einem Spaziergang allein oder zu zweit in schöner Frühlingssonne stehe damit nichts mehr im Weg, heißt es in der Mitteilung. 

Weiterhin geschlossen bleiben jedoch die Spielplätze. Das Risiko, dass sich dort größere Gruppen aufhalten und Kinder miteinander spielen, sei laut der Stadt einfach zu groß. Der Städtische Ordnungsdienst und die Polizei kontrollieren demnach im gesamten Stadtgebiet, ob das Kontaktverbot eingehalten wird.

+++17.19 Uhr+++ Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Solingen/Kinderärztlicher Notdienst

Die Stadt Solingen hat die aktuellen Fallzahlen zum Corona-Virus veröffentlicht: Positiv getestet auf Covid-19 wurden demnach 71 Menschen, davon sind vier stationär ins Krankenhaus aufgenommen worden. In Quarantäne befinden sich derzeit 591 Solinger, aus der Quarantäne wurden bereits 153 entlassen. Am 20. März gab es den ersten und bislang einzigen Toten, der aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus verstarb. Der 84-Jährige aus Haan hatte an einer chronischen Lungenkrankheit gelitten. 

Kinderärztlicher Notdienst am Wochenende

Der Stadtdienst Gesundheit weist darauf hin, dass die Kinder-Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung ihre Dienste derzeit nicht im Klinikum anbietet, sondern in den Praxen bestimmter niedergelassener Kinderärzte. An diesem Wochenende stehen für die Solinger Kinder bereit:

  • Freitag von 17-20 Uhr: Praxis Rolf Zaß, Breidenhofer Straße 16, 42781 Haan, Tel. 0 21 29 / 28 93  
  • Samstag von 9-13 und 17-20 Uhr: Praxis Dr. Tusek, Düsseldorfer Straße 42, Tel. 233 45 45 
  • Sonntag von 9-13 und 17-20 Uhr: Dr. Volker Soditt, Gotenstraße 1, Tel. 547 26 12

+++16.30 Uhr+++Klinikum-Aufruf: Besuchsverbot dringend einhalten

Die Einschränkungen des Lebens in Solingen aufgrund der Corona-Krise beinhalten auch ein Besuchsverbot in allen Krankenhäusern (ebenso wie in den Altenzentren). Darauf weist die Stadt Solingen noch einmal ausdrücklich hin. Selbstverständlich gibt es in dringenden Einzelfällen nach Absprache Ausnahmen von dieser generellen Bestimmung. Die Abwicklung von Ausnahmen regeln die einzelnen Häuser im Einzelfall. Sie betreffen etwa die Intensiv- und die Palliativstationen sowie auch die Bereiche Kreißsaal und Kinderstation. Für diese Bereiche gilt im Städtischen Klinikum die Regel: Ein Besuch von einem Angehörigen je Patient einmal am Tag für die Dauer von einer Stunde. Nach wie vor nehme die Zahl der Menschen kaum ab, die zu Besuch ins Klinikum kommen. „Das ist ein Risiko, das wir unseren Patienten und Mitarbeitern in dieser Zeit nicht zumuten können“, erklärt der Medizinische Geschäftsführer Prof. Dr. Thomas Standl. Aus diesem Grund weist das Klinikum noch einmal darauf hin, dass es die Regelung zum Besuchsverbot konsequent umsetzt. "Wir sind gezwungen, auf die weiter steigende Zahl bestätigter SARS-CoV-2-Infektionen in der Region zu reagieren", sagt Standl. "Das ist eine präventive Maßnahme, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und die Zahl der Infektionen so gut es geht zu minimieren." 

Mehr Patienten-Telefone sowie Angebote über das Klinik-Radio 

Damit die Patienten des Klinikums und deren Angehörige trotz dieser verschärften Bedingungen dennoch gut Kontakt halten können, werden in diesen Tagen alle Stationen mit je einem zusätzlichen Patiententelefon ausgestattet. Auch die Studiowelle 2, das ehrenamtliche Radio im Klinikum Solingen, bietet Angehörigen an, die Verbindung zu halten. Sie haben die Möglichkeit, Grüße, Musikwünsche und persönliche Nachrichten zu übermitteln. Die Absender werden vorab über den Sendetermin informiert. Die Grüße und Wünsche können über die folgenden Kanäle eingereicht werden: Website der Studiowelle www.studiowelle.de, E-Mail musikwunsch@studiowelle.de, Facebook @studiowelle.zwei oder per Whatsapp-Nummer 01522 522 58 22.

+++14.32 Uhr+++ Kurzarbeit bei Accuride – Haribo voll ausgelastet

Der Solinger Räderhersteller Accuride (früher Kronprinz) hat mit seinen rund 500 Mitarbeitern in dieser und in der nächsten Woche Kurzarbeit angemeldet. Aufgrund der Corona-Krise haben zahlreiche Automobilhersteller derzeit ihre Produktion geschlossen, so dass auch Zulieferer wie Accuride betroffen sind.

Bei einem anderen großen Solinger Arbeitgeber wird dagegen aktuell kräftig weitergearbeitet: Haribo. Der Süßwarenhersteller gehört mit seinen 1000 Mitarbeitern am Standort zur Lebensmittelindustrie und damit zur so genannten kritischen Infrastruktur. „Die Haribo-Mitarbeitenden an allen Standorten sind wohlauf und es wird weiter produziert“, bestätigt eine Unternehmenssprecherin auf Nachfrage. „Das gilt auch für unseren Standort in Solingen. Kurzarbeit ist derzeit kein Thema. Im Gegenteil: Gerade in diesen angespannten Zeiten sind kleine Momente der Freude besonders wichtig.“ Die Warenströme seien bislang weitgehend unbeeinflusst von der derzeitigen Situation. stp

+++14 Uhr+++ Bahntickets kostenlos in Gutschein umwandeln oder flexibel nutzen

Wie die Deutsche Bahn mitteilt, gibt es wegen der Corona-Krise neue Bedingungen bei ihren Tickets: Fahrkarten, die bis einschließlich 13. März mit Reisetag bis zum 30. April gebucht wurden, können flexibel bis zum 30. Juni 2020 genutzt werden. Für Sparpreis und Super Sparpreis Tickets entfällt dabei die Zugbindung. Flexpreis oder Flexpreis Business Fahrkarten können unabhängig von den aktuellen Sonderkulanzen kostenlos über die üblichen Wege storniert werden, heißt es. 

Wer aufgrund des Coronavirus nicht mehr reisen möchte, kann die bis einschließlich 13. März gebuchten Tickets mit Reisetag bis zum 30. April kostenfrei in einen Gutschein im Wert des Tickets umwandeln lassen. Das gilt auch für Super Sparpreise, Sparpreise und Gruppen­fahrkarten. Den Antrag auf Erstattung nimmt die Bahn bis zum 30. Juni 2020 entgegen. 

Ab dem 2. April kann die Stornierung eines online oder mobil gebuchten Tickets schnell und direkt selbstständig durchgeführt werden. Wem es möglich ist, solle bis dahin abwarten, da die Bahn derzeit viele Anfragen erhalte und es daher zu Wartezeiten komme. Weitere Informationen unter bahn.de/corona

+++25. März 2020, 12 Uhr+++ Umzugshelfer beim Ordnungsamt benennen 

Wer einen Umzug nicht verschieben kann, weil die alte Wohnung gekündigt und die neue gemietet ist, muss den Umzug unbedingt zuvor beim Ordnungsamt der Stadt Solingen melden. Dafür gilt die Mailadresse av@solingen.de. Hintergrund ist die aktuelle Coronakrise mit ihrer hohen Ansteckungsgefahr, als Grundlage gilt eine Verfügung der Stadt Solingen vom 24. März. Das teilt die Stadt mit. Umzugshelfer müssen mit Namen und Adressen genannt werden, damit die Kontakte im Falle einer möglichen Ansteckung nachverfolgt und Personen wenn nötig in Quarantäne geschickt werden können. Beim Umzug selbst gilt wie überall sonst: auf Hygiene achten und Abstand voneinander halten. Wörtlich heißt es in der Verfügung: "Umzüge mit Bezug zum Stadtgebiet Solingen sind dem Stadtdienst 32 anzuzeigen; die Umzüge müssen unabweislich sein. Die Namen der an dem Umzug Beteiligten sind in der Anzeige mitzuteilen (Möglichkeit der infektionsschutzrechtlichen Nachvollziehbarkeit). Die Umzüge dürfen als Auflage nur unter strikter Beachtung der Hygienevorschriften und Abstände erfolgen. Diese Verfügung tritt zum 24. März 2020 in Kraft und gilt bis zum 19. April 2020 

Begründung: Die Coronaerkrankung stellt sich als Pandemie dar. Die zum 24. März 2020 in Kraft getretene CoronaschutzVO (CoronaSchVO) findet zum Schutz der Bewohner in Solingen Anwendung. Insoweit sind auch Umzüge in dem hier dargestellten Rahmen zu reglementieren. Bei der Unabweisbarkeit ist insbesondere auf bereits gekündigte und neu abgeschlossene Mietverhältnisse vor dem 24. März 2020 abzustellen."

+++20.08 Uhr+++ Müllheizkraftwerk und Entsorgungszentrum für private Anlieferung geschlossen

Mit der Bitte, Entrümpelungsvorhaben vorerst zu verschieben, wenden sich die Technischen Betriebe Solingen (TBS) an die Solinger Bevölkerung. Es sei verständlich, dass viele Bürgerinnen und Bürger gerade die Zeit des Kontaktverbotes für den Frühjahrsputz und die Entrümpelung des Kellers nutzen wollen. Dabei fielen aber größere Abfallmengen für die Entsorgung an.

Müllheizkraftwerk und Entsorgungszentrum Bärenloch sind jedoch bereits seit Mitte März für privaten Anlieferungsverkehr geschlossen, auch der Grünschnittcontainer steht nicht mehr zur Verfügung. Das Risiko einer Ansteckung, sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für die Mitarbeitenden, soll so gering wie möglich gehalten werden, erläuterte Martin Wegner, Betriebsleiter der Technischen Betriebe Solingen. Zudem wird, wie auch in anderen Betrieben, Personal von den Entsorgungsanlagen abgezogen. Das sei wichtig, damit auch bei krankheitsbedingten Ausfällen während der Corona-Krise noch genügend Mitarbeiter einsatzbereit seien. Die Sperrgutabfuhr kann weiterhin schriftlich beantragt werden, sollte es aktuell unverzichtbar sein. Sie ist weiterhin im Einsatz, ebenso wie die Müllabfuhr.

