Zum zehnten Mal

Gräfrath lockt viele Besucher zu Kunst und Kostbarkeiten

Die Gräfrather Künstler, Geschäftsleute und Gastronomen hatten den Ortskern herausgeputzt. Foto: Christian Beier
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Die Gräfrather Künstler, Geschäftsleute und Gastronomen hatten den Ortskern herausgeputzt.

Am Freitag kamen wieder viele Besucher zu Kunst und Kostbarkeiten nach Gräfrath. Am Ende wurde gemeinsam gesungen.

Von Karl-Rainer Broch

Zum zehnten Mal lud am Freitag das historische Gräfrath zu „Kunst und Kostbarkeiten“ ein. Zum runden Geburtstag hatte sich Gastronom und Mitorganisator Peter von der Heiden einen besonderen Höhepunkt ausgedacht: Nachdem Nachbarn und Freunde aus ihren Fenstern und Türen im 20-Minuten-Rhythmus musiziert hatten, versammelten sich die Besucher auf dem Marktplatz zu einem Flashmob. Intoniert vom Blasorchester Pustekuchen endete der Abend mit einem gemeinsamen Singen.

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Wieder hatten die unterschiedlichen Präsentationen viele Besucher in den Stadtteil gelockt, wo rund um den Marktplatz die geöffneten Geschäfte und Ateliers anspruchsvolle Kunst anboten und auch verkauften.

Begonnen hatte der stimmungsvolle Abend beim Blumengeschäft Blütenzauber mit Rock ’n’ Roll von Andre Dietz und Freunden, die später noch im Kaffeehaus den Schlusspunkt setzten. Florian Buschkotte war zweimal im Einsatz, zuerst allein beim Atelier Bukolei, dann mit seinen Geschwistern Markus und Bernadett im Tor zum Hotel zur Post.

Am Abend wurde Ausstellung von Friedrich August de Leuw eröffnet

Daniel Dettinger spielte in der evangelischen Kirche Orgel. Bei Flötenspiel war die Hofschneiderei von Gela Erfkamp sehr gut gefüllt. Mit Weihnachtsliedern forderten Gerrit Schneider und Eva Klei viel Beifall vom Publikum in der Galerie Art-Eck heraus, ehe die Bläser von Pustekuchen vor dem Haus spielten.

GRÄFRATHER FESTE

KULTURMORGEN Die Gräfrather Künstler laden nach der Kulturnacht zum Kulturmorgen am Sonntag, 29. März 2020, ein.

LICHTERZAUBER Der nächste Lichterzauber findet am Freitag, 4. September 2020, statt.

KUNST UND KOSTBARKEITEN Nächster Termin: Freitag, 27. November 2020.

Eine besondere Attraktion erwartete die Schaulustigen vor dem farbig angestrahlten Hotel Trafohaus an der Garnisonstraße. Das Yoga-Studio „Überglücklich“ kombinierte Artistik und begleitende Musik. Gegenüber hatte Frank Balkenhol im „GräfARTer Hof“ zu „Picasso sehen – Kunst und Kostbarkeiten kaufen“ eingeladen. Gezeigt wurde die Dokumentation „Picasso“ von Henri-Georges Clouzot aus dem Jahr 1955. Dazu improvisierte das Trio Organic Jazz die passende Begleitmusik. Balkenhol hatte den Film als Zwölfjähriger im Kino gesehen und jetzt wiederentdeckt.

In den Ateliers warteten ebenfalls viele Überraschungen. Bei Ulle Huth lauschte man bei Wein und Bratäpfeln den Cimbal-Klängen von Nadja Karakulkas. Für die am Abend eröffnete Ausstellung des Landschaftsmalers Friedrich August de Leuw hatte Dirk Balke im Art-Eck die Wände in passendem Rot gestrichen. Ela Schneider zeigte originelle Sitzgelegenheiten, geformt aus einer umgestürzten Weide. Heike Buschkotte-Leichsenring (Bukolei) bot ihre Frohsinn-Malereien aus recycelter Pappe an: „Für Geschenkanhänger oder den Weihnachtsbaum“, wie sie sagte.

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