Historisches Foto

Erkennen Sie diesen Ort?

Erkennen Sie, wo bei herbstlichem Wetter prachtvolle Drachen steigen?
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Erkennen Sie, wo bei herbstlichem Wetter prachtvolle Drachen steigen?

Das historische Foto der vergangenen Woche zeigte Fachwerkbauten an der Opladener Straße.

Von Manuel Böhnke

Solingen. Dieses historische Foto wurde ausnahmsweise nicht in Solingen aufgenommen. Erkennen Sie, wo bei herbstlichem Wetter prachtvolle Drachen steigen? Der Turm am linken Bildrand ist ein guter Anhaltspunkt. Welche Erinnerungen und Anekdoten verbinden Sie mit diesem Ort? Schreiben Sie uns gerne bis Donnerstag, 13. Oktober, eine E-Mail: redaktion@solinger-tageblatt.de

Das Rätselbild der vergangenen Woche: Häuserzeile steht unter Denkmalschutz

Es ist einer der markantesten Anblicke auf der Strecke zwischen Solingen und Leichlingen. Wer aus Richtung Aufderhöhe auf die Opladener Straße einbiegt, erblickt nach rund eineinhalb Kilometern auf der rechten Seite der Ortsteil Rupelrath. Ein Fachwerk-Ensemble bildet gewissermaßen deren Eingangstor. Es war auf dem historischen Foto der vergangenen Woche zu sehen.

Das erkannten nicht nur zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer auf der Tageblatt-Facebook-Seite. Zusätzlich erreichten die Redaktion mehrere Mails mit der richtigen Lösung – unter anderem von Uli Römer und Claudia Engels. Letztere schreibt, dass eine gute Freundin von ihr in Rupelrath lebe, deshalb sei sie häufig dort. „Im linken Gebäude war jahrzehntelang eine Gaststätte und Kneipe. Früher hieß sie mal Froschteich“, blickt die Langenfelderin zurück. An diese kann sich auch der Höhscheider Tageblatt-Leser Randolf Dinger noch erinnern.

Die markante Häuserzeile an der Opladener Straße ist seit 38 Jahren Teil der Solinger Denkmalliste.

Die Aufnahme ebenfalls korrekt verortet hat Norbert H. Posthum. „Das Foto zeigt eine Fachwerkhauszeile, bestehend aus den Objekten Opladener Straße 158, 158a und 160“, vermutet er – und liegt damit richtig. Seit 1984 sind diese Teil der Denkmalliste der Stadt Solingen. „Charakteristisch für diese Gebäude sind der Putzsockel, die Andreaskreuze in dem Fachwerk sowie die Satteldächer“, erklärt Posthum. Übrigens: Drei Jahre nach dem abgebildeten Ensemble wurden auch die benachbarten Häuser – Opladener Straße 152 und 154 – in die Denkmalliste aufgenommen.

„Dieses Kleinod ist sehr beliebt bei Trauungen und Taufen.“

ST-Leser Norbert H. Posthum über die St. Reinoldi Kapelle

Die heutige Verbindung von Solingen und Leichlingen war früher eine sogenannte Sandstraße, berichtet Posthum: „Über diese Altstraße wurde der Warenverkehr zwischen Solingen und der Hansestadt Köln abgewickelt.“

Heute ist der Ortsteil für andere Dinge bekannt. Da ist beispielsweise die umtriebige Evangelische Kirchengemeinde St. Reinoldi Rupelrath, die mit ihren mehr als 2200 Mitglieder und zahlreichen Aktivitäten eine feste Größe in Aufderhöhe ist.

Neben der Christuskirche an der Opladener Straße verfügt die Gemeinde über ein zweites Gotteshaus: die St. Reinoldi Kapelle. Diese, bemerkt Norbert H. Posthum, beeinflusse den Bekanntheitsgrad Rupelraths wesentlich: „Dieses Kleinod ist sehr beliebt bei Trauungen und Taufen.“

Die Fachwerkhäuser in Rupelrath sind ein Hingucker entlang der Strecke zwischen Solingen und Leichlingen.

Vor allem weist die idyllisch an der Grenze zu Leichlingen und Langenfeld gelegene Kapelle eine lange Historie auf. Ihre Ursprünge gehen auf das 14. Jahrhundert zurück. Demnach gilt sie als das zweitälteste erhaltene Gebäude Solingens nach dem Walder Kirchturm. Erstmals belastbar erwähnt wird die Kapelle 1487. Das heutige Kirchenschiff entstand 1718. Der älteste Grabstein auf dem kleinen Friedhof, der das Gotteshaus umgibt, datiert aus dem Jahr 1702.

Gemeindemitglied Gerd Weiland hat eine Chronik über die Geschichte der Kapelle erstellt. Sie ist online abrufbar.

www.rupelrath.de/st-reinoldi-kapelle.html

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