Vor zwei Jahren kam sie ins Zentrum für verfolgte Künste

Holocaust-Überlebende Esther Bejarano verstorben

Esther Berajano schilderte im Zentrum für verfolgte Künste, wie sie das Konzentrationslager Auschwitz überlebte. Foto: Tim Oelbermann
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Esther Berajano schilderte vor zwei Jahren im Zentrum für verfolgte Künste, wie sie das Konzentrationslager Auschwitz überlebte.

Eine ihrer zentralen Botschaft an ihr meiste junges Publikum war auch in Solingen stets: „Ich tue alles dafür, dass die Neonazis verschwinden.“

Solingen/ Hamburg. Die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano ist am Samstag gestorben. Bejarano hatte im Mai 2019 einen beeindruckenden Auftritt in Solingen. Im Zentrum für verfolgte Künste sprach sie vor dem vollbesetzten Meistermann-Saal. Auf Einladung der Falken erzählte sie vor rund 200 Besuchern von ihrer Zeit im Konzentrationslager Auschwitz und wie sie die Gräuel überlebte.

Schon vor zehn Jahren war sie in der Cobra – als teil der Kölner Hip-Hop-Band „Microphone Mafia“. Musik als Akkordeonspielerin im Mädchen-Orchester des KZ sicherte sie vor der Gaskammer im Todeslager. Eine ihrer zentralen Botschaft an ihr meiste junges Publikum war auch in Solingen stets: „Ich tue alles dafür, dass die Neonazis verschwinden.“ pm

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