+++17.55 Uhr+++ Gemeinden in Solingen stellen Gottesdienste online

Für die beiden großen Kirchen in Solingen bedeutet die Corona-Krise und nicht mehr stattfindende Gottesdienste eine gewaltige Veränderung: Vier evangelische Gemeinden sind bereits dazu übergegangen, ihre Gottesdienste ohne Besucher ins Internet zu stellen.

Die Kirchengemeinden Gräfrath, Dorp, Ruppelrath und Lutherkirche hatten am Sonntag ihre Gottesdienste über den Video-Kanal Youtube ins Internet gestellt. „Alle zusammen hatten 1600 Aufrufe“, freut sich Thomas Förster, Sprecher des evangelischen Kirchenkreises. Für die Videos wurden keine Profis engagiert, so Förster. Vielmehr seien die Filme von Gemeindemitgliedern selbst aufgenommen worden. Thomas Förster geht davon aus, dass zumindest ein Teil dieser Neuerungen ins Gemeindeleben nach der Krise übernommen wird.

Einen größeren Seelsorgebedarf gibt es aber offensichtlich in Solingen noch nicht. Das bestätigte auch der katholische Stadtdechant Michael Mohr auf Nachfrage: „Aber jeder von uns steht täglich mit Gemeindemitgliedern in Kontakt, sei es telefonisch oder auch per E-Mail oder auf anderen elektronischen Wegen.“ Auch über die nach wie vor erreichbaren Pastoralbüros kämen Fragen an. Zurzeit spiele bei diesen Fragen, wann es wieder besser wird, eine Rolle.

Die Videos beider Kirchen sind unter www.gottesdienst-solingen.de abrufbar.

+++17.31 Uhr+++ Krebsberatung findet weiterhin statt

Bei Sorgen rund um die Krebserkrankung ist die Krebsberatungsstelle Solingen und Remscheid auch weiterhin für Erkrankte und deren Angehörige erreichbar. Das erklärt die Koordinatorin Annette Wallbrecht in einer Pressemitteilung. Entsprechend der derzeit erforderlichen Notwendigkeit des Abstandshaltens setzen die Mitarbeiter verstärkt auf Telefonberatung. Ratsuchende haben die Möglichkeit, sich per Mail an die Krebsberatungsstelle zu wenden. Auch telefonisch ist eine Kontaktaufnahme möglich: (01 77) 3 24 71 30. 

info@ krebsberatungsolingen.de

+++17.25 Uhr+++ Pro Familia bietet telefonisch Hilfe an

Die Pro-Familia-Beratungsstelle Solingen bietet besorgten Menschen in der aktuellen Krisenlage telefonische Beratung an. Ziel sei es, zeitnah und professionell zu entlasten, indem telefonischer Kontakt mit Fachkräften hergestellt werde. Die psychosozialen Berater, Therapeuten und die Ärztin des Teams stellten sich, falls notwendig, auch für eine häufigere telefonische Beratung oder Begleitung zur Verfügung. Eine vorherige Terminabsprache ist notwendig. Das gilt auch für Beratungen bei Schwangerschaftskonflikten oder rund um Schwangerschaft und Geburt. Kontakt unter Tel. (02 12) 7 61 01.

+++15.30 Uhr+++Kita, OGS und Co. - Eltern müssen keine Beiträge zahlen 

Zur Eindämmung des Coronavirus sind Kitas und Schulen derzeit geschlossen. Auf Grund dieser Situation, die wir nur gemeinsam bewältigen können, hat die Stadt Solingen entschieden, auf die Forderung von Elternbeiträgen für die Kitas, die Tagespflege und den Offenen Ganztag zunächst ab April bis auf Widerruf zu verzichten.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat weitere Berufsgruppen für systemrelevant erklärt.

Man sollte also für den kommenden Monat nicht mehr überweisen und bestehende Daueraufträge vorübergehend stilllegen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. 

Wer den Elternbeitrag für April bereits selbst überwiesen hat, erhält zügig eine Rückerstattung. Bei einem SEPA-Lastschriftmandat muss man nicht tätig werden. Das gilt auch für die Essensgeldbeiträge der städtischen Kindertagesstätten. Bei freien Trägern, auch beim Offenen Ganztag, sollten Eltern die jeweiligen Regelungen bei den entsprechenden Trägervertretern erfragen.

Bürger haben an einem Zaun am Eingang zum Krankenhaus Bethanien ein Plakat aufgehängt, mit dem sie sich bei der gesamten Belegschaft für ihren Einsatz bedanken. „Darüber haben sich die Mitarbeiter alle sehr gefreut“, sagte Chefarzt Prof. Dr. Winfried Randerath auf ST-Nachfrage.

+++24. März 2020, 14.49 Uhr+++ Stadt Solingen und Kirchen bieten Gedenkfeiern zu späterem Zeitpunkt

Eine Beisetzung darf auf allen Solinger Friedhöfen nur unter freiem Himmel und im engsten Familienkreis mit maximal zehn Personen stattfinden. Auch am Grab muss einen Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Auf diese Regelung haben sich die Stadt Solingen, die Evangelische und die Katholische Kirche geeinigt. Grundlage bildet die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus vom 22. März.

Eine Beisetzung darf auf allen Solinger Friedhöfen nur unter freiem Himmel und im engsten Familienkreis mit maximal zehn Personen stattfinden.

Auch wenn zu Zeiten der Corona-Pandemie Beschränkungen notwendig sind, soll die Regelung doch ermöglichen, dass verstorbene Menschen in einem würdigen und angemessene Rahmen bestattet werden. Die Stadt Solingen und die beiden Kirchen werden es auf Wunsch von Angehörigen auch möglich machen, zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal auf dem jeweiligen Friedhof zusammenzukommen, um in einem größeren Rahmen an den verstorbenen Menschen zu erinnern. Nähere Informationen geben die einzelnen Friedhofsverwaltungen.

+++24. März 2020, 13.58 Uhr+++ Bürgermeister Ernst Lauterjung bietet Telefonsprechstunde

Die regelmäßige Bürgersprechstunde des Ersten Bürgermeisters, Ernst Lauterjung, wird es auch während der Corona-Krise geben – statt persönlichem Kontakt ist der SPD-Politiker vorerst aber nur per Telefon oder E-Mail für die Solinger erreichbar, heißt es in einer Mitteilung.

Ernst Lauterjung ist am Donnerstag telefonisch und per E-Mail erreichbar.

Demnach richte er für Donnerstag eine offene telefonische Sprechstunde ein, unter Tel. (01 51) 24 26 90 08 vormittags von 10 bis 12 Uhr und nachmittags von 15 bis 17 Uhr. Zudem könnten jederzeit feste Gesprächstermine vereinbar werden.

e.lauterjung@ solingen.de

+++23. März 2020, 19.10 Uhr+++ Coronavirus: 54 Solinger sind infiziert

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Solinger ist am Montag auf 54 gestiegen. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Ein Patient mit Covid-19-Erkrankung werde stationär behandelt. 553 Menschen in der Klingenstadt befänden sich aktuell in Quarantäne. 109 konnten am Montag die Quarantäne verlassen. Wie am Wochenende angekündigt, hat die Stadt einen Aufruf gestartet: Ärzte, die derzeit nicht praktizieren, Medizinstudenten sowie Pflege- und Fachpersonal werden um Mithilfe gebeten – „alle, die in dieser Ausnahmesituation helfen können und wollen“, heißt es aus dem Rathaus. Mit zusätzlichen Kräften sollen Kliniken und andere Einrichtungen in der Corona-Krise unterstützt werden, falls die Belastungen dort extrem steigen. Dafür wurde ein Koordinierungsteam gebildet, erreichbar montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, Tel. 2 90 70 00. asc

Wirhelfen@solingen.de

+++23. März 2020, 13.53 Uhr+++ Zöppkesmarkt stimmt auf eine Absage ein

Der Verein zum Erhalt des Brauchtums, der den Zöppkesmarkt durchführt, stimmt die Freunde des Jahrmarktes schon auf eine Absage ein. Größer als 50 Prozent sei die Chance nicht, dass der Markt im September stattfindet, erklärt Vereinssprecher Hans-Georg Wenke.

Der Zöppkesmarkt steht auf der Kippe.

Trotzdem bittet die Unternehmergesellschaft des Vereins sich anzumelden. Nur wenn diese vorliegen würden, könne man auch schnell Planungen umsetzten, Stände zusagen. pm

www.zoeppi.de

+++23. März 2020, 12 Uhr+++Stadt verzichtet auf Parkgebühren-Kontrolle

Die Stadt Solingen verzichtet ab sofort auf die Kontrollen von gebührenpflichtigen Parkmöglichkeiten im Stadtgebiet. Hintergrund ist die aktuelle Empfehlung, möglichst zu Hause zu bleiben.

Das könnte den Parkdruck gerade abends in den Wohngebieten erhöhen. Dem steuert die Stadt Solingen mit ihrem aktuellen Kontrollverzicht gegen.

+++22. März, 20.30 Uhr+++OB begrüßt Kontaktverbot - Wichtige Rufnummern auf einen Blick

Ab 0.00 Uhr gilt das Kontaktverbotauch in Solingen: Menschenansammlungen mit mehr als zwei Personen sind nicht mehr erlaubt. Weitere Berufsgruppen wie Tattoo-, Kosmetik-Studios und Massage-Salons müssen wegen der Nähe zum Kunden ihren Betrieb einstellen.

Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach begrüßte am Abend die einheitliche Entwicklung im Bund: „Endlich wird es landes- und sogar bundeseinheitliche Regeln geben, die allen Bürgerinnen und Bürgern Klarheit verschaffen. Solingen wird diese Verordnung 1:1 umsetzen und die Bevölkerung weiter informieren. “

Solingens OB versprach dabei volle Transparenz und die schnelle Kommunikation aller Erlasse und Verfügungen über die Internetseite der Stadt und die sozialen Netzwerke. Er bat um Geduld, wenn die städtische Hotline Tel. 290 20 20 überlastet sei. Wer es könne, solle eine E-Mail schicken: servicefuersolingen@solingen.de

Plätze sind in Solingen deutlich leerer als die vergangenen Tage

Im Verlauf des Sonntags hatte sich gezeigt, dass Solingen sich ganz überwiegend an den Aufruf hält, möglichst Kontakt zu vermeiden. Natürlich waren vereinzelt Spaziergänger unterwegs, das durften sie. Selbst auf der Korkenziehertrasse wurde Rücksicht genommen. Doch es gab auch Ausnahmen. Am Café Hubraum sammelten sich Motorradfahrer – aber viel weniger als an sonnigen Sonntagen sonst üblich ist.

Hilfe für Senioren läuft an und es gibt Dankeschöngesten

Eine Pizzeria übergab gleich 30 Pizzen an die Ärzte und Pfleger im Klinikum. Nur eine der Dankeschöngesten in diesen Tagen. Die beiden Berufsmusiker Uta und Stefan Nießner spielten gestern ein „Vorgarten-Konzert“ mit ihrer Bratsche. Das Video dazu finden Sie hier. Die Gruppe Corona-Care aus Solingen, die über die Hotline der Wohlfahrtsverbände zu erreichen ist, startete ihr Hilfsangebot für den Einkauf für Senioren. Tausende Flyer mit Informationen wurden in Briefkästen verteilt.

WICHTIGE RUFNUMMERN

CORONA-HOTLINE Unter der Nummer Tel. 290 20 20 ist das Rathaus von Montag bis Freitag zwischen 7 bis 19 Uhr erreichbar, Samstag und Sonntag von 8 bis 18 Uhr. servicefuersolingen@ solingen.de

KITA-HOTLINE Eine Beratung findet unter Tel. 290 53 53 montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 13 Uhr statt. kinderbetreuung@solingen.de

CORONA-SOLINGEN-HILFE Die Wohlfahrtsverbände und kirchlichen Organisationen geben Hilfestellungen für den Alltag wie Einkaufen für Senioren unter Tel. 88 07 32 99.

+++22. März, 12.00 Uhr+++ OB wendet sich in Videoansprache an alle Solinger

Von Philipp Müller

Solingen. Mit einem dramatischen Appell wandte sich Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) am Sonntagmorgen mit einer Video-Botschaft an die Solinger. Darin kündigte er einen Aufruf für Montag an: „Wir brauchen alle Ärzte und Krankenschwestern.“ Er begründete dies mit der zu erwartenden Steigerung der Zahl der infizierten Solinger. Samstag waren es 48, am Sonntagmorgen laut Stadtsprecher Thomas Kraft bereits 51. Weitere 604 Solinger befinden sich in Quarantäne.

Die stetig stärker wachsenden Zahlen nahm Kurzbach zum Anlass für seine Video-Botschaft. „Der Virus ist da. Er kommt auf uns zu“, mit diesen Worten stimmte das Stadtoberhaupt die Solinger auf weitere, die Freiheit einschränkende Maßnahmen ein. Er wisse auch um die Belastung der Wirtschaft und um drohende Insolvenzen. „Aber dazu gibt es keine Alternative, wir müssen uns schützen.“ Damit das gelinge, sprach Kurzbach allen Solingern erneut ins Gewissen, sich an die verhängten Maßnahmen zu halten. Es gehe jetzt um die drastische Reduzierung der sozialen Kontakte, so schwer das auch falle. Denn, auch das machte Kurzbach deutlich, die Zahlen werden weiter rapide wachsen: "Wir stehen erst am Anfang.“

„Bleiben Sie bitte zu Hause!“
Tim Kurzbach, Oberbürgermeister

Was er am Sonntag auf Straßen und Plätzen persönlich an Betrieb gesehen hat, scheint Kurzbach nicht gefallen zu haben. Daher appellierte er in seiner Botschaft nochmals eindringlich: „Bleiben Sie bitte zu Hause.“ Aber er machte auch Hoffnung. Er erinnerte an das Kinderlied mit der Zeile „Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün“. Er könne nicht versprechen, dass im Mai alles überstanden sei. Aber er sei zuversichtlich, dass die Solinger bald wieder gemeinsam singen, tanzen und lachen können. Stadtverwaltung wird Verschärfungen „Stück für Stück“ umsetzen

Doch bis dahin wird es noch harte Tage geben, das entnimmt man den Worten des Oberbürgermeisters. Der Krisenstab der Verwaltung bereite bereits weitere Maßnahmen vor, die in der kommenden Woche „Stück für Stück“ umgesetzt werden sollen. Was das sein wird und wann es verkündet wird, das ließ Kurzbach offen. Aber er versprach Transparenz und schnelle Kommunikation aller Erlasse und Verfügungen über die Internetseite der Stadt und die sozialen Netzwerke. Er bat um Geduld, wenn die städtische Hotline 290 20 20 überlastet sei. Wer es könne, solle eine E-Mail an servicefuersolingen@solingen.de schicken. Kurzbach versprach: „Wir rufen zurück.“

+++21. März, 19.50 Uhr+++Neue Regeln für Kita-Betreuung+++48 Infizierte+++

Von Philipp Müller

Der Bundestrend macht auch vor Solingen nicht halt. Bei der Zahl der infizierten Solinger meldete das Rathaus am frühen Samstagabend neue Zahlen. Stadtsprecher Thomas Kraft erklärte dazu: "Am Samstag meldeten der Stadtdienst Gesundheit und die Lungenfachklinik Bethanien 48 bestätigte Infektionsfälle. Ein Patient wird aktuell stationär behandelt. Die Zahl der Menschen, die sich in Quarantäne befinden, beläuft sich aktuell auf knapp 600." Am Freitag lagen die Zahlen bei 42 Infizierten und 445 Menschen in Quarantäne. Auch musste am Freitag der erste Tote beklagt werden. Ein 84-jähriger Haaner mit einer Lungenvorerkrankung verstarb in der Fachklinik Bethanien.

Der Stadtsprecher kündigte zudem für den Sonntagvormittag, etwa zwischen 10 und 11 Uhr, eine Video-Botschaft des Oberbürgermeisters an. Tim Kurzbach werde sich direkt an die Bevölkerung der Klingenstadt wenden.

Hier ist der Link: Ansprache des Oberbürgermeisters zur Corona-Krise

Krisenstab erweitert Kreis der Kitabetreuung für Eltern aus "Schlüsselpositionen"

Am Samstag tagte auch der Krisenstab und setzte einen Erlass des Landes NRW um. Kraft erklärt den Inhalt: "Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Notbetreuung von Kindern in Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege überarbeitet und neu geregelt." Wichtigste Änderung, die ab Montag, 23. März, gilt: Kinder können nun auch die Notbetreuung besuchen, wenn nur ein Elternteil eine so genannte "Schlüsselperson" ist, also in der kritischen Infrastruktur arbeitet. 

Zudem stehe die Notbetreuung jetzt auch zur Verfügung, selbst wenn es bisher keinen Betreuungsvertrag gab. "Das Kind muss also bisher nicht in Kita, Tagespflege oder im Offenen Ganztag (OGS) angemeldet gewesen sein", erläutert der Stadtsprecher. Das gelte bis zum 19. April. Ausgeweitet werde die Betreuung auch auf das Wochenende. Ausgenommen sei aber der Zeitrahmen von Karfreitag bis Ostersonntag.

Da sich nun der Kreis der zu betreuenden Kinder erweitere, bittet das Rathaus betroffene Eltern am Montag, sich mit der notwendigen Bescheinigung an ihre Einrichtung zu wenden, die dann die Organisation übernimmt. Bei Fragen hilft die Kita-Hotline unter 290 53 53. Diese ist am Sonntag von 13 bis 15 Uhr erreichbar und am Montag ab 8 Uhr. Eine E-Mail-Kontaktaufnahme ist über kinderbetreuung@solingen.de möglich.

Das sind die angesprochenen "Schlüsselpositionen":

· Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege dienen.

· Einrichtungen, die der Behindertenhilfe dienen.

· Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

· Einrichtungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung - einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz).

· Einrichtungen der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung).

· Einrichtungen der Lebensmittelversorgung.

· Einrichtungen, die der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz, und Verwaltung dienen.

· Betreuungskräfte, die in Kitas / Kindertagespflegestelle / Heilpädagogischer Kita / Schule / OGS Kinder betreuen.

Kita-Beiträge und Zahlungen für Schulessen werden ausgesetzt

Im Krisenstab wurde auch diese Situation betrachtet und neu bewertet: Eltern, die nicht dem Personenkreis der "unentbehrlichen Schlüsselpersonen" gehören, können ihre Kinder zurzeit nicht in Kita, Tagespflege oder OGS betreuen lassen. Dazu berichtet Thomas Kraft: "Deshalb passt die Stadt Solingen ihr Vorgehen an". Die Stadt setze diese Maßnahmen dazu um:

· Elternbeiträge werden vorerst nicht erhoben.

· Für den April wird kein Essensgeld in den städtischen Einrichtungen und im OGS erhoben und auch keine Vorauszahlung eingezogen.

· Wie eine Rückerstattung von Elternbeiträgen ab Beginn der Schließung von Kindergärten erfolgen kann, wird geprüft.

Die allgemeine Info- und Hilfe-Hotline zu Corona ist auch am Sonntag unter 290 20 20 von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

+++18.05 Uhr+++Keine Zusammenkünfte von mehr als vier Personen im Städtedreieck

Das Bergische Städtedreieck hat am Freitag den Schulterschluss in der Corona-Krise vollzogen: Die drei Oberbürgermeister Andreas Mucke (Wuppertal), Tim Kurzbach (Solingen) und Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) haben sich darauf geeinigt, die Bestimmungen weiter zu verschärfen: Daher sind ab Samstag, 21. März (0 Uhr), Zusammenkünfte im Freien mit mehr als vier Personen in allen drei Städten untersagt. Das haben die Oberbürgermeister in einer gemeinsamen Krisen-Konferenz am Nachmittag beschlossen. Sie haben sich ferner darauf verständigt, ihre derzeit geltenden Allgemeinverfügungen, in denen die Beschränkungen des Öffentlichen Lebens festgelegt sind, zu harmonisieren. Das gewährleistet denselben Status an Schutzmaßnahmen im Bergischen Städtedreieck. Folglich passen Wuppertal und Remscheid auch die Regelungen für Friseure den Solinger Bestimmungen an. Über dieses Vorgehen haben die Städte die Regierungspräsidentin als Leiterin der Kommunalen Aufsichtsbehörde informiert. 

