Abitur im Corona-Jahr

Humboldt-Gymnasium feiert einen Jahrgang, der eng zusammengerückt ist

Die Zeugnisübergabe fand mit Abstand statt – das obligatorische Foto durfte aber nicht fehlen. Foto: Christian Beier
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Die Zeugnisübergabe fand mit Abstand statt – das obligatorische Foto durfte aber nicht fehlen.

Das Gymnasium entlässt 71 Abiturienten. 30 schaffen ein Einserabi, fünf sogar eine 1,0. Einige Schüler wurden besonders geehrt, darunter Robert Philipp Weeke.

Von Julia Wodara

Solingen. Der Abiturjahrgang 2021 des Humboldtgymnasiums hat seinen Schulabschluss gefeiert. Die Veranstaltung am Freitag fand in zwei Gruppen aufgeteilt am Nachmittag und frühen Abend in der Sporthalle der Schule statt, in der Zwischenzeit wurde beim Sektempfang auf dem Schulhof auf den Abschlusserfolg angestoßen.

Obwohl die diesjährige Abiturstufe über ein Jahr ihrer Oberstufenzeit mit den Einschränkungen der Pandemie zu kämpfen hatte, wie Oberstufenkoordinatorin Dr. Monika Hachmüller betonte, zeichnete sie sich durch viele Errungenschaften aus. Die aktuellste ist die durchschnittliche Abschlussnote: 30 der insgesamt 71 Schüler und Schülerinnen erhielten eine Endnote mit einer Eins vor dem Komma, fünf von ihnen erreichten sogar die 1,0.

Als Stufenbester wurde Robert Philipp Weeke ausgezeichnet, außerdem kürten die Schülerinnen und Schüler Theodor Hankammer und eine Jury Pia Maria Vierling für ihr besonderes Engagement. Die Auszeichnungen wurden jeweils mit 25 Euro belohnt – die Gewinner spendeten sie selbstbestimmt an die Organisationen Hey Alter!, Solingen hilft und krisenchat.de.

„Findet nicht den richtigen oder falschen Weg, sondern den passenden.“

Schulleiter Alexander Lübeck

Schulleiter Alexander Lübeck konnte in seiner Rede zum „Höhepunkt des schulischen Werdegangs“ auf viele andere Meilensteine verweisen, wie beispielsweise die Erfolge der letztjährigen Humboldt-Kulturnacht oder des Projekts Community-Klima, an denen die Jahrgangsstufe maßgeblich beteiligt war.

Abseits aller Leistungen erinnerte man sich jedoch vor allem an die gemeinsame Schulzeit. In Abwechslung mit einem klassischen Musikprogramm, das von den Schülern und Schülerinnen des Jahrgangs getragen wurde, erzählte das Lehrpersonal humorvolle Anekdoten. So verabschiedete Birte Caspary-Pannes, die am Gymnasium unter anderem für bilinguale Klassen zuständig ist, den ersten vollständig bilingualen Jahrgang.

„Was uns ausgemacht hat, ist, dass wir immer Spaß hatten. Wir haben es uns überall schöngemacht“, sagte Stufensprecher Theodor Hankammer. Durch die Pandemie habe sich letztlich auch die Fähigkeit der Jahrgangsstufe bewiesen, schwierigen Situationen gemeinsam und mit angemessenen Kompromissen zu begegnen. In diesem Sinne wünschte Schulleiter Lübeck den diesjährigen Absolventen und Absolventinnen für ihre Zukunft: „Findet nicht den richtigen oder falschen Weg, sondern den passenden.“

Auch das Gymnasium Vogelsang feierte Entlassung: Gymnasium Vogelsang - 30 schaffen ein Einser-Abi

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