Günstigen Wohnraum gibt es im Altbau

Dr. Thorsten Meis vermarktet das „Heimspiel“ auf dem Gelände des Stadions am Hermann-Löns-Weg. Foto: cb
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Dr. Thorsten Meis vermarktet das „Heimspiel“ auf dem Gelände des Stadions am Hermann-Löns-Weg. Foto: cb

Thorsten Meis, Geschäftsführer Kubikom

Die Wohnungen, die zu einem großen Teil in Ohligs und in der Stadtmitte entstehen und noch gebaut werden, sind in der Tat auf den ersten Blick für Solinger Verhältnisse vergleichsweise teuer. Allerdings sind sie eben auch neu – mit allen dazugehörigen Vorteilen wie erwartbar geringe Instandhaltungskosten, relativ niedrige Nebenkosten – insbesondere Energie – und einer Architektur und Ausstattung auf heutigem, modernem Niveau.

Solche Wohnungen und Häuser sind in Solingen relativ rar – die Bausubstanz ist in Solingen vergleichsweise alt, was dazu führt, dass dieser Teil des Marktes noch „Spielraum“ hat. Wir von der Kubikom gehen davon aus, dass sich diese Einheiten auf dem Markt sehr gut platzieren lassen – wie wir ja bereits im Rahmen des Verkaufs der mehr als 60 Einfamilienhäuser am ehemaligen Stadion in Ohligs erkennen konnten. Häuser und größere Wohnungen werden gerne von jüngeren Familien aus Solingen und – weiterhin zunehmend –auch der Umgebung erworben.

Dies gilt aus unserer Sicht vor allem für solche in überregional gut angebundenen Stadtteilen. Als weitere Zielgruppe gelten hier sicherlich diejenigen, die sich von dem zu groß gewordenen Haus trennen wollen, um es komfortabler zu haben, etwa durch einen Aufzug, und ohne sich um Instandhaltung oder einen großen Garten kümmern zu müssen.

Der Nachfrageüberhang in den Metropolen Köln und Düsseldorf führt mittlerweile dazu, dass dort und in den umliegenden Solinger Gemeinden die Preise ein Niveau erreicht haben, welches für viele Kaufinteressenten nicht mehr tragbar oder gewollt ist, so dass diese Zielgruppe in Solingen fündig wird – auch zu für Solinger Verhältnisse recht hohen Preisen. Trotzdem: Wir erleben im Rahmen der Vermietung der Wohnungen im „Heimspiel“, dass hier eine solide Nachfrage herrscht.

„Ältere Wohnungen werden bezogen.“

Hier liegt ja eine Chance durch die hohe Bautätigkeit, dass die freiwerdenden, älteren Wohnungen eben auch wieder bezogen werden – ohne dass jeder Vermieter hier zunächst eine Totalsanierung durchführt. Aufgrund des hohen Bestands an älteren Gebäuden in Solingen scheint dies ein realistisches Szenario zu sein.

Jeder Investor, der bereit ist, sich in die Tiefen der bestehenden Förderkulisse für geförderten Wohnraum einzuarbeiten, wird feststellen, dass hier langfristig solide Renditen erzielbar sind, sofern alle Fördermöglichkeiten ausgeschöpft werden können. Hier wird der Anlagedruck an den Kapitalmärkten sicherlich das Seinige dazu beitragen, dass eine Auseinandersetzung mit dem Thema künftig bei mehr Investoren angezeigt sein dürfte.

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