Die Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid wählen diesen Weg in Ermangelung einer klaren Landesverfügung. Die Oberbürgermeister sehen diesen Schritt angesichts der steigenden Zahlen an Infizierten sowie des ersten Corona-Toten im Bergischen Land als zwingend notwendig an. Unterstützt vom Deutschen Städtetag wenden sich Andreas Mucke, Tim Kurzbach und Burkhard Mast-Weisz in einem Brief an die Landesregierung. Darin fordern die Oberbürgermeister, umgehend eine eindeutige Verfügung des Landes, die als Grundlage für alle Kommunen in Nordrhein-Westfalen dient. Die bisherige Praxis der Landesregierung, mit Erlassen und Weisungen zu arbeiten, führe zu einem erheblichen Umsetzungsaufwand in allen Städten und führe zu unterschiedlichen Regelungen und damit zu Verwirrung bei den Menschen. Es sei dringend an der Zeit, dieses Vorgehen zu ändern und zukünftig mit Rechtsverordnungen zu arbeiten. Die Oberbürgermeister verweisen auf die Beispiele in anderen Bundesländern (Bayern, Saarland), die bereits entsprechend handeln. 

An die Menschen in Wuppertal, Solingen und Remscheid richten die drei Stadt-Chefs erneut den dringenden Appell, zu Hause zu bleiben und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Die neue Allgemeinverfügung zeige nicht nur die neuen Beschränkungen auf - sondern sie diene auch als Beweis für den Ernst der Lage.

+++17.45 Uhr+++ Stadtwerke dünnen den Busfahrplan aus

Das Coronavirus wirkt sich weiterhin auf den Busfahrplan in Solingen aus. Ab Montag werden die drei O-Buslinien 681, 682 und 683 zwischen 6 und 20 Uhr auf einen 20-Minuten-Takt reduziert. Auch der Betrieb der S 7 wird eingeschränkt. National Express streicht die RB 48.

+++16.16 Uhr+++Erkrankter in Bethanien verstorben+++

Am Freitagnachmittag ist ein 84-Jähriger aus Haan, der mit dem Coronavirus infiziert war, in der Lugenfachklinik Bethanien verstorben. Der Mann litt an einer schweren Lungenvorerkrankung.

+++15.11 Uhr+++ Parks bleiben zu – Wanderwege weiter nutzbar

Auch wenn die städtischen Parkanlagen geschlossen sind, können die Wanderwege beispielsweise rund um den Brückenpark weiterhin genutzt werden. Darauf macht die Stadt aufmerksam. Während Liege- und Aufenthaltsbereiche ebenso wie die Schwebefähre nicht nutzbar sind, bleibt der Wanderweg Richtung Wiesenkotten und Schloss Burg frei.

+++Marktfest in Gräfrath abgesagt+++

Die Arbeitsgemeinschaft Gräfrather Vereine e.V hat im Vorstand einstimmig entschieden, das traditionelle Gräfrather Marktfest (in diesem Jahr wäre es das 44.) ausfallen zu lassen. Die gegenwärtige Situation lässt keine andere Lösung zu. Schade, aber die Gesundheit geht vor und wir hoffen auf einen neuen Versuch am Muttertagswochenende im Jahr 2021, heißt es in einer Mitteilung.

+++12.26 Uhr+++ Schutzschirm für Gastronomie gefordert

Das Coronavirus trifft in Solingen die 210 Betriebe im Gastgewerbe und die rund 2100 Arbeitnehmer der Branche besonders hart. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin – und fordert einen Corona-Schutzschirm. Nicht nur die Betriebe haben mit Stornierungen und ausbleibenden Gästen zu kämpfen – auch für viele Beschäftigte der Branche geht es nun um die Existenz, warnt die Gewerkschaft. Denn vom neuen Kurzarbeitergeld, das bei 60 Prozent des Einkommens liegt, können Kellner, Köche und Hotelfachangestellte kaum leben, so die NGG. 

+++10.30 Uhr+++ Corona-Tipps von der Verbraucherzentrale

Welche Bevorratung ist sinnvoll? Wie gebe ich Tickets für ein ausgefallenes Konzert zurück? Diese und andere Fragen, die in der Corona-Krise entstehen, beantwortet die Verbraucherzentrale auf einer Internet-Seite, die fortlaufend ergänzt wird. Derweil läuft die Beratung per Telefon weiter, Tel. (02 12) 22 65 76-01

verbraucherzentrale.nrw/corona

+++19.3.2020, 18.45 Uhr+++ Inzwischen 36 Corona- Infizierte - Rund 450 Menschen in Quarantäne 

36 Corona-Infizierte, 449 Menschen in Quarantäne: So lautet die aktuelle Bilanz des heutigen Tages. Aufgrund der Corona-Prävention sind bekanntlich auch die großen Parkanlagen in Solingen geschlossen. Dazu gehören auch der Brückenpark und die Schwebefähre in Müngsten, da beides bei gutem Wetter stark frequentiert wird. Vor allem bei der Schwebefähre über die Wupper besteht eine zu hohe Kontaktgefahr über die mechanischen Hebel und durch den engen Stand bei der Personenbeförderung. 

Gesperrt wird nicht nur der öffentliche Zugang zum Brückenpark, sondern auch die Liege- und Aufenthaltsbereiche. Mit Flatterband abgesperrt wurden darüber hinaus auch die Spiel- und Bolzplätze im gesamten Stadtgebiet.

+++13.35 Uhr+++ Dürpelfest in Ohligs abgesagt

Die Ohligser Werbe- und Interessengemeinschaft (OWG) hat soeben eine Pressemitteilung zur Absage veröffentlicht: Angesichts der aktuellen Entwicklung sieht sich die OWG leider gezwungen, das Dürpelfest für dieses Jahr abzusagen. Das Dürpelfest bedeute große Menschenmengen, oft dichtgedrängt. Dürpelfest bedeutet auch einen intensiven und eng verzahnten Einsatz von Technischem Hilfswerk, Malteser Hilfsdienst, Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt und unzähligen anderen Kräften. Das Dürpelfest bedeutet uns viel. Aber mit Blick auf die Prognosen des Robert-Koch-Instituts für die kommenden Monate sowie die Richtlinien für Veranstaltungen halten wir die Absage für die einzig richtige und mögliche Entscheidung. Wir sind zuversichtlich, dass wieder besser Zeiten kommen, in denen auch in Ohligs wieder fröhlich gefeiert werden kann: Der Termin für das Dürpelfest 2021 ist 28. bis 30. Mai.

+++So läuft ein Corona-Test ab+++

Der Chefarzt der Lungenfachklinik Bethanien, Prof. Dr. Winfried Randerath, erklärt, warum ein Coronatest nicht sofort aussagekräftig ist. In Bethanien werden täglich 120 Menschen auf das Coronavirus getestet.

+++9.20 Uhr+++ Besuchszeitregelung im Städtischen Klinikum Solingen weiter verschärft

Die in den vergangenen Tagen eingeführte Besuchszeitregelung im Städtischen Klinikum Solingen für Angehörige wird nach dem Beschluss des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) weiter verschärft.

Ab sofort dürfen Patienten nur einen Besuch von einer Person pro Tag bekommen - mit Schutzmaßnahmen und Hygieneunterweisung. Die Besucher werden beim Eingang schriftlich erfasst. Ausnahmen können für medizinisch oder ethisch-sozial indizierte Bereiche, z.B. Kinderklinik, Palliativstation, gemacht werden. Alle öffentlichen Veranstaltungen und der Unterricht auf dem Campus sind bis auf weiteres abgesagt bzw. eingestellt.

+++18.3.2020, 18 Uhr+++ 33 Infizierte in Solingen - Auch Friseure müssen schließen

Aktuell sind 33 Menschen in Solingen mit dem Coronavirus infiziert - drei von ihnen werden stationär, die übrigen Patienten ambulant betreut. Insgesamt befinden sind rund 400 Menschen in häuslicher Quarantäne. Um eine Ausbreitung des Coranavirus zu verhindern, hat die Stadt Solingen - angelehnt an den Landeserlass zu kontaktreduzierenden Maßnahmen - die folgende Allgemeinverfügung erlassen, die bis mindestens zum 19. April (Ende der Osterferien) gilt und je nach Bedarfslage aktualisiert wird. 

Geschlossen sind nach jetzigem Stand 

  • Friseur-Salons und Verkaufsstellen des Einzelhandels (Ausnahmen siehe unten)
  • Krankenhaus-Kantinen und -Caféterien
  • Gaststätten und Speiserestaurants mit Aufenthalt (Außer-Haus-Verkauf ist erlaubt)
  • Kneipen und Cafés Bars, Clubs, Diskotheken Kinos, Museen, Theater und Konzerthaus
  • Messen, Ausstellungen, Indoor-Spielplätze, Freizeit- und Tierparks 
  • Bolz- und Spielplätze sowie Schulhöfe außerhalb der Notbetreuung 
  • alle großen Park- und Grünanlagen wie Engelsberger Hof, Malteser Grund, Coppelpark, Stilsteich, Hippergrund, Botanischer Garten
  • Fitness-Studios, Schwimmbäder, Saunen,
  • Tattoo-, Nagel- und Kosmetikstudios
  • Volkshochschule, Musikschule, öffentliche und private außerschulische Bildungseinrichtungen
  • Stadtbibliothek (eigenes Ermessen) 
  • alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Freizeiteinrichtungen 
  • Spielhallen, Spielbanken und Wettbüros Physio- und Massageeinrichtungen (abgesehen von medizinisch verordneter Physiotherapie)
  • Prostituionsstätten und Bordelle
  • Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken 
  • Unterbleiben müssen derzeit Veranstaltungen und Personenansammlungen ab 15 Personen auch unter freiem Himmel (Demonstrationen)
  • Gottesdienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung - Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben.

