Höhscheid möchte Ortskern neu beleben

Alexandra Bell begrüßte die Gäste zum Stadtteilgespräch über Höhscheid in der Lutherkirche. Foto: Christian Beier
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Alexandra Bell begrüßte die Gäste zum Stadtteilgespräch über Höhscheid in der Lutherkirche.

Stadtteilgespräche

-jsl- Die Höhscheider lieben ihren Stadtteil, bedauern aber Qualitätsverluste, die sich im Laufe der Jahre eingeschlichen haben und möchten ihn zu alter Stärke ertüchtigen. Für dieses Ziel sind sie bereit, sich ehrenamtlich miteinander zu vernetzen und in Projektarbeit gemeinsam Strukturen zu entwickeln: So lautet das Fazit eines Stadtteilgesprächs, zudem der Höhscheider SPD-Ortsverein eingeladen hatte.

Frank Schmitthammer von der SPD erklärte nach der 90-minütigen Veranstaltung, dass ein Wir-Gefühl hergestellt werden müsse, das derzeit kaum noch vorhanden sei. Es gehe darum, die Stärken und Schwächen des Stadtteils anzunehmen und aus dieser Erkenntnis neue Ideen für einen lebenswerteren Stadtteil zu entwickeln.

Lebhaft und konstruktiv waren die rund 20 Gäste, unter anderem von Spar- und Bauverein (SBV), Katholischer Kirche oder Gesamtschule in den Kirchenbänken der Lutherkirche in den Dialog getreten. Ziel sei die Erarbeitung eines langfristigen Integrativen Stadtteilkonzeptes wie es in Ohligs und Wald vor Jahren angestoßen worden sei, und das inzwischen in beiden Stadtteilen erste Früchte trage, sagte Schmitthammer.

Schnell war man sich einig, dass ein sichtbares Ortszentrum fehle, seitdem der Peter-Höfer-Platz nicht mehr für Feste und Weihnachtsmarkt bespielt werde und nur noch ein Parkplatz für Autos sei. Ein erster Gedanke des Stadteilgesprächs, der nun in einer Arbeitsgruppe nachgearbeitet werden soll: Vereine und Bürger zu einem „langen Tisch“ dorthin einladen, um den Peter-Höfer-Platz als Stadtteil- Treffpunkt wiederzubeleben. „Es wäre schön, wenn sich Vereine, Firmen, Gemeinden, Verbände und auch Privatpersonen beteiligen würden.“ Weiterer Wunsch war die Verbesserung der Infrastruktur für Radfahrer. Zwar gebe es von der Bundesstraße abgeteilte Spuren für Fahrradfahrer. Die seien aber extrem schmal und endeten schließlich in beiden Richtungen sehr abrupt „im Nichts“.

Gelobt wurden die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten, zumindest an der Hauptachse, und das viele Grün „drumherum“, das es gelte vor den Folgen der angekommenen Klimakrise und ihren Wetter-Kapriolen zu schützen.

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