Zukunft der Solinger Innenstadt

Ticker: „City 2030“ nimmt Fahrt auf 

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Die Innenstadt wird 2030 anders aussehen, das ist die Idee des Konzepts zur Neuausrichtung der City. Das wird bereits ab Januar in Angriff genommen.

Drei Stunden lang gab es Video-Interviews und viele Informationen zur Zukunft der Solinger Innenstadt – archiviert zum Nachlesen.

Von Philipp Müller (Text) und Christian Beier (Videos)

  • Drei Stunden lang gab es Nachrichten zur neuen City, Video-Interviews und viele Hintergrundinformationen
  • Akteure aus Politik, Verwaltung und dem Handel kamen zu ihren Erwartungen und ihrer Zuversicht, warum das Projekt Erfolg haben wird, zu Wort
  • Der Liveticker vom 18. Dezember 2020 bleibt zum Nachlesen online

+++19.00 Uhr+++ Aktuelle Berichterstattung 

Die aktuelle Berichterstattung zu "City 2030" finden Sie hier


+++17.10 Uhr+++ An dieser Stelle endet der Liveticker zu "City 2030"

Nach drei Stunden endet der Ticker des Solinger Tageblattes zu "City 2030" und zur Zukunft der Solinger Innenstadt. Natürlich bleiben Philipp Müllers Textbeiträge und Christian Beiers Videos auch weiterhin abrufbar. 

+++17 Uhr+++ Im abschließenden Interview spricht Stadtdirektor Hartmut Hoferichter über die Pläne für die City

+++16.50 Uhr+++ Stadtdirektor Hartmut Hoferichter: Prozess der Umgestaltung wird schnell Fahrt aufnehmen

Stadtdirektor Hartmut Hoferichter ist an der Seite des Gutachters für City 2030, Dr. Holger Pump-Uhlmann, dass die Umgestaltung der City Fahrt aufnehmen müsse. Das werde schon 2021 mit großen Schritten umgesetzt. Im Video-Interview erklärt Hoferichter, der auch Baudezernent ist, dass die Stadt dazu 1,3 Millionen Euro Zuschuss vom Land NRW für das kommenden Jahr erhalten wird. Er erklärt auch, wofür das Rathaus das Geld ausgeben möchte. 

Im abschließenden Interview des Tickers zu „City 2030“ beschreibt der Dezernent aber auch, dass jetzt noch viele Schritte folgen müssen. Hoferichter betont, dass das Rathaus mit vielen Immobilieneigentümern im Gespräch ist. Denn es gilt, sie für die Angebote der Stadt zu überzeugen, sie bei den Investitionen in ihre Liegenschaften zu unterstützen. Das werde gelingen, da sei er sehr zuversichtlich, erklärt der Stadtdirektor.

Das Interview beginnt um 17 Uhr.

+++16.40 Uhr+++ Carsten Becker stellt sich den Fragen des ST-Redakteurs Philipp Müller

+++16.30 Uhr+++ Ausschussvorsitzender Carsten Becker erklärt: City 2030 ist eine große Chance, die die Stadt nutzen wird

Auch wenn der Rat das Konzept City 2030 bereits beschlossen hat, ist die Politik bei der Umsetzung nicht aus dem Spiel. Das erklärt Carsten Becker, der Vorsitzende des Ausschusses für Städtebau, Stadtentwicklung und Digitale Infrastruktur im Video-Interview mit dem ST. Im Gegenteil, sie werde den Prozess vom kleinen Detail bis zum großen Beschluss weiter begleiten. Zugleich zeigte sich der Christdemokrat sehr zuversichtlich, dass das Konzept nicht nur gut durchdacht sei, sondern auch eine echte Chance biete, der Innenstadt eine neue Perspektive zu eröffnen.

Die Politik hat unter anderem das neue Verkehrskonzept für die gesamte Innenstadt zu beraten. Worum es darum geht und wozu sich erste Kritiker zu Wort melden, wird das Solinger Tageblatt bereits am kommenden Montag berichten.