Erlaubt ist, so lange Hygienestandards eingehalten werden, die Öffnung von

  • Gastronomiebetrieben und Restaurants - nunmehr ohne zeitliche Einschränkung, aber ausschließlich zum Außer-Haus-Verzehr (ohne Warteschlangen, Abstand von zwei Metern muss eingehalten werden) 
  • Lebensmittel-, Getränke- und Wochenmärkten Abhol- und Lieferdiensten 
  • Apotheken, Sanitätshäuser und Drogerien
  • Zeitungsverkauf, Tank- und Poststellen
  • Reinigungen und Waschsalons 
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkten
  • Einrichtungs- und Einkaufszentren, wenn sich darin oben genannte Läden des täglichen Bedarfs befinden 
  • Großhandel

Die oben aufgeführten Geschäfte dürfen bis auf weiteres auch sonntags (bis auf Ostersonntag) von 13 bis 18 Uhr öffnen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit ebenfalls nachgehen. Einrichtungen des Gesundheitswesens können - beispielsweise zur Durchführung von medizinisch verordneten Physiotherapien - geöffnet bleiben.

Auch Blutspende-Termine können unter verschärften Hygiene-Vorkehrungen durchgeführt werden. Der Stadtdienst Gesundheit bittet darum, an diesem Wochenende mit Kindern statt der Notfallambulanz des Klinikums folgende niedergelassenen Kinderärzte aufzusuchen: freitags von 17-20 Uhr Praxis van Afferden, Ufergarten 1-3 (Tel. 38 34 280), samstags von 9-13 und 17-20 Uhr Praxis Fischbach, Focherstraße 20 (Tel. 22 60 91 50) und sonntags von 9-13 und 17-20 Uhr Praxis Steinhagen, Mittelstraße 36-38 in Rathauscenter Hilden (Tel. 02103 / 52021). 

Oberbürgermeister Tim Kurzbach hat Verständnis für die Nöte vor allem der Einzelhändler, wirbt aber um Verständnis: „In der aktuellen Krise müssen alle Räder ineinander greifen.“ Wenn die getroffenen Entscheidungen von Bund, Land und Kommunen effektiv sein sollen, müssten sie konsequent umgesetzt werden, so der Verwaltungschef. Kurzbach: „Jeder Einzelne hat die Verantwortung für das, was in seiner Kraft steht.“ In diesem Zusammenhang dankte der Oberbürgermeister allen, die sich von Beginn der Einschränkungen an diszipliniert an die Vorgaben gehalten haben - und allen Bürgerinnen und Bürgern, die telefonisch, über die sozialen Medien oder einfach in der Nachbarschaft ehrenamtlich Hilfe und Unterstützung anbieten.

+++13.32 Uhr+++Auch Gaststätten müssen komplett zumachen+++

Kneipen, Cafés und Restaurants werden ebenfalls geschlossen.

+++13.08 Uhr+++ Viele Geschäfte in Solingen müssen schließen +++OB fordert einheitliche Regeln+++

Wie die Stadt am Mittwochmittag mitteilt, werden auch in Solingen die Einzelhandelsgeschäfte noch am gleichen Tag schließen müssen, die nicht der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Medikamenten dienen. Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Solingen sei deshalb, noch vor Bekanntgabe der neuen Allgemeinverfügung, bereits im Stadtgebiet unterwegs, um die Einzelhändler in den Stadtteilen über die neue Situation zu informieren.

Die Stadt Solingen appelliert in diesem Zuge an die Landesregierung, einheitliche Regelungen zu schaffen. „Ich habe gestern Abend spät noch mit Regierungspräsidentin Birgitta Rademacher telefoniert und unseren dringenden Wunsch nach Landesregelungen vorgebracht und bin bei ihr auf sehr viel Verständnis gestoßen", so Oberbürgermeister Tim Kurzbach. „Kein Bürgerin und kein Bürger kann verstehen, wenn in jeder Stadt andere Regeln gelten. In einer Krise wie der aktuellen kann es passieren, dass anfangs nicht alle Räder ineinandergreifen, wie sie es sollten. Es werden im Augenblick in hoher Frequenz auf allen Ebenen Entscheidungen getroffen. Die müssen aber koordiniert, konsequent und einheitlich sein, wenn sie effektiv sein sollen. Die Menschen in unserem Land müssen sich weiter wie bisher auf ein einheitliches Handels des Staates verlassen können. Es geht mir explizit nicht darum Schuldzuweisung. Wir alle in Verantwortung leisten gerade alles, was in unseren Kräften steht.“

Kommentar: Bitte bleiben Sie zu Hause

+++18. März2020,11.15 Uhr+++ Kanzlerin hält am Abend Fernsehansprache

Heute Abend wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Fernsehansprache halten. Sie wird gegen 19.20 Uhr im ZDF ausgestrahlt und gegen 20.15 Uhr in der ARD. Über den Inhalt der Ansprache ist derzeit noch nichts bekannt. Es gehe nicht um neue Maßnahmen, so ein Regierungssprecher.

+++ IN EIGENER SACHE +++

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Situation der Coronavirus-Infektionen ist die Geschäftsstelle des Solinger Tageblatts geschlossen. Dies geschieht sowohl zum Schutz unserer Mitarbeiter als auch unserer Kunden. Bis auf Weiteres steht auch der Hermes-Shop nicht mehr zur Verfügung. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Gerne sind wir für sie weiterhin erreichbar: telefonisch oder per E-Mail.
Abo- u. Zustellservice: Tel. (02 12) 2 99-99 vertrieb@solinger-tageblatt.de
Anzeigenservice: Tel. (02 12) 2 99-55 anzeigen@solinger-tageblatt.de
Redaktion: Tel. (02 12) 2 99-1 00 redaktion@solinger-tageblatt.de

Hermes-Shop: In der Mummstraße 9 noch gelagerte Pakete können zu unseren Geschäftszeiten (Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr sowie Samstag von 10 bis 13 Uhr) abgeholt werden. Dafür bitte klingeln. Neue Pakete können nicht mehr entgegengenommen werden.

+++18. März, 6.30 Uhr+++32 Infizierte+++Weitere Maßnahmen der Stadt+++

In einer Fortschreibung der Erlasse an die Oberbürgermeister der Städte in NRW des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW heißt es: „NICHT zu schließen ist der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärlte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Friseure, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf,  Bau-, Gartenbau und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel, Alle anderen Verkaufsstellen des Einzelhandels sind ab dem 18. März 2020 zu schließen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiter nachgehen.“

+++20.30 Uhr+++32 Infizierte+++Weitere Maßnahmen der Stadt+++

Derzeit gibt es 32 Corona-Kranke in Solingen. Entsprechend dem gestrigen Erlass der Landesregierung zur Eindämmung der Pandemie werden in Solingen weitere Maßnahmen getroffen.

Mit sofortiger Wirkung gilt:

• Alle Spiel- und Bolzplätze werden geschlossen.

• Alle sportlichen Betätigungen auf und in öffentlichen und privaten Anlagen werden untersagt.

• Alle Vereinszusammenkünfte werden verboten.

• Alle Veranstaltungen werden abgesagt.

• Alle Kneipen und Cafés werden geschlossen, auch mobile gastronomische Angebote werden untersagt, zum Beispiel Eiswagen.

• Alle Anbieter von Freizeitaktivitäten müssen schließen. Außerdem gilt in der Klingenstadt: Restaurants und Speisegaststätten dürfen frühestens um 6 Uhr öffnen und müssen spätestens um 15 Uhr schließen. Zudem ist der Betrieb mit den Auflagen verbunden, dass die Besucher mit genauen Angaben zur Person registriert werden. Es muss zudem ein Mindestabstand zwischen den Gästen gewährleistet sein. Außerdem muss die Besucherzahl je nach Raumgröße reglementiert werden.

+++19.05+++Stadtbusse fahren jetzt seltener+++

Die Stadtwerke reduzieren wegen der Corona-Krise vorerst die Fahrten der Stadtbusse: Seit Dienstag werden die Doppelwagen nicht mehr eingesetzt und auch einzelne Verstärkerfahrzeuge fahren im morgendlichen Berufsverkehr nicht mehr raus. Betroffen seien etwa 25 Busse. Das erklärte Stadtwerkesprecherin Sylke Rampe auf Tageblatt-Nachfrage. Diese Regelung gelte zunächst bis zum Freitag. „Danach fahren wir gemäß der Tagesart nach dem Samstags- und dem Sonntagsfahrplan.“

Wie der Fahrplan in der nächsten Woche aussehen wird, lasse sich derzeit noch nicht sagen, teilen die Stadtwerke mit. Das hänge von der Anzahl der Fahrgäste und vom Krankenstand des Buspersonals ab. Es werde aber angestrebt, den normalen Fahrplan aufrechtzuerhalten. Denn so könne auch erreicht werden, dass die Fahrgäste in den Bussen nicht zu dicht zusammen sitzen. Das mindere die Ansteckungsgefahr. stp

+++14.20 Uhr+++ Spielplätze geschlossen, Restaurants schließen schon um 15 Uhr

Ministerpräsident Armin Laschet: Es werde keine Ausgangssperre in Deutschland verhängt. Spielplätze werden ab sofort geschlossen. Ab Mittwoch, 18.3.: Restaurants sollen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in NRW schon um 15 Uhr schließen.

Nicht alle setzen Maßnahmen in der City sofort um. Im Handel herrscht viel Ungewissheit.

+++13.30 Uhr+++Vorübergehende Einschränkungen des Publikumsverkehrs bei dem Land-, Amts- und Arbeitsgericht Wuppertal sowie bei den weiteren Amtsgerichten des Landgerichtsbezirks

Die Behördenleitungen von Land-, Amts- und Arbeitsgericht in Wuppertal haben heute Maßnahmen beschlossen, die einerseits dazu beitragen sollen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und andererseits die Bediensteten der Gerichte, die Verfahrensbeteiligten sowie Dritte zu schützen. Gleichwohl werden die Gerichte die ihnen zugewiesenen grundlegenden Aufgaben weiterhin erfüllen.

Insbesondere werden mündliche Verhandlungen oder persönliche Anhörungen in eiligen oder sonst unaufschiebbaren Verfahren mit der gebotenen Vorsicht weiterhin durchgeführt. In anderen Verfahren kann es nach Einzelfallprüfung durch die zuständige Richterin bzw. den zuständigen Richter zur Aufhebung oder Verlegung von Gerichtsterminen kommen. In diesem Fall werden die Verfahrensbeteiligten rechtzeitig vorab informiert.

