Horst Koss bleibt Vorsitzender des Behindertenbeirats

Aldona Gonzales Thimm gratulierte Horst Koss mit einem Blumenstrauß zu seiner Wiederwahl zum Vorsitzenden des Beirats für Menschen mit Behinderung. Foto: Christian Beier
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Aldona Gonzales Thimm gratulierte Horst Koss mit einem Blumenstrauß zu seiner Wiederwahl zum Vorsitzenden des Beirats für Menschen mit Behinderung.

Sozialdemokrat wurde ebenso wie seine Stellvertreterin Julia Lipschitz einstimmig wiedergewählt

Von Kristin Dowe

Für Horst Koss war es wohl ein schöner Vertrauensbeweis, als er am Montag den Blumenstrauß aus den Händen von Aldona Gonzales Thimm erhielt: Der Sozialdemokrat wurde erneut zum Vorsitzenden des Beirats für Menschen mit Behinderung gewählt – die Mitglieder hatten in einer offenen Wahl in ihrer ersten Sitzung des Jahres einstimmig für ihn gestimmt. Auch Stellvertreterin Julia Lipschitz bleibt – ebenfalls einstimmig gewählt – weiter im Amt.

Beide freuten sich sichtlich über das Vertrauen. „Es ist immer wieder erfrischend und toll, wie wir hier im Beirat die Belange der Menschen mit Behinderung vertreten“, lobte Lipschitz die bisherige Zusammenarbeit.

Zu einem emotionalen Moment kam es, als Horst Koss die Mitglieder kurz vor dem Einstieg in die Tagesordnung zu einem kurzen Gedenken an Klaus Tschense aufrief, der im Januar gestorben war. Kerstin Ehmke-Putsch vom Verein Pro Mobil musste mit den Tränen kämpfen, weil die Todesnachricht des Beiratsmitglieds sie in der Sitzung völlig überraschend erreicht hatte. „Ich bin gerade total fertig und muss mich mal kurz ausklinken.“ Die menschliche Reaktion stieß auf vollstes Verständnis bei den Beiratsmitgliedern.

An Aufgaben wird es dem Beirat auch in dieser Legislaturperiode nicht mangeln. So kommt auf die Stadt etwa der barrierefreie Umbau von mehr als 500 Haltepositionen im Stadtgebiet zu, der laut Personenbeförderungsgesetz eigentlich bis zum 1. Januar kommenden Jahres umgesetzt sein müsste. Ausnahmen müssen im Nahverkehrsplan begründet werden. „Das werden wir nicht schaffen“, machte Stadtplaner Carsten Knoch in einem Vortrag deutlich. Gerade mal 15 Prozent der Haltepunkte seien bereits entsprechend umgerüstet. Neben Leitelementen für Sehbehinderte müsse beispielsweise der Bordstein angehoben werden, damit Menschen mit Rollstuhl einfacher in die Busse gelangen. Wie schnell dies gelingt, hänge entscheidend vom bereitgestellten Geld und dem vorhandenen Personal ab, so Knoch.

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