Der Hintergrund für das Verkehrskonzept sind die Neubaupläne der Stadt-Sparkasse Solingen. Schon kurz nach dem Jahreswechsel könnten die Abrissarbeiten für die Gebäude zwischen Neumarkt, Peter-Knecht-Straße und Max-Leven-Gasse beginnen. Im Anschluss wird die alte Hauptstelle an der Kölner Straße abgerissen und durch Wohnbebauung ersetzt. Diese Pläne hatte die Sparkasse bereits im Frühjahr ausführlich vorgestellt

In den Neubau der Sparkasse wird übrigens eine Gedenkstätte integriert, die sich den Terroropfern der Nazis in Solingen widmet und den Widerstand gegen das Dritte Reich in der Klingenstadt aufarbeiten wird. Dazu wurde jetzt bereits ein 360-Grad-Rundgang zu wichtigen Orten der City veröffentlicht.

Auf das Verkehrskonzept rund um den Neubau und was die Politik genau im Konzept City 2030 für eine Rolle spielen wird, geht Carsten Becker im Video-Interview genau ein. In der ersten Sitzung am vergangenen Dienstag hatte der Ausschuss den Fahrplan des Rathauses für 2021 präsentiert bekommen. Wie sich das Rathaus den genau vorstellt, hatte das Tageblatt berichtet.

Das Video-Interview mit Carsten Becker beginnt um 16.40 Uhr.


+++16.20 Uhr+++ Das ST-Interview mit Händler Ralf Kohns

+++16.15 Uhr+++ Ohne Veranstaltungen wird die Innenstadt nicht auskommen – Ralf Kohns ist Verfechter einer bunten und belebten City

Wenn jetzt mitten in der Konrad-Adenauer-Straße wieder die Weihnachtssterne leuchten, dann tun sie das nur, weil sich Ralf Kohns darum kümmert. Er ist auch in der Gemeinschaft der City-Händler engagiert. Er hat klare Aussagen im ST-Interview gemacht, warum die Innenstadt nicht ohne Aktionen auskommt. Aber er hat auch ganz konkrete Erwartungen an das Konzept City 2030. Der Fachhändler für Unterhaltungselektronik gilt als einer der Motoren für eine neue City.

Aktionen gibt es viele in der Innenstadt. So belebt Timm Kronenberg schon seit vielen Jahren die Clemens-Galerien. Nicht nur dies war Inhalt eines ST-Artikels, der sich der Belebung der City widmete.

Das Interview mit Ralf Kohns startet um 16.20 Uhr.

+++16 Uhr+++ P & C schließt, am Mühlenplatz ruht der Baubetrieb für den neuen Belag, aus dem Kaufhof wurde das Impfzentrum

Überraschend kam im Sommer die Nachricht: P & C schließt. Damit drohte der Komplex Kaufhof mit Peek & Cloppenburg als großer Leerstand. Zwar hatte Dr. Jochen Stahl, er ist Geschäftsführer und Anteilseigner der GmbH, der die beiden Häuser und die Clemens-Galerien gehören, eine Vermietung an Woolworth für den Kaufhof ins Spiel gebracht. Doch plötzlich kam alles anders. Das Tageblatt berichtete zunächst ausführlich zur Schließung von P & C. 

Der Solinger Architekt Andreas Seidensticker hat das neue Gesicht des Mühlenplatzes geplant. Zu Weihnachten sollte er begehbar sein und im Frühjahr der Brunnen sprudeln. Doch jetzt kommt es wegen Problemen mit dem Unterboden zu einer Verzögerung. 

Im November nahm Jochen Stahl dann Stellung zu seinen Plänen für einen Neubau auf dem Gelände und erklärte die Verzögerung, warum der Mühlenplatz noch nicht umgestaltet wurde.

Derweil ruhen am Mühlenplatz die Arbeiten. Die angekündigte Fertigstellung zum Weihnachtsfest kann die Baufirma nicht liefern. Nach Informationen des Tageblatts muss teilweise neu geplant werden. Denn der Untergrund und die Trennschichten zum unter dem Platz liegenden Parkhaus hätten in den vergangenen 20 Jahren stärker gelitten, als in den Plänen des Architekten angenommen. Wann es dort weitergeht, ist unklar. Aus dem Kaufhof ist mittlerweile das Impfzentrum der Stadt geworden. Das habe für die Pläne, das Grundstück neu zu entwickeln, aber zeitlich kaum Auswirkungen, erklärte Stahl auf ST-Nachfrage. Jedoch sei er mit seinen Partnern auf der Investorenseite übereingekommen, zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht im Detail zu verraten, wie der Neubau aussehen werde. Dazu laufen bereits seit längerer Zeit Gespräche mit der Stadt. Die Neunutzung soll sich am Projekt City 2030 und dessen Vorgaben orientieren.

