Kette der helfenden Hände

Postkarten erinnern an Kette-Geschichte

Die vier Karten samt Umschlägen können beim ST zum Preis von 1 Euro zugunsten der Kette erworben werden.Repro: Simone Theyßen-Speich
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Die vier Karten samt Umschlägen können beim ST zum Preis von 1 Euro zugunsten der Kette erworben werden.

Die ST-Wohltätigkeitsaktion sammelt in der Vorweihnachtszeit wieder Spenden für Bedürftige.

Von Simone Theyßen-Speich

Solingen. Die Kette der helfenden Hände, die Wohltätigkeitsaktion des Solinger Tageblatts, besteht seit 52 Jahren. Seit dieser Zeit sammelt die „Kette“ Geld für Menschen in Solingen, bei denen zu Krankheit, Behinderung oder einem anderen Schicksalsschlag noch finanzielle Not hinzugekommen ist. Etwa 8 Millionen Euro sind in den fünf Jahrzehnten an Spenden gesammelt und zu hundert Prozent verteilt worden.

Kette der helfenden Hände

Ebenso lange gibt es aber auch Jahr für Jahr tolle Ideen von Solingern, um Geld für den guten Zweck zu sammeln – vom Nikolauslauf des SLC über private Sammlungen bei Feiern bis zum alljährlichen Weihnachtsvolleyballspiel am Gymnasium Schwertstraße.

Karten waren Malaktion aus dem Jahr 1986

Die Kette der helfenden Hände

Bei der Aufarbeitung der langen „Kette“-Historie ist auch eine Aktion aus dem Jahr 1986 wieder zum Vorschein gekommen. Damals hatte die Kette der helfenden Hände an Solinger Grundschulen zu einer Postkarten-Malaktion aufgerufen. Diese wurden dann im September 1986 am Tageblatt-Stand beim Zöppkesmarkt für den guten Zweck verkauft.

Die vier faltbaren Karten – als Motive ein bergischer Kotten, ein Schleifer bei der Arbeit, Wupper-Idyll mit Clemens- und Stadtkirche sowie die künstlerische Umsetzung der „Kette“ – sollen auch in diesem Jahr noch einmal für den guten Zweck angeboten werden. Der Satz der vier Faltkarten inklusive passender Briefumschläge kann ab sofort in der Geschäftsstelle des Solinger Tageblatts, Mummstraße 9, zum Preis von 1 Euro erworben werden. Natürlich geht der Erlös an die „Kette“.

Freuen würde sich die ST-Redaktion auch, falls sich die damals jungen Künstler noch in ihren Bildern wiedererkennen würden. Wurden die Karten im Kunstunterricht an der Grundschule gemalt? Wie kam vor 35 Jahren die Idee zu dem einen oder anderen Motiv?

Oder vielleicht erinnert sich noch jemand daran, die Karten verschickt oder erhalten zu haben. Wir freuen uns auf Ihre Geschichte.

simone.theyssen-speich@solinger-tageblatt.de

Kette-Spenden

Veröffentlichung: Die Namen der Spender veröffentlichen wir im Solinger Tageblatt, sofern auf der Überweisung nicht „anonym“ oder „kein Name“ angegeben wird.

Spenden: Die kompletten Verwaltungskosten trägt der Verlag B. Boll.

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