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Mittagstisch: Haus Rüden wirbt mit Blaubeerpfannkuchen

Inhaber Andreas Kempen bringt seinen regionalen und saisonalen Klassiker zu mir.
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Inhaber Andreas Kempen bringt seinen regionalen und saisonalen Klassiker zu mir.

Der Außenbereich des Café-Restaurants ist vom Boden an erneuert.

Von Daniela Neumann

Solingen. Montags bis samstags ab 11.30 Uhr hat das Café-Restaurant Haus Rüden geöffnet – bis auf den Ruhetag Donnerstag. Sonn- und feiertags ist bereits ab 10 Uhr auf. Die Gaststätte in Untenrüden bietet zusätzlich zur Speisekarte Tagesgerichte nach aktuellem Marktangebot. Und diese Schmankerl und Essen auf der Tageskarte isst der Gast gern als Mittagstisch. So auch an meinem Besuchstag, als neben mir natürlich auch er bestellt wird: der Blaubeerpfannkuchen. Die Internetseite und Aufsteller vor Ort weisen auf den saisonalen Knaller hin. Den möchte ich natürlich auch essen.

Der Blaubeerpfannkuchen: Mir gefällt die Idee mit den frischen Johannisbeeren.

Mehrere Euro stecken allein im Einkauf der je rund 300 Gramm Beeren pro Portion, verrät Andreas Kempen. Der Inhaber von Haus Rüden nimmt 12 Euro für den Blaubeerpfannkuchen. Dazu habe ich ein stilles Wasser bestellt. Es kommt als gastgewerblicher Klassiker in naturell. Die Insekten draußen an meinem lauschigen Platz kommen ab und an zu mir wie die Mitglieder des freundlichen Teams.

Kempen freut sich, dass der Außenbereich sehr gut genutzt wird: Hier hat er zu Beginn des Jahres rund 50 000 Euro investiert, wie er erzählt.

Der neue Boden verstärkt die aufgeräumte Wohlfühl-Atmosphäre nah der Wupper. Gäste äßen mittlerweile auch nachmittags gern was Herzhaftes, weiß Kempen. Bei ihm sind im süßen Bereich weniger Kuchen, sondern mehr Pfannkuchen „der absolute Renner“. Den ganzen Tag über. Schon seit Jahrzehnten so. Bis zu 100 Stück am Tag mache er, sagt der Gastronom.

Mittagstisch: Teig, Beeren, Teig oder was anderes Saisonales

Er hat mir mein Exemplar mit gezuckerten roten Johannisbeeren und einer Kapuzinerkresse-Blüte als Deko obenauf serviert. Mmh, Johannisbeeren – die mochte ich als Kind schon immer so gern, wenn ich sie im Garten meiner Großeltern selbst gepflückt und dann gezuckert hatte.

Leicht gezuckert ist auch der Blaubeerpfannkuchen. Er hat Beeren satt in seinem Inneren. Teig, Beeren, Teig, doppelseitig gebraten: So bleiben die Beeren, wo sie sein sollen, und sie sind genau richtig zwischen saftig und in Form. Hunger und Lust auf Beeren sollten also vorhanden sein. Ich könnte mir dieses Essen auch sehr gut mit einem Heißgetränk vorstellen, einem Kaffee etwa oder einem Tee. Vorab hätten mich die Himbeer-Bowle oder Brunnenkresse-Suppe gereizt.

Gerade sind ansonsten Matjes oder Pfifferlinge auf der Tageskarte. Und Burger seien einfach Trend, ergänzt Kempen. Saisonal und regional etwas bieten, das möchte er. Und das kommt an. Auch bei mir.

Fazit: Freude mit etwas von einer der Karten gibt es hier.

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