Am Samstag

Industriemuseum lädt zum Event „Sound der Fabrik“

Peter Schilske und Nicole Scheda freuen sich auf die Premiere von „Sound der Fabrik“ im Industriemuseum.
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Peter Schilske und Nicole Scheda freuen sich auf die Premiere von „Sound der Fabrik“ im Industriemuseum.

Peter Schilske und sein Team präsentieren Mystery-Thriller.

Von Philipp Müller

Solingen. Unter dem Titel „wortrocker“ hat der Sound-Künstler Peter Schilske sein Team für das Industriemuseum zusammengerufen. Am Samstag feiert an der Merscheider Straße „Sound der Fabrik, Part I, Anomalie“ Premiere. Das ganze wird ein besonderes Event mit einer Mischung aus Musik, Sound-Loops, Texten und stimmungsvollem Licht und mystischer Grundstimmung. Durch Corona musste der Termin als Teil der Ausstellungsreihe „Futur 21“ mehrfach verschoben werden.

„Das wird im Vergleich zu anderen Veranstaltungen die beste, die wir jemals im Industriemuseum hatten“, ist dessen Leiterin Nicole Scheda sicher. Und das liegt nicht daran, dass sie Teil der Geschichte ist. Es liege daran, dass die Story genau auf das Haus zugeschnitten sei, quasi die Geschichte des Hauses direkt in den Abend einbindet.

Peter Schilske erklärt, was die Premierenbesucher erwartet: „Es wird eine unterhaltsame und schräge Geschichte geben.“ Alles fängt damit an, dass Museumsleiterin Scheda in der Gesenkschmiede Hendrichs alte Kisten entdeckt. Darin befinden sich alte Tonbandgeräte und alte Tonbänder. Auf den Bändern ist die Geschichte einer Maschinenkomponistin zu hören. Sie berichtet vom spurlosen Verschwinden weiterer Maschinenkomponisten.

Das ist die Basis, um mit singender Säge, Gitarre, Schlagzeug, Textpassagen der Schauspieler Sigrid Burgholder und Thomas „Balu“ Martin sowie Sound-Loops die Ursache für das Verschwinden der Komponisten zu ergründen und was das alles mit der Gesenkschmiede Hendrichs zu tun hat oder auch nicht.

Schilske verspricht Anlehnungen an die Filmmusik und dazu besondere Töne. Zwei Jahre lang hat er Geräusche im Museum aufgenommen – von der knarzenden Tür über das Aufziehen eines Duschvorhangs bis zu den Geräuschen der alten Maschine. Das alles werde live, teils improvisiert in der guten Spielstunde vorgetragen. Damit werde alles eine einmalige Sache, die so nicht exakt zu wiederholen sei.

Für Schilske hat dabei eine Herangehensweise eine besondere Rolle gespielt: „Eine gute Geschichte ist immer wahr, wenn sie erfunden ist.“ Absurd wird der Abend also auch.


Sound der Fabrik, Samstag, 24. September, 20 Uhr, Industriemuseum, Museumseintritt

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