Hankammer tritt in Gräfrath zurück

Karl Gerd Hankammer (M., mit Annemarie Jacob und Harald Engels) gibt den Vorsitz des Gräfrather Heimatvereins ab. Foto: Christian Beier
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Karl Gerd Hankammer (M., mit Annemarie Jacob und Harald Engels) gibt den Vorsitz des Gräfrather Heimatvereins ab.

Dreierteam leitet den Heimatverein

Von Lucas Hackenberg

Gräfrath Nach 24 Jahren als 1. Vorsitzender des Heimatvereins Gräfrath trat Karl Gerd Hankammer gestern auf der Jahreshauptversammlung im Klingenmuseum von seinem liebgewonnenen Amt zurück. Diese Entscheidung sei „aus Gründen des Alters und der Gesundheit unumgänglich gewesen“, sagte der 75-Jährige vor den versammelten Mitgliedern.

Auf der ersten Jahreshauptversammlung seit dem 8. März 2020, also kurz vor dem ersten Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr, wurde zugleich die geschäftsführende Nachfolge vorgestellt. Als Dreierteam kümmern sich fortan die Schriftführerin Annemarie Jacob, Schatzmeister Harald Engels und der stellvertretende Vorsitzende Thomas Rauh gemeinsam um die Leitung des etwa 700 Mitglieder starken Gräfrather Heimatvereins. Die Kompetenzen hierfür wurden durch eine einstimmig beschlossene Satzungsänderung geschaffen.

Doch auch wenn die Suche nach einem Nachfolger für den Posten des neuen Vorsitzenden noch nicht abgeschlossen ist, blickt der Vorstand optimistisch in die Zukunft. „Auch wenn wir natürlich auf Nachwuchs hoffen und jede und jeden ganz herzlich zum Mitmachen einladen, wollen wir erst einmal in gewohnter Manier weitermachen“, verriet Annemarie Jacob, die neue Frau im Trio der Vorsitzenden.

„Gräfrath und seine Bewohner haben es verdient, dass sich um sie gekümmert wird.“

Karl Gerd Hankammer

Auch dem scheidenden Vorsitzenden Hankammer ist der Optimismus anzumerken, den das eingespielte Team verbreitet: „Der Ort Gräfrath und seine Bewohner haben es einfach verdient, dass sich um sie gekümmert wird. Mit dem neuen Vorstand ist das auf jeden Fall gewährleistet“, bekräftigte er.

Auf die nun anstehenden Aufgaben schaut man beim Heimatverein jedenfalls mit einiger Vorfreude. Veranstaltungen wie der jährliche Martinszug im November sind bereits in der Planung und werden, so hofft man in Solingen, nach dem Ausfall im vergangenen Jahr in diesem Jahr auf alle Fälle stattfinden können.

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