Das neue Impfzentrum hatte das Tageblatt in einem Liveticker vorgestellt.

+++15.50 Uhr+++ 2020 bringt neue Wohn- und Geschäftsprojekte am Südpark und für die ehemaligen Gebäude von Kaufhof und Peek & Cloppenburg

Leo de Man ist der Kopf von Kondor Wessels. Er lobt dabei die Zusammenarbeit mit einer professionellen Stadtverwaltung. 

City 2030 hat mehr als den Kern der Innenstadt im Blick. Dazu gehört das Thema Wohnen auch im südlichen und westlichen Bereich der Innenstadt. Im Sommer wurden dazu Weichen für das Gelände der Firma Evertz gestellt. Das erwarb der Berliner Baukonzern Kondor Wessels, der bereits das O-Quartier in Ohligs baut. Zum Kauf durch Kondor Wessels hatte das Tageblatt im Sommer ausführlich berichtet.

Kurz darauf erwarb Kondor Wessels auch das angrenzende Omega-Grundstück. Dort soll neben weiteren Wohnungen vor allem moderne Ideen für Gewerbe umgesetzt werden.

Geschäftsführer der Berliner ist Leo de Man. Er erklärte im Tageblatt-Interview, warum sein Unternehmen in Solingen neben dem Südpark, Ohligs auch in Wald investiert. Er berichtet auch, dass aus seiner Sicht der Bauboom anhalten wird.

+++15.45 Uhr+++ Ralf Reichwein im Interview mit dem Solinger Tageblatt 

+++15.40 Uhr+++ Juwelier Ralf Reichwein sieht den Zusammenhalt der Händler als ausbaufähig an

Eins der Themen von City 2030 ist die Konzentration des Handels auf eine Achse vom Mühlenplatz über Fronhof, Alter Markt bis zum Neumarkt. Dass dies kein Selbstläufer wird, berichtet der Juwelier Ralf Reichwein im Interview. Mit Eröffnung des Hofgartens 2014 taten sich die Händler am Ohliger Tor, der Kirchstraße und dem Fronhof zum Hofgarten-Karree zusammen. Wie das lief, ist eines der Themen im Gespräch mit dem Juwelier. 

Das Video beginnt um 15.45 Uhr

+++15.35 Uhr+++ Die Corona-Pandemie trifft den Handel in der Innenstadt, am Konzept City 2030 wird weiter gearbeitet

Das Jahr 2020 bedeutet eine Zäsur. In einigen Interviews wurde bereits die Lage des Handels in der Corona-Zeit beklagt. Trotzdem nimmt das Projekt City 2030 an Fahrt auf. Bereits 2019 hat das Tageblatt dabei die Chancen und Risiken des gesamten Prozesses – natürlich noch ohne Corona-Auswirkungen – analysiert.

Einer der Hauptwünsche für die Innenstadt ist die sogenannte Aufenthaltsqualität. Diese soll nicht nur durch bauliche Veränderungen sichtbar werden. Mehr Leben bedeutet zugleich, dass in der City auch mehr los sein muss, um den Anwohnern und den Besuchern mehr Reize zu geben. Das soll am Ende wiederum den auf kleinere Flächen konzentrierten Handel befruchten. Welche Bedeutung dabei die Gastronomie spielt, hatten die Gutachter für City 2030 schon im Juli 2019 betont.

Doch mit dem Ausbruch der Pandemie und dem ersten Shutdown des Einzelhandels von März bis Mai 2020 wurde auch eins deutlich: Die zehn Monate vorher geäußerte Sorge, der Handel werde implodieren, wurde zur Gewissheit. Und einer der Gutachter, der Architekt Dr. Holger Pump-Uhlmann, wurde deutlich: „Die City-Umgestaltung braucht mehr Tempo.“ Das erklärte er im Gespräch mit dem Tageblatt.