Der Zugang zu den Gerichtsgebäuden ist ab sofort eingeschränkt. Alle Anträge und Eingaben sind, soweit zulässig, aus- schließlich schriftlich, per Fax oder E-Mail einzureichen. Für Anliegen, die zwingend der persönlichen Vorsprache bedürfen, ist, soweit möglich, vorab telefonisch oder per E-Mail ein Termin zu vereinbaren.

Ohne vorherige Terminsvereinbarung wird zu diesem Zwecke ein Zutritt zu den Gerichtsgebäuden grundsätzlich nicht gewährt. Der Zugang zu den öffentlichen Sitzungen hingegen ist für die Verfahrensbeteiligten sowie die Öffentlichkeit jederzeit gewährleistet.

Die weiteren Amtsgerichte des Landgerichtsbezirks, nämlich die in Solingen, Remscheid, Mettmann und Velbert haben im Wesentlichen gleichgerichtete Maßnahmen ergriffen bzw. werden solche kurzfristig ergreifen.

+++12.30 Uhr+++Kulturnacht wird auf 2021 verschoben

Die Stadt als Veranstalter hat die geplante Kulturnacht auf Samstag, 17. April, 2021, verschoben. „Die bereits gekauften Kulturnachtbändchen behalten ihre Gültigkeit“, berichtet Dr. Verena Franke vom Kulturmanagement. Wer seine gekauften Bändchen zurückgeben möchte, muss sich bei der Theaterkasse schriftlich melden mit Angabe seines Namens, der Vorverkaufsstelle und seiner Bankverbindung. Unbar erstattet werden kann nur, wenn die Bändchen mitgeschickt werden. red Theaterkasse, Konrad-Adenauer-Straße 71, 42651 Solingen

+++Aktion Stadtradeln wird verschoben+++

Mit Blick auf die Entwicklung der Coronavirus-Krankheitswelle hat die Stadt den Termin für die Aktion Stadtradeln verschoben. Das teilte eine Sprecherin am Dienstag mit. Dies soll nun nicht wie geplant im Mai, sondern drei Monate später stattfinden: vom 10. bis 30. August, heißt es in der Mitteilung. 

+++12Uhr+++ST-Geschäftsstelle ab Mittwoch geschlossen

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Situation der Coronavirus-Infektionen ist die Geschäftsstelle des Solinger Tageblatts ab Mittwoch geschlossen. Dies geschieht sowohl zum Schutz unserer Mitarbeiter als auch unserer Kunden. Bis auf Weiteres steht auch der Hermes-Shop nicht mehr zur Verfügung. Wir bitten um Ihr Verständnis.

+++10 Uhr+++ Abstand von mindestens 2 Metern gefordert

Solinger Gaststätten dürfen nur geöffnet werden, wenn die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens 2 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist.

+++16.3.2020, 20.20 Uhr+++Infizierte: Zahl gestiegen+++OB bittet dringend, Vorgaben einzuhalten+++

Wie die Stadt Solingen am Montagabend mitteilt, ist die Zahl der Infizierten auf 29 angestiegen. Rund 300 Menschen befänden sich in Quarantäne, gut 200 Kontaktpersonen würden überprüft. "Um den wachsenden Anforderungen gerecht werden zu können, hat die Stadtverwaltung das Gesundheitsamt dauerhaft verstärkt. 30 Plätze an sieben Tagen in der Woche sind im Team des Gesundheitsamtes zusätzlich besetzt worden", heißt es in der Pressemitteilung.

Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach appelliert mit Nachdruck: "Keiner darf die Bestimmungen auf die leichte Schulter nehmen. Keiner sollte meinen, für sich einfach Ausnahmen machen zu können. Es ist absolut notwendig, die Kontakte auf das Allernötigste zu reduzieren und vernünftig die Verhaltensregeln zu beachten, die von Experten ausgegeben werden. Nur dann können wir die Ausbreitung des Virus entscheidend verlangsamen und unsere Systeme vor Überlastung schützen. Bitte seien Sie bereit, in dieser wichtigen Phase die Einschränkungen zu befolgen! Das ist solidarisches Verhalten."

In mindestens einem Punkt folgt die NRW-Landesregierung noch nicht der Empfehlung der Bundesregierung: Die Spielplätze in NRW – und damit auch in Solingen – werden vorerst nicht geschlossen. In Solingen werden aber große Plakate mit dem Hinweis auf die Gesundheitsgefahr an den Eingängen angebracht.

+++16.45 Uhr+++ Weitere Einschränkungen: Geschäfte, Vereine, Hotels, Spielplätze

Es gibt weitere Einschränkungen: Unter anderem verbieten Bund und Länder bis auf weiteres Gottesdienste aller Glaubensrichtungen, Treffen in Vereinen und Busreisen.

Der Beschluss sieht vor, dass Übernachtungsangebote im Inland nur noch zu "notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken" genutzt werden sollen. Restaurants sollen spätestens um 18.00 Uhr schließen und frühestens um 06.00 Uhr öffnen. Bis auf weiteres verboten werden sollen Gottesdienste, Treffen in Vereinen sowie Busreisen.

Ausdrücklich nicht geschlossen werden sollen Supermärkte, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen - aber auch Poststellen, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte oder der Großhandel. Für diese Bereiche soll vielmehr die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden. Damit soll die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt werden.

Informationen zu aktuellen Bestimmungen erhalten Sie auch auf der Coronavirus-Seite des Landes NRW.

+++15.42 Uhr+++ Jahnkampfbahn schließt sofort

Das Laufen unter Flutlicht auf der Jahnkampfbahn wird ab sofort abgesagt, teilt die Stadt mit. Aufgrund der aktuellen Entwicklung beim Coronavirus werde das Laufen unter Flutlicht dieses Jahr vorzeitig mit sofortiger Wirkung beendet. Bereits am Montagabend findet es nicht mehr statt.

+++14.45 Uhr+++ Trauergottesdienste nur noch klein und draußen

Die Bedingungen für Trauergottesdienste werden sich ab morgen ändern, teilen die evangelischen und katholischen Kirchen mit. Natürlich sollen sie nach wie vor für die Verstorbenen stattfinden, aber mit Einschränkungen: 

Auf katholischen sowie auf den städtischen Friedhöfen werden die Trauerfeiern aus den Kapellen ins Freie verlegt, vor die Friedhofskapelle oder direkt am Grab. Auch den evangelischen Friedhofsträgern ist ein solches Verfahren empfohlen worden. 

Außerdem bitten die Kirchen darum, dass nur noch der engste Familienkreis an der Beerdigung teilnimmt; Nachbarn und Bekannte könnten stattdessen ihre Anteilnahme telefonisch oder schriftlich ausdrücken.

Bei den Beerdigungsfeiern müssten außerdem die geltenden Regeln eingehalten werden: Händereichen und Umarmungen sollten unterbleiben, der notwendige Abstand eingehalten und Teilnahmelisten angefertigt werden, damit die Gesundheitsbehörden bei einer Infektion schnell weitere Kontaktpersonen ermitteln können

+++13.28 Uhr+++Botanischer Garten sagt Veranstaltungen ab - Park bleibt geöffnet+++

Auch wenn die Veranstaltungen im Botanischen Garten Solingen bis einschließlich 30. April abgesagt sind, bleibt die Parkanlage selbst geöffnet. Das teilt Sprecher Matthias Nitsche auf Nachfrage am Montagmittag mit. 

Allerdings seien die Gewächshäuser für Publikum geschlossen, um eine Ansteckungsgefahr für die ehrenamtlichen Helfer zu minimieren. „Wir bitten daher um Verständnis“, sagt Nitsche. Die Pflanzen in den Gewächshäusern würden weiterhin gepflegt. Bei schönem Wetter kamen am Sonntag rund 700 Gäste in den Botanischen Garten Solingen. 

Coronavirus: MHKW vorzeitig geschlossen - RKI warnt vor Corona-Partys

+++12.52 Uhr+++ Müll nicht mehr anliefern: MHKW hat zu

Das Müllheizkraftwerk (MHKW) hat bereits heute für private Anlieferung geschlossen, teilt die Stadt Solingen mit. Auch das Entsorgungszentrum Bärenloch ist zu. Müll kann damit von Privatpersonen nicht mehr angeliefert werden.

Vor dem Solinger MHKW sammelten sich am Montagmorgen zahlreiche verärgerte Bürger. Entgegen der Ankündigung vom Freitag hat die Stadt das Müllheizkraftwerk bereits am Montag für die Anlieferung von privatem Müll geschlossen. Zahlreiche Solinger wollten die Chance nutzen, zum vorerst letzten Mal Müll zu entsorgen. Aber: "Bei über 400 Bürgerkontakten allein am Müllheizkraftwerk hat die Betriebsleitung entschieden, beim MHKW und Bärenloch die Schließung vorzuziehen", erklärte Stadtsprecher Lutz Peters auf Nachfrage unserer Zeitung. "Das Heizkraftwerk erzeugt Strom und Wärme für das Städtische Klinikum und zählt daher zu den kritischen Bereichen, deren Betrieb unbedingt sicherzustellen ist." Das bedeute, dass die dort Arbeitenden vor dem Ansteckungsrisiko besonders geschützt werden müssten, betonte der Stadtsprecher.

+++12.18 Uhr+++ RKI warnt vor Corona-Partys 

Zu sogenannten Corona-Partys nach Hause einzuladen oder zu anderen Festen zu gehen, weil Clubs und Diskos dicht sind, sei im Sinne der Eindämmungsbestrebungen nicht sinnvoll, sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade am Montag in Berlin. "Ich sage das deshalb, weil es inzwischen offenbar bereits sogenannte Corona-Partys gibt, wenn die Clubs geschlossen wurden." Er appellierte: "Bitte tun Sie das nicht. Bleiben Sie möglichst zu Hause, und schränken Sie ihr Gesellschaftsleben so weit wie möglich ein." 

