Höhere „Hartz-IV“-Kosten durch Corona

Laut Jobcenter steigt die Zahl der Hilfebedürftigen. Archivfoto: cb
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Laut Jobcenter steigt die Zahl der Hilfebedürftigen. Archivfoto: cb

-ate- Die Folgen der Corona-Pandemie verursachen auch beim kommunalen Jobcenter höhere Kosten. Der größte Teil der vom Stadtrat einstimmig genehmigten zusätzlichen Ausgaben von gut 1,6 Millionen Euro sei auf einen Anstieg der Zahl der betroffenen Familien und Lebensgemeinschaften zurückzuführen, teilte die Stadtverwaltung mit. Demnach stieg diese Zahl auf 7113. Zu Beginn des Jahres war die Stadtverwaltung von 6937 solcher Bedarfsgemeinschaften ausgegangen. Die daraus resultierenden zusätzlichen Ausgaben des Jobcenters von 950 000 Euro seien vor allem auf die Covid-19-Pandemie zurückzuführen. Eine weitere Ursache für die Mehrkosten seien die gestiegenen Kosten für Flüchtlinge in den städtischen Einrichtungen. Die schlagen nach Angaben des Rathauses mit 670 000 Euro zu Buche. Nach Abzug der Zuschüsse, die der Bund an die Stadt zusätzlich zahlt, muss die Kommune 1,1 Millionen Euro der Mehrausgaben selbst aufbringen.

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