Ein Titel, viele Geschichten

Solingerin bringt „Ich und Irgendeiner“ raus

Lektorin Renate Eickenberg – hier mit Hund Ghandi – freut sich über die große Vielfalt des zweiten Buches mit Kurzgeschichten von Solinger Autoren und Autorinnen.
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Lektorin Renate Eickenberg – hier mit Hund Ghandi – freut sich über die große Vielfalt des zweiten Buches mit Kurzgeschichten von Solinger Autoren und Autorinnen.

Lektorin Renate Eickenberg freut sich mit den Autoren über weiteren Kurzgeschichtenband.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. „Ich und Irgendeiner“ heißt das neue Buch voller Kurzgeschichten, das Renate Eickenberg, Autorin und Coach, jüngst vorgelegt hat. Nach „Ich will nur Dich, Sylvia – 1941“, ist es das zweite, das dem Konzept „Ein Titel – viele Geschichten“ folgt. Angeregt durch eine in eine alte Buche eingeritzte Inschrift hatte die Autorin und Beraterin bei ihren Lockdown-Spaziergängen im letzten Jahr die Idee, über das Solinger Tageblatt Autoren und Autorinnen zu suchen, die aus diesem geheimnisvollen Schwur je eine Geschichte machen. Mit großer Resonanz.

Autoren sind zwischen9 und 90 Jahren alt

„Damals waren schon viele verschiedene Sachen entstanden, aber nun bin ich völlig begeistert über die Vielfarbigkeit der Ideen, die ich zu ‚Ich und Irgendeiner' lesen durfte“, sagt Renate Eickenberg: Biografien, die weit in die Zeit des Zweiten Weltkrieges mitnehmen, Reise-Erinnerungen, Krimis, die an die Abenteuer der „Drei ???“ oder „TKKG“ erinnern, Liebesgeschichten und zeitkritische Prosa, Vergnügliches, Nachdenkliches, Philosophisches und Fantastisches ist aus den Federn der 18 Autoren und Autorinnen geflossen. Der Kurzgeschichtenband kann nun in jeder Buchhandlung erworben werden.

Das Besondere daran: Wieder haben viele der Schreiber und Schreiberinnen noch nie zuvor einen Text veröffentlicht, für manche ist es überhaupt der erste Ausflug in die Welt der Schriftstellerei. „Aber es waren auch ein paar Wiederholungstäter vom ersten Mal dabei, die sozusagen Blut geleckt hatten“, erzählt Renate Eickenberg. Für sie selbst ist es das zwölfte Buch, mit dem sie an die Öffentlichkeit geht. Nach diversen Fachbüchern entdeckte die studierte Germanistin mehr und mehr ihre Liebe zu Erzählungen. Auch hier hat sie gleich drei selbst beigesteuert.

Die Vielfalt der eingeschickten Texte erklärt Eickenberg mit dem breiten Generationenbogen, den die Autoren und Autorinnen diesmal spannen. „Einige Schüler der Geschwister-Scholl-Schule haben mitgemacht, und so ergibt sich eine Spanne von 9 bis 90 Jahren“. Lebhaft lässt Renate Eickenberg im Gespräch ein bisschen in die einzelnen Erzählungen spinksen und an ihrer spürbaren Begeisterung für jede einzelne teilhaben. „Obwohl es wirklich viel Arbeit war, alle Texte sorgfältig zu redigieren und für die Veröffentlichung durchzusehen, hat mir das Ganze sehr viel Freude gemacht“, verrät sie. „Jede einzelne Geschichte ist etwas Besonderes und hat mich sehr berührt.“

Auf den Erfolg des zweiten Buches, das im Handel erhältlich ist, stießen die Autoren und Autorinnen in diesen Tagen an und schmiedeten womöglich bereits neue Pläne.

„Ich und Irgendeiner“, Rediroma Verlag, 11,95 Euro

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