Hagen Mars erzählt spannend von einer Welt ohne Schlaf

Unter dem Pseudonym Hagen Mars entwickelt der Merscheider Anlagenberater Holger Groschke Visionen. Foto: Fotostudio Ute Klein
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Unter dem Pseudonym Hagen Mars entwickelt der Merscheider Anlagenberater Holger Groschke Visionen.

Merscheider Anlagenberater legt Debütroman vor

Von Jutta Schreiber-Lenz

Hagen Mars liebt es, seine Fantasie auf die Reise zu schicken und sich Geschichten auszudenken. Immer schon habe er somit über die Grenzen des Normalen und bis dato Machbaren hinausgedacht, sagt der Merscheider, der im vergangenen Spätsommer mit einer Lesung seines Erstlingswerks: „No Sleep. Die toten Träume des Prof. Norten“ im Walder Kotten das Publikum begeisterte.

„Wie würde sich die Welt verändern, wenn man nie wieder schlafen müsste?“, ist die Frage, die die Romanfigur Professor Norten mit dem von ihm entwickelten Medikament „Peelson“ beantworten kann. Allerdings hatte er nicht damit gerechnet, dass sich das Mittel zu einer biomedizinischen Revolution entwickeln würde. Vergangenen Sommer, im Kotten, war der Kriminalroman allerdings noch in der Rohfassung, sagt Mars, der eigentlich Holger Groschke heißt und beruflich in der Welt der Finanzierungsanlagen zuhause ist. Mittlerweile hat er das Werk intensiv mit einer Lektorin bearbeitet. Nun legt er mit der Hardcover-Ausgabe, einem Taschenbuch und einem E-Reader drei Möglichkeiten vor, es zu lesen.

Die Idee zu dem Kriminalroman sei ihm eines Nachts gekommen, erzählt Hagen Mars, der seine Schriftsteller-Identität strikt von seinem beruflichen Leben trennt. Freunde und Familie allerdings durften sich schon 2019 einmal durch die Ursprungsfassung schmökern. Die Resonanz sei ehrlich – und durch die Bank positiv gewesen, sagt Mars.

Die Geschichte entwickelte zunehmend eine Eigendynamik

Ein Grund mehr, die Geschichte noch mehr zu perfektionieren. Das Ganze habe im Laufe der Zeit eine Eigendynamik entwickelt, sagt Hagen Mars, dem zunächst nur eine Kurzgeschichte vorschwebte. Aber beim Schreiben sei alles immer breiter geworden – und „schließlich braucht es dann ein paar Seiten mehr, die verschiedenen Stränge rund um die stetig mehr werdenden Figuren am Ende wieder zusammenzuführen“. Immer noch ist Mars spürbar fasziniert von der Kernidee des Buches, der Entdeckung eines Antischlafmittels. Um diesem visionären Gedanken nachzugehen, entstand in insgesamt fünf Jahren der nun vorliegende Wissenschafts- und Wirtschaftskrimi, der in naher Zukunft spielt und eine Prise Gesellschaftskritik aufweist. Ein Schauplatz liegt im New Yorker Stadtteil Corona, ein pikanter Zufall übrigens, da das Buch im Wesentlichen vor Beginn der Pandemie fertiggestellt war.

Hagen Mars, „No Sleep. Die Toten Träume des Prof. Norten“, im Buchhandel und auf allen Online-Plattformen bestellbar, 13,95/24,95 Euro

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