Frühlingsmarkt

In Höhscheid gibt es viele neue Angebote

Auf dem Frühlingsmarkt der Fördergemeinschaft Höhscheid/Grünewald hatten Angelika Rudzio (l.) und Friederike von Strünck-Volmer (r.) den Stand des Palliativen Hospizes Solingen aufgebaut. Gärtnermeisterin Anja Berger verkaufte ihren Honig zugunsten von PHoS. Foto: Moritz Alex
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Auf dem Frühlingsmarkt der Fördergemeinschaft Höhscheid/Grünewald hatten Angelika Rudzio (l.) und Friederike von Strünck-Volmer (r.) den Stand des Palliativen Hospizes Solingen aufgebaut. Gärtnermeisterin Anja Berger verkaufte ihren Honig zugunsten von PHoS.

Tag des offenen Stadtteils offenbart Service und Ideen – vom Miet-Oldtimer bis zum Smart Home.

Von Daniela Neumann

Höhscheid. Einzelne Kleidungsstücke speziell für Frühchen. Unsichtbare Lautsprecher, aus denen ab sofort auch auf Zuruf Musik läuft. Versenkbare Abluftgeräte am Herd. 3D-Fotowürfel. All das gibt es – in Höhscheid. Zu länger sonnigem Wetter gab es innen und außen Angebote beim Tag des offenen Stadtteils zu erleben.

Und das ging am besten bei einem Spaziergang. Das dachten sich auch die Plümachers. „Wir suchen noch einen Behang fürs Badezimmer“, erklärte Brigitte Plümacher im Atelier Loges. Beratung zur Raumausstattung vereinbaren und dann einen Kaffee trinken nebenan, das war ihr Ziel. So wie Kosmetikerin Beata Prokop hatten teilnehmende Geschäftsleute ihre Läden mit gelben und grünen Ballons geschmückt. Rund um die Grünewalder und Neuenhofer Straße fanden zudem Aktionen statt.

Frühlingsmarkt bot Kulinarisches

Kuliarischer Schwerpunkt war der Frühlingsmarkt auf dem Peter-Höfer-Platz. Honig von Gärtnermeisterin Anja Berger inklusive Spende ans Palliative Hospiz gab es dort genauso wie Brot von Stöcker, Bio-Käse oder mediterrane Feinkost aus der Umgebung.

Der Höhscheider Schützenverein hatte unterm Pavillon etwa Kuchen im Angebot. Und ein Schild verwies auf die Waffeln im Elisabeth-Roock-Haus gegenüber. In dem – ganz österlich geschmückten – Altenzentrum informierten sich Interessierte bei Hausführungen über die Einrichtung. Auch die Villa Lindenhof hatte ihre Türen geöffnet. Hier zählte Ines Hörster mit Tamino (8) und Maila (4) zu denen, die das neue Angebot testeten: einen Oldtimer, den man mit Fahrer mieten kann. „Man markt so richtig das Vibrieren unter den Füßen“, erzählte sie. „Es wurde ein Ford A von 1930, weil man für dieses Modell noch Ersatzteile bekommt, erklärte Katja Weiner. Der Oldtimer ergänzt ihr Angebot der Raumvermietung für Feiern in der ehemaligen Familienbildungsstätte. Hier haben sich auch einige Dienstleistungen angesiedelt.

Eine Namensgeberin der denkmalgeschützten Villa Lindenhof ist indes noch da: eine alte Linde. Axel Birkenbeul kam als Stadtführer vorbei und zückte eine Abbildung von 1890: „Das war früher die Lindenstraße“, erläuterte er.

LUTHERKIRCHE

KONZEPT Die Lutherkirche ist sowohl Gotteshaus als auch Veranstaltungsort. Ab Sommer soll die Fassade saniert werden. Gestern gab es dort Filmvorführungen und Turmbesteigungen. Letztere werden regelmäßig angeboten – ebenso wie Tage der offenen Kirche.

Leider hätten ein paar kulinarische Angebote auf dem Frühlingsmarkt krankheitsbedingt ausfallen müssen, sagte Karen Küll vom Vorstand der Fördergemeinschaft Höhscheid/Grünewald im Anderen Laden. Hier lockten einige Rabatt-Aktionen schon mit Blick auf das baldige 40-jährige Bestehen des Fachgeschäfts für die Bereiche Sitzen, Stehen, Gehen. Die Resonanz auf den Stadtteiltag mit verkaufsoffenem Sonntag fand Küll dieses Mal super: „Wir sind total zufrieden.“

Vorbei an Deftigem von Kempner’s galt es dabei auch Neues zu entdecken. Auf dem Programm standen Informationen bei der Awo-Begegnungsstätte, im historischen Waschhaus Weegerhof und im Fitnessstudio „fitklusiv“, , Einkehr in der Kirche St. Suitbertus und eine exklusive Führung im Stadtarchiv.

Bei Jüntgen stellte Olaf Stühm die Kooperation vor, aus der Möbel-Lösungen mit versteckter Technik hervorgehen. Jennifer Neues nutzte die Möglichkeit, an diesem Tag bei Ute Klein einige Fotos hochwertig und gratis auszudrucken. Angelika Ruhnau vom gleichnamigen Küchenatelier zeigte versenkbare Ablüfter und ganzheitliche Konzepte. Und Andrea Hoffmann stellte ihren Näh- und Modeladen „Loving Handmade“ vor, in dem sie etwa Kleidung ab Größe 32 für Frühchen anbietet.

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