+++10.45 Uhr+++ Stadtwerke schließen Kunden-Center

Die Stadtwerke Solingen schließen heute vorerst das Kunden-Center in der Beethovenstraße. Für Kundenanliegen, die nicht digital über das Online-Portal geklärt werden können, sind die Stadtwerke nach wie vor telefonisch erreichbar unter 0800 2345 344 (8 bis 20 Uhr).

Die Versorgungssicherheit sei aber in jedem Fall gewährleistet:  „Dazu haben wir intern zahlreiche weitere Maßnahmen getroffen und auch einen Krisenstab gegründet, der die Situation aufmerksam verfolgt und so im Ernstfall kurzfristig agieren und weitere Maßnahmen anordnen kann“, versichert Pressesprecherin Lisa Nohl in einer Mitteilung.

+++16.03.2020+++ Chefarzt: „Abstand halten ist der sicherste Schutz“

In unserem Montagsinterview haben wir mit Prof. Dr. Winfried Randerath, Chefarzt in der Solinger Lungenfachklinik Bethanien, über das Coronavirus gesprochen. Er appelliert, Rücksicht zu nehmen: „Abstand halten ist der sicherste Schutz“. Lesen Sie seine Einschätzung zur aktuellen Situation in unserem Interview.

+++19.32 Uhr+++Zahl der Infizierten gestiegen+++

Die Zahl der Corona-Infizierten ist in Solingen von Freitag bis Sonntagabend auf 19 angestiegen. Laut Rathaussprecher Lutz Peters befinden sich 300 Menschen in häuslicher Quarantäne.

+++19.30 Uhr+++Fitnessstudios, Rathaus und Kinos schließen+++

Der Krisenstab des Rathauses legte gestern fest, dass ab Montag auch Rathäuser, Bürgerbüros, Gebäude der Technischen Betriebe und das Jobcenter für den Publikumsverkehr geschlossen sind. Spätestens ab Dienstag müssen auch Sporthallen, Kinos und Fitnessstudios schließen. Hier gibt es mehr Informationen.

+++12.20 Uhr+++Mitarbeiter der St. Lukas Klinik infiziert+++

Die St. Lukas Klinik in Ohligs bestätigt die Erkrankung eines Mitarbeiters mit dem Coronavirus. „In direkter Abstimmung mit dem Robert-Koch-Institut und dem Stadtdienst Gesundheit in Solingen sind unmittelbar alle erforderlichen Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter und Patienten umgesetzt worden“, bestätigte Cerstin Tschirner, Sprecherin der Kplus Gruppe, zu der die Klinik gehört, am Sonntag.

+++Update, 15. März, 11.15 Uhr+++Notbetreuung startet am Montag+++

Die Stadt Solingen hat am Samstag den Ablauf für die Notbetreuung in Kindertagesstätten, bei Kindertagespflegepersonen und in Schulen/OGS in Gang gebracht. Diese beginnt ab Montag, 16, März. Sie folgt einer klaren Prioritätenliste, die wiederum auf einem Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen gründet.

Die Notbetreuung wird nur die Kinder von Eltern berücksichtigen, die in sogenannten "Schlüsselfunktionen der kritischen Infrastrukturen" arbeiten. Hier gibt es weitere Informationen zur Betreuung und wer Anspruch auf Betreuung hat.

+++18.46 Uhr+++ Alle katholischen Gottesdienste abgesagt

Das Erzbistum Köln, zu dem auch Solingen gehört, sagt alle Gottesdienste bis Karfreitag, 10. April, ab. Stattdessen werden Gläubige auf Übertragungen verwiesen - eine Übersicht ist auf der Internetseite www.erzbistum-koeln.de zu finden. Die katholischen Kirchen sollen jedoch nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten geöffnet bleiben.

+++18.02 Uhr+++ Falschnachrichten in den sozialen Netzwerken

In den sozialen Netzwerken wie Facebook oder WhatsApp - dort auch als Sprachnachrichten - verbreiten sich derzeit Falschmeldungen rund um das Thema Coronavirus. Teilen Sie diese Nachrichten nicht ungeprüft! Vergewissern Sie sich, bevor Sie etwas weiterleiten, ob es den Tatsachen entspricht und beteiligen Sie sich nicht an Gerüchtebildung!

Verlässliche Informationen gibt es beispielsweise bei der Info-Hotline der Stadt Solingen: Unter der Telefonnummer (0212) 290-2020 können Sie Informationen bekommen und Fragen stellen rund um das neuartige Coronavirus. Erreichbar ist die Hotline Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 8 bis 18 Uhr.

Auch hier gibt’s Rat: 

+++16.12 Uhr+++ Hamsterkäufe sind das Thema im Internet

In den sozialen Netzwerken gibt es fast nur noch ein Thema: Hamsterkäufe. Einige Nutzer regen sich über die Menschen auf, die Nudeln, Mehl, Konservendosen oder Toilettenpapier in großen Mengen gekauft haben, sodass nun in vielen Supermärkten Regale leer sind. 

Viele andere Nutzer nehmen es mit Humor - oft wird die Frage gestellt, was denn die Käufer mit ihrem vielen Toilettenpapier anfangen möchten. Und wieder andere Nutzer geben Tipps, wo noch Mehl oder Babynahrung erhältlich ist. Einige Nutzer rufen auch zu Solidarität auf und etwa dazu, älteren Nachbarn nun bei Besorgungen zu helfen.

+++14.52 Uhr+++ Sonntag kein ev. Gottesdienst in Rupelrath und im Klinikum

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde St. Reinoldi Rupelrath hat entschieden, die Gottesdienste am morgigen Sonntag um 10 Uhr und um 12 Uhr in der Christuskirche, Opladener Str. 7-9, abzusagen. Stattdessen soll ein geistliches Podcastangebot online zur Verfügung gestellt werden. 

Entscheidungen über weitere Gottesdienste der nächsten Zukunft sollen zeitnah getroffen werden. Bereits am Freitag wurde der evangelische Gottesdienst am Sonntag um 9.15 Uhr in der Kapelle des Städtischen Klinikums abgesagt.

+++12 Uhr+++ Merkel ruft zum Meiden von Veranstaltungen auf

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dazu aufgerufen, mit dem eigenen Verhalten Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen. Die Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten werde dauern, sagte Merkel in ihrer am Samstag verbreiteten wöchentlichen Videobotschaft. Daher sei es nun wichtig, soziale Kontakte weitgehend einzustellen, "wo immer das möglich ist".

Weiter sagte sie in ihrem Video: "Jeder und jede kann mit seinem und ihrem persönlichen Verhalten dazu beitragen, dass sich die Geschwindigkeit, in der Menschen infiziert werden, so verlangsamt, dass unser Gesundheitssystem nicht überfordert wird." Sie rief die Bürger auf, Veranstaltungen zu meiden, die nicht notwendig seien, bis hinein ins familiäre Umfeld. "Wir helfen damit ganz konkret Menschen und können Solidarität in der Gesellschaft zeigen."

Das Coronavirus sei "eine riesige Herausforderung für uns in Deutschland", sagte Merkel. "Eine Herausforderung, wie wir sie seit langem nicht gekannt haben. Und genauso, wie es uns geht, geht es vielen Ländern, den allermeisten Ländern auf der Welt."

+++14.03.2020, 10.12 Uhr+++ Darauf muss sich Solingen einstellen

Der Krisenstab der Stadt Solingen hat am späten Freitagabend umfangreiche Einschränkungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 beschlossen. Eine ausführliche Zusammenfassung finden Sie in diesem Artikel: Darauf muss sich Solingen einstellen.

+++21.22 Uhr+++ Entscheidungen des Coronavirus-Krisenstabs 

Der Krisenstab der Stadt Solingen hat weitreichende Entscheidungen für das öffentliche Leben in Solingen getroffen. Hier eine Zusammenfassung:

Schulen und Kindertagesstätten werden geschlossen

Nachdem das Land Nordrhein-Westfalen verfügt hat, ab Montag, 16. März, alle Schulen bis zu den Osterferien zu schließen, wird dieser Beschluss auch in Solingen umgesetzt. Montag und Dienstag können Schülerinnen und Schüler noch zur Schule geschickt werden, Schulpflicht besteht aber nicht mehr. 

Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen bleiben bereits ab Montag, 16. März, geschlossen. Es gilt ein Betretungsverbot.

Notbetreuung für Kinder 

Die Verwaltungsbereiche Schule und Jugend der Stadt Solingen haben in Zusammenarbeit mit dem Schulamt ein Konzept für die Notbetreuung für Kinder im Elementarbereich sowie in den Klassen 1 bis 6 vorbereitet. Dieses soll zeitnah veröffentlicht werden. Im Erlass des Landes heißt es, dass es Ausnahmen für die Betreuung geben soll - und zwar für Kinder, deren Eltern nachweisen, dass sie in kritischen Infrastrukturen arbeiten. Beispiele: Ärzte und Pflegepersonal sowie weiteres Personal, das notwendig ist, um intensivpflichtige Menschen zu behandeln, Eltern, die in Bereichen der öffentlichen Ordnung oder anderer wichtiger Infrastruktur arbeiten.

Besuchsverbot für Altenheime

Für Alten- und Pflegeeinrichtungen hat das Land ein Besuchsverbot zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner angeordnet. Für die Kliniken wird gebeten, die Besuche auf das absolute Mindestmaß zu reduzieren. 

Technische Betriebe bekommen Notfallplan

Es werden Notfallpläne für Bereiche der Technischen Betriebe (TBS) erarbeitet, die dringend in Betrieb bleiben müssen - wie zum Beispiel: Müllabfuhr, Müllheizkraftwerk, Straßenreinigung, Bestattungswesen und der Betrieb des Glasfasernetzes

Ab Dienstag, 17. März, wird das Müllheizkraftwerk (MHKW) für privaten Anlieferungsverkehr geschlossen. Das MHKW ist nicht nur für die Beseitigung des Hausmülls zuständig, sondern auch für die Fernwärmeversorgung, zum Beispiel des Städtischen Klinikums. Risiken für Ansteckungen sollen auch hier minimiert werden. 

Die Müllabfuhr fährt weiter. Das Entsorgungs-Zentrum Bärenloch bleibt bis auf weiteres geöffnet. 

