Samstag, 13. August

Hoftrödel soll die Merscheider verbinden

Auf den Hoftrödel freuen sich die Organisatoren (hinten v. l.) Anne Dreyhaupt (mit Jonathan), Peer und Vivian Hepp, sowie Tim Dreyhaupt und die Kinder Ronja, Tilda und Lotte (vorne).
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Auf den Hoftrödel freuen sich die Organisatoren (hinten v. l.) Anne Dreyhaupt (mit Jonathan), Peer und Vivian Hepp, sowie Tim Dreyhaupt und die Kinder Ronja, Tilda und Lotte (vorne).

In 150 Gärten und Höfen wird am Samstag Gebrauchtes angeboten. Organisatoren freuen sich über Zulauf.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Mit dieser großen Resonanz hätten die Organisatoren nicht gerechnet: 150 Gärten und Höfe laden für den kommenden Samstag, 13. August, erstmalig zum Merscheider Hoftrödel ein. In Hofschaften und Seitenstraßen entlang der Merscheider Straße werden an diesem Tag vor Privathäusern, in Gärten und Höfen Tapezier- und Klapptische rausgestellt, auf denen sich all das findet, was man unter dem Stichwort „Trödel“ erwartet: Kerzenständer, Sofakissen, Porzellan, Küchenutensilien, Kinderkleidung, ungetragene Schuhe, vom Opa geerbtes Werkzeug und dergleichen mehr.

„Das Ganze ist keine zusammenhängende Flaniermeile, sondern findet punktuell statt, so dass wir einen Lageplan erstellt haben, um den Besuchern die Wege zu weisen“, sagt Noemi Busshaupt vom Organisationsteam, die sich riesig über die vielen Anmeldungen freut. „Wir hätten nie zu hoffen gewagt, dass unsere Idee dermaßen einschlägt.“ Als Gebiet habe man sich streng an die Merscheider Stadtteil- grenzen gehalten. „Wir mussten und wollten da eine Linie ziehen.“ Natürlich seien Besucher aus Ohligs, Gräfrath, Mitte, Wald oder Burg herzlich willkommen. Familien mit Kindern sind ebenso dabei wie Paare oder Singles durch alle Altersklassen.

Im April hatte der Hoftrödel mit einer vorsichtigen Idee begonnen und dann schnell Fahrt aufgenommen. Familie Dreyhaupt, die zuvor in Köln gelebt hat, hatte solch einen Trödel dort in vergleichbarer Form öfter mitgemacht und erlebt und suchte nun über Nachbarschaftsforen nach Mitstreitern. Erfolgreich, denn schnell hatte sich ein Kleeblatt aus vier Familien zusammengefunden. Dann entstanden ein Flyer und eine Internetseite.

„Es geht bei diesem Konzept nicht nur ums Trödeln“, sagt Noemi Busshaupt. „Sondern darum, sich kennenzulernen. Mal Straßen und Hofschaften zu betreten und mit den Bewohnern dort zu plaudern, die zwar in unmittelbarer Nachbarschaft liegen, aber dennoch aber bislang unbekannt sind.“

Anreise zu Fuß oder per Rad wird empfohlen

Jetzt hoffen alle Beteiligten nicht nur auf schönes Wetter, sondern auch auf viele Besucher. „Wir sind gespannt, ob jemand zum Beispiel das Rad nimmt, um möglichst alle Stationen abzufahren“, sagt Noemi Busshaupt. Natürlich gehe das alles auch zu Fuß, es sei aber schon ziemlich weit. Mit dem Auto von Station zu Station zu fahren, sei ungünstig, sagt die Organisatorin. Schließlich könnten die Hofschaften ja voller Menschen sein – und da würden Durchfahrten ziemlich stören.

Samstag, 13. August, 10 bis 18 Uhr. Eine Übersicht über alle Stationen gibt es hier.

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