Historisches Foto

Welchen Szene-Treff suchen wir?

kabuff
+
Welche Kneipe wird hier renoviert?

Das Foto der vergangenen Woche zeigte das Pasche-Haus am Mühlenplatz.

Unsere Aufnahme entstand 1974. Junge Leute bringen eine Kneipe an der Augustastraße in Schuss. Für viele wurde sie zum zweiten Zuhause – inklusive Livemusik und Apfelkorn. Wissen Sie, um welches Szene-Treff es sich handelte? Dann schreiben Sie uns doch eine E-Mail an redaktion@solinger-tageblatt.de, gerne verbunden mit ein paar Fakten oder Erinnerungen. Einsendeschluss: Donnerstag, 19. Mai.

Früherer Mitarbeiter des Einrichtungshauses hat immer noch Kontakt zur Familie

Von Philipp Müller

Das Einrichtungshaus Pasche am Mühlenplatz, die Aufnahme entstand 1991, hatte oft mit Leerstand zu kämpfen.

Solingen. Für Jochen Bleich war die Auflösung zum historischen Foto der Vorwoche ein Leichtes. Er erkannte das Pasche-Haus am Mühlenplatz zum Ende der oberen Hauptstraße sofort. „Warum ich mich so genau erinnere: Ich war in meinem Berufsleben insgesamt über 35 Jahre für die Firma Pasche als Einzelhandelskaufmann, als Abteilungsleiter der Textilabteilung, als Leiter des Verkaufs, als Inneneinrichter und Innenarchitekt sowie zwischenzeitlich als Filialleiter in Solingern tätig. Während der gesamten Planungs- und Bauzeit habe ich in Verbindung mit der Geschäftsleitung die spezifischen Vorstellungen für die Zukunft des neuen Unternehmens mitgestaltet.“

Statt Möbel gibt es im Pasche-Haus heute das schnelle Schnittchen und Fitness oder Tanz im Obergeschoss

Zum Haus selbst weiß Bleich, der heute in Bad Zwischenahn lebt: „Für den Bauherrn, aber auch den Architekten, war die umlaufende Betonwanne oberhalb der Schaufenster sowie die zwischen den oberen Verglasungen befindliche Holzverkleidung das optische Aushängeschild.“ Schließlich erzählt er, dass es weiter Verbindung zum alten Arbeitgeber gibt: „Nach wie vor habe ich, inzwischen 83 Jahre alt, persönlichen Kontakt zu Frau Pasche und einigen meiner früheren Kunden. Hierfür bin ich aufrichtig dankbar.“

„Pasche war ein Möbel-Geschäft“, schreibt Wolfgang Buchholz und ergänzt: „Mir ist es als Elektronik-Markt Schossau in Erinnerung geblieben. Hier gab es auch einmal eine Tanzschule Asfahl aus Wuppertal. Ich glaube, zurzeit ist im Gebäude nur noch ein Fitnessstudio ansässig. Vorne auf der Ecke ist jetzt ein Schnell-Imbiss.“ An den Elektrofachmarkt Schossau erinnert sich auch Elke Steinhaus. Der sei 2014 in Insolvenz gegangen.

Pasche schrieb 132 Jahre lang Firmengeschichte

Pasche sei ein Wuppertaler Einrichtungshaus gewesen und führte hochwertige Möbel, schreibt Steinhaus. Und sie weiß noch: „Jedenfalls zog sich Pasche wieder aus Solingen zurück. 2009, nach 132-jähriger Geschichte, kam auch in Wuppertal das Aus.“ Zum Warum kann auch sie nur spekulieren und glaubt: „Vielleicht waren die Möbel für Solingen einfach zu teuer.“

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Messerstecherei in Ohligs: Polizei fahndet mit zwei Fotos nach Verdächtigen
Messerstecherei in Ohligs: Polizei fahndet mit zwei Fotos nach Verdächtigen
Messerstecherei in Ohligs: Polizei fahndet mit zwei Fotos nach Verdächtigen
Unbekannte Frauenleiche war Solingerin - Mordkommission übernimmt Ermittlungen
Unbekannte Frauenleiche war Solingerin - Mordkommission übernimmt Ermittlungen
Unbekannte Frauenleiche war Solingerin - Mordkommission übernimmt Ermittlungen
Handwerk kämpft mit Materialmangel
Handwerk kämpft mit Materialmangel
Handwerk kämpft mit Materialmangel
Benny Kaßler „brennt“ für Musik und die Freiwillige Feuerwehr
Benny Kaßler „brennt“ für Musik und die Freiwillige Feuerwehr
Benny Kaßler „brennt“ für Musik und die Freiwillige Feuerwehr

Kommentare