Am Sonntag, 26. Juni

Gräfrather Sängerbund singt über Frankreich und die Liebe

Leiter Stefan Steinröhder und die Vorsitzende des Gräfrather Sängerbundes Karin Emme freuen sich auf das „Konzert avec Humor“.
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Leiter Stefan Steinröhder und die Vorsitzende des Gräfrather Sängerbundes Karin Emme freuen sich auf das „Konzert avec Humor“.

Traditionschor meldet sich mit „Konzert avec Humor“ zurück.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Die Zeichen beim Sängerbund Gräfrath stehen spürbar auf Vorfreude: Nach der langen Corona-Zeit ohne Auftritte, immer wieder unterbrochenem Probebetrieb und quälender Zukunftsungewissheit steht nun ein Sommerkonzert auf dem Programm. Am 26. Juni lädt der Traditionschor unter Leitung von Stefan Steinröhder in den Meistermannsaal des Kunstmuseums ein. „Wir freuen uns riesig“, spricht Vorsitzende Karin Emme für ihre Sängerkolleginnen und -kollegen.

Dass bis zum „Konzert avec Humor“ noch ein paar Hürden zu nehmen sind, trübt die gute Laune wenig: Aktuell erkrankte Solisten müssen noch gesund werden, ein paar kleine Unebenheiten bei den 18 Stücken, geschliffen werden und schließlich gilt es, Akkordeon und Streicher-Trio in den Klang zu integrieren.

Für das erste Konzert nach den vielen Planungsnieten der vergangenen beiden Jahre haben die 30 Musikfreunde ein leichtes und luftiges Programm zusammengestellt. Seit Anfang des Jahres konnte wieder geprobt werden und nun möchte der Sängerbund ein entspannendes Unterhaltungsprogramm als Kontrapunkt zu den überstandenen und den noch bestehenden Sorgen bieten.

„Wir laden ein, anderthalb Stunden lang die Seele mit heiteren Melodien durchzulüften“, sagt Stefan Steinröhder, der die Gesangsstücke unter drei Stichworte verteilt hat. Zunächst nimmt Karin Emme als „Reisebegleiterin“ mit nach Frankreich, unter anderem nach Paris, ins legendäre „Pigalle“. Auf den Spuren von Edith Piaf erklingt „La vie en rose“ und am Ende des Trips muss dennoch festgestellt werden: „Je ne parle pas francais“.

Das „Räuberlied“ sowie die Frage, ob der Mörder immer der Gärtner war, machen im zweiten Teil – moderiert von Martin Schniewind – schnell klar, dass man hier in die Unterwelt taucht – auch wenn die mit dem „Kriminaltango“ sehr melodisch daherkommt. „Tauben vergiften im Park“ ist im Repertoire und „Ohne Krimi geht die Mimi (bekanntlich) nicht ins Bett“.

Im dritten Teil dreht sich alles um Sehnsucht und Liebe. Moderator Uli Klein hilft, das Glück „Irgendwo auf der Welt“ zu suchen, vielleicht liegt es ja in „New York“. Ob es am Schluss des Konzertes rote Rosen regnen wird, sei noch nicht verraten, ansonsten: „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ sicher.

„Wir haben verschiedene Solisten aus den eigenen Rehen, aber auch Gäste aus anderen, befreundeten Chören mit dabei“, sagt Karin Emme, die sich auch auf die erneute Klavierbegleitung von Andrea Wingen freut.

Eintritt: Karten (15 Euro/ erm. 8 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei) gibt es bei allen Chormitgliedern und Tel. (02 12) 3 82 59 98

Termin: Sonntag, 26. Juni, 16 Uhr, Kunstmuseum Solingen, Wuppertaler Straße 160

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