Veranstaltungen abgesagt oder verschoben

Alle großen Kultur- und Sportveranstaltungen sind vorerst bis zum Ende der Osterferien verschoben oder abgesagt. An diesem Wochenende sind die Veranstaltungen „Pariser Leben“ und „Japanisches Trommeln“ im Theater betroffen. Für die Trommelveranstaltung wird nach einem Ersatztermin gesucht. Karten sollen in jedem Fall aufbewahrt werden, um sie eventuell als Gutschein zu nutzen oder sich zu einem späteren Zeitpunkt das Geld erstatten zu lassen. Die Stadt will sich hier zum gegebenen Zeitpunkt äußern.

Kommunalpolitischer Betrieb wird reduziert

Der kommunalpolitische Sitzungsbetrieb wird auf das Mindestmaß reduziert. Die Ratssitzung am 26. März fällt aus, es tagt nur ein verkleinerter Haupt- und Personalausschuss.

Sparkasse, Stadtwerke und SWS-Verkehrsbetrieb 

Die Betriebe sind handlungsfähig. Der Betrieb ist gesichert. 

+++ 21.12 Uhr+++  Sechs bestätigte Fälle von Coronavirus-Infektionen

Die Stadt teilt mit: Derzeit gibt es in Solingen sechs bestätigte Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus. Eine weitere Person, die zeitweise in Österreich war, ist am Freitag positiv getestet worden. Hier werden nun alle Kontakte ermittelt, um den Kreis möglicher Verdachtspersonen einzugrenzen und zu testen bzw. vorläufig zu isolieren.

+++20.30 Uhr+++ Klinikum reduziert Besuchszeiten

Der Schutz von Patienten und Besuchern steht angesichts der Corona-Krise in den Solinger Krankenhäusern derzeit im Vordergrund. Das Städtische Klinikum hat deshalb seine Besuchszeit auf 15 bis 18 Uhr reduziert. „Es wird empfohlen, Besuche auf das Notwendigste einzuschränken“, so Klinikum-Sprecherin Karin Morawietz. 

Der Hinweis eines ST-Lesers, der Zutritt auf eine Station sei komplett verwehrt, könne nur eine kurzfristige Ausnahmesituation gewesen sein. Auch Cerstin Tschirner, Sprecherin der St. Lukas Klinik, appelliert: „Wir bitten, Besuche so weit wie möglich einzuschränken und Angehörige lieber anzurufen.“

+++19.24 Uhr+++Folgende Veranstaltungen fallen aus+++

Folgende weitere Veranstaltungen fallen an diesem Wochenende und Anfang der nächsten Woche ebenfalls aus:

  • Internationales Kinder- und Spielefest, Samstag, 14. März, 15 bis 18 Uhr, LVR-Industriemuseum. 
  • Studien- und Berufsbörse an der Friedrich-Albert-Lange-Schule, Samstag, 14. März, 10 bis 13.15 Uhr
  • Orgelkonzert mit Stefan Iseke, Samstag, 14. März, 19 Uhr, Lutherkirche 
  • Konzert „Kinoschlager 1930 bis 1960“, Samstag, 14. März, 20 Uhr, Kammerspielchen Gräfrath. 
  • Moritz Netenjakob „Das Ufo parkt falsch“, Samstag, 14. März, Bergischen Hof - Taverne Katogi in Solingen Aufderhöhe
  • Silverballs „Silverballs Jumpin‘Hot Rock‘n‘Roll - 20th Anniversary-Tour“, Samstag, 14. März, 20 Uhr, Charly's Diner. 
  • Bestecksammlertreff, Samstag, 15. März, 11 bis 16 Uhr, Klingenmuseum. 
  • 3. Solinger Sportlerinnen-Empfang, Samstag, 15. März, 11 Uhr, SPD Parteihaus, Birkenweiher 26.
  • „Höhscheider Salon. Mythos Wallenstein“, Sonntag, 15. März, 17.30 Uhr, Salon 122. 
  • Reparaturcafé, Sonntag, 15. März, 14 Uhr, Ufergarten 25. 
  • Ausstellung „Ernst Walsken - Malerei und Grafik eines bedeutenden Höhscheider Bürgers“, Freitag, 13. März, bis Mittwoch, 25. März, Salon 122. 
  • Das Laurel und Hardy Museum im Walder Kotten, bleibt bis zum Dienstag, 31. März, geschlossen.
  • Ausbildungswoche BiZ, Montag, 16. März, bis Freitag, 20. März. 
  • Die Vereine ruhrmobil-E und Klingenstromer feiern ihre Partnerschaft nicht, wie geplant, am Montag, 16. März, 18.30 Uhr im Autohaus Schönauen. 
  • Andere Veranstaltungen am Wochenende finden unter Vorbehalt statt. Gäste sollten sich im Vorfeld auf den Internetseiten der Veranstalter oder telefonisch informieren.

+++18.22 Uhr+++

In einem Pressegespräch will die Stadt Solingen die Entscheidungen des Krisenstabs noch am Freitagabend mitteilen. Es gehe um die Folgen für das Öffentliche Leben in Solingen durch die Corona-Krise. Wir werden hier berichten.

+++16.55 Uhr+++Kulturnacht wird abgesagt+++

Die Solinger Kulturnacht findet nicht statt. Das bestätigte ein Stadtsprecher am Freitagnachmittag. Die bereits gekauften Bändchen werden erstattet. 

Nach Angaben des Sprechers werde die Kulturnacht unter Umständen in einem anderen Rahmen und zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt. Weitere Informationen folgen.

+++16.40 Uhr+++Schloss Burg schließt die Tore+++

Das noch am Freitag angelaufene Mittelalterliche Gaukler und Food Festival werde mit sofortiger Wirkung gestrichen, heißt es auf der Facebook-Seite der Burg. In einer Pressemitteilung schreibt die Stadt: "Diese ordnungsbehördliche Anordnung der Stadt Solingen hat der Rechtsdezernent der Stadt Solingen, Jan Welzel, dem Geschäftsführer und Veranstalter des Marktes, Gregor Ahlmann, heute nachmittag telefonisch mitgeteilt." Hintergrund sei ist die Neubewertung öffentlicher Veranstaltungen auf der Grundlage einer Pressekonferenz von Ministerpräsident Armin Laschet in Düsseldorf am Freitag.

Schloss Burg stellt außerdem den Museumsbetrieb bis 19. April ein - genauso wie das Klingenmuseum und das Kunstmuseum/Zentrum für verfolgte Künste.

+++15.40 Uhr +++Schulen in NRW werden geschlossen+++

Ministerpräsident Laschet: NRW steht vor größter Bewährungsprobe

Nordrhein-Westfalen steht wegen der Ausbreitung des Coronavirus nach Worten von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wahrscheinlich "vor der größten Bewährungsprobe" in der Landesgeschichte. "Wir haben es mit einem unsichtbaren Gegner zu tun, dessen Bekämpfung unser Land an den Rand seiner Kräfte führen wird", sagte Laschet am Freitag in Düsseldorf.

Nach Einschätzungen von Experten werde sich in den kommenden ein bis zwei Jahren "eine große Zahl der Bevölkerung" in NRW mit dem Coronavirus infizieren - "und das in mehreren Wellen", sagte Laschet. Bei den meisten Infizierten sei der Krankheitsverlauf nicht bedrohlich, aber es sei trotzdem mit einer sehr hohen Zahl von schweren Verläufen zu rechnen. Daher müssen jetzt die "Schwächsten in unserer Gesellschaft" geschützt werden.

+++13. März, 13.25 Uhr+++

NRW schließt nächste Woche alle Schulen 

Jetzt hat auch die nordrhein-westfälische Landesregierung entschieden: Die Schulen schließen in der kommenden Woche. Etwa 2,5 Millionen Schüler und ihre Eltern sind betroffen.

Auch in Nordrhein-Westfalen schließen wegen des Coronavirus in der kommenden Woche alle Schulen bis zu den Osterferien. Das hat das Kabinett am Freitag entschieden, wie die Deutsche Presse-Agentur aus der Landesregierung erfuhr. Der genaue Schließungstag war zunächst noch offen - die "Rheinische Post" berichtete, dass die Schulen spätestens am Mittwoch dichtgemacht werden sollen.

Nordrhein-Westfalen ist - nach Bayern, dem Saarland, Berlin, Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein - das siebte Land, das flächendeckende Schulschließungen plant. In Mecklenburg-Vorpommern bleiben Schulen und Kitas nur in Rostock und - wegen der vielen Pendler dort - im Landkreis Ludwigslust-Parchim geschlossen.

Schul-Schließungen: Um 14.30 Uhr sollen Regelungen bekannt gegeben werden

In NRW, dem bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands, gibt es rund 5500 Schulen mit insgesamt etwa 2,5 Millionen Schülern. Wie die "Rheinische Post" unter Berufung auf mehrere Quellen in der Landesregierung berichtete, soll bereits am Montag und Dienstag keine Schulpflicht mehr gelten. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will um 14.30 Uhr die Details der Regelung vorstellen.

Die zweiwöchigen Osterferien in NRW beginnen am 6. April. Damit würden die Schulen etwa fünf Wochen geschlossen bleiben. Offen blieb zunächst die Betreuungsfrage für die Schülerinnen und Schüler. NRW ist mit rund 1260 bestätigten Erkrankungen (Stand Freitag morgen) das am stärksten vom Coronavirus betroffene Bundesland. 

Fünf Solinger sind an Covid-19 erkrankt. Drei von ihnen sowie ein Leichlinger sind stationär in Bethanien. Zahlreiche Personen wurden bereits auf das Coronavirus getestet. OB Tim Kurzbach appelliert an Eigenverantwortung der Solinger.

Die Stadtwerke Solingen wollen ihre Busfahrer vor der Ansteckung mit dem Coronavirus schützen. Daher bleiben die vorderen Bustüren in Solingen künftig geschlossen.

Coronavirus: Solinger Sport kommt fast ganz zum Erliegen

Der Coronavirus bringt den Solinger Sport nahezu komplett zum Erliegen: Die Bundesliga-Profis des Bergischen HC müssen bis mindestens zum 23. April pausieren; alle Fußball-Spiele wurden bis zum 19. April ausgesetzt, und auch im Amateurhandball ruht der Ball bis auf weiteres. Hier gibt's alles zu den zahlreichen Ausfällen im Sport.

dpa/sk/jhe

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