An der Grundschule Kreuzweg steht Forschen auf dem Stundenplan

Jonatan und Büsra aus der Klasse 4c der Grundschule Kreuzweg erforschen Sprudelgase an einem „Vulkan“.Foto: Christian Beier
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Jonatan und Büsra aus der Klasse 4c der Grundschule Kreuzweg erforschen Sprudelgase an einem „Vulkan“.Foto: Christian Beier

Auszeichnung als MINT-freundliche Schule

Von Anja Kriskofski

An der Grundschule Kreuzweg wird Forschen großgeschrieben. Das naturwissenschaftliche Profil ist einer der Schwerpunkte. Für das Engagement wurde das Kollegium jetzt belohnt: Kreuzweg darf sich ab sofort „MINT-freundliche Schule“ nennen. Die Abkürzung MINT steht für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. „Wir sind stolz auf die Auszeichnung“, sagt Rektorin Ulrike Quintar. Die Ehrung durch die bundesweite Initiative MINT Zukunft fand wegen der Corona-Pandemie nur als virtuelle Veranstaltung statt.

Die „Forscherzeit“ ist an der Grundschule Kreuzweg fest im Stundenplan verankert. Regelmäßig gibt es eine Forscherhausaufgabe. Einmal in der Woche experimentieren die Schüler aller Klassen zudem zu verschiedenen Themen. In der dritten und vierten werde normalerweise jahrgangsübergreifend geforscht, erklärt Lehrerin Katja Rapp. „Wegen der Corona-Regeln ist das derzeit leider nicht möglich.“ Gearbeitet wird zu naturwissenschaftlichen Themen wie Magnetismus, Luft und Wasser. Die Schule hat dafür Forscherkisten angeschafft, die Material und Anleitungen enthalten. „Der Schulverein und die Firma Walbusch haben uns bei der Finanzierung unterstützt“, berichtet Ulrike Quintar.

Wie ein Experiment funktioniert, sollen die Schüler selbst erforschen

Auch bei den Projekttagen und beim Schulausflug geht es um Naturwissenschaften: So besuchten alle Klassen im Januar gemeinsam das Naturgut Ophoven.

Wie das Forschen im Schulalltag aussieht, zeigt an diesem Vormittag die Klasse 4c. Dort stehen Sprudelgase auf dem Programm. Was sprudelt am besten: Brausetabletten, Salz oder Backpulver? „Das sollen die Schüler selbst herausfinden“, erläutert Quintar den Ansatz. In ihrem Forscherheft notieren die Jungen und Mädchen ihre Vermutungen, bevor sie sich ans Experimentieren machen. Als Aufgabe hat Lehrerin Silke Bouanane den Schülern gestellt, einen „Vulkan“ zu erstellen. Aus Knetmasse bauen Büsra und Jonatan einen Bergkegel, den sie anschließend mit Natron, Zitronensäurepulver, einem Tropfen Spülmittel und Wasser füllen. Wie Lava sprudelt schließlich eine schaumige Masse aus dem Vulkan. „Es macht Spaß, so etwas selbst zu machen“, sagt Jonatan. Auch einen Stromkreis mit Lampen hätten sie schon zusammengebaut, ergänzt Büsra. Die Kinder seien beim Forschen alle mit Feuereifer bei der Sache, freut sich Silke Bouanane.

Als „MINT-freundliche Schule“ profitiere Kreuzweg nun von einem bundesweiten Netzwerk und von Programmen von Unternehmen, sagt Katja Rapp. Aus Solingen trägt zudem die Grundschule Westersburg das Siegel.

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