+++15.25 Uhr+++ Initiativkreis-Vorsitzender Waldemar Gluch steht ST-Redakteur Philipp Müller Rede und Antwort

+++15.20 Uhr+++ Händler arbeiten in Netzwerken wie Werbegemeinschaften und dem Initiativkreis Solingen

Wenn es um die Verbesserung in der Innenstadt geht, dann stehen die Händler zusammen. Dazu gibt es in der City den Werbe- und Interessenring Innenstadt (W.I.R.), der mit vielen kleinen Aktionen Leben in die Innenstadt bringt. Er ist aber auch Partner der großen Sommerparty, die seit 2007 auf dem Neumarkt stattfindet. Die wird vom Initiativkreis Solingen organisiert. In ihm sind unter anderem die Händlergemeinschaften aus allen Teilen der Stadt Solingen, aber auch beispielsweise das Rathaus aktiv vereint. Im Oktober zog sich der langjährige Vorsitzende Jan Höttges zurück. Er zog in einem Interview gewohnt kritisch Bilanz zu seiner Arbeit und was er sich für die City wünscht.

Sein Nachfolger ist Waldemar Gluch. Der Fotohändler vom Neumarkt war schon in vielen Positionen ein Kämpfer für die Innenstadt. Im Video-Interview verrät er, welchen Kurs der Initiativkreis nehmen wird und wie er sich in das Konzept City 2030 einbringen wird. Auch er legt trotzt aller Zuversicht den Finger in die eine oder andere offene Wunde. Das Video-Interview mit Waldemar Gluch beginnt um 15.25 Uhr.

+++15.15 Uhr+++ Berthold Hloschek spricht über Vergangenheit und Zukunft der Solinger Innenstadt

+++15.10 Uhr+++ Goldschmiedemeister Berthold Hloschek: Mit dem Bachtorzentrum begann der Niedergang für die Innenstadt

Berthold Hloschek ist Goldschmiedemeister und war stets einkritischer Begleiter der Entwicklung der Innenstadt. Im ST-Interview erklärt er, warum die Ausweitung der Verkaufsflächen in der City nicht gut war. Zugleich bezeichnet er – wenn auch nicht so drastisch – das Bachtorzentrum als ersten Sargnagel für die Innenstadt. Aber er gibt auch einen Einblick, wie sich Fachgeschäfte heute aufstellen sollten und warum die Ausbildung immer noch ein hochmodernes Thema ist. Darin liege auch eine gute Zukunft für den inhabergeführten Einzelhandel

Das Interview sehen Sie genau um 15.15 Uhr.

+++14.55 Uhr+++ Händler Michael Borgmann im Interview mit dem Solinger Tageblatt 

+++14.50 Uhr+++ Händler Michael Borgmann lebt die Moderne des Handels und setzt damit ein Zeichen für die City 2030

Das Konzept hat im kommenden Jahr nur eine Chance auf Erfolg, wenn auch die Immobilieneigentümer in der City mitziehen. Zugleich müssen aber auch neue Formen gefunden werden, wie Handel in der Innenstadt funktionieren kann. Wenn es darum geht, die Flächen für den Handel zu konzentrieren, dann dient sicher der Umzug von Intersport Borgmann von der Unteren Hauptstraße in die Clemens-Galerien als Blaupause für die Zukunft. Zugleich hat Michael Borgmann mit dem Schritt, sein Sportgeschäft mit einem Online-Shop zu einer Einheit zu formen, die modernen Formen für den Einzelhandel aufgezeigt. 

Michael Borgmann spricht im Video-Interview zu seinen Erfahrungen am neuen Standort, seinem Konzept und auch seinen Erwartungen an City 2030. Das Video beginnt um 14.55 Uhr.

+++14.40 Uhr+++ Das Konzept City 2030 hat seine Anfänge in bereits im Jahr 2018

Im Jahr 2018 wurden gleich drei Gutachterbüros damit beauftragt, Ideen zu entwickeln, wie wieder Leben in die City einziehen kann.

