In St. Clemens erklingt zum Stummfilm Livemusik

Für die noch junge Reihe „Vesperklänge“ zeichnen (v. l.) Kamil Gizenski, Andrea Wingen und Michael Schruff verantwortlich. Foto: Christian Beier
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Für die noch junge Reihe „Vesperklänge“ zeichnen (v. l.) Kamil Gizenski, Andrea Wingen und Michael Schruff verantwortlich.

Noch junge Veranstaltungsreihe bietet einmal im Monat sonntagnachmittags „Vesperklänge“

Von Jutta Schreiber-Lenz

„Vesperklänge“ heißt die neue Reihe, zu der die Kirchenmusiker der katholischen Kirchengemeinde St. Clemens einladen. Schon im Dezember ist dieses neue Format an den Start gegangen. „Es schien uns gut in den Advent zu passen, eine Mischung aus abendlicher Musik und geistlichen Impulsen anzubieten“, erklärt Regionalkantor Michael Schruff den Grundgedanken. Zusammen mit Andrea Wingen und Kamil Gizenski zeichnet er für die „Vesperklänge“ verantwortlich. „Nach einer Zeit geringeren Interesses an Orgelkonzerten scheint sich dieser Trend in der Pandemie wieder umzukehren“, sagt Schruff und erinnert an eine vorweihnachtliche Veranstaltung im Jahr 2020, die großen Zulauf hatte, trotz des damals herrschenden Lockdowns.

Dieses erste Mal habe sich recht strikt an das bekannte Format einer „Vesper“ gehalten; künftig sollen Form und Ablauf etwas „bunter“ werden, ohne geistliches wie musikalisches Niveau abzusenken. Der 30. Januar etwa wird in die Welt der Stummfilme entführen: Kamil Gizenski (Orgel) und Andrea Wingen (Klavier) werden die musikalische Begleitung zu dem Streifen. „Das Leben und Sterben Jesu Christi“ aus dem Jahr 1903 liefern, der übrigens auf der „besonders wertvoll“-Liste des Vatikans steht. „Der Film ist dabei der geistliche Impuls“, betont Wingen und erinnert an bereits zu früheren Anlässen gezeigte christliche Stummfilme. „Das war auch im Oktober unser Beitrag zur Nacht der offenen Kirchen, der gut ankam“, sagt sie. Am 27. Februar spielt Michael Schruff ein 20-minütiges Konzert des deutschen Komponisten Julius Reubke. „Ein recht wildes Stück, das Pfarrer Michael Mohr inhaltlich in einer begleitenden Andacht erläutern und einordnen wird“, so Schruff.

„Nach einer Zeit geringeren Interesses an Orgelkonzerten scheint sich dieser Trend in der Pandemie wieder umzukehren.“

Michael Schruff, Kantor

Am 27. März lädt Andrea Wingen zu einem Klavier-Kreuzweg ein und am 15. Mai schließt die Vesperklänge-Reihe mit einer speziellen Spenden-Aktion für die dann zur Renovierung anstehenden Orgel. „Uns schwebt so etwas wie eine Versteigerung von gewünschten und spontan von uns gespielten Stücken vor“, sagt Schruff. „Genau ist der Gedanke noch nicht ausgereift.“ Aber dass es etwas sein werde, das noch mal in den Fokus rückt, dass Geld für die nötige Instandsetzung der Orgel generiert werden muss, sei klar.

So gebe es für die ganze Vesperklänge-Reihe auch keinen festen Eintritt; dafür werde um einen Beitrag zur Orgel- Restaurierung gebeten.

Nächster „Vesperklang“ am Sonntag, 30. Januar um 17 Uhr in der Kirche St. Clemens, Eintritt frei, Anmeldung im Pfarrbüro, Tel. (02 12) 22 14 80 oder über die cocuun-App. Es besteht weiterhin Masken- und Abstandspflicht.

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