Das ST testet den Mittagstisch

Hier kocht Rena nach sizilianischer Art

La Putia da Rena heißt das kleine Restaurant von Nazarena Scrudato an der Friedrich-Ebert-Straße. Hier tischt sie gerade Lasagne auf.
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La Putia da Rena heißt das kleine Restaurant von Nazarena Scrudato an der Friedrich-Ebert-Straße 130. Hier tischt sie gerade Lasagne auf.

La Putia bietet tagesaktuellen Mittagstisch.

Von Daniela Neumann

Antipasti gehören im Walder Restaurant La Putia da Rena zum Standard. Auf jeden Tisch – immer mit rot-weiß karierter Decke – kommt nach der Bestellung unaufgefordert ein Brett mit kleinen italienischen Vorspeisen. Ab 12 Uhr kann dienstags bis freitags durchgehend bis zum Schluss um 18.30 Uhr und samstags bis 14 Uhr ein Mittagstisch gegessen werden. Die Gerichte gibt es ab einem Preis von 6,50 Euro. Sie schreibt Inhaberin und Köchin Nazarena Scrudato tagesaktuell auf Tafeln. Darunter sind Klassiker wie Lasagne und Saisongerichte, etwa mit Spargel oder Pfifferlingen. „Das sind traditionelle Gerichte aus Sizilien“, fasst die Chefin zusammen. Vom italienischen Großhandel einerseits und vom Markt oder einem bewährten Anbieter bezieht sie die Zutaten und Produkte für ihren Laden – „der Laden“ bedeutet La Putia übrigens im Sizilianischen.

Für Sie, liebe Leserinnen und Leser, zeigen wir nach Wunsch den Mittagstisch ab sofort wie hier auch noch einmal im Detail.

Jetzt will ich es aber wissen. Wie die Comic-Katze Garfield liebe ich Lasagne und bestelle die Variante mit Hackfleisch statt mit Lachs und Spinat. Zum Mineralwasser aus Italien kommt erstmal das Antipasti-Brett. Käse mit Feigensenf, gebackene Auberginen- und Zucchinischeiben in Öl, große Kräuterbrot-Scheiben: Nicht zu schwer, aromatisch. Auch die Lasagne macht so weiter.

Ich erfahre, was Nazarena Scrudato beschrieben hat: Mit wenigen, ausgesuchten Zutaten und dem Kochprozess den ganzen Genuss aus Tomate und Co. herauskitzeln. Die Tomaten-Hackfleisch-Sauce für die Lasagne habe am Morgen drei Stunden frisch geköchelt. So schmecken die Tomaten und müssen nicht mit Zucker aufgehübscht werden. Fruchtig, herzhaft, wie bei Mama.

Den Zucker sprenkele ich auf den Espresso Macchiato, den ich mir gewissermaßen als Nachtisch gönne. Der kleine Starke mit Milchschaum ist auch null bitter, super. Dazu steht ein Gläschen stilles Wasser auf dem Serviettchen im Tablett – und ein Stück Mandelgebäck.

Fazit: Ausgewählte Frische, schick-familiär, lecker.

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