An dieser Stelle ein Blick ins ST-Archiv zu wichtigen Wegmarken:

  • Im Oktober 2018 legen die Bürger der Innenstadt Vorschläge vor, was in die neue City passt.
  • Die Planungsbüros machen sich ebenfalls 2018 auf den Weg, die Vorschläge mit ihren Analysen zu einem Konzept zu formen. Stadtdirektor Hartmut Hoferichter (parteilos) bewertet die ersten Schritte.
  • Schon im April 2019 stellt die Stadt die Grundzüge von City 2030 vor, die im Anschluss von der Politik beraten wurden. Denn Solingen soll Projekt-Kommune werden.
  • Im Oktober 2019 kommt es zu einer weiteren Bürgerversammlung in der Stadtkirche am Fronhof, in der Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) die Bedeutung der Schritte betont, die für eine neue Innenstadt nötig sind.
  • Im Dezember blickt OB Kurzbach auf das Jahr 2020. Im Interview mit dem Solinger Tageblatt bekräftigt er unter anderem die Bedeutung des Konzepts City 2030.

+++14.30 Uhr+++ Die Innenstadt wird aus dem Coworking Space gemanagt

Carolin Helmes und Simon Flick sind die neuen Innenstadtmanager. Sie arbeiten von der Linkgasse aus. 

Im Interview mit Miriam Macdonald von der Stadtentwicklung im Rathaus war gerade die Rede vom neuen CitymanagementDas stellte sich vergangene Woche vor. Seine Aufgabe wird es sein, als Schnittstelle zwischen dem Rathaus, den Immobilieneigentümern, der Politik und den Menschen in der Innenstadt zu arbeiten.

Das Duo ist im neuen Coworking Space angesiedelt, der seinen Sitz an der Linkgasse in der ehemaligen Elefanten-Apotheke hat. Ein Coworking Space ist eine der neuen Arbeitsformen, die gezielt in der Innenstadt angesiedelt werden. Das passiert unter der Regie der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Deren Geschäftsführer Frank Balkenhol hatte im Tageblatt den Sinn dieser modernen Arbeitsform als Impuls für die City 2030 erläutert

Wie das an der Linkgasse gedacht ist, hat das Tageblatt ebenfalls bereits ausführlich berichtet.

Für den Hintergrund, auf welcher Basis des Innenstadtmanagement seine Arbeit ab Januar 2021 ausrichten wird: Auf 125 Seiten steht alles das, was die Stadtverwaltung mit Experten City 2030 erarbeitet hat. Zum kompletten Konzept geht es hier

+++14.20 Uhr+++ Stadtplanerin Miriam Macdonald im ST-Interview 

+++14.15 Uhr+++ Miriam Macdonald begleitet den Prozess City 2030 für das Rathaus und mit den Bürgern

Schon im kommenden Jahr wird viel in der Innenstadt passieren. Das verspricht Miriam Macdonald von der Stadtentwicklung im Rathaus. Sie erklärte im ST-Video-Interview, wie dabei die Bürger, die Politik und die Immobilieneigentümer in der City eingebunden sind und weiter werden.

Sie verweist auch auf die Gläserne Werkstatt, die in den früheren Räumen von Appelrath & Cüpper errichtet wird. Dort entsteht ein Mix aus Handel, Produktion und Ideenschmieden.

Das Tageblatt hat das Thema Gläserne Werkstatt schon oft beleuchtet. Hier ein Blick ins ST-Archiv zu den aktuellen Entwicklungen: Die Eröffnung auf den über drei Etagen verteilten 1200 Quadratmeter großen Flächen soll im April oder Mai 2021 sein. So ist der Stand in Sachen Umbau

Das ganze Interview mit Miriam Macdonald sehen Sie um 14.20 Uhr

+++18. Dezember, 14 Uhr+++ City 2030: Was schon in 2021 passiert – Der Umbau der Innenstadt beginnt schon im Januar

Solingen. Seit Mittwoch herrscht der Shutdown für fast den gesamten Einzelhandel. Doch schon länger ringt die Solinger Innenstadt mit dem Problem, dass die Läden auch dann nicht oder kaum besucht werden, wenn sie geöffnet sind. Damit ist Solingen nicht alleine. Viele Städte kämpfen gegen das Sterben ihrer Innenstädte. Was man dagegen tun kann, ist kompliziert und vielfältig. Solingen gilt bundesweit dabei unter den Mittelstädten als Vorreiter. Denn es gibt das Konzept „City 2030“. Das wurde mit Hilfe von drei Planungsbüros erstellt. Eingeflossen in das Konzept sind auch die Ergebnisse von Bürgerbeteiligungen. Dazu gab es Anhörungen und Workshops

Zudem hat die Verwaltung mit Eigentümern in der Innenstadt Kontakt aufgenommen, wie sie die Lage beurteilen, was sie selbst beitragen wollen, um spätestens 2030 der Innenstadt wieder mehr Leben zu geben. Das erzeugt jetzt viel positive Aufbruchstimmung in der Stadt. 

