Das Historische Foto

Welchen Spielplatz suchen wir?

Welchen Spielplatz suchen wir?
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Welchen Spielplatz suchen wir?

Das historische Foto der vergangenen Woche zeigte ein Vogelgehege im Gräfrather Tierpark. Welchen Spielplatz suchen wir dieses Mal?

Eine Rutsche und viel freie Fläche zum Toben – erkennen Sie, wo sich der abgebildete Spielplatz befindet? Dann schicken Sie doch bitte Ihre Erinnerungen, Geschichten und Anekdoten bis zum kommenden Donnerstag,2. Dezember, – mit dem Vermerk „Historisches Foto“ – an das Solinger Tageblatt, Redaktion, Mummstraße 9, 42651 Solingen oder per E-Mail an: redaktion@solinger-tageblatt.de

Das Rätselfoto der vergangenen Woche: Fauna ist seit Generationen beliebtes Ausflugsziel

Solingen. Die Stars des historischen Fotos der vergangenen Woche waren tierischer Natur: Zwei Kronenkraniche posierten vor etlichen Jahren für die Kamera des ST-Fotografen. Daraus zogen die Tageblatt-Leser die richtigen Schlüsse: Die Schwarz-Weiß-Aufnahme ist im früheren Vogelgehege der Gräfrather Fauna entstanden. „Vieles hat sich in den letzten Jahren dort geändert“, stellt Regina Mengel fest. Die Gehege seien moderner, frischer und tiergerechter geworden. Wo früher unter anderem die Kronenkraniche ihr Domizil hatten, leben heute Waschbären. Die ansehnlichen Vögel seien in Gräfrath jedoch weiterhin zu bestaunen. Mengel rät, der Hinweistafel am Gehege Folge zu leisten. Diese weist darauf hin, dass die Kronenkraniche picken können. „Habe es mal ausprobiert – stimmt“, schreibt die ST-Leserin.

Die Kronenkraniche haben sich auf das historische Foto geschlichen.

Norbert H. Posthum berichtet von der Geschichte des Tierparks. Diese gehe auf das Jahr 1932 zurück. Seinerzeit zog der gebürtige Wuppertaler Wilhelm Eisenbart nach Gräfrath und wurde Mitglied des Ziergeflügelzuchtvereins Fauna. Dessen Ziel sei es gewesen, einen „Heimattiergarten in der Gräfrather Heide zu schaffen“, ist der Website des Parks zu entnehmen. Dies gelang, bis die Anlage 1942 kriegsbedingt geschlossen werden musste. „Die Wiedereröffnung erfolgte im Jahr 1951. Als Träger fungiert der Natur- und Vogelschutzverein Fauna“, berichtet Posthum. Heute sei das rund drei Hektar große Grundstück Heimat für knapp 100 Arten.

Bis 1968 lenkte Wilhelm Eisenbart die Geschicke der Fauna, ehe er das Amt an seinen Sohn Reinold Eisenbart weitergab. Bis 1990 blieb er Vorsitzender und Geschäftsführer. Unter anderem für sein Engagement im Gräfrather Tierpark erhielt Eisenbart 2008 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Im Januar dieses Jahres ist Reinold Eisenbart im Alter von 94 Jahren gestorben. Heute ist seine Tochter Vera Geschäftsführerin der Fauna. „Ein derartiges ehrenamtliches Engagement hat Seltenheitswert“, betont Posthum anerkennend.

Heute haben die Waschbären das Gehege als ihr Domizil bezogen.

Für den ST-Leser ist die Fauna „den Charakter eines Freizeitparks“. Die Anlage sei beliebt für Ausflüge von Kindergärten und Grundschulen. Bei den Kleinen stehe vor allem das Füttern und Streicheln der Tiere hoch im Kurs. Das kann Elke Steinhaus aus eigener Erfahrung bestätigen: „Hier war ich als Kind oft mit meinen Eltern. Es war immer ein Erlebnis. Die meisten Tiere durfte man füttern.“

Norbert H. Posthum kennt die andere Perspektive. Früher habe er den Tierpark häufig mit seiner Tochter besucht. „Demnächst wird unser Enkelkind (ein Jahr alt) zusammen mit Oma und Opa zu den Besuchern zählen“, schreibt er.

Die Fauna hat auch in der aktuellen Phase der Corona-Pandemie geöffnet. Zutritt erhalten vollständig Geimpfte oder Genesene. Die entsprechenden Nachweise sind samt Personalausweis am Eingang vorzuzeigen. Wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, muss ein ärztliches Attest und einen aktuellen, negativen Corona-Test vorweisen. Kein Nachweis sei für Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sowie für schulpflichtige Kinder im Alter zwischen 6 und 15 Jahren nötig, die regelmäßig in der Schule getestet werden.

www.tierpark-fauna.de

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