Mobilität

Vier Haltestellen werden barrierefrei ausgebaut

Im kommenden Jahr wird auch die Haltestelle Riefnacken barrierefrei umgebaut. Foto: Christian Beier
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Im kommenden Jahr wird auch die Haltestelle Riefnacken barrierefrei umgebaut.

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr finanziert Umbau – BOB-Linie wird ebenfalls profitieren.

Von Philipp Müller

Solingen. Insgesamt 86 Millionen Euro investiert der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in den Ausbau der Infrastruktur an 84 Orten. Ein kleiner Teil der Summe kommt auch in Solingen an. Wie die Stadt mitteilt, sollen dafür vier Haltestellen barrierefrei ausgebaut werden. Jeweils in beide Richtungen seien das die Bushaltestellen Riefnacken und Virchowstraße. „Wie üblich soll das auch diesmal in Zusammenhang mit einer ohnehin geplanten Straßensanierung erledigt werden“, erklärt Stadtsprecherin Sabine Rische.

So fällt der Umbau der Haltestellen dann in die Zeit der Sanierungen der Mühlenstraße und Höhscheider Straße. Geplant sei die Umsetzung für das kommende Jahr, wenn auch die jetzt angekündigten Zuschüsse des VRR fließen werden. Die Zuwendung an die Stadt hatte der VRR-Verwaltungsrat Anfang Oktober beschlossen. Zuvor hatte der Verkehrsverbund die Städte und Gemeinden in seinem Gebiet angeschrieben, welche Bauvorhaben geplant und unterstützt werden könnten.

Der VRR kann nach Paragraf 12 ÖPNV-Gesetz NRW Fördergeld für verkehrliche Verbesserungen im ÖPNV zweckgebunden beispielsweise an Städte und öffentliche Verkehrsunternehmen weiterleiten. Maßnahmen zur verkehrlichen Verbesserung würden im sogenannten Förderkatalog gesammelt, der jährlich vom Verwaltungsrat des VRR beschlossen werde, teilt der Verkehrsverbund mit. Die Mittel werden im kommenden Jahr zielgerichtet für diese Aus- und Umbaupläne eingesetzt: Rund ein Drittel der Zuwendungen (26 Millionen Euro) sind zur Herstellung der Barrierefreiheit von Bus- und Straßenbahnhaltestellen und für den Aufzugsbau in 2021 vorgesehen. Die restliche Summe wird unter anderem für den Ausbau von Park & Ride Parkplätzen, Elektrifizierungsmaßnahmen und Verbesserungen der Bahn-Infrastruktur eingesetzt.

Stadt erhält weitere Fördermittel für Haltestellenumbau

Doch die Mittel fließen nicht automatisch nach Solingen. So war die Stadt zunächst aufgefordert worden, einen prüffähigen Finanzierungsantrag anzufertigen und Baurecht herzustellen, um eine zügige bauliche Umsetzung der Projekte zu gewährleisten. Das will Solingen durch die Koordination mit der Straßensanierung schaffen.

Die Zusammenarbeit zwischen VRR und Stadt Solingen ist keine einmalige Aktion, wie Sabine Rische erklärt: „Über den Fördertopf fördert das Land bereits seit Jahren den barrierefreien Ausbau von Haltestellen. Für 2020/2021 erhalten wir noch weitere Fördermittel vom Land für den barrierefreien Ausbau von Haltestellen beziehungsweise Haltepositionen.“

Im Blick steht dabei das Vorzeigeprojekt des Batteriebetriebenen Obusses BOB, welches der VRR unterstützen wird. „Dabei geht es um insgesamt 27 Halteposition an der BOB-Linie 695.“

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