Projekt nimmt Form an

Gläserne Werkstatt soll im Oktober starten

Bei verschiedenen Workshops konnten Ideen eingebracht werden. Sie sollen im Belegungsplan der Gläsernen Werkstatt berücksichtigt werden.
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Bei verschiedenen Workshops konnten Ideen eingebracht werden. Sie sollen im Belegungsplan der Gläsernen Werkstatt berücksichtigt werden.

Workshops gaben Besuchern die Möglichkeit, Ideen einzubringen.

Von Jonathan Hamm

Solingen. Das Projekt Gläserne Werkstatt nimmt Form an – die Form eines Kubus. Vier dieser aus Holz gefertigten und verglasten Vitrinen auf Rollen stellen das Herzstück dessen dar, was ein Ort sein soll, der den Menschen die Geschichte Solingens ins Bewusstsein rufen, und gleichzeitig ihren Blick auf die Zukunft der Stadt lenken soll. „Wir haben die Möglichkeit, vier Kuben zu bespielen“, erklärte Mitorganisatorin Almuth Finke am Rande eines Ideenworkshops.

Insgesamt soll die Gläserne Werkstatt ein Marktplatz kreativer Ideen und Zentrum regionaler Produkte sein. Wie der Name des Projektes es bereits vermuten lässt, entstehen im ehemaligen Gebäude von Appelrath Cüpper an der Hauptstraße eine Werkstatt, ein Verkaufs- und Präsentationsraum und vieles mehr.

Unter den Oberbegriffen „Schneiden und Geschnittenes“ sollen zum Beispiel Akteure aus der Wirtschaft und der Gesellschaft zusammenkommen und einen Raum vorfinden, in dem gemeinsam präsentiert, experimentiert und vermittelt werden kann. „Da sind der Fantasie wenig Grenzen gesetzt.“

Bewerbungen sind erwünscht

Die Idee, ein solches Projekt umzusetzen, habe es schon lange gegeben und nun konnte man nach einigen Startschwierigkeiten „endlich Fahrt“ aufnehmen. Einige Hürden mussten in den vergangenen Jahren bewältigt werden, aber: „Wir lassen uns nicht abhalten und machen weiter.“ Nun ist die Eröffnung im Oktober geplant. Dennoch tritt Almuth Finke ein wenig auf die Bremse. Man wolle eine langsame und keine „Pauken und Trompeten“-Eröffnung.

Noch wird das Gebäude saniert und renoviert und die Kuben und ihre Vitrinen sind leer, aber nicht mehr lange. „Wir haben die erste Besetzung von den Manufakturen her voll“, freut sich Finke. Gerne dürften aber noch Bewerbungen von weiteren Firmen hinzukommen.

Erste Möglichkeit zum Zusammenkommen von Interessenten bot eine Workshop-Reihe, in der Ideen und Vorhaben in einen konkreten Belegungsplan umgesetzt werden sollen. Aus pandemiebedingten Gründen wurden die Workshops „Zusammenleben“ und „Weltoffen & Fair“ sowie „Mobil & Aktiv“ und „Energie, Klima & Naturschutz“ zusammengelegt. Neben den Workshops sei man am Samstag, 25. Juni, auf der Solinger Zukunftsmesse im Theater und Konzerthaus vertreten und hoffe, dort weitere Kontakte knüpfen zu können.

Die vorerst letzte Workshop-Kombination ist zwar gelaufen. Wenn aber Interesse an zusätzlichen Workshops angemeldet würde, könnten weitere ins Leben gerufen werden. Man ist eben das, was die Kuben auf Rollen symbolisieren: flexibel und in Bewegung.

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