Hofschaft wurde bereits 1249 erwähnt

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Barl

OHLIGS -rom- Sozusagen im Schatten der Viehbachtal-Schnellstraße liegt heute die kleine Hofschaft Barl. Eine mittelalterliche Kölner Urkunde erwähnt das Gehöft, das damals noch zum Kirchspiel Wald gehörte, schon 1249. Da hieß Barl auch schon mal Barle oder später sogar Borle. Bei der Namensdeutung hat Sprachforscher Rudolf Picard, außer dem nahe liegenden bar für „nackt, bloß“, ein gewichtigeres „Barloh“ im Gepäck, das er, mit gehörigem Fragezeichen, als „Schweinewald“ übersetzt.

Der Herkunft des Ortsnamens hat sich auch Heinz Rosenthal angenommen, mit dem interessanten Resultat, dass es „namensgleich einen Ort Baerl bei Moers“ gebe. Daraus hat der Stadthistoriker den Schluss gezogen, linksrheinische Bauern hätten in grauer Vorzeit, als sie auf Solinger Gebiet ebenfalls Höfe anlegten, praktischerweise gleich den Namen vom Niederrhein für die bergischen „Ableger“ mitgebracht. Schlagzeilen über Ohligs hinaus machte übrigens der historische „Barler Männerchor“, der im Jahr 1928 bei einem nationalen Sängerwettstreit in Altenberg die Konkurrenz schockte und gleich fünf Sieger- und Ehrenpreise abräumte.

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