Schnapper

Höhscheider Trödelmarkt glänzt mit 90 Ständen

Der Höhscheider Trödelmarkt hat nicht nur in den Stadtteil zurückgefunden, er war auch äußerst gut besucht. Rund 90 Stände warteten auf Kundschaft. Foto: Uli Preuss
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Der Höhscheider Trödelmarkt hat nicht nur in den Stadtteil zurückgefunden, er war auch äußerst gut besucht. Rund 90 Stände warteten auf Kundschaft.

Auf dem Gelände des Technologie- und Gründerzentrums gab es jede Menge Schnäppchen zu erwerben.

Von Karl-Rainer Broch

Der Höhscheider Trödelmarkt am Sonntag hat in den Stadtbezirk zurückgefunden. Auf dem Gelände des Gründer- und Technologiezentrums an der Grünewalder Straße wurde an 90 Ständen alles von Kleidung, Schmuck, Porzellan und Krimskrams angeboten, was in den Kellern schlummerte und entbehrlich war. Vor zwei Jahren hatte der Trödelmarkt noch am Alten Bahnhof stattgefunden, das Areal gehörte aber schon zum Bezirk Stadtmitte, nicht zu Höhscheid.

Höhscheider Trödelmarkt äußerst gut besucht

 © Uli Preuss
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Angelika Ruhnau, eine der Organisatorinnen beim Veranstalter Fördergemeinschaft Höhscheid/Grünewald meinte: „Nachdem wir letztes Jahr bei fünf Bewerbern scheiterten, kam für uns nur noch das Gründer- und Technologiezentrum in Frage, wo auch schon der Weihnachtsmarkt mit Erfolg stattgefunden hatte.“

VERPFLEGUNG

ESSEN In der Catering-Ecke gab es eine ansprechende Auswahl an Essen und Trinken. Neben den legendären Currywürsten von Martin Kempner – vor dem Stand hatte sich zeitweise eine bemerkenswert lange Schlange gebildet – wurde an der Brotmanufaktur den Bäckern handgemachtes Sauerteigbrot aus dem historischen Steinofen fast aus den Händen gerissen, so begehrt war es.

hoehscheid.com

Während des Gesprächs mit dem ST am Stand des Fördervereins hatte Angelika Ruhnau so nebenbei eine Bluse für 2,50 Euro und eine gestickte Decke für zwei Euro verkauft. Sie hatte mit dem Fördervereins-Vorsitzenden Olaf Koppenhagen, ihrem Mann Ralf, Karen Küll, Friedhelm Juckel, Peter Weiner und Rainer Wengenroth aus dem Vorstand genügend Helfer gefunden, um die Veranstaltung zu stemmen. Überall wurde der Trödel zu annehmbaren Preisen verkauft, Handeln war selbstverständlich, auch wenn manche Interessenten mit der Forderung „50 Cent“ keinen Erfolg hatten.

Wer sich noch nicht für die Fußball-WM eingedeckt hatte, wurde auch fündig. Neben Fußbällen in Schwarzrotgold gab es auch Filzhüte und Perücken in den Nationalfarben für zwei Euro.

Von Büchern und Zinnbechern bis zum bergischen Krimi

Anne Siefen sammelte mit ihrem großen Stand erstmals Trödel-Erfahrung und war begeistert: „Ein schöner Markt mit guten Sachen und ohne Profis.“ Ein Stand hatte sich auf Solinger Souvenirs spezialisiert. Von Büchern, Zinnbechern bis zum bergischen Krimi gab es alles, was die Stadt so besonders macht. Karin Jostmann, die im Altersheim Cronenberger Straße eine Plattkall-Gruppe leitet, hatte das Buch „Blader em Weng“ für drei Euro erworben und wird demnächst daraus vorlesen.

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