Corona

Immer mehr Busfahrgäste tragen Masken

Die Fahrgäste in Solinger Bussen halten sich inzwischen stärker an die Maskenpflicht.
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Die Fahrgäste in Solinger Bussen halten sich inzwischen stärker an die Maskenpflicht.

Verkehrsbetrieb: Maskenpflicht wird ernster genommen.

Von Timo Lemmer

Solingen. Die Fahrgäste in Solinger Bussen halten sich inzwischen stärker an die Maskenpflicht als noch zu Beginn der Pflicht: Das ist zumindest der Eindruck, den man beim Verkehrsbetrieb hat. „Einige halten sich sicherlich nicht daran. Aber unsere Wahrnehmung ist, dass es insgesamt besser geworden ist und mehr Fahrgäste im Bus ihre Maske auflassen. Gerade tagsüber gibt es kaum Beanstandungen“, berichtete Jürgen Hustädt in einer gemeinsamen Sitzung von Behinderten- und Fahrgast-Beirat.

Die Entwicklung ist nach Angaben des Abteilungsleiters Mobilitätsmanagement bei den Stadtwerken auch im Schülerverkehr zu beobachten: „Das Tragen der Maske wird mittlerweile ernster genommen.“ Hustädt ergänzt: „Die Maskenpflicht ist auch an den Haltestellen verbindlich. Das zu überprüfen ist Sache des Ordnungsamtes.“ Die Maßnahme sei Pflicht aufgrund der Corona-Schutzverordnung.

Solingen: Behindertenbeirat will bei der Smart City ins Boot geholt werden

Hustädt, aber auch Carsten Knoch, Abteilungsleiter Mobilität im Rathaus und ein Vertreter der Smart City, stellten sich im Konzertsaal außergewöhnlich vielen Nachfragen: Insbesondere die Mitglieder des Behindertenbeirats hatten augenscheinlich sehnsüchtig auf die Sitzung gewartet.

Für Verwunderung sorgte, dass die digitalen Stelen, die im Zuge des Smart City-Konzeptes aufgestellt werden, keine Sprachsteuerung beinhalten oder akustische Auskünfte geben. „Das ist eine Chance, die man nicht vertun sollte“, sagte Manuela Knors vom Blinden- und Sehbehindertenverein. Auch Horst Koss (Diakonie) regte akustische Ansagen an Haltestellen an – in anderen Städten gäbe es die vom einfahrenden Bus sogar selbst.

Knors berichtete, dass es für Sehbehinderte aktuell noch schwieriger sei, zu erfahren, ob der einfahrende Bus der richtige ist – die kurze Nachfrage beim Busfahrer entfällt, seitdem die vorderste Türe geschlossen bleibt. Der Behindertenbeirat müsse bei der Umsetzung der Smart City viel stärker ins Boot geholt werden, betonte Mitglied Alessandro Costantino.

Im Zuge des Haltestellenumbaukonzepts pochten die Mitglieder beider Beiräte zudem auf zügige Barrierefreiheit aller Haltestellen. Mit Sorge wurde zudem zur Kenntnis genommen, dass am Osteingang des Hauptbahnhofs keine Rollstuhl-Rampe entstehen wird. Aus Platzgründen wird das neue Zugangsbauwerk nur mit einem Aufzug gebaut. Voraussichtlich dort ab Ende August 2021 gebaut.

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