In den kommenden drei Stunden werden wir an dieser Stelle viele Themen beleuchten, was das Konzept bedeutet, wie es umgesetzt werden soll und was die verschiedenen Akteure davon halten. Regelmäßig wird dieser Text wie ein Liveticker um neue Fakten und Video-Interviews ergänzt. 

In diesem Ticker zu City 2030 setzt das Tageblatt jetzt auch auf Sie als Leser. Wenn Sie Ideen, Anmerkungen zu den kommenden Inhalten haben, können Sie uns diese umgehend an redaktion@solinger-tageblatt.de schicken. Wir werden Ihre Meinungen an einer passenden Stelle hier zeitnah einfließen lassen. Oder Sie nutzen die Kommentarfunktion am Ende dieser Seite. Auch diese Inhalte werden wir zeitnah in den Ticker einbauen 

Zum Start jetzt ein Film, der die wesentlichen Aspekte der kommenden drei Stunden zusammenfasst: 

Acht Interviews erwarten die Leser über den Nachmittag verteilt. Zur Orientierung vorab die Zeiten für die Video-Interviews und deren Schwerpunkte:

14.20 Uhr: Miriam Macdonald, Stadtentwicklung, erläutert die Zusammenhänge von „City 2030“.

14.55 Uhr: Händler Michael Borgmann erklärt das Konzept, Online-Shop und Ladengeschäft zu verbinden.

15.15 Uhr: Goldschmiedemeister Berthold Hloschek sieht in Einkaufszentren einen Grund für den Niedergang der Innenstadt.

15.25 Uhr: Der neue Chef des Initiativkreises, Waldemar Gluch, fordert zum Mitmachen bei „City 2030“ auf.

15.45 Uhr: Juwelier Ralf Reichwein sieht den Zusammenhalt der Händler als ausbaufähig an.

16.20 Uhr: Fachhändler Ralf Kohns ist Verfechter einer bunten und belebten City.

16.40 Uhr: Ausschussvorsitzender Carsten Becker (CDU) erklärt: „City 2030“ sei eine Chance, die die Stadt nutzen müsse und werde.

17 Uhr: Stadtdirektor Hartmut Hoferichter: Prozess der Umgestaltung wird schnell Fahrt aufnehmen.

Aufgebaut wie ein Liveticker, wird der Artikel im regelmäßigen Rhythmus um Videos und Infobausteine ergänzt. Zum Start gibt es bereits jetzt einen Film zu City 2030 – und alle Inhalte sind natürlich auch über den Freitag hinaus abrufbar. 

Vorbericht: "City 2030" nimmt Fahrt auf. 

Solingen. Ungeachtet der Tatsache, dass der Einzelhandel wegen der Corona-Pandemie in großen Teilen geschlossen hat, nimmt ein Projekt trotzdem Fahrt auf: Die Umsetzung des Konzepts „City 2030“, das sich dem Ladensterben entgegenstellen will. Am Freitag wird das ST drei Stunden lang das Thema ganz ausführlich betrachten. Von 14 Uhr an gibt es auf unserer Internetseite in kurzen Abständen Video-Interviews mit Akteuren rund um das Projekt „City 2030“. Ergänzt wird das mit Nachrichten und einem steten Blick in die Zusammenhänge.

Dazu haben wir einige Artikel aufbereitet, die den Sinn des Konzepts erklären. Die Texte werden sich mit der Geschichte von „City 2030“, den wichtigsten Projekten und Personen beschäftigen. Natürlich spielen auch Themen wie „Wohnen“ eine Rolle. In der Innenstadt wird verstärkt Wohnraum geschaffen: Kondor Wessels investiert am Südpark, die Sparkasse in der City und statt Kaufhof und P & C soll es eine Mischform aus Wohnen und Handel geben.

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