ST-Wohltätigkeitsaktion

Kette der helfenden Hände bittet um Spenden

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ST-Wohltätigkeitsaktion startet an diesem Wochenende offiziell in die Weihnachtssammlung.

Von Simone Theyßen-Speich

Solingen. Seit 51 Jahren ist die Kette der helfenden Hände, die Wohltätigkeitsaktion des Solinger Tageblatts, für Menschen in Solingen aktiv. Und auch nach mehr als fünf Jahrzehnten kann das – Jahr für Jahr – nur gelingen, weil viele Solinger mit ihrer kleinen oder größeren Spende die gute Sache unterstützen. Auch in diesem Jahr sind schon wieder viele Spenden eingegangen. Gerade in der aktuellen Krisenzeit ist es offensichtlich vielen Menschen ein Bedürfnis, den Mitbürgern, denen es noch schlechter geht, zu helfen.

Traditionell beginnt an diesem November-Wochenende wieder der Spenden-Endspurt der Kette Richtung Weihnachten. Damit wieder viele Familien und Einzelpersonen, die unverschuldet in Not geraten sind, unterstützt werden können, ist jeder einzelne Euro wichtig. Das Geld geht an Menschen, bei denen zu einer Krankheit, Behinderung, einem Unfall oder einem anderen Schicksalsschlag noch finanzielle Not hinzukommt.

In den 51 Jahren ihres Bestehens konnte die Kette der helfenden Hände dabei 7,6 Millionen Euro Spendengeld an Menschen in Solingen weitergeben. Mehr als 800 Betroffene werden auch bei der diesjährigen Weihnachtsaktion wieder bedacht. Dabei wird jeder einzelne Fall genau auf Bedürftigkeit überprüft, unterstützt von Mitarbeitern der Wohlfahrtsverbände und der Stadt.

In der Adventszeit ruft das Tageblatt nicht nur zu Spenden für die Kette der helfenden Hände auf, sondern berichtet auch über das Spendenaufkommen und nennt die Namen der Spender. Wer das nicht wünscht, möge bitte auf seiner Überweisung (IBAN: DE91 3425 0000 0000 0271 02) „kein Name“ oder „anonym“ angeben. Zudem wird – stellvertretend für die vielen anderen Betroffenen – über menschliche Schicksale berichtet, bei denen die Kette ein wenig helfen konnte.

Die Liste der Menschen, bei denen Hilfe dringend notwendig ist, ist auch in Solingen lang. Kinder mit schweren, teils lebensbedrohlichen Erkrankungen, Familien, in denen durch eine Krankheit eines Elternteils das Einkommen einbricht, oder ältere Menschen, die teilweise schwer erkrankt auf den Pflegestationen leben, können mit den Spenden unterstützt werden.

Standpunkt: Solinger helfen Solingern

Ein Kommentar von Simone Theyßen-Speich

Vieles ist ausgefallen in den vergangenen Wochen und Monaten, Feste und Jubiläen, Geburtstagsfeiern und viele andere Anlässe, bei denen Menschen sonst fröhlich beisammen sitzen.

simone.theyssen-speich@solinger-tageblatt.de

Und bei denen auch oftmals anstelle von Geschenken für einen guten Zweck gesammelt wird. Aber gerade in der jetzigen Krisenzeit, von der Familien, Alleinstehende und alte Menschen besonders betroffen sind, ist es wichtig, auch an diese Menschen in unserer Stadt zu denken. 

Deshalb startet die Kette der helfenden Hände, die Wohltätigkeitsaktion des Solinger Tageblatts, auch und gerade in diesem Jahr wieder ihre große Weihnachts-Hilfsaktion. Es wäre schön, wenn sich wieder viele Solinger in die Kette der helfenden Hände einreihen würden. Jeder Euro ist wichtig, damit aus der aktuellen Gesundheits- und Wirtschaftskrise für Solinger, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, nicht auch noch eine menschliche Krise wird. 

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