Feierlichkeiten

Haus der Begegnung feiert Geburtstag

Bei der Feier zum 10-jährigen Bestehen des Mehrgenerationenhauses wollte OB Tim Kurzbach lieber in die Zukunft als zurückschauen.
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Bei der Feier zum 10-jährigen Bestehen des Mehrgenerationenhauses wollte OB Tim Kurzbach lieber in die Zukunft als zurückschauen.

Oberbürgermeister Tim Kurzbach fordert Menschen auf, sich gegen Faschisten zu erheben.

Von Lorraine Dindas

Ob türkisch, syrisch, griechisch oder deutsch – an diesem Ort kommen alle Kulturen zusammen und das seit Jahren. Am Samstag feierte das Haus der Begegnung in der Nordstadt nicht nur den 35. Geburtstag, sondern auch das zehnjährige Bestehen des Mehrgenerationenhauses. Das Haus, gefördert durch die Arbeiterwohlfahrt, das Diakonische Werk und die Caritas, bietet Freizeit- und Bildungsangebote an und schafft einen Ort, an dem alle Kulturen und Ethnien zusammengekommen.

Ratsmitglieder, Mitarbeiter und Besucher kamen zur Feier in das volle Haus am Mercimek-Platz, die von Diakonie-Geschäftsführer Horst Koss offiziell eröffnet wurde. „Dies ist ein wichtiger Ort, wo die Gesellschaft zum Dialog zusammenkommt. Ich danke allen Mitarbeitern, die jedes Mal neue gruppenspezifische Angebote zusammenstellen.“ Auch Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) hielt eine Ansprache: „Ich möchte nicht nur über vergangene Projekte reden, sondern auch über die Zukunft. Unsere Gesellschaft wird derzeit zerlegt.“

Schüler zeigen einen Tanz vom Schwarzen Meer

Viele Jugendliche wüssten nicht, was am 9. November 1938, der Reichspogromnacht, passiert sei. Er wolle auch nicht, dass sich die Fehler aus den 90ern, aus der Zeit des Solinger Brandanschlags, wiederholten. „Wenn es stimmt, dass wir mehr sind und nicht zu den Faschisten gehören, dann müssen wir es auch zeigen.“

Anschließend wurde gefeiert: mit einem Buffet, mit syrischer Musik und griechischen Folklore-Tänzen aus dem Tanzkurs Orpheas. „Meine großen und kleinen Schüler tanzen ‚Tic‘, das ist ein Tanz vom Schwarzen Meer“, verriet Kursleiterin Joanna Koumoulidou. Die Kinder von Melli und Janni Thermos machen ebenfalls mit. „Ich finde die Arbeit, die geleistet wird, sehr gut. Man darf seine Wurzeln nie vergessen. Sie sind die Seele